Lastminutetrip – Teil 2

Wir lagen dicht an dicht im Bett. Wir streichelten uns, wir küssten uns heiß und leidenschaftlich. Ich begann an Carsten herum zu fummeln und zog ihm seine Boxer hinunter. An seinem ganzen Körper war ich gleichzeitig zu Gange. Überall musste ich ihn streicheln, liebkosen und auch küssen.

Mein Blut geriet in Wallung. Ich glaub ihm erging es genauso. Ich drehte ihn auf den Rücken und kroch nun unter die Bettdecke. Ich küsste ihm seinen steifen Schwanz, und massierte ihm seine Eier. Nun begann ich an seinem strammen Max zu saugen.

Mit der Zunge umspielte ich seine Eichel ganz sanft. Seine Vorhaut zog ich zurück, sodass ich schön an seiner Eichel lutschen konnte. In beiden Händen hielt ich seinen geilen Po. Nun merkte ich wie Carsten sich bewegte und drehte.

Er wisperte kaum hörbar zu mir: „dreh dich, komm her, ich will auch ein bisschen nuckeln.“

Ich schob mich nun in Pose. Jetzt saugten, nuckelten und leckten wir uns gegenseitig wie wild. Wir schoben uns die Schwänze immer tiefer in den Mund. Die Geilheit nahm stetig zu, und so fingerte ich an Carsten seinem Loch herum.

Ich hatte schon drei Finger soweit es ging drin und reizte ihn damit so gut ich nur konnte. Ihm schien das immer mehr in Ekstase zu versetzen. Er war jetzt auch an meinem Loch zu Gange. Das Gestöhne wurde lauter und lauter.

Carsten ergoss sich nun in meinen Mund. Er stieß noch etwas nach, und es schmeckte mir. Genau in dem Moment, als er fast fertig war, und ich das schlucken durfte, kam ich explosionsartig. Es durchzuckte mich wie Blitze.

Diesen Abgang musste ich bis zum letzten Tropfen genießen. Einige Minuten später hatten wir uns beruhigt. Wir lagen Arm in Arm ehe wir uns noch mal erhoben, um zu duschen, dann kippten wir völlig erschöpft ins Bett.

Heute war ich als erster wach. Ich schlich in die Küche und machte mir einen Kaffee. Leise ging ich auf die Terrasse und genoss dort mein Tässchen Kaffee. Eine Zigarette dazu, und schon war alles perfekt. Das Wetter machte mich nicht verdrießlich, obwohl es regnete.

Trotz des Regens war es recht angenehm, es roch nach frisch gemähtem Rasen und nach dem ersten frischen Grün. Ich saß so da, und war einfach super glücklich. Da kam auch schon Carsten.

„Na Süßer, hängst du deinen Gedanken nach?“

„Ich genieße einfach nur den schönen Morgen.“

„Wir könnten ja erst mal ausgiebig frühstücken.“

„Ja, ich hol uns frische Brötchen.“

„Das ist schön, ich mach in der Zeit hier alles fertig.“

Ich zog mir rasch andere Sachen an, küsste noch mal innig meinen Carsten und ging los. Carsten hatte sich erst noch ins Bad verzogen. Ich lief ganz zufrieden zum Back Shop. Es waren viele Urlauber unterwegs, alle in Richtung Bäcker.

Als ich dort ankam, war wirklich viel los. Ich wartete bis ich an der Reihe war. Dann kaufte ich unser Brot und unsere Brötchen ein, ich nahm noch etwas Kuchen mit. Auf dem Rückweg lief ich etwas schneller, denn der Regen hatte zugenommen.

Ich betrat das Häuschen, und da kam mir ein himmlischer Kaffeeduft in die Nase. Mh, das roch aber gut. Ich brachte meine Tüte in die Küche, von Carsten war keine Spur. Auf der Terrasse war er auch nicht.

Ich schielte in den Pool, auch nichts. Ich guckte in`s Schlafzimmer, aber von Carsten war nichts zu sehen. Ich betrat das Bad, oh da saß der freche Lümmel in der Eckbadewanne und grinste mich an.

„Na hast mich endlich gefunden?“

Das Frühstück stand auf einem kleinen Tisch vor der Wanne. Es roch so gut nach Kaffee, allerdings wurde ich von noch mehr von seinem Körper angezogen. Er saß da ganz lässig, süß, und so sexy.

Ich war ganz verwirrt. Schnell zog ich mich aus, um in die Wanne zu steigen.

„Ne ne, mein lieber, so nicht, erst musst du die Brötchen holen, schneid sie aber bitte vorher auf, ich möchte keine Krümel im Wasser haben.“

„Ja Moment, ich bin gleich bei dir.“

Ich war etwas aus dem Konzept. Ich wollte mich nun erst recht beeilen. In Windeseile war ich mit den aufgeschnittenen Brötchen zurück. Ich stellte die Schale auf den Tisch und besah mir erst alles, ob es etwas fehlen könnte.

„Bin gleich wieder da.“

Ich huschte noch mal aus dem Bad und brachte unsere Zigaretten und einen Ascher. Jetzt ließ ich mich langsam in die Wanne gleiten. Das warme Wasser war sehr angenehm. Carsten griff jetzt hinter die Wanne und holte ein großes Holzbrett hervor.

Er legte es über die Wanne, sodass wir gemütlich essen konnten. Wir genossen das Frühstück, schmunzelten uns an, und manchmal spielten wir mit den Zehen bei dem anderen am Sack. Wir ließen ab und zu heißes Wasser dazu.

Dann rauchten wir gemütlich eine. Carsten räumte unser Tischen über der Wanne ab und entfernte das Brett. Nun fing ich an mich einzuseifen. Ich schäumte auch Carsten ein. Nun waren wir so voller Seife, dass wir beide im Stehen ziemlich glitschig waren.

Aber genau das machte mich total an.

„Carsten leg dich in die Wanne, spül die Seife noch nicht an, denn glitschig ist doch ganz nett.“ Carsten legte sich prompt hin.

„Ja das ist sehr schön wenn alles so schon rutschig ist.“

Ich legte mich mit dem Rücken auf ihn. Er hielt mich von hinten fest umklammert. Nun knabberte er an meinem Ohr und ich bekam Gänsehaut. Seinen Ständer konnte ich deutlich spüren. Sein Körper war voller Seife und angenehm rutschig.

Mit einer Hand fingerte er nun an meinem Loch herum. Ich hob mich etwas an, um es ihm zu erleichtern. Er setzte jetzt mit seinem Schwanz an meinem Loch an. Ich setzte mich mehr auf und beugte mich etwas nach vorn.

Das machte die Sache für Carsten leichter. Er hielt mich nun an der Hüfte, ich mich am Wannenrand rechts und links. Ich stütze mich gut ab. Aber Carsten sein Schwanz war inzwischen schon fast in ganz in mir.

Er war ganz vorsichtig, aber mir kam es fast zu vorsichtig vor. Ich zitterte vor Anspannung und vom Abstützen. Carsten war nun voll in mir. Nun ließ ich mich erst mal runter und saß nun auf ihn.

Ich ging nun in die Hocke, was ja in einer Eckwanne so gut möglich ist. Er war jetzt voll dabei und gab mir heftige Stöße. Inzwischen war ich auf die Knie gegangen.  Er wurde immer schneller.

Ich war total hin und weg und merkte wie ich kurz vor dem Abgang war. Carsten hielt mich an den Hüften und stieß so sehr zu, dass ich kam. Ich spritzte in das Wasser. Carsten aber bumste und stöhnte noch hinter mir. Er jammerte regelrecht.

Nun schrie er auf und kam wohl sehr stark. Ich fühlte sein zucken und das pumpen von seinem Sperma. Seine Muskeln wollten sich noch nicht entspannen. Ich blieb noch auf den Knien und wartete noch, nur für einen Moment.

Dann erst lösten wir uns voneinander. Ich drehte mich Carsten zu und küsste ihn die Brust und den Hals ab. Dann erst sein Gesicht. Zum Schluss küssten wir uns richtig heftig. Wir lagen noch eine Weile völlig erschöpft in der Wanne.

Es brauchte noch eine Weile ehe wir uns kurz abduschten und dann aus der Wanne gingen. Wir räumten das Bad auf und machten in der Küche klar Schiff.

„Was machen wir heut, bei dem Regen?“, fragte ich Carsten, und hoffte auf eine schöne Idee von ihm.

Aber er antwortete: „Ich würd sagen wir gammeln und bumsen einfach nur rum.“

Was denn, will er etwa alle Stunde bumsen?

„Na gut bleiben wir heut zu Haus und machen es uns gemütlich.“

Carsten ging zum Kamin und legte ein Paar Stücke Holz auf. Dann verschwand er im Bad und holte etwas. Er stellte ein kleines Schälchen mit unserm Massageöl auf die Ablage über dem Kamin.

„Damit wir immer etwas bereit haben.“

Carsten sah recht verschmitzt aus. Er konnte recht frech aussehen, was mir immer wieder weiche Knie bescherte. Ich legte mich auf die Couch und klopfte auf den Platz neben mir. Carsten verstand und legte sich zu mir.

So kuschelten wir uns ein und eine Stunde haben wir gewiss so geschlafen. Wir wachten auf, weil es an der Tür klingelte. Ich schrak auf, weil wir ja niemanden erwarteten. Als ich in meinen Boxershorts zur Tür gehen wollte, schloss auch schon jemand auf.

Carsten stand jetzt neben mir.

„Wer ist das?“, fragte mich Carsten.

„Ich hab keine Ahnung“, erwiderte ich.

Da erschien im Wohnzimmer auch schon ein fremder junger Mann.

„Ich bin vom Poolservice, lasst euch also nicht stören.“

Er sagte es und verschwand im Pool Raum. Oh was für ein süßer, er hatte ein sportliches aussehen. Er war dunkelhaarig, etwa zwanzig Jahre alt und sehr sexy.

Automatisch folgten wir ihm zum Pool. Wir haben vergessen uns etwas mehr zu bekleiden, denn nun standen wir beide in Boxershorts vor ihm. Ich musterte ihn. Carsten schien ihn auch zu beäugen. Er tat seine Arbeit.

„Sag mal du sprichst aber gut Deutsch, bist du nicht von hier?“, sprach in Carsten an.

„Ich wohne erst seit kurzer Zeit in Dänemark, ich wohnte vorher in Brandenburg.“

„Oh, ein Landsmann, ich bin aus Prenzlau und mein Freund aus Berlin“, meinte ich.

Carsten hielt mich von hinten fest und küsste meinen Hals. Er sah uns an.

„Nun macht mich mit eurem geküsse mal nicht wuschig“, grinste er uns an.

Wir küssten uns nun erst recht ganz innig.

„… und so etwas macht dich an?“, fragte Carsten den  Pooljungen frech grinsend.

„Na klar, wenn zwei so süße Kuschelhasen vor meinen Augen knutschen, das macht mich total neidisch.“

„Wie heißt du?“, fragte Carsten.

„Mein Name ist Michael, und eure?“

„Ich bin Sören und mein Schnucki heißt Carsten“, antwortete ich.

Ich zog Carsten mit mir, und ging in Richtung Wohnzimmer.

„Was meinst du, ob wir ihn etwas neidisch machen? Ich wollt schon immer mal beim Sex beobachtet werden.“

Carsten sah mich etwas verwirrt an, er überlegte wohl.

„Ja, meinetwegen, wir sehen ihn ja nie wieder, so eine Erfahrung bietet sich eventuell nie wieder.“

Ich holte das Badetuch und legte es auf der Couch aus. Carsten hatte sich die Boxer ausgezogen .Ich lief noch schnell zum Kamin und holte das Massageöl. Ich entblößte mich ebenfalls.

„Carsten leg dich hin.“

Ich stieg auf Carsten und saß jetzt gemütlich auf seinen Oberschenkeln. Ich nahm nun ein wenig Öl, und fing an ihn einzureiben. Ich bekam schon eine Latte. Toll, sollte uns Michael beobachten, dann hatte er einen schönen Blick auf meinen Ständer.

Ich war aber nun schon voll dabei, Carsten seinen Hintern großzügig einzuölen. Oh, er fühlte sich so gut an, so angespannt. Ich glaub er wollte auch schon loslegen, denn er schob mir sein Hinterteil verdächtig entgegen.

Ich ölte meinen Schwanz ein, und schon war ich soweit .Ich zog seine Pobacken auseinander. Jetzt war ich gleich am Ziel. Ich setzte meine Kuppe an sein Loch und fing an, leicht zu schieben.

Immer etwas tiefer drang ich in Carsten ein. Er stöhnte nun ein wenig. Ich griff nun seinen Brustkorb und zog Carsten leicht zu mir. Carsten kam mir auch schon etwas entgegen. Gleich wäre ich voll in ihm. Da sah ich Michael in der Tür stehen.

„Na kommt ihr denn klar, oder darf ich mitmachen, denn ich bin schon vom Zusehen so geil.“ Michael wartete keine Antwort ab und zog sich schon aus.

„Nun komm schon du geiler Pooljunge, beeil dich und wir bescheren dir ein Erlebnis, was du so schnell nicht vergisst“. Kam es von uns gleichzeitig.

Michael war auch schon im Adamskostüm bei uns. Er saß nun vor Carsten und ließ sich den Riesen Schwanz lutschen. Ich gab nun richtig Gas. Ich stöhnte und rammelte wie noch nie. Carsten jammerte und stöhnte, wie es nur ging.

Ich glaub er weinte vor Verzückung sogar. Ich merkte nun wie Carsten was zum Schlucken bekam. Er zuckte unter mir und kam auch. Ich war auch inzwischen fast an meinem Höhepunkt, als mich Micheal von Carsten runterzog.

„Man heb was für mich auf, bitte.“

Carsten reagierte sofort und machte Platz. Nun lag Michael vor mir und Carsten ölte ihm sein Loch. Nun konnte ich von neuem loslegen. Ich holte erst Luft. Ich musste mich erst beruhigen, sonst käme ich wohl zu früh.

Nun setzte ich meinen Schwanz an sein Loch und wollte gerade etwas eindringen, als Michael sich so ruckartig mir entgegen schob, dass ich schon fast ganz drin war. Er jaulte vor Geilheit auf. Aber gut zu hören war er nicht, da er Carstens Schwanz lutschte.

Nun forderte mich Michael mit seinen Bewegungen auf schneller zu machen. Ich ritt jetzt auf ihm, wie ein Besessener. Ich bumste was das Zeug hielt. Immer wieder stieß ich voll zu. Aber nun kam schon durch das Gejammer und Lustgestöhne von Carsten und Michael mein Höhepunkt. Ich zuckte und zuckte  und pumpte alles in Michael.

Michael hatte aber auch zu schlucken. Ich saß einen Moment auf Michael, und ruhte mich aus. Carsten lag inzwischen der Länge nach auf dem Teppich. Einige Minuten brauchte ich, um mich zu besinnen. Ich stand auf und setzte mich breitbeinig auf Carsten. Ich küsste ihn innig.

„Na, hat es dir gefallen“, hauchte ich zu Carsten, zwischen zwei Küssen.

„Ja, das war Gigantisch.“

Als ich so da saß, merkte ich wie Michael hinter mir mein Loch massierte. Ich lehnte mich etwas mehr zu Carsten hinab, so dass Michael besser an mein Loch kam. Er setzte auch schon seine Eichel an mein Loch.

Aber nicht vorsichtig, sondern sehr fordernd. Carsten rutschte tiefer und nuckelte an meinem Schwanz. Er leckte ganz sanft meine Eichel, massierte meinen Sack, und zog an meiner Vorhaut.

Michael gab nun Gas. Er war fast ganz in mich eingedrungen. Er hielt mich an den Schultern fest und stieß mit voller Wucht zu. Oh, das war ein Gefühl, er stieß so kräftig, das ich mich immer mehr bückte und meinen Hintern weit nach oben schob.

Die Stöße nahmen zu. Er Stöhnte und schrie jetzt auf, da kam es ihm auch schon. Er zuckte, und pumpte, er zuckte am ganzen Körper. Immer, immer wieder. Es kam mir so vor als wollte es kein Ende nehmen.

Begeistert von Michaels Ektase, kam ich nun auch. Carsten schluckte mit Vergnügen. Wir konnten uns nicht gleich erholen. Wir rollten vorsichtig voneinander.  Carsten hatte sich als erster wieder im Griff. Er ging verschmitzt in die Küche, und setzte, wie ich hören konnte, Wasser auf.

„Na einen Kaffee, die schönen Herren?“, kam es aus der Küche.

„Ja, gern Schatz“, rief ich.

Michael sah mich an und grinste.

„Ja, ich nehme auch einen.“

Carsten machte sich nackt wie er war, in der Küche zu schaffen. Wenig später hatte er auch auf der Terrasse den Tisch gedeckt. Dann kam er zu uns zurück.

„Wenn das Kaffeewasser kocht, gießt mal bitte einer auf, ich nur kurz duschen.“

Nun war ich mit Michael allein.

„Na hattest du schon öfter so ein Erlebnis?“, fragte ich Michael.

„Nein, aber ich hab schon immer davon geträumt. Und wie ist es mit dir?“

„Ich, nein, ich hatte es mir nicht einmal träumen lassen.“

Ich schaute nach dem Wasser, das bereits kochte. Langsam goss ich das Wasser in den Filter, um mich nicht zu verbrühen. Da kam auch schon Carsten grinsend wieder herein. Er strahlte, wie ein Honigkuchenpferd.

Michael hatte sich inzwischen schon angezogen, und ich hatte nur schnell die Boxer übergezogen. Wir setzten uns zum Kaffee an den großen Küchentisch. Wir redeten kaum. Als wir den Kaffee aus hatten, verabschiedete sich Michael.

Beim Gehen drehte er sich noch einmal um.

„Wie lang seid ihr noch hier, ich bin jede Woche zu dieser Zeit hier.“

„Wir fahren am Dienstag ab“, antwortete ich.

„Schade, dann sehen wir uns wohl nicht noch mal wieder.“

Nun war Michael auch schon zur Tür hinaus.

„Ich geh auch schnell mal unter die Dusche“, sagte ich, und verschwand ins Bad.

Man, was war das denn für ein Erlebnis. Alles ging so schnell, es war so intensiv. Ich war sehr verwirrt. Das so etwas, so spontan passieren kann. Es war ja fast Filmreif. Ich wusste gar nicht, dass man sich so extrem von der Geilheit leiten lassen konnte.

Ich war nun fertig mit dem Duschen. Carsten lag wieder auf der Couch. Ich kuschelte mich bei ihm ein. Es dauerte nicht lang, und ich versank in einen tiefen schönen Schlaf. Als ich aufwachte, lag Carsten nicht mehr neben mir.

Es regnete immer noch. Langsam kam ich zu mir. Meine Augen suchten nach Carsten. Er lag im Schlafzimmer und schlief. Die Decke hatte er sich weit über gezogen. Leise schlich ich zurück ins Wohnzimmer.

Die Prospekte von der Umgebung gaben auch nichts her. Zum Glück gab es den Fernseher. Nebenbei bereitete ich und einen Kartoffelsalat zu. Die Kartoffeln kochten und ich schnitt die Zutaten schon fix und fertig. Carsten kam verschlafen angeschlichen.

„Oh“, kam es von ihm, „ich war so müde, und die Couch war mir zu eng geworden, du bist doch nicht böse, weil ich mich verkrümelt hab, oder?“

Er kam auf mich zu, strich mir sanft über den Rücken, und küsste mich dann sehr innig.

„Nein ich war doch selber eingeschlafen. Ich deck mal den Tisch, geh dich erst mal anziehen.“

„Nö, ich bleib so, ist doch recht gemütlich.“

Das Essen war soweit fertig. Schnell machte ich uns noch Bockwürste heiß. Nun konnten wir in Ruhe essen. Ich fühlte mich mit einem Mal so depressiv. Ich fühlte mich leer und verbraucht, müde, schlapp, lustlos und absolut down.

Carsten riss mich aus meiner Lethargie.

„Sag mal, was wollen wir denn morgen so machen? Hast du schon eine Idee?“

„Nein, ich weiß nix.“

„Hast du Lust morgen mal in ein 3 D-Kino zu gehen, oder wollen wir zum Strand?“

„Mal sehen, das können wir ja morgen besprechen.“

Ich nahm meine Zigaretten und ging raus auf die Terrasse. Ich rauchte genüsslich, aber irgendwie fühlte ich mich nicht besser. Carsten kam auch eine rauchen.

„Was ist denn los Sören? Du bist so komisch, abwesend und still.“

„Ich weiß es auch nicht, aber ich fühl mich so unwohl, so als wenn man depressiv ist. Irgendwie kann ich es aber auch nicht beschreiben. Am besten ich leg mich hin. Ich werd noch etwas lesen und dann will ich nur noch schlafen.“

Ich gab Carsten einen Kuss und ging dann ins Schlafzimmer. Ich legte mich ins Bett und nahm mir ein Buch vor. Nach einer Weile, ich hatte den letzten Absatz dritten Mal gelesen, konnte ich mich immer noch nicht konzentrieren.

So klappte ich das Buch zu, und legte es weg. Ich lag nun so da und versuchte zu schlafen, aber es gelang mir nicht. Ich merkte wie ich mich schlecht fühlte, wegen dem Dreier. Was war mit mir los?

Ich hab mich noch nie, ohne vorher zu denken, so verleiten lassen. So etwas hätte man evtl. Absprechen müssen. Was wenn Carsten so etwas von nun an öfter möchte? Liebt er mich überhaupt stark genug?

Meine Gedanken drehten sich das mir schon übel wurde. Ich bin wohl über so viel Grübelei etwas eingenickt. Als ich wieder aufwachte, war es stockdunkel. Ich machte mein Handy an und sah Carsten neben mir friedlich schlafen.

Ich schlich ins Wohnzimmer. Es war ein Uhr. Ich ging nach draußen um eine zu Rauchen. Ich war nun voller Selbstzweifel. Es war ein großer Fehler sich zu einem Dreier hinreißen zu lassen.

Damit hatte ich zwischen mir und Carsten alles zerstört. Nun, ich lieb ihn so sehr und ich wollt ihn doch nur für mich. Was, wenn er jetzt Michael mehr liebt, was wenn er auf solche Abenteuer steht.

Was wenn er daran Gefallen gefunden hat, was, wenn er das ab und zu braucht. Was, wenn er sich öfter von der Geilheit treiben lässt. Ich war total verwirrt. Mir kamen die Tränen. Ich weinte nun bitterlich.

Völlig fertig, rauchte ich inzwischen schon die dritte Zigarette. Meine Gedanken drehten sich, dass ich gar keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte. Was sollte ich denn jetzt nur tun?

Guter Rat war nun teuer.

Wie fühlt sich Carsten denn nun nach dieser Aktion. Wenn ich doch nur in seinen Kopf schauen könnte. Was soll ich nun tun? Wie kann ich mich verhalten? Wie soll es denn jetzt weiter gehen?

Ich hatte Tausend Fragen, aber nicht eine Antwort. So unbeholfen und verloren hab ich mich schon ewig nicht mehr gefühlt. So Hilflos, so Ratlos. Aber ich konnte nun endlich aufhören zu Weinen.

Eventuell sollte ich mich mal am Morgen mit Carsten darüber unterhalten. Ich könnte aber auch abwarten. Mal sehen, wie Carsten sich verhält. Aber was, wenn er sich normal verhält. Ich weiß nicht wie ich mit dem Erlebten umgehen soll.

Dramatisier ich da was? Ich war doch dabei, ich hab doch ohne zu zögern mitgemacht. Warum nun diese Gefühle, warum nur diese Zweifel? Was ist nur los? Wo ist meine Selbstsicherheit hin?

Warum bin ich auf einmal so unsicher. Ich brach nun vollends zusammen. Wie ein Häufchen Elend saß ich auf dem Boden und weinte schon wieder bitterlich. Vor allem war ich an der Situation nicht unschuldig.

Ich ahnte ja nicht, dass es so extreme Folgen haben könnte, dass mich die ganze Sache so aus der Bahn werfen könnte. Was kann man in einer so verfahrenen Situation bloß machen.

So kann man sich mit einer dummen Sache alles verderben.

Ich bereute alles zu tiefst. Ich wär jetzt am liebsten wieder in meiner Wohnung. Allein, von allem weit weg, ohne Probleme, mit viel Ruhe. Nur Carsten kann ich ja nicht einfach so aufgeben.

Es lohnt sich bestimmt darum zu kämpfen. Er scheint das alles gut zu verkraften. Er steckte das weg, als wäre das ganz normal. Ich glaub das grämte mich am Meisten. Ich weiß gar nicht ob ich da was klären kann.

Ich hab schließlich selber nicht gezögert. Ich hab ohne mit der Wimper zu zucken mitgemacht. Nun kamen fürchterliche Kopfschmerzen dazu. Ich konnte inzwischen nicht einmal mehr weinen. Ich ging nun hinein und legte mich vor den Fernseher.

So ließ ich mich vom Nachtprogramm berieseln. Ab und an merkte ich aber, dass nun Eifersucht die Oberhand gewann. Mein Kopf schmerzte. Ich schlief irgendwann über meine Gedanken ein. Als ich aufwachte, war es schon hell.

Mein depressives Gefühl war kaum besser, aber heut konnte ich ja mal mit Carsten über alles sprechen. Eine Tasse Kaffee wär jetzt das richtige. Aber erst hüpfte ich unter die Dusche. Das Wasser tat gut. Dann kochte Kaffee.

Die Zigarette und der Kaffee auf der Terrasse wirkten Wunder. Ich fühlte mich nun schon viel besser. Für Carsten und mich begann ich nun ein schönes Frühstück zuzubereiten. Zuerst ging ich schnell zum Bäcker.

Das Frühstück war nun fertig. Nach zwanzig Minuten ging die Tür auf und Carsten kam herein. Er sah sehr verwirrt aus. Mein Herz klopfte mir bis zum Hals.

„Guten Morgen, Sören, warum hast du auf der Couch geschlafen?“

Ich konnte mich gar nicht so schnell sammeln. Ehrlich sofort mit der Tür ins Haus fallen, oder erst mal Lügen und später alles ansprechen. Ohje, ich muss jetzt was sagen, los, nun sag was. „Guten Morgen Carsten, tut mir Leid, aber ich bin wach geworden und konnte nicht wieder einschlafen. Lass uns Frühstücken.“

Wir saßen zusammen auf der Terrasse und aßen. Ich stocherte mehr oder weniger im Essen rum. Die Sonne wärmte aber heut schon ziemlich kräftig. Genau das war die Lösung! „Carsten wollen wir heut zum Strand? Es ist so schön heut.“

„Ja, das ist schön. Dazu hätt ich auch große Lust. Dann lass uns alles packen.“

„Küche fertig, alles gepackt, Haus verschlossen, also ab geht es.“

Carsten übernahm die Initiative, er merkte wohl dass es mir nicht wirklich besser ging. So schritt er flott zum Auto, lud alles ein und hielt mir die Tür auf. Wir fuhren nun Wortlos zum Strand. Dort war nur wenig Betrieb. Bequem lagen wir nun auf unserer Decke.

Erst jetzt fiel mir auf das wir uns heut noch nicht umarmt oder geküsst haben. Oh, dann fällt es ihm bestimmt auf, dass etwas nicht stimmt. Es wäre also besser, nun ein Gespräch anzufangen.

„Carsten, ich hab ein Problem, ich weiß aber nicht wie ich es beschreiben soll. Es soll nicht falsch rüberkommen und ich will dich nicht verletzen. Es geht um gestern. Ich glaub, ich komm nicht klar, ich komm einfach nicht darüber hinweg, das ich, also ich hab ein Problem mit dem Dreier.“

„Ich hab schon gemerkt dass du irgendwas hast und ich hab mir auch schon gedacht, dass es damit zusammen hängt. Aber es ist vorbei, wir haben es in dem Moment genossen und nun ist alles wieder beim Alten. Was genau sind deine Gedanken?“

Carsten nahm mich in den Arm. Er drückte mich und zog mich an sich. Ich hatte in diesem Moment alle Gefühle gleichzeitig. Ein wärmendes Glücksgefühl, ein Gefühl der Geborgenheit, Eifersucht und einfach Angst.

„Carsten, ich hab nur Angst. Möchtest du so einen spontanen Dreier vielleicht öfter mitmachen? Hast du so etwas schon mal erlebt? Ich möchte dich eigentlich für mich allein, ich hab nun die Befürchtung du könntest daran so viel Gefallen gefunden haben, das du öfter die Abwechslung suchst. Meine vergangene Nacht war deshalb auch fürchterlich. Der Dreier, den hab ich ja ohne zu zögern mitgemacht, aber ich hab nun einfach Angst wie du darüber denkst, wie du das siehst, wie du damit umgehst? Totale Verwirrtheit, das ist im Moment mein Problem.“

„Oh ein paar zu viele Gedanken, für deinen kleinen hübschen Kopf. Also ich hab das auch noch nie vorher gemacht, ich hab mich auch nur von der Situation und der absoluten Geilheit leiten lassen. Ich hab den Moment genossen und nun ist er vorbei. Hättest du auch nur für eine Sekunde gezögert, oder mir irgendein Zeichen gegeben, wäre es nie dazu gekommen. Denn ich würd nie etwas gegen deinen Willen tun, oder dich zu etwas überreden. Nie im Leben würd ich so etwas noch einmal zulassen, wenn du hinterher solche Probleme damit hast.

Ich kann damit eventuell besser umgehen, weil ich es für ein absolut einmaliges Erlebnis abgetan habe. Es hatte nichts mit Gefühlen zu tun und ich kann dir versichern, dass ich nie eine Abwechslung suchen würde, wenn du nicht dabei wärst. Oder wenn du das nicht möchtest.“

Ich drehte mich zu Carsten um und küsste ihn. Mir liefen die Tränen die Wangen hinunter. „Oh, so schlimm war es für dich im Nachhinein? Das tut mir sehr leid. Glaub mir ich liebe dich von ganzem Herzen.“

Nun heulte ich noch mehr. Ich schob Carsten etwas von mir und zog uns Zigaretten aus der Tasche, ich steckte für jeden eine an und gab ihm eine. Nach einer Weile konnte ich auch wieder normal reden.

Ich wollte gerade etwas sagen, aber da küsste mich Carsten.

„Nun lächelst du endlich wieder.“

„Ja, danke, nun geht es mir auch schon viel besser, lass uns ein Stück am Wasser lang gehen.“

Wir standen auf und ich hatte das Gefühl das ich jetzt erst wieder richtig Luft bekam. Das Wasser war herrlich. Hand in Hand gingen wir am, bzw. im Wasser entlang.

„Danke Carsten, das hat mir sehr geholfen. Es tut mir leid, dass ich so ein Theater gemacht habe, aber ich habe nun mal so empfunden. Die Zweifel hätten mich sonst zerrissen.“

„Sören, jeder fühlt anders und deshalb ist es wichtig seine Ängste und Sorgen zu offenbaren, wie soll man es sonst klären.“

„Danke“, sagte ich leise.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 9.6/10 (12 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +7 (from 7 votes)
Lastminutetrip - Teil 2, 9.6 out of 10 based on 12 ratings

This Post Has Been Viewed 163 Times

2 Kommentare

  1. Hallo Andi,
    das ist eine schöne Geschichte. Da ist viel Gefühl drin, zumindest soweit ich es beurteilen kann. 🙂
    Allerdings sind mir da so ein paar Sachen aufgefallen, die nicht so gut sind. Es sind ein paar kleine Fehler drin, die nicht sein müssten und sicher nur Flüchtigkeitsfehler sind.
    Und dann… ich weiß nicht… da fehlt irgendwas… irgendwie das gewisse Etwas. 😉
    LG,
    Sephi

    VA:F [1.9.22_1171]
    Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
    VA:F [1.9.22_1171]
    Rating: 0 (from 0 votes)
  2. hey,
    ich fand die geschichte zuckersüß und supergeil
    einfach klasse
    und für meinen geschmack genau die richtige länge

    VA:F [1.9.22_1171]
    Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
    VA:F [1.9.22_1171]
    Rating: 0 (from 0 votes)

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.