Sephis Fantasiewelt

Manga

Was sind Manga?

Manga sind sozusagen japanische Comics. Nein, ich werde das jetzt nicht noch lang und breit erklären. Ich mein, Comics kennt doch sicher jeder und japanische Comics sehen eben ein wenig anders aus. Sie sind viel schöner und präziser gezeichnet, aber auch an den zumeist größeren und wunderschönen Augen kann man Manga erkennen.

 Warum Manga und nicht Mangas? Ganz klar, weil es im Japanischen keine Einzahl und Mehrzahl gibt. Deshalb heißt die Mehrzahl von Manga eben einfach Manga und nicht Mangas. Ebenso Anime… das heißt dann nicht Animes, wie es oft geschrieben wird, sondern Anime… ganz einfach.

 Es gibt Manga für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (P18). Manga für Kinder mögen ja ganz niedlich sein und auch die für Jugendliche sind sicher sehr hübsch gemacht und vllt. auch ganz interessant, aber ich mag mehr die Manga für Erwachsene und dann auch nur Shounen Ai bzw. Yaoi.

In Yaoi Manga werden Aktszenen zumeist sehr explizit dargestellt. Das sind die Manga wo es um Liebe unter Männern geht. Warum ich die mag, kann ich so genau nicht sagen,… ich mag sie eben einfach. Sie sind eben sehr, sehr gut gezeichnet, die Charaktere sind meist unheimlich süß bzw. niedlich und die Geschichten sind auch nicht zu verachten. Na ja, auch wenn es dann meist nur um „das Eine“ geht.

In Shounen Ai Manga (Jungenliebe) werden Aktszenen in der Regel nicht so explizit dargestellt und diese sind dann meist auch schon für Personen ab 16 Jahren.

Manga gibt es von den verschiedensten Verlagen. Ich mag eher die von TokyoPop. Warum?

Weil die Aktszenen hier sehr deutlich gezeichnet sind und man wirklich auf nichts verzichten muss. Ganz ehrlich, schöner können Träume auch nicht sein… allenfalls die Wirklichkeit kann dies noch übertreffen.

Um mal ein Beispielmanga zu nennen: Finder. Finder ist ein Manga, dessen erster Teil hier in Deutschland indiziert wurde, weil irgendwem was an dem Manga nicht passte.

Okay, okay, ich geb zu, dass ich mich anfangs auch ein wenig erschrak, als ich den ersten Band las. Denn hier wird ab Seite 20 eine sehr heftige Vergewaltigung eines Fotografen, der zudem gefesselt ist, dargestellt.

Natürlich habe ich den ersten Teil noch vor der Indizierung erstanden und bin megastolz drauf. Das könnt ihr mir echt glauben.

Aber seien wir doch mal ehrlich, wenn ich mir Splatterfilme wie Saw (ich bin ein großer Fan der 7teiligen Reihe) ansehe, die nicht verboten werden bzw. sind, ist es doch sehr denkwürdig.

Nicht, dass ich will, dass die Reihe verboten wird oder so, nein, aber ich finde es eben sehr eigenartig… ihr nicht auch? Ich mein, da wird Gewalt richtig offen und blutig dargestellt. Menschen werden gefoltert und sterben zumeist an diesen Folterungen bzw. Prüfungen die sie „bestehen“ sollen.

 Sei es drum. Dieser Manga ist von der Mangaka (japanische/r Mangazeichner/in) Ayano Yamane gezeichnet worden und beinhaltet inzwischen 6 Bände. Die Zeichnungen sind echt der Hammer.

Von dieser Mangaka gibt es auch noch andere Manga: Crimson Spell, in inzwischen 4 Bänden und A foreign Love Affair als Einzelband.

 Selbstverständlich besitze ich all diese Manga und ich bin echt stolz drauf.

 Es gibt aber auch noch andere sehr gute Manga, die zwar Männerliebe als Inhalt haben, aber nicht so betont gezeichnet wurden, deren Story trotzdem richtig klasse ist.

 Die Geschichte der Manga reicht, lt. Wikipedia, bis ins 8. Jahrhundert zurück und hat sich bis heute stetig verbessert. Manga gibt es für nahezu jede Zielgruppe und behandeln beinahe jedes Thema.

Ende 1969 erschienen in Europa die ersten Manga, jedoch etablierten sich die Manga in Deutschland erst ab 1990 dauerhaft.

 Im Preis bewegen sich die Manga zwischen 6 und 15 Euro je nach Größe und Verlag der Manga.

 Wie werden Manga denn nun gelesen?

 Manga werden grundsätzlich von hinten nach vorn und von rechts nach links gelesen. Darauf wird in jedem Manga hingewiesen, wenn man die „letzte“ Seite, die wir Europäer bzw. Deutsche urtümlich als erste Seite ansehen, aufschlägt.

Zugegeben, es ist anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich erst mal daran gewöhnt hat, macht es großen Spaß und man kommt eigentlich kaum mehr von weg.

Mir ist es sogar schon passiert, dass ich ein anderes Buch ebenfalls von hinten nach vorn lesen wollte. (lacht)

Meine Mangasammlung umfasst ungefähr an die 90 Manga (es können aber auch mehr sein, so genau hab ich die jetzt nicht gezählt). Von denen behandelt der größte Teil das Thema Männerliebe, in Einzel- und Mehrbänden.

 Bei Manga wie Dragonball Z (42 Bände) oder Death Note (in 6 Bänden der Black Edition), wo es eigentlich nicht um Männerliebe geht, spinnt sich so manche Fantasy (ja auch meine) ihren Teil dazu oder schreibt diverse Geschichten über die Charaktere, der o.g. Manga und / oder eben auch anderer Manga.

Man denkt sich dann so, da könnte doch der mit dem zusammen kommen, das wäre doch mal geil. Dies gefällt allerdings nicht jedem Mangafan, die es ab und an doch etwas zu ernst nehmen, und es wird dann gern verächtlich „Zwangsverschwulung“ genannt.

 Weil man in seiner Fantasy eben Charaktere zusammen bringt, die eigentlich nicht wirklich zueinander passen würden… zumindest dann nicht wenn man sich mit der jeweiligen Story näher befasst.

 Aber nun ja, es gibt eben auch „kranke“ Fantasien. (grins)

 Hier mal eine kleine Liste der Manga, die ich besitze:

 Finder (6 Bände + Sonderheft)

Crimson Spell (4 Bände)

A foreign Love Affair (Einzelband)

Death Note (6 Bände + Extraband)

Wild Fish (Einzelband)

Sternenbilder der Liebe (Einzelband)

Yellow (4 Bände)

Dragonball Z (42 Bände)

Desire (Einzelband)

Love Mode (11 Bände)

Wild Rock (Einzelband)

Japanisch Crashkurs (4 Bände)

Ka Shin Fu (Einzelband)

usw….

 Diese Liste lässt sich noch erweitern, doch würde dies den Rahmen hier sprengen, außerdem sollte es eh nur eine kleine Liste sein.

 Tja, das wars erst mal wieder von mir. Ich hoffe ihr hattet ein wenig Spaß beim Lesen und vielleicht konnte ich den einen oder anderen von euch die Welt der Manga ein wenig näher bringen.

Vielen Dank fürs Lesen.

 Bleibt bzw. werdet Gesund und bis zum nächsten Mal,

 verbleibe ich mit

 lieben Grüßen,

 eure Sephi

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