Unbreakable – Teil 5

“Wow Max wo hast du das edle Teil her?” fragte Jule und hinter Max kam Kian herein spaziert, “dumme Frage, Kian hat das selbe an, schon gut.”

“Gefalle ich dir?” fragte Max.

“Und wie, daß kannst du mir glauben,” antwortete Jule.

“Muß ich jetzt eifersüchtig werden, oder muß ich mir auch sowas kaufen?” meinte Marc der hinter Jule stand.

“Nein mein Schatz du gefällst mir auch so,” sagte Jule.

Kian und Max mußten grinsen. Jule, Richard und Nathalie gratulierten Kian zum Geburtstag. Beide liefen danach Hand in Hand weiter durch den Raum.

Bei Kians Eltern blieben sie stehen um sie zu begrüßen.

“Mensch Max, du kannst ja wieder ganz toll laufen,” kann es von Kians Vater.

“Und das sogar ohne Stock, Kian ist eine gute Stütze,” sagte Max.

Alle mußten Grinsen.

“He Jungs, kommt ihr mal rüber?” rief Marianne.

Die beiden liefen hinüber und setzten sich an den Tisch zu Marianne.

“Kian, Max wollte es nicht, aber du bekommst es trotzdem,” fing Marianne an.

“Mum bist du dir wirklich sicher?”

“Ja Max bin ich,” und schob Kian ein kleines Etui zu.

Kian öffnete vorsichtig das Kästchen und ein Medaillon mit einer Goldkette kam zum Vorschein.

“Herzlichen Glückwunsch mein Schwiegersohn,” sagte Marianne und stand auf um Kian zu umarmen.

Christine war sichtlich angetan und wischte sich die Tränen aus den Augen.

“Die Kette ist von Christine und das Medaillon von mir,” sagte Marianne, ” mach es doch mal auf!”

Kian hatte bis jetzt noch kein Wort über die Lippen gebracht. Mit zitternden Händen öffnete er den kleine Verschluß und öffnete den Deckel. Ein Kinderbild und ein aktuelles Bild von Max waren zu sehen.

“Oh Marianne und Christine, ich weiß wirklich nicht was ich sagen soll,” sagte Kian.

“Wie wäre es mit Danke?” meinte Max frech grinsend.

“Danke,” sagte Kian lächelnd und umarmte Marianne und Christine.

Etwas später am Abend.

“Du Max, Kian hat uns von deinem Freund Kim in der Klinik erzählt,” sagte Shane.

“Ja und?” meinte Max.

“Also ich und die Jungs dachten uns, wenn wir im Herbst unsere Tournee in Frankfurt beenden, meinst du wir könnten ihn dazu nicht einladen?”

“Das wäre wirklich ein gute Idee, aber es kommt auch darauf an wie gut er diesen Eingriff übersteht, ich kann ihn aber wenn ich zurück bin fragen.”

“Gut mach das, wäre uns echt eine Freude Kim damit eine Freude zu machen.” Erwiderte Shane.

Auf der Tanzfläche, lief ein Lied von Celine Dior an, Goodbeye’s.

“Wollen wir tanzen Kian?” fragte Max.

“Bist du sicher, ich meine wegen deinen Beinen?” antwortete Kian.

“Kian , das ist sehr langsam, das wird ich noch schaffen,” sagte Max und erhob sich von seinem Stuhl.

Beide liefen langsam auf die Tanzfläche, nahmen sich in den Arm und fingen an zu tanzen. Mittlerweile waren auch Jule und Marc auch Nathalie und Richard gekommen. Die Tanzfläche füllte sich und es war nicht der letzte Tanz, den die beiden miteinander tanzten.

In Kians Zimmer.

“Wann mußt du wieder zurückfliegen Kleiner?” fragte Kian.

“Morgen mittag,” sagte Max.

“Schon.. schade.” Kian lehnte sich zurück und legte seine Kopf auf seine verschränkten Arme.

“He Jo, nicht traurig sein.”

“Wie hast du mich grad genannt?”

“Jo, warum?” sagte Max mit einem Grinsen, ” oder hätte ich dich lieber Francis nennen sollen, Kian John Francis Egan?”

Max legte sein Kopf auf Kians Brust und streichelte dabei seinen Körper.

“Du weißt immer wie du mich aufmuntern kannst. Max ich hätte eine Frage an dich, du brauchst sie aber nicht gleich zu beantworten, lass dir damit Zeit”

“Und die wäre?”

Kian schaute Max tief in die Augen.

“Könntest du….., könntest du dir ein Leben mit mir zusammen vorstellen, also ich meine immer bei mir zu sein, auf den Tourneen und auch privat.”

Max fing wieder an schelmisch zu grinsen.

“Die Frage war ernst gemeint,” sagte Kian der das grinsen falsch gedeutet hatte.

“Ich weiß, und ich kann dir auch ne Antwort geben lieber Kian … nein und ja!”

Kian schaute erstaunt und zu Max, und wollte gerade ansetzten, als Max ihm ins Wort fiel.

“Nein deswegen, weil ich jetzt erst meine Schule fertig mache werde, weil mir das wichtig ist, und ja deswegen, weil ich mir selber schon Gedanken darüber gemacht habe und nach den Prüfungen gerne mit dir meine ganze Zeit über den Sommer verbringen würde.”

Kian setzte ein Lächeln auf, daß Max fasst dahin schmelzen lies.

“Nur den Sommer?” sagte Kian.

Max setzte sich auf und nahm Kians Hand in die seinige.

“Kian, dränge mich nicht bitte. Wir kennen uns jetzt gerade fast fünf Monate und das ist eine wichtige Entscheidung in meinem Leben. Es wird alles verändern, woran ich immer gewohnt war. Und deswegen möchte ich nicht soweit voraus planen. Gut, ich muß zugeben, diese fünf Monate, waren die ereignisreichsten in meinem Leben und auch die schönsten, mal von dem Unfall abzusehen.”

Eine einzelne Träne suchte ihren Weg über Max’s Wange.

“Aber ich will diese Zeit mit dir nicht missen Kian, dafür liebe ich dich viel zu sehr. Also lass mit bitte Zeit. Lassen wir es langsam angehen. Eins kann ich dir versprechen, ab Ende Juni, wirst du mich jedenfalls einige Wochen am Hals haben.”

“Tut mir leid Max, wenn du das Gefühl bekommen hast, das ich dich zu was drängen wollte. Ich wollte einfach mal klare Verhältnisse schaffen, sonst nichts. Es ist auch für mich ein riesiger Schritt, weil es einfach, wie auch für dich, Veränderungen bringt. Ich habe mir auch Gedanken darüber gemacht, was wird wenn es an die Öffentlichkeit kommt, denn ich bin es gewohnt im Rampenlicht zu stehen, und du, du wirst da mit hineingezogen. Auch das wird dein Leben total verändern, zwar nicht in dem Ausmaße wie bei mir, aber davon verschont bleibst du auch nicht. Ich will nur dir klar machen, auf was du dich einlässt Max.”

“Um ehrlich zusein, habe ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht. Und wenn ich mir das ganze so überlege… mit dir an meiner Seite würde ich das auch durchstehen. Kian wir haben einiges durchgemacht und erlebt, das schweißt zusammen. Und ich möchte nicht wegen irgendwelchen Kamaratypen, unsere Liebe opfern.”

Kian zog Max zu sich, küsste ihn………….

Frühstück bei Christine und Marianne.

“Hier könnt ich ewig bleiben Marianne.”

“Wenn du das nötige Kleingeld hast bestimmt Christine.”

“Hast du die Preise hier gesehen, die Jungs wohnen ganz schon gehoben.”

“Christine, die leben im Augenblick nur aus dem Koffer. Alle drei Tage ein anderes Hotel, irgendwie müssen sie ja nen ruhigen Gegenpol haben zu ihrer Tour, warum dann nicht in solchen Luxussuiten.”

“Hast ja recht, ich könnte das jedenfalls nicht, diese Rumreiserei. Ich bin zu arg Heimchen, um das hier durchzustehen.”

“Du Christine kann ich dich was fragen?”

“Natürlich schieß los.”

“Ich habe mir Gedanken gemacht. Max ist bald mit seinem Job fertig und ich denke der Kleine wird mich bald verlassen.”

“Du fürchtest dich vor der Einsamkeit, wenn du deinen Max nicht mehr um dich hast, oder?”

“Stimmt, ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Und vor allem ich möchte Max nicht im Wege stehen, wie auch immer er sich entscheidet.”

“Ich habe da eine Idee Marianne, wenigstens etwas gegen die Einsamkeit.”

“Und die wäre, willst du mich etwa verkuppeln…Kians Vater ist schon verheiratet…”

Beide fingen an zu Lachen.

“Nein, mal ganz im Ernst, Marianne. Ich weiß, das Ende des nächsten Monat, die Wohnung neben mir frei wird. Und da wir uns so gut verstehen, hätte ich gerne, daß du da einziehst.”

“Und das ist dein Ernst?”

“Ja ist es Marianne, du weißt Jule ist jetzt mit Marc zusammen und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch sie das Haus verlässt, also was meinst du?”

“Ich weiß von dir, das wir fast die gleiche Miete zahlen, die Wohnung ist schon ein Stückchen größer, als die jetztige Wohnung. Es wäre vor allem sehr nahe an meinem Arbeitsplatz, ich wäre nicht unbedingt aufs Auto angewiesen.”

“Also abgemacht?”

“Ja, abgemacht!”

“Da fällt mir noch was ein, die zwei Wohnungen waren früher anscheinend eine, den es gibt eine Verbindungstür zwischen den Beiden. Bei mir steht jetzt zwar ein Schrank davor, aber wir könnten sie wieder in Betrieb nehmen. Was meinst du dazu?”

“Ja, wäre nicht schlecht, zumal wir dann nicht immer über den Flur müßten.”

“Also wenn wir zu Hause sind, werden wir gemeinsam, das nötige veranlassen.”

“Okay.”

Kians Zimmer.

Es klopfte.

“Come in!” sagte Kian.

“Morgen Kian, wo ist Max, ” wollte Jule wissen.

“Wieso suchst du ihn bei mir?” fragte Kian grinsend.

“Weil er nicht in seinem Zimmer ist, und er nur bei dir sein kann.”

“Beide mußten laut lachen.”

“Schon gut, ich habe ihn ein Bad eingelassen, und ihn reingesetzt. Ich wollte ihn nicht alleine lassen, ein wenig unsicher ist er halt doch noch.”

“Ja ist er. Meinst du ich kann auf ihn hier warten?

“Klar warum nicht, ich hole ihn jetzt eh raus, bevor er Schwimmhäute bekommt.”

Wieder mußte Jule und er lachen.

“Was gibt es hier zu lachen?” kam es von der Badtür.

Max stand nur mit einer Boxer bekleidet im Türrahmen angelehnt.

“Man Kleiner konntest du nicht warten, bis ich dir raushelfe?”

“Es ging ja, zwar ein wenig langsam, aber es ging.”

Max lief langsam zu der Sitzgruppe hin und ließ sich fallen.

“Aber anstrengend ist es schon, ich muß erstmal verschnaufen.”

“Bist echt ein Blödmann, daß du immer gleich übertreiben mußt,” sagte Jule ernsthaft.

In dem Augenblick sah Jule die frische Narbe auf Max Rücken.

“Sie stand auf und fuhr sanft mit dem Finger darüber.

“Bitte nicht!” sagte Max und zuckte zusammen.

Jule fuhr erschrocken zurück.

“Entschuldige Max, habe ich dir weh getan?”

“Nein Jule, aber bei jeder Berührung werde ich irgendwie schmerzlich an diesen Abend erinnert und vor mir laufen die Bilder ab.”

“Das tut mir leid Max, daß wollte ich nicht.”

“Nicht schlimm Jule, du konntest es ja nicht wissen.”

Max soll ich dir den Rücken wieder eincremen,” sagte Kian, der in der Zwischenzeit, Kleidung aus Max’s Zimmer geholt hatte.

“Ja wäre net Kian, ich will mich anziehen so langsam wird’s mir kalt ohne Klamotten.”

“Och ich finde den Anblick ganz süß, oder Jule?”

“Hast recht Kian, ich habe Max schon immer süß gefunden.”

“Jule…” kam es gespielt entsetzt von Max. Alle fingen an zu lachen.

“Meinst du die anderen würden mit uns Frühstücken, ich würde den Zimmerservice bestellen,” fragte Kian.

“Also Marc steht noch unter der Dusche, müßte aber gleich fertig sein,” erwiderte Jule.

“Woher weißt du das?” lachte Max.

Jule wurde wieder rot.

“Kian reichst du mir mal das Telefon ich klingle mal Richard an, ob sie Lust haben rüber zu kommen,” meinte Max.

Kian reichte ihm das Telefon, und begann seinen Rücken einzucremen.

“Hallo Richard, hab ich euch geweckt oder bei was gestört?” fragte Max und schaute grinsend zu Jule.

“Ne wir sind grad am Anziehen.”

“Hättet ihr Lust mit uns zu frühstücken?”

“Natürlich, sind in einer viertel stunde bei euch…ähm bei wem denn eigentlich?”

“Bei Kian.”

“Stimmt wo den sonst. Bye,” sagte Richard und legte auf.

“Ich werde dann mal nach Marc sehen und ihn rüber bringen,” meinte Jule und verließ das Zimmer.

“Kian, hilfst du mir bitte beim anziehen?”

“So gefällst du mir aber besser.”

Kian nahm Max in den Arm und ihre Lippen trafen sich zu einem Kuss.

Jule betrat Marcs Zimmer.

“Marc bist du schon fertig?”

“Ja, ich komme gleich, warum fragst du?”

“Wir sollen rüber kommen zu Kian, wir wollen alle zusammen frühstücken.”

“Ihr seid auch die Unzertrennlichen,” sagte Marc und kam aus dem Bad.

“Warum auch nicht, jeder braucht gute Freunde.”

“Stimmt und eine Freundin.”

Jule lächelte und zog ihn zu einem Kuss zu sich.

“Hast du dir über meinen Vorschlag Gedanken gemacht.”

“Euch auf der Tour im Sommer zu begleiten?”

“Ja.”

“Ich hab lange darüber nachgedacht und ich denke es wäre für mich mal ein anderer Urlaub. Auch wenn er etwas stressig ist.”

“Du willst wirklich mit Jule?”

“Klar doch, kann doch meinen Schatz nicht mit den vielen tauenden weiblichen Fans alleine lassen.”

Beide fingen an zu lachen.

Kians Zimmer

“Bitte Kian, hilf mir, ich friere.”

“Okay Kleiner, komm her ich helfe dir.”

“Danke, alleine bin ich doch noch etwas unsicher.”

“Schon gut Max, mach ich doch gerne.”

Es klopfte an der Tür.

“A moment please!” sagte Kian.

Er lief an die Tür und öffnete.

“Und können wir reinkommen, oder sollen wir im Flur frühstücken?” sagte Nathalie grinsend.

“Kommt rein, Max ist gerade am anziehen, aber er ist gleich fertig.” Antwortete Kian.

Nathalie und Richard liefen ins Zimmer, gerade rechtzeitig um zu sehen, das Max das Gleichgewicht verlor. Richard stürzte sich auf ihn und konnte ihn gerade noch auffangen.

“Danke Richard, daß war knapp.”

“Nichts zu danken großer Bruder,” antwortete Richard.

“Großer Bruder?”

“Ja großer Bruder. Richard ist endlich klar geworden, dass du für ihn eigentlich der große Bruder bist, und in den letzten Jahren immer für ihn da warst,” erwiderte Nathalie.

Max schaute in Richards großen Augen.

“Danke Richard, das ehrt mich!”

“Nichts zu danken,” erwiderte Richard.

Beide fielen sich in die Arme und blieben so einige Augenblicke stehen.

“Du mußt jetzt nicht eifersüchtig werden Kian, Richard is meiner und das wird auch so bleiben,” sagte Nathalie, die Kians Blick auf die Beiden verfolgte.

“Mein Großer ist eifersüchtig, das nenn ich mal süß,” sagte Max und humpelte zu Kian.

“Wie kommst du darauf?” sagte Kian mit einem Lächeln.

Max zog Kian zu sich, un gab ihm sanft einen Kuss.

“Könnt ihr mal mit der Schmuserei aufhören, ich habe nämlich Hunger.”

Dies war die Stimme von Marc, der mit Jule an der noch immer offenen Tür stand.

“Sag bloß der Zimmerservice war noch nicht da, mit knurrt schon der Magen,” setzte Marc noch dran, und rieb über seinen Bauch.

“Irgendwann wirst du das büßen, das du immer soviel ißt,” sagte Kian.

“Mit deiner Traumfigur kann ich es allemal noch aufnehmen,” meinte Marc.

Alle prusteten los, keiner konnte sich fast noch auf den Füßen halten vor Lachen.

“Boah noch ein Brötchen und ich platze,” sagte Marc.

“Jule, du mußt auf Marc aufpassen, sonst haben wir bald ne Kugel auf der Bühne rumtanzen,” sagte Kian lachend.

“Menno, wenn ich verliebt bin krieg halt Hunger, kann ich was dafür,” meinte Marc.

“O Gott, da kommt ja noch was auf uns zu, ” erwiderte Kian und alle stimmten in sein Lachen ein.

“Leute, was ganz anderes,” unterbrach Marc den Heiterkeitsanfall der anderen, ” also Jule und Max begleiten uns in den Sommerferien auf unserer Tour. Wie sieht es mit euch beiden aus Richard und Nathalie?”

Die beiden schauten sich an und Richard ergriff das Wort.

“Wäre ja toll, aber wir wollen euch nicht zur Last fallen Marc.”

“Ach was, ihr fallt uns nicht zur Last. Ihr gehört mittlerweile genauso zur Familie, wie Max und Jule. Ohne euch könnten wir uns das jetzt auch nicht vorstellen.”

Nathalie schaute nachdenklich zu Marc.

“Ich weiß nicht, das sind doch emenze Kosten, die durch uns entstehen, daß möchte ich nicht.”

“Nathalie, mal ganz bescheiden ausgedrückt, wir verdienen schon einiges, und ausserdem werden unsere Zimmer eh von Veranstalter gezahlt. Und ein Zimmer mehr oder weniger, wird die nicht umbringen.”

“Wieso nur ein Zimmer?”

“Nathalie ist heute nicht von der schnellen Truppe, glaub ich Marc,” sagte Jule, ” ganz einfach Nathalie, ich schlaf bei Marc und Max ist sowieso bei Kian im Zimmer, und für euch brauchen wir nur ein Zimmer.”

“Und uns habt ihr natürlich vergessen, oder?” sagte Christine, die Marianne in der Tür stand.

“Nein überhaupt nicht,” sprach Kian.

Alle Köpfe flogen herum und schauten Kian fragend an.

“Mein Vater hat mir den Auftrag gegeben euch nach Irland einzuladen, ob ihr nicht ein oder zwei Wochen mit meinen Eltern verbringen wollt.”

Alle Köpfe am Tisch wanderten wieder zu Marianne und Christine die noch immer an der Tür standen. Fast wie bei einem Schlagabtausch beim Tennis.

“Darüber lies sich reden,” meinte Marianne zu Christine, “und wann soll das genau sein?”

Wieder wandten sich alle zu Kian. Max der dieses Schauspiel mit den Köpfen beobachtete, fing an zu gigeln.

Kian schaute ihn ein wenig verwundert an. Max zuckte mit den Schultern.

“Ungefähr dann, wenn wir im Sommer eine Pause einlegen und die in Irland verbringen werden,” antwortete Kian.

“Dann wären wir ja alle wieder zusammen,” sagte Christine, “so Marianne nun aber los, ich will noch was von Paris sehen bevor wir heute mittag zurück fliegen, also Tschüß Kinder bis nachher.”

Beide verliesen das Zimmer.

“Und wir?” stellte Jule die Frage in den Raum.

“Also ich bleibe bei Kian im Zimmer, ich will nicht noch mal umkippen,” sagte Max.

“Marc und ich haben nachher noch einen Soundcheck, aber ich werde nachher auch wieder hier sein,” meinte Kian.

“Also ich habe auch keine sonderliche Lust dazu irgendwo hier rum zu laufen,” sagte Richard und Nathalie nickte ihm zu, “Max wenn du nichts dagegen hast, werden wir dir Gesellschaft leisten.”

“Geht klar, wäre auch langweilig alleine hier auf meinen Schatz zu warten,” meinte Max und grinste dabei Kian an.

“Aha, als Lückenbüßer, sollen wir also da bleiben,” Jule spielte die Empörte.

“Ach und du wartest nicht auf jemanden bestimmten,” wollte Max sie ärgern.

“Wie kommst du darauf, auf wen sollte ich warten?” erwiderte sie zu Max.

Marc stand auf und gab Jule einen sehr sinnlichen Kuss, das sie fast vom Stuhl gerutscht wäre.

Alle stimmten in ein herzhaftes Lachen ein.

“Okay, okay, ich gebe mich geschlagen,” meinte Jule und strich Marc sanft über die Wange.

Zu einem späteren Zeitpunkt, im gleichen Zimmer.

“Scheiße,” sagte Max und knallte den Hörer aufs Telefon.

“Was ist denn Max?” wollte Nathalie wissen.

“Ach irgendwas ist bei den Proben schief gelaufen, Kian und Marc können nicht kommen, also sehen wir sie nicht vor der Abreise.”

“Oh nein,” entfuhr es Jule.

“Mal ganz ruhig,” sagte Richard, “Max gibst du mir mal Kians Handynummer?”

“Was willst du denn mit der?” fragte Max und gab sie Richard.

“Abwarten…”

Richard gab die Nummer ein und wartete.

“Hallo Kian hier ist Richard…… ja habe ich schon gehört……… könntest du dafür sorgen, daß wir problemlos in die Halle kommen….. ja natürlich wir werden pünktlich unten sein……… nein Bell brauchst du nicht unbedingt mit zuschicken …… ja geht in Ordnung, mach ich …Ciao bis nachher.”

“Wow Richard, du erstaunst mich immer wieder,” sagte Jule.

“Reiner Eigennutz, Jule. Ich möchte nachher einen ruhigen Rückflug mit Nathalie geniesen und nicht zwei Heulsusen trösten müssen.”

“Ich bin stolz auf dich,” sagte Nathalie und küsste ihn zur Belohnung.

“Mmmmmmmmh, kann ich noch mehr haben?” fragte Richard.

“Später… vielleicht;” meinte Nathalie grinsend.

Christine und Marianne waren auch schon da, und begannen ihre Sachen zu packen.

“Und alle fertig?” rief Jule über den Flur.

“Ja,” kam es fast aus allen Zimmern gleichzeitig.

Ein Page kam und holte das Gepäck mit einem Wagen ab.

“Nun macht schon der Wagen steht unten und wartet,” sagte Jule ungeduldig.

“Du wirst doch einen alten Mann nicht über die Flure jagen wollen,” sprach Max und lief an seinem Stock langsam zum Aufzug.

“Schon gut,” erwiderte Jule grinsend.

Ohne Probleme kamen sie auf das Gelände der Halle. Obwohl das Konzert erst abends stattfand, waren schon recht viele Fans anwesend und hatten sich am Zaun entlang versammelt. Als ihr großer Wagen anhielt und Max ausstieg, fingen einige Fans an zu klatschen und jubeln.

“Tja Max, du bist jetzt schon ein wenig bekannt,” sagte Bell, die bereits zu Auto gelaufen kam.

“Bekannt?” fragte Max..

“Einige Jugendzeitschriften berichteten über den Zwischenfall, bei der Verleihung anfang März und haben sogar ein Bild von dir veröffentlicht., und das scheinen einige doch in Erinnerung zu haben,” erwiderte Bell.

Max schaute zu den immer noch johlenden Fans und winkte ihnen zu.

“Los Max komm schon wir haben nicht mehr viel Zeit,” sagte Jule fast drängend.

“Lauf du schon vor zu Marc, ich komm dann irgendwann hinterher,” sagte Max leicht verärgert.

“Da fällt mir was besseres ein,” sagte Richard und nahm Max ohne Vorwarnung auf den Arm.

“Richard lass mich runter, ich bin doch kein kleines Kind mehr,” sagte Max jetzt doch leicht säuerlich.

“Bei den Fans kommt es an, schau nur wie sie verrückt Fotos von uns machen.”

“Na sauber, aber jetzt isses ja auch schon egal, komm lass uns rein gehen Kian wartet bestimmt schon.”

“Okay Herr und Meister, dein Weg wird auch meiner sein.”

Beide fingen an zu lachen.

Die Jungs standen auf der Bühne und sangen gerade “I have a dream” ein altes Stück, von Abba, was Max auch gerne hörte. Bell hatte einen Stuhl für Max gebracht, wo er sich dankbar draufsetzte. Die Boys beendeten ihre Probe und kamen in den Backstagebereich. Alle redeten durcheinander, jeder begann sich von jedem zu verabschieden. Es flossen Tränen und dann wurde wieder gelacht.

“Na mein Kleiner, die Zeit bis Ende Juni bringen wir auch noch vorbei,” sagte Kian zu Max.

“Okay Großer, wenn du mir versprichst mich nicht zu vergessen, dann komm ich damit klar.”

“Wie könnte ich diesen Traumboy, den ich über alles liebe, vergessen,” sprach Kian und nahm Max fest in den Arm.

“Ich liebe dich Max!”

“Ich liebe dich auch Kian!”

Und beide gaben sich einen Kuss. Kian wurde am Ärmel leicht gestoßen.

Jungs passt doch auf, hier könnte jeden Augenblick irgendein Reporter auftauchen,” sagte Shane.

“Wäre mir mittlerweile auch egal,” sagte Kian der von Max abgelassen hatte, ” es soll ruhig alle wissen, wie sehr ich meinen Kleinen liebe.”

“Bist du dir sicher?” fragte Max leise.

“So sicher wie jetzt war ich noch nie.”

Nochmal fielen sich alle in den Arm und wenn es auch noch so schwer fiel, mußten sie sich trennen. Der Wagen brachte die Sechs an den Flughafen.

Buisnessclass.

Zu viert saßen sie an einem Tisch und schlürften ihre Drinks.

“Und ihr zwei seit sicher, daß ihr das auf nehmen wollt?” fragte Christine.

Jule und Max nickten.

“Ich weiß, daß sich alles verändern wird, wenn das mit Kian und mir an die Öffentlichkeit kommt. Aber ich stehe zu Kian, und das weiß er auch,” sagte Max.

“Und mir geht das mit Marc nicht anders,” setzte Jule hintendran.

“Sie werden halt nicht nur euch durchleuchten, sondern auch uns, ihr wißt wie die Presse ist, sie gräbt alles um, um ne gute Story zu bekommen,” sagte Marianne.

“Wir werden uns schon zu wehren wissen, wir wohnen dann ja zusammen,” lachte Christine und nahm noch einen kräftigen Schluck von ihrem Drink.

“Wie zusammen wohnen?” kam es fast aus einem Mund von Jule und Max.

“Jule, du weißt doch das Manuela nebenan ausziehen, und da sie noch keinen Nachmieter gefunden hat, beschlossen ich und Marianne, daß sie die Wohnung über nimmt.”

“Und wann wolltet ihr uns das sagen?” fragte Jule.

“Wieso wir sagen es euch doch gerade, und außerdem müssen wir ja auch schließlich an uns denken,” sagte Christine und schaute zu Marianne die ihr zu nickte.

“Genau, weil so wie es aussieht werdet ihr zwei uns ja nicht mehr lange erhalten bleiben, oder?” wollte Marianne wissen.

“Jetzt planen die schon über uns,” sagte Jule gespielt entrüstet zu Max.

“Die wollen uns einfach nur aus dem Haus haben, um selber wüste Orgien mit jungen Männer feiern zu können,” erwiderte Max frech grinsend.

Prompt kam ein Kissen geflogen und traf Max genau ins Gesicht.

“Mein Sohn wieder, was der von seiner alten Mutter hält….” sagte Marianne.

“Das gleiche was du von mir hältst,” sagte Max und warf das Kissen gekonnt zurück.

Richard erschien auf der Bildfläche.

“Und da soll mir noch einer erzählen Erwachsene wären vernünftig,” sagte Richard, wofür er gleich vier Kissen abbekam.

Zurück in München.

Max schloß die Tür auf. Der Briefschlitz quoll über vor Zetteln.

“Komisch wir waren doch nur ein Wochenende weg, warum ist der Briefkasten so voll?” sagte Marianne die gerade ihren Koffer im Flur abstellte.

“Ah, Frau Kehrer, sind sie zurück, habe ich doch richtig gehört,” kam es von der Nachbarin.

Frau Möllendorf. Max konnte sie noch nie ausstehen. Sie war aufdringlich, neugierig und steckte in alle Sachen ihre Nase rein, die sie nichts angingen. Max nickte ihr nur zu, was sie aber völlig ignorierte.

“Hallo Frau Möllendorf, wir sind eben zurück gekommen,” antwortete Marianne höflich.

“Sie können sich gar nicht vorstellen was hier los war. Laufend waren Leute hier, die nach Max gefragt haben. Hat ihr Sohn etwas angestellt?”

“Bestimmt nicht, dazu kennen ich meinen Sohn zu gut. Sie wissen nicht was die Leute genau wollten?” Marianne wurde langsam ärgerlich.

“Och, sie haben mich über Max ausgefragt, was er so treibt und so.”

“Und da haben sie natürlich frei von der Leber alles erzählt, was ihnen einfiel,” sagte Max’s Mutter im scharfen Ton.

“Ich wollte ja nur behilflich sein, das hat man jetzt davon. Wieso habe ich nur etwas gesagt,” sagte die Möllendorf empört.

“Das Frage ich mich auch, aber Frau Möllendorf, daß wird noch ein Nachspiel haben, daß versichere ich ihnen. Einfach Sachen über meine Sohn fremden Menschen zu erzählen, wie kommen sie überhaupt dazu? Was fällt ihnen eigentlich ein? Woher nehmen sie sich überhaupt das Recht in andere Leute Sachen einzumischen?”

Bis jetzt war es ruhig im Flur gewesen, lediglich Mariannes laute Stimme war zu hören. Plötzlich johlte es im Flur los, es wurde Beifall geklatscht und Sachen waren dabei wie.. endlich sagte der alten Schachtel mal die Meinung …. oder das geschieht ihr recht… Frau Möllendorf wurde feuerrot im Gesicht und plusterte sich regelrecht auf.

“Nehmen sie ihre scheiß, kranke Schwuchtel ruhig in Schutz, schade daß der Typ ihn nicht richtig abgeknallt hat. Suchen sie sich eine andere Bleibe, mit solch einem Abschaum möchte ich….”

Weiter kam die Möllendorf nicht. Marianne hatte ausgeholt und ihre eine gescheuert. Jetzt kam Marianne erst richtig in Fahrt.

“Wer hier der Abschaum ist, ist wohl nicht die Frage sie alte Zimtzicke. Passen sie auf was sie sagen, sonst kommt sie das teuer zu stehen und ihren Wunsch das wir hier ausziehen werden wir fröhlich Sorge leisten, weil ich es hier mit einen solcher narzißtischen Person wie sie als Nachbarin eh nicht aushalte.”

Max versuchte seine Mutter in die Wohnung zu ziehen, doch sie war zu sehr in Rage um sich von ihrem Platz bewegen lassen.

“Ich werde an die Hausverwaltung schreiben, mit welchen Mitteln sie hier ihre Nachbarn schikanieren und ich denke hier im Haus würde es jeder liebend gern unterschreiben. Und ob mein Sohn schwul ist oder nicht, liebe Frau Möllendorf, daß geht sie einen Scheißdreck an.”

Marianne drehte sich um und schob Max in die Wohnung und knallte hinter sich die Wohnungstür zu. Draußen war wieder Beifall zu hören. Und noch immer stand die Möllendorf kreidebleich vor ihrer Wohnung, keiner Bewegung fähig.

“Max hol mir irgendetwas zu trinken, egal was, aber irgendwie muß ich jetzt wieder runter kommen,” sagte Marianne.

Sie drehte sich zu Max, und sah das er an der Wand gelehnt stand und weinte er konnte sich kaum noch auf den Beinen halten.

“Mein Gott Max, was ist denn komm setz dich hin bevor du mir noch umfällst.” Marianne griff nach dem Telefon und wählte die Nummer von Christine.

Christine war über den Anruf überhaupt nicht begeistert, sie fluchte am Telefon und versprach sofort zu kommen. Zwanzig Minuten später klingelte es an der Tür, und Marianne ging aufmachen.

“Guten abend, sind sie Frau Kehrer, können wir mit Max sprechen, wir sind von der Zeitu…”

“Herrschaften sie können morgen wieder kommen, es ist Sonntag abend, könnten sie uns wenigstens jetzt ein bischen Ruhe gönnen.” Das war Christine, die auf der Treppe stand und begann die Leute von der Tür wegzudrängen.

“Und wenn ihnen das nicht gefällt, können sie das der Polizei erzählen, die ich gleich anrufen werde, wenn sie nicht verschwinden.”

Die Reporter zogen ab und Christine und Jule, betraten die Wohnung.

“Wo ist Max?” wollte Jule wissen.

“Er war eben noch im Wohnzimmer,” antwortete Max’s Mutter.

Jule zog ihre Jacke aus und lief ins Wohnzimmer. Max lag auf der Couch total kreide bleich, mit roten Augen vom Heulen.

“Max geht es wieder?” fragte seine Mutter besorgt.

Er zitterte an ganzen Körper. Er gab keine Antwort und starrte nur ins Leere.

“Max!” rief Jule und strich ihm dabei über den Arm.

“….. scheiß kranke Schwuchtel hat sie gesagt…….,” stammelte Max.

Christine fasste ihm an die Stirn.

“Mein Gott der glüht ja richtig, ich glaube der Kleine hat nen Schock, Marianne rufe lieber einen Arzt an, ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber Max sieht wirklich nicht gut aus.”

Marianne nahm den Hörer und wählte die Nummer ihres Hausarztes. Währenddessen deckte Jule Max mit einer Decke zu. Christine schaffte die Koffer aus dem Flur in die Zimmer. Sie ging an die Tür und hob den Stapel Papier auf, der aus dem Briefschlitz gefallen war.

“Was machen wir denn jetzt?” sagte Marianne, den Hörer wieder aufgelegt hatte.

“Kommt der Arzt?” fragte Jule.

“Ja er ist gleich da.”

“Gut dann rufe ich jetzt Bell an.”

“Was willst du von Bell.”

“Ich erzähl es dir nach dem Telefongespräch mit ihr,” sagte Jule und verschwand in Max’s Zimmer wo sich noch ein Anschluß befand.

„Keine Sorge Frau Kehrer, ihr Sohn hat sich nur zuviel zugemutet. Seine Beine sind noch nicht ganz fit und dann noch die Schussverletzung vor zwei Monaten, dass war einfach zuviel für ihn. Eine Nacht durchgeschlafen, und es ist alles wieder in Ordnung. Ich habe ihm jetzt ein beruhigungsmittel gegeben, er dürfte auch bis morgen durchschlafen,“ sagte der Arzt.

„Dann bin ich beruhigt,“ meinte Marianne, und begleitete den Arzt zur Tür.

„So alles erledigt,“ sagte Jule.

„Was hast du erledigt?“ fragte Christine.

„Ich habe mit Mark und Bell telefoniert. Gleich wird ein junger Mann kommen der uns dabei behilflich ist alles zu regeln, wenn die Presse wieder kommen sollte,“ erzählte Jule.

„Jetzt wundert mich nichts mehr,“ sagte Marianne, als sie wieder ins Wohnzimmer trat, „schaut her, das Übel aller Ursachen.“

Marianne hatte den Stapel Papiere in der Hand, der sich im Briefschlitz befand. Obenauf lag eine Fotografie. Es waren Kian und Max drauf zu sehen, wie sie sich zum Abschied in der Halle bei Paris küssten.

„Sehen die zwei süß aus,“ meinte Jule.

„Jule, das ist wohl nicht der passende Augenblick!“ meinte Christine.

„Mum reg dich nicht auf, warte ab bis Siegfried kommt, den Bell zu uns schickt. So wie mir Bell erklärt das erklärt hat, sind sie dafür schon vorbereitet. Wir bringen Max nichts, wenn wir um ihn herum aufgeschreckt herum rennen. Er braucht seine Familie und seine Freunde zu hundert Prozent.“

Christine nickte und Marianne ebenfalls.

Wo bin ich hier. Ich kann überhaupt nichts erkennen, nur Nebel. Da vorne wird es heller. Soll ich da hin laufen? Wenn dieser Nebel doch aufhören würde. Was wollen die vielen Leute da auf der Seite? Warum beschimpfen sie mich, ich habe ihnen doch gar nichts mehr getan. Und die Fotografen auf der anderen Seite, sie könnten jetzt endlich aufhören Bilder von mir zu machen. Da vorne steht Kian. Kian. Kian hörst du mich nicht. Warum dreht er sich jetzt wieder weg. Kian bleib stehen, ich liebe dich, bleib bei mir, verlasse mich nicht, ich brauche dich. Ich muss ihn einholen. Ich kann wieder rennen, meine Beine gehorchen wieder, oh wie mich das freut, Kian bleib stehen ich komme zu dir schau ich kann wieder ganz gut laufen. Kian nimm mich in die Arme bitte. Er dreht sich um. Er kommt auf mich zu……..

„Max… Max… aufwachen… Max.“

Nein ich will hier nicht weg, lasst mich bei Kian…..

„He Max, aufwachen Großer hier ist Richard.“

Max öffnete die Augen.

„Was ist los, warum bist du hier?“ wollte Max wissen.

„Heut ist Sonntag und du wolltest mit mir spazieren gehen.“

„So früh schon?“

„Früh ist gut, es ist zwei Uhr mittags, du hast jetzt achtzehn Stunden geschlafen.“

„Solange, was…“

Da fiel Max ein was gestern Abend passierte. Ich kamen die Worte von der Möllendorf in den Sinn und er merkte wie seine Augen wieder feucht wurden.

„He Max nicht traurig werden,“ sagte Richard, der anscheinend Max Gedanken bemerkte, „wird alles wieder gut.“

„Hilfst du mir aufstehen und anziehen, fühl mich irgendwie noch total geschafft..“

„Mach ich doch gerne, du hast dir eben zu viel zu gemutet,“ erwiderte Richard.

„Jo Herr Doktor und wie ist ihr Befund.“

„Das hat Jule erzählt, der Doktor hat das gesagt als er dich gestern untersuchte.“

„Das habe ich nicht mehr mitbekommen.“

„Er meinte du hast übertrieben, alleine das mit Paris war schon zuviel für dich.“

„Dann kann ich ja jetzt liegen bleiben.“

„Nix da, deine Gehübungen werden schon gemacht, und morgen gehen wir auch wieder in die Schule.“

„Ja Papa.“

Beide fingen an zu lachen.

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Unbreakable - Teil 5, 10.0 out of 10 based on 12 ratings

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