Aug 16

Traumschiff – Teil 113

Danke an alle treuen Kommischreiber, besonderer Dank wie immer meiner Betaleserin, nun geht es weiter mit den Jungs und Mädels aus dem Norden, schön das ihr dabei seid. Viel Spaß und gute Unterhaltung wünscht Euch Niffnase.

 Erbe 2… Flammen… Umbau… Prozess.Teil.2… Biologie… oh Heim… Ferienplan… Nikolaus

 Kai, Donnerstag, 25.11.2010 um 7:30 Uhr mit Carl August auf dem Weg nach Bremen, zum letzten Mal im Achter, morgen holt Martin den Neuen ab.

Heute Morgen fahre ich den Chef, eigentlich macht das jetzt Martin meistens wieder, weil er ja Jerome nicht mehr fahren muss und ich fahre meistens die Protze mit Oma, der Tante und immer öfter auch Lis, der man den sechsten Monat jetzt schon deutlich ansieht.

Oma will, das sie wenn dann im Bentley fährt, weil man viel mehr Platz beim Ein- und Aussteigen, aber auch zum sitzen hat und der ist hinten echt sehr bequem. Mit dem SUV fährt jetzt fast immer Lex in die Schule, holt Natascha mit und Sigrid, die immer früh mit ihrer Mutter kommt. Torsten ist auch öfter dabei, wenn er bei Gut übernachtet. Ralf fährt, je nach dem, was er für Schicht hat, mit seinem Auto zur Arbeit nach Bremen.

Gestern Abend sagte Martin zu mir beim Abendbrot, das ich heute den Chef nach Bremen bringen soll, weil mich der Anwalt gern in der Firma sehen möchte. Es gibt Neuigkeiten von meiner ach so tollen Familie in Han.-Münden, hat er gesagt, der Anwalt und er will mit mir reden, über den Inhalt des Schreibens vom zuständigen Notar und auch über das weitere Vorgehen in dieser blöden Angelegenheit. Ich kann aber auch nicht, nach allem was war, großzügig auf alles verzichten, den Gefallen werde ich meiner homophoben und überaus gierigen Schwester nicht tun, obwohl ich diese Kohle ja gar nicht brauche. Wäre sie immer nett zu mir gewesen, hätte sie alles behalten können, für sich und ihre Kinder. Mal sehen, was die zu einem, heimlichen und auch noch schwulen Onkel in Bremerhaven sagen. Martin fährt mit dem Bentles mit Oma und Frieda und Mike zur Bank, die Baukonten einrichten und Mike die Vollmachten darüber zu übertragen. Der soll denn auch gleich Geld für die Trinkgeldkasse abheben. Alles soll so laufen, wie beim WG Umbau und Jerome hat für Mike ein Apple Mac Book gekauft.

Wir sind da, der Chef sagt „Tschüss, Kai.“ und geht in sein Büro, ich nehme den Aufzug in den 5. Stock, da ist die Rechtsabteilung. Mein Anwalt hat auch gleich Zeit für mich und bei einem Kaffee erfahre ich die neusten Dinge. Der Notar hat wohl, auch gegen den Willen meiner Schwester eine genaue Vermögensaufstellung geschickt, wie es zum Zeitpunkt des Todes meiner Mutter aussah. Ab da, so der Anwalt, ist es, da kein Testament der Mutter da war, eine Erbengemeinschaft und trotz Testament des Vaters, in dem ich unrechter Weise enterbt wurde, steht mir de Facto ein Drittel mindestens dessen zu, was beim Tod der Mutter zur Erbmasse gehörte. Der Verkauf des Hauses für billiges Geld an meine Schwester war nicht zulässig, da bereits zu diesem Zeitpunkt ein Teil des Hauses mein Erbe war.

Das hört sich alles gut an, bedeutet aber auch, dass es einen Prozess geben wird, anders werde ich wohl nicht zu meinem Recht kommen. Ich überlege gerade ernsthaft, ob ich das will. Martin und ich brauchen das Geld nicht. Für Kevin hätte ich es eingeklagt, aber der ist ja jetzt praktisch über Nacht steinreich geworden und Wolfi auch. Wofür also den ganzen Ärger. Ich werde das in Ruhe mit Martin und dem Chef bereden.

„Ich möchte etwas Bedenkzeit“, sage ich zu meinem Anwalt, „ich muss abwägen, ob ich den Prozess führen will. Ich werde es mit Martin und mit Herrn Remmers besprechen und auch die Jungs dazu hören. Wegen dem Geld müsste ich es nicht tun, aber es geht auch um ihr zutiefst homophobes Verhalten, das werden wir wohl doch nicht so hinnehmen und ich will auch wissen, ob ihre Kinder genauso sind. Ich rufe Morgen früh an und sage ihnen, ob Prozess oder nicht, OK?“ „Ja. OK“, sagt er, „kein Problem, ich erwarte dann ihren Anruf.“

Ich verabschiede mich und rufe dann Kevin in der WG an, frage ihn, ob er mit mir nach Bremerhaven kommen möchte. Natürlich will er, er ist ja dort fast allein bis um 14 Uhr und Wolfi soll dann nach der Uni auch zu uns kommen. Ich fahre rüber zur WG und hole ihn ab. Ich sage, das er ja auch mit Wolfi über Nacht bleiben kann und der kann von uns aus zur Uni fahren Morgen früh. Also packt er ein paar Sachen für sie Beide ein und dann fahren wir zu uns nach Hause.

Unterwegs, ich fahre selber, er will nicht wegen seines Gipsarms, erzähle ich von dem Anwaltsbesuch und sage ihm, wie ich darüber denke.

„Du musst klagen Kai, nicht wegen der Kohle, nein, sondern für alle Schwulen. Diese Diskriminierungen, Beleidigungen und oft noch Schlimmeres, das dürfen wir nicht hin nehmen. Denk mal, was dir, aber auch, was mir angetan wurde, weil wir Angst haben müssen, uns zu outen. Wenn Schwul sein als etwas Normales wahrgenommen würde, hätten sie dich nicht fortgejagt und Berger hätte mich nie missbrauchen können. Wolfi wäre auch nicht missbraucht worden, wenn er nicht solche Angst vor der Reaktion seiner Eltern hätte haben müssen.“ Da hat unser Junge mal gerade sehr recht.

Jetzt sind wir da, Martin scheint mit dem Bentley fort zu sein, vielleicht mit Lis zum Arzt oder mit Oma zur Bank, ich weiß es nicht genau. Kevin geht, nachdem er den Kleinen aus der Wohnung geholt hat, zuerst mal mit dem Fiffi raus in den Park. Es ist trocken und mit fünf Grad auch schon recht kalt, aber das macht den beiden bestimmt nichts aus. Unser Junge hat sich, seit der Chef ihn von Dresden hier her gebracht hat, sehr eindrucksvoll weiterentwickelt, körperlich aber in erster Linie auch menschlich und daran hat Wolfi, den er über alles liebt, einen sehr großen Anteil. Kevin ist gewachsen, etwa zehn Zentimeter größer als Wolfi ist er jetzt und durch sportliche Betätigungen, Schwimmen, Radfahren und neuerdings auch Karate hat er sichtbare Muskeln bekommen und er ist schon ein verdammt hübscher, junger Mann geworden in den letzten Monaten.

Er ist sehr sozial eingestellt, hilfsbereit und allen ein guter Freund, die Jungs und Mädels mögen ihn sehr und er ist meistens gut drauf. Wir, mein Mann und ich, sind stolz auf ihn und das sagen wir ihm auch immer wieder. Er hat unsere Glück erst vollkommen gemacht, unserem Leben einen zusätzlichen Sinn gegeben und mit Wolfi zusammen sind wir eine richtige Familie.

Kevin, Donnerstag, 25. 11. Vormittags um 10:30 Uhr mit dem Hund im Park.

Es ist schön, mal wieder ganz allein mit dem Hundchen durch den Park zu stromern, ich habe ihn ab geleint und er rennt, überall schnüffelnd, hin und her und bellt ab und zu vor Freude. Nicht, das ich meines Schatzes überdrüssig wäre, nein, niemals aber so ganz allein über alles nach zu denken, das ist auch mal ganz gut, gerade hier, im Park, in der freien Natur, wo mein Leben in Bremerhaven begonnen hat.

Wer hätte gedacht, dass der Fiffi sich mal zu einem solchen Goldesel entwickeln würde, uns so reich werden ließ, wie es geschehen ist. Normal ist das der Stoff, aus dem die Märchen gemacht sind, in der Realität kommt das normal so eher nicht vor. Mittlerweile haben Wolfi und ich es wohl begriffen, dass es nichts mehr gibt, das wir uns nicht leisten könnten, wenn wir es denn wollten. Jerome hat heute Morgen beim Frühstück gemeint, ich solle doch den Achter übernehmen, der heute durch einen Neuen ersetzt wird.

Da Carl August alle zwei Jahre einen neuen Audi bekommt und der jetzige nur 64.000 km gelaufen ist, wäre das bestimmt ein Schnäppchen, da er zum Preis der Rücknahme zu haben wäre. Allerdings behagt mir der Gedanke nicht, ein so großes Auto zu erwerben, da Wolfi mit dem Avant ja schon ein recht großes Auto fährt. Ich habe das Auto, also den Achter, zwar schon gefahren mit Martin oder Kai dabei, heute aber wegen des gebrochenen Arms darauf verzichtet.

Ich tendiere eher zu einem Auto, wie es Alex Brunner fährt, eine Mini Cooper oder so was in der Richtung. Da gibt es jetzt einen als eine Art SUV, der heißt „Countryman“, der könnte mir schon passen. Vor März gibt es aber eher keinen eigenen Wagen, denn wir haben uns erkundigt, ich darf auch im Beisein von Wolfi fahren, da er schon über zwanzig ist und länger als zwei Jahre ohne Unfall und Eintrag in Flensburg unterwegs ist.

Lautes Bellen zieht die Aufmerksamkeit auf den Hund, der jetzt, mit sehr geringen Erfolgsaussichten einem Wildkaninchen hinterherjagt und der es, nachdem es in seinen Bau geschlüpft ist, nachhaltig verbellt. Den muss ich jetzt da weg holen, sonst sitzt er Morgen früh noch vor dem Bau. Er protestiert lautstark, als ich ihn anleine und mit sanfter Gewalt vom Kaninchenbau zurück auf den Weg ziehe und dann sogar trage. „Spielverderber“, wird er jetzt bestimmt denken, der kleine Racker. Es geht ihm gut hier, auch wenn ich nicht immer bei ihm bin. Alle mögen ihn und er hat viel Auslauf und bekommt auch viele Streicheleinheiten wie sein Herrchen und wir beide lieben das.

Ob ihm wohl das Poppen fehlt, denke ich jetzt gerade und muss grinsen über diese Gedanken. Vielleicht sollten wir mal eine Pudeldame übers Internet suchen, wenn er läufig wird. Da er reinrassig ist und einen guten Stammbaum hat, würden wir bestimmt was finden, wo er dann mal zeigen könnte, dass er den Revolver unterm Bauch nicht nur zum Pinkeln hat. Von den eventuell dabei gezeugten Nachkommen würden, je nach Vereinbarung und Anzahl auch für uns welche dabei sein, die man verschenken oder verkaufen könnte. Vielleicht will ja aus unserem mittlerweile großen Freundes und Bekanntenkreis jemand einen süßen Pudel haben. Ich werde mal mit Wolfi drüber reden, was der meint, ich jedenfalls finde, dass auch der Fiffi ein Recht auf Sex hat.

Wolfi hat mir versprochen, noch vor Weihnachten, das ist schon heute in einem Monat, nach Dresden in mein ehemaliges Heim zu fahren. Ich habe vorgestern dort angerufen und mit meinem ehemaligen Bezugsbetreuer gesprochen. Das Gespräch kam nur langsam in Gang, er hatte ein sehr schlechtes Gewissen, das er mich, wenn auch unbedacht, bei dem Berger geoutet hatte damals und das dieses Schwein mir so übelst mitgespielt hatte.

Ich versicherte ihm mehrfach, dass es mir jetzt sehr gut geht und dass ich sie in Dresden besuchen möchte, mit meinem festen Freund. Ich bat ihn, mir per E-Mail mit zu teilen, wie viele Heimkinder und Jugendliche es zurzeit sind und was man sich denn für das Heim speziell wünschen würde und das er dabei den Preis absolut außer Acht lassen soll. Auf die Frage, wo denn meine Schmerzgrenze liege, sagte ich, dass ich eigentlich zurzeit keine hätte und er sich nicht vom Geld beeinflussen lassen sollte.

Er soll schreiben, was fehlt und was vom Träger nicht angeschafft werden kann und dann könnte ich ja wählen, was von meiner Seite aus geht. Er meinte dann, es könne ein paar Tage dauern, bis er was schreibt, er will mit den anderen Betreuern reden. Ich habe ihn dann gebeten, nicht zu sagen, dass ich dahinter stecke, ich will dann alle dort überraschen und vielleicht im Rahmen einer vorweihnachtlichen Feier als eine Art Weihnachtsmann dort bei ihnen auftreten.

Einen möglichen Wochenendtermin soll er auch mit seinen Kollegen und der Leitung absprechen. Auf die Frage, ob ich im Lotto gewonnen hätte, sagte ich: „So was ähnliches ist mir und meinem Freund widerfahren und das eröffnet mir halt die Möglichkeit, etwas zurück zu geben.“

Wir, der Hund und ich sind jetzt am Teich angekommen und betrachten die mittlerweile recht ansehnliche Schar von bunten Wasserbewohnern, die ruhig und gelassen ihre Kreise ziehen. Toll hat sich alles entwickelt, die Fische, die Pflanzen und sogar eine Schildkröte gibt es. Die liegt auf einem im Wasser liegenden Baumstammstück und wartet wohl darauf, dass die Sonne raus kommt. Das ist allerdings heute eher unwahrscheinlich.

Der Pool ist von einer Lage bunten, kleinen Bällen bedeckt. Ich muss bei Gelegenheit mal fragen, warum das so ist. Weiter gehen wir ums Haus herum und dann runter in die Wohnung, wo der Kleine trinkt und dann auch was vom Trockenfutter frisst, das in der Küche steht, wenn Wolfi und ich in Bremen sind.

Der hat schon heute Morgen auf der Fahrt hier her eine SMS bekommen, wo ich bin und das er nach der letzten Vorlesung bitte hier her kommen soll. Auch, das wir wohl über Nacht hier bleiben werden, habe ich geschrieben und das ich Sachen für ihn dabei habe. Das Kai und Martin mit uns reden wollen, habe ich ihm mitgeteilt und später kam dann als Antwort ein: „Ich liebe dich, mein Schatz“, dem ein schnelles „Ich dich auch“ folgte.

Nun bereite ich mit Kai das Mittagessen vor, Spagetti Carbonara soll es geben und ein Salat dazu, den ich jetzt putze. Was die Nahrungszubereitung angeht, haben wir in der WG schon einiges an Erfahrungen gesammelt, Anfangs durch Oles Mutter und dann öfter durch Enrico. Wir sind zwar nicht perfekt, aber verhungern müssten wir auch nicht mehr.

Als Martin kommt um 12 Uhr, ist das Essen fast fertig. Martin fasst mich wie immer in letzter Zeit unter den Armen, hebt mich hoch zu sich und küsst zart meine Lippen. Ich umarme seinen Nacken und sauge seinen tollen Geruch bis tief in meine Seele hinein. Er bedeutet mir wahnsinnig viel, wird immer mein Hero sein, mein Held, der mich aus Bergers dreckigen Fängen befreit hat und meinen Weg hier her in mein persönliches Paradies geebnet hat. Wo ich ohne ihn wäre, diesen Gedanken mag ich nicht zu Ende denken.

 Noah, Freitag, 26.11.2010, 14:45 Uhr, in der Garage zu Hause, bastelt am eigenen Auto.

Seit fast einer Stunde bin ich in unserer Garage. Vorher war ich mit dem Wagen, Mama ist mit gefahren, durch die Waschanlage, um die Karre sauber zu waschen. Jetzt ist Enrico am Hilton abgefahren mit dem Daccia, den sie Paolos Chef für 1.000 Euro abgekauft haben. Wir wollen gleich, wenn er daheim ist, den Astra optisch ein bisschen auf peppen. Er ist ja blau metallic, ein recht helles blau und wir waren gestern ein paar Sachen kaufen, so aus Klebefolien, die man auf den Lack kleben kann. Vorne, am rechten Kotflügel ist ein leichter Kratzer, da kleben wir nach her, wenn Rico da ist, eine nach hinten spitz zulaufende Flamme hin und auf den linken Kotflügel dann das Gegenstück. Vorne auf der Haube ist ein Drachen vorgesehen, der Feuer speit. Ich denke, das kommt gut und macht was hinne.

Beim Training haben wir uns heute mal abgemeldet. Wir gehen Morgen früh um zehn hin, mit Kevin, Lex und Robin, der bestimmt seinen neuen und sehr schnuckeligen Freund mitbringt. Dass beide schwer verknallt, ja schon verliebt sind, das sieht ein Blinder. Sie passen optisch auch sehr gut zusammen und der Größenunterschied wird, da Robin noch sehr zügig wächst, bestimmt kleiner werden.

Der Roland, so heißt der Junge, ist ein sehr ruhiger Typ, aber das kann sich ja auch noch ändern, wenn er uns mal alle besser kennt und wir ihn. Alwin hält ihn für sehr sportlich und auch talentiert, rechnet mit ihm auch für einen Platz in der Wettkampfmannschaft.

Gerry hat ihn als einen seiner Kunden identifiziert, der schon längere Zeit bei ihm die Haare schneiden lässt. Beide waren erstaunt, sich hier zu begegnen und dabei fest zu stellen, dass sie wohl beide auf Jungs stehen, Gerry auf Alwin und Roland jetzt halt auf Robin.

Der Daccia ist zurück und mit ihm mein Hase, den ich jetzt erst mal küsse und knuddele. Er fehlt mir halt immer den ganzen Vormittag und wenn er Mittagsschicht hat, sogar den ganzen Tag. Da ist nur leider nichts daran zu ändern und es ist ja auch erträglich.

Sich aufeinander zu freuen, zu wissen, gleich kommt er, das ist auch ein tolles Gefühl und entschädigt ein wenig für die Trennung. Jetzt fangen wir an, die Verzierungen am Wagen anzubringen. Das muss blasenfrei erfolgen und erfordert viel Sorgfalt. Mit den kleineren Folien für die Seiten fangen wir an. Rico ist mit seinen Händen geschickter bei der Arbeit als ich, aber dass er sehr geschickte Hände hat, das weiß ich ja schon seit ich mit Rolf in der Klinik gelegen habe. Blasen sind aber jetzt und hier unerwünscht, das war in der Klinik ja auch anders und die Gedanken daran sind jetzt nicht so gut bei der Arbeit hier.

Sie machen mich Nervös und außerdem hart am Südpol, so kann man nicht arbeiten, finde ich.

Die erste Flamme ist dran, blasenfrei und ich drücke meine heißen Gedanken von hinten an seinen Po, den er mir über den Kotflügel gebeugt, entgegen streckt. „Oh, Oh“, sagt er kichernd, „da scheint es ein Problem zu geben. Ab auf den Rücksitz und die Hosen runter, ich schau mal, was sich da machen lässt.“

So schnell bin ich noch nie eingestiegen, Mama wollte noch zur Oma, Papa kommt nicht vor 17 Uhr, also muss ich auch die Türe zum Haus nicht absperren. Nun sitze ich mit den Hosen auf den Schuhen hinten in meinem Auto und Rico lässt mein Teil, nach dem er die Vorhaut nach hinten geschoben hat, tief in seinem Mund verschwinden. Ich muss wohl nicht betonen, wie unendlich geil das ist.

Seine Technik beim Blasen ist sehr ausgefeilt und beinhaltet leichtes saugen, auf und ab und zusätzlich noch Drehbewegungen mit dem Kopf nach links und rechts, dabei krault die linke die Hoden, während die Rechte die Vorhaut hinter der Furche hält, so dass die Eichel ganz blank liegt. Da geht die Post ab, das hält kein unbeschnittenen Mann sehr lange aus und ich auch nicht. Stöhnend spritze ich nach einer knappen Minute ab und Rico sorgt dann auch dafür, dass es keine Spermaflecken im Auto gibt. Einen Schleimkuss später, echt schade, dass das Zeugs nicht besser schmeckt, ziehe ich die Hosen wieder hoch.

Als ich seine runter ziehen will, sagt er: „Nö, jetzt nicht, poppen nach her, beim Duschen oder im Bett und denk dran, wir können aus schlafen, da geht doch bestimmt mehr als nur ein Schuss.“

Wo er recht hat, mein Schatz, er hat ja freies Wochenende und morgen, gegen Abend, nach dem Training, gehen wir zu seinem Vater in die Küche helfen, da ist ein runder Geburtstag aus dem großen italienischen Freundeskreis von Paolos Paten und auch Paolo hilft beim bedienen.

Natascha macht mit Mama Scarlotti das Getränkebuffet und Josefine und ihre Schwester bedienen auch, Rosetta, die Tante, ist immer noch krank und es scheint was Ernstes zu sein. Ricos Mama wollte zuerst nicht, dass Natascha auch aushilft, hat was von „nicht standesgemäß“ gesagt, das war ein Fehler. Natascha war echt sauer, hat gesagt, wenn sie nicht darf, geht sie mit Paolo nach Hause. Ricos Mama hat schnell eingelenkt, sich entschuldigt und Natascha umarmt.

Eine Carla, auch eine Tante, kommt jetzt unter der Woche zum Helfen und auch öfter am Sonntagmittag. Abends am Sonntag ist nicht so viel, das schaffen sie alleine.

Seit unserem ersten Einsatz, als Rico die Messer bekommen hat und sein Vater sich mit ihm versöhnt hat, ist kein böses Wort mehr gefallen und seit Rico Samstags den Fisch macht, wenn wir Zeit haben, läuft alles noch ein bisschen besser und sein Vater strengt sich an, genauso gut zu sein, wie mein Schatz. Markus Meinle schwärmt immer, wenn wir uns treffen, was ich mir da für einen Spitzenkoch geangelt habe und ich sage dann immer: „Am besten sind seine Bratkartoffeln mit einer Quark-Basilikum-Oregano-Olivenöl creme.“

Dann hat der Markus immer gelacht, bis er dann mal gesagt hat, Rico soll das mal machen. Seit dem Tag steht das auf der Karte und ist zu einem echten und fürs Hilton auch preiswerten Renner geworden, kostet 9,50 mit einem kleinen Salat dabei und kommt Sau gut an. Alle Kräuter sind natürlich frisch und das Öl ist auch echt fein. Wenn Schatzi Samstag und Sonntag frei hat, muss er Freitag immer einen Vorrat der Creme machen, die kommt dann in die Kühlung.

Josch, der etwas ältere Koch und Stellvertreter von Herrn Meinle, hat die Herstellung der Creme und auch das Würzen der Kartoffeln schon fleißig geübt und er kann es jetzt auch schon recht ordentlich. Der Jochen Krewer, der sich auf Oles Aufforderung hin in der Küche des Hiltons beworben hat, fängt am ersten Januar fest da an und verstärkt das Team um Markus Meinle.

Es klappt gut für meinen süßen Lockenkopf und er ist einfach der tollste junge Mann, den ich kenne und er ist mein, ich liebe ihn. Beide Flammen sind angebracht, blasenfrei versteht sich. Wir beschließen kurzer Hand, den Drachen erst Morgen Früh anzubringen, bevor wir ins Training fahren.

Jetzt gehen wir hoch und duschen zusammen, später gibt es dann Abendbrot, wenn Mama und Papa wieder daheim sind. Ein eigenes Auto zu besitzen, ist schon ein gutes Gefühl. Es ist ein noch viel tolleres Gefühl, fest mit meinem Hasi zusammen zu sein, von ihm geliebt zu werden und natürlich ihn zu lieben, meinen Schatz, den ich jetzt fast immer nur noch Hase oder Hasi nenne und auf seine Frage, warum, habe ich gesagt, das ich verrückt nach seiner Möhre bin. Wir haben beide darüber gelacht und dann hat er sie auch gleich ausgepackt und ich habe sie gut gelutscht.

Mike, Freitag, 26.11.2010, 14:00 Uhr an der zukünftigen Karatesporthalle mit Dirk und Ewald Knauer, warten auf Herr Stiefel Junior mit seinen Leuten.

Kurz nach 14 Uhr fährt der Bus der Firma Stiefel durch das alte Metallschiebetor auf das Gelände unserer zukünftigen Sport- und Wettkampfhalle, in der nun ja auch noch ein kommerzielles Fitnessstudio rein kommt, so ist der Plan. Herr Stiefel hat zwei Leute bei sich, einen etwa 45 Jahre alten, großen und sehr kräftigen Mann, Figur wie Martin etwa, den er als den Polier, das ist so was wie ein Vorarbeiter, vorstellt. Volkmar Brinkmann, so heißt der Mann, wird von Beginn an bis zur Fertigstellung für diese Baustelle die Verantwortung vor Ort übernehmen und Morgen früh mit acht Leuten, diversen Maschinen und Gerätschaften, mit den Sanierungs- und Umbauarbeiten beginnen.

Der zweite Mann, vom Typ her eher der Kaufmann, ist für die Koordination der gesamten Materialbeschaffung und den Einsatz der erforderlichen Subunternehmer, für die Elektrik, die Dämmung, das Dach usw. verantwortlich. Er heißt Stefan Borg und ist Mitte zwanzig, ein Twink, ein hübscher dazu und er könnte, vom Schmuckbild her in unserer Liga spielen. Ein Nasenpiercing, es könnte ein Diamantstecker sein, zwei Ohrstecker in Spinnenform in rot und eine mehrfarbige Brille, fast einer Regenbogenfarbe ähnlich, sind eigentlich für Heten eher nicht üblich. Allerdings ist das nur eine Vermutung von mir und wenn ich während der Umbauzeit öfter mit ihm zu tun haben werde, dann werde ich ja vielleicht Gewissheit bekommen, wenn nicht, so ist das ja eigentlich auch egal.

Wir gehen mit Herrn Knauer einmal um die Halle herum, der erklärt dabei, was sich am äußeren Bild des Gebäudes, Fenster, Eingänge und auch am Dach durch den Umbau verändert. Innen erklärt er die geplante Raumaufteilung, den Bau der Tribüne und der darunter liegenden Räume und auch die Raumaufteilung des über zwei Stockwerke gehenden Fitnessstudios, dessen Zugang von der Halle unabhängig über die Kopfseite des Gebäudes, gegenüber des eigentlichen Hallenzugangs sein soll.

Ein großer Bauplan, auf einer Holztafel aufgezogen, wird ab Morgen in einem Container, in dem die Bauleitung, die Elektronik, Rechner, Telefon und so untergebracht sind, aufgehängt, ebenso diverse Detailpläne.

Ein weiterer Container dient als Pausen und Besprechungsraum und ein dritten als Umkleide, Dusche und Toilettenraum, weil in der Halle alles raus gerissen wird und komplett an die neuen Anforderungen angepasst werden wird. Ein vierten Container wird für Subunternehmer bereit gestellt, so dass für alle hier arbeitenden Leute genügend Platz da ist. Wie auch bei der WG, so wird auch hier in den Boden gebohrt werden, um Erdwärme im Verbund mit Solarenergie und einer Kraft-Wärme Kopplung durch ein kleines Blockheizwerk so viel wie möglich umweltfreundlich Strom und Heizenergie selber zu produzieren. Es ist zwar ein sehr komplexes Unterfangen, dieser Umbau, aber es sind ja Fachleute mit Erfahrung am Werk, das bestimmt gut gelingen wird.

Die Bauzeit wird von Knauer und Stiefel auf etwa sechs Monate begrenzt, wobei eine frühere Fertigstellung durchaus angestrebt wird. Die Gestaltung des Außengeländes ist noch offen, darüber muss der Vereinsvorstand noch reden.

Das Einrichten der Baustelle wird Morgen über die Bühne gehen. Vormittag, ganz früh, kommen die Container, ein Bauanschluss für Starkstrom wird vom E-Werk eingerichtet, die Container werden angeschlossen an Strom, Wasser, Abwasser und Internet und Telefon, erste Baustoffe, Kies, Sand, Zement und andere sollen angeliefert werden. Maschinen werden kommen, Kompressoren, ein Lader und ein kleiner Bagger, um den Hallenboden in Teilen raus zu reißen. Dazu ein LKW, der den Bauschutt abfährt, also volles Programm. Herr Knauer bekommt von mir einen Zettel mit Namen von Firmen, die wir gerne dabei hätten hier beim Umbau. Unsere Malerfirma, die Schreinerei von Rolfs Opa, Paolos Chef und die Zimmerei und Dachdeckerei, ansonsten die Firmen, die Stiefel immer holt, wenn sie als Generalunternehmer arbeiten.

Ich sage dem Herrn Stiefel, das ich Morgen um 11 Uhr vorbei komme und allen Leuten das erste Trinkgeld geben werde, was dann jeden Mittwoch wieder so sein wird, wie das in der WG auch gelaufen ist.

Der Koordinator Stefan Borg wird seinen Arbeitsplatz in dem Container der Bauleitung haben und überwiegend von hier aus arbeiten. Er ist der Ansprechpartner für alle Lieferanten und Handwerker, die nicht zu Stiefel direkt gehören. Eine seiner wichtigsten Aufgaben besteht darin, dafür zu sorgen, das notwendige Folgearbeiten rechtzeitig anlaufen, um keine Leerläufe und Verzögerungen eintreten zu lassen. Er ist also für den zügigen Ablauf des Bauvorhabens im Wesentlichen mit verantwortlich und hat damit wohl die schwerste Aufgabe auf der Baustelle hier.

Mit all diesen Informationen fahre ich jetzt zunächst wieder in die WG, meinen Schatz fürs Wochenende dort ab zu setzen und dann gehe ich dort noch zum Herr Weiden und zu Marvin in den Laden, mein neues Apple-Notebook abholen, das Jerome dort für mich gekauft hat. Nach Abschluss der Bauarbeiten gehört das edle Teil dann mir.

Als wir bei uns ankommen, will Dirk mit in den Laden, das Notebook holen und so gehen wir dann Hand in Hand zum Ladeneingang. Drinnen sind noch ein paar andere Kunden, meist junge Leute, zwei Mädels und drei Jungen, so um die 17, 18 rum. Die sehen uns jetzt, da hier eine Türglocke bimmelt, wenn jemand rein kommt. Da wir Händchen haltend reinkommen, haben wir gleich die volle Aufmerksamkeit und als Dirk mich los lassen will, halte ich seine Hand fest.

„Och, wie süß“, sagt eine der Mädels so laut, dass wir und alle anderen es hören können. Einer der Jungen imitiert jetzt Kotzgeräusche, was den Mädchen gar nicht gefällt. Eine sagt heftig zu ihm: „Sag mal, Erwin, spinnst du, bist du etwa homophob?“

„Ich mag keine Schwuchteln“, sagt der Typ laut. „Raus“, kommt es da von der Seite, Herr Weiden kommt aus dem Bürobereich, „verlassen sie sofort meinen Laden und sie“, sagt er zu den anderen Jungs, „dürfen sich, wenn sie auch etwas gegen Schwule haben, gleich anschließen.“ „Fick dich, Alter“, kommt es von diesem Erwin und dann bewegt er sich in Richtung Ausgang. Er sagt zu den anderen: „Los, kommt mit. Wer hier bleibt, kann sehen, wie er zurück in die Stadt kommt. Ich warte nicht auf Euch. Wenn euch zwei Schwuchteln wichtiger sind, als ich, dann müsst ihr eben laufen.“

Sie gucken jetzt alle ein bisschen ratlos, zögern und bevor sie sich in Bewegung setzen um dem Idioten zu folgen, sage ich: „Ihr braucht nicht zu laufen, meine Freunde und ich bringen Euch mit dem Auto zurück in die Stadt.“

Laut knallt die Eingangstüre zu, der Affe ist weg, die anderen kommen auf uns zu. „Kommt so was öfter vor?“, will eins der Mädels wissen. „Wir haben es so noch nicht erlebt“, sag ich, „hier fühlen wir uns eigentlich ziemlich sicher, deshalb haben wir uns auch bei der Hand genommen, etwas das wir in der Stadt eher nicht machen würden. Es gibt immer noch genügend Spinner, die was gegen Schwule und Lesben haben.“ Jetzt heult draußen ein Motor auf und Reifen drehen beim Anfahren durch. Das passt zu dem Typen. „Wollt ihr gleich los oder schaut ihr euch noch um?“, frage ich die Vier. Marvin ist jetzt auch zu uns gekommen, fragt, ob er ihnen was zeigen soll. Einer der beiden Jungs fragt nach einem Computerspiel und nach einer günstigen externen Festplatte.

„Kommt mal mit“, sagt Marvin und geht mit den Vieren zu den Spielen. Ich frage Herrn Weiden nach dem MacBook und er geht es holen und legt alles auf die Theke. „Bezahlt ist es“, sagt er, „die Rechnung hat Jerome, falls mal was dran ist.“ „Danke für das eben“, sag ich, „das war voll cool.“

„Keine Ursache“, sagt er, „ich will so etwas in meinem Laden nicht haben.“ Marvin kommt mit den Anderen jetzt auch zum Verkaufstresen und legt zwei Spiele und eine externe Festplatte dort ab, bevor er sie in die Kasse einscannt. „Macht 109 Euro zusammen“, sagt er, nimmt eine Tragetasche aus Papier und packt die Sachen ein. Den Kassenbon legt er mit in die Tüte und reicht sie dann an den Jungen weiter.

Nun gehen wir alle in Richtung Ausgang und Dirk fragt das eine Mädel: „Wohin müsst ihr denn genau?“ „Wir wollten eigentlich noch ins Nanking China Restaurant, was essen“, sagt sie, „das ist in der Hankenstraße, in der City.“ „Kenn ich“, sag ich, „ich bring euch hin.“ und zu Dirk sag ich: „Nimm bitte das Notebook mit hoch, mein Schatz, ich bin ja flott zurück.“ „OK, bis gleich.“, sagt er und küsst mich flüchtig auf den Mund. Soviel Mut hat er, mein Hase, das freut mich jetzt. Die 4 steigen zu mir in den Golf und los geht’s es. Unweit des Lokals setze ich sie ab, sie wissen jetzt, wie lange wir fest zusammen sind und das wir über dem Laden in einer WG wohnen. Sie gehen alle noch zur Schule, in die Abi-Klasse eines Gymnasiums hier in Bremen. Als ich zurück bin sehe ich, dass ich doch eine halbe Stunde unterwegs war. Alle sind beim Training und ich ziehe mich schnell um und mache mit.

 Robin, Samstag, 27. 11.2010, 21:00 Uhr mit Roland in meinem Zimmer, Mama hat gerade mein Zimmer verlassen.

Vor gut zwei Stunden hat Rolands Schwester Ria heute am Samstag uns beide wieder her zu uns gebracht, von gestern nach der Schule bis vorhin waren wir bei ihm zu Hause und diese Woche ist wohl die schönste und geilste in unserem 16 jährigen Leben, dessen bin ich mir sicher.

Nach unserem gemeinsamen Wichsen Mittwochabend am PC waren wir ja am Donnerstag nach der Schule wieder hier bei uns. In der Schule war es für uns beide nicht leicht, den anderen nicht an zu fassen oder gar zu küssen.

Sturmfrei war ja bei uns bis 17 Uhr mindestens und es knisterte eigentlich schon den ganzen Morgen in der Schule zwischen uns. Der Unterricht zog sich wie Gummi, wollte und wollte nicht enden und dann die letzten zwei Stunden noch Sport, Volleyball, mit richtig schwitzen, was auch bedeutete, das wir wohl erst mal unter die Dusche mussten zu Hause bei uns.

Da wir Sportzeug dabei hatten, in dem wir auch nach Hause fuhren, Matze hat uns abgeholt, brauchte Roland nur frische Unterwäsche und da ihm meine nun mal nicht passt, habe ich eine recht modisch scharfe Garnitur von Chris geholt.

Der Slip in schwarz und auch das Unterhemd in Weiß hatten seitlich rechts und links Netzeinsätze, der Slip weiße und das Hemd schwarze, zeigten viel Haut und sahen echt stark aus. Der Slip war auch körperbetont geschnitten, bedeckte zwar, aber verbarg nichts, weich und anschmiegsam war der Stoff, ein Traum. Aber beim Anziehen sind wir noch nicht, das kommt erst nach dem Duschen.

Fast als wäre es seit gestern selbstverständlich, gingen wir zusammen ins Bad und begannen dort, ähnlich wie gestern mit dem wechselseitigen Ausziehen und er hatte eine Webboxer an, kariert, nicht besonders sexy, versteht sich, ich trug einen roten Slip von Andrew Christian, den hatte mir Chris in den Staaten gekauft mit einem passendem Unterziehshirt ohne Armansatz.

Vor dem runter ziehen der ausgebeulten Hosen zögerten wir beide und es war total still im Bad. „Auf 3“, sagte er und fing an, zu zählen. „1… 2… 3!“  Mit einem Ruck zogen wir die Hosen runter und dann federten unsere steifen Schwänze nach oben unter dem Gummi raus und klatschten leise, aber doch deutlich hörbar auf unsere Bauchdecken.

Still, ja fast ehrfürchtig, schauten wir uns auf die Schwänze, die jetzt in Natura voll erregt vor uns standen und dann wie auf Kommando und synchron gingen die Hände nach vorn, griffen vorsichtig, ja zärtlich geradezu an den Schwanz des anderen und nur Sekunden später, wiederum fast synchron, spritzten wir beide unsere ganze Geilheit unter lautem Stöhnen an den jeweils nackten Bauch des Anderen……WOW…..das haute voll rein oder besser raus. Träge machte sich der weiße, dickflüssige Samen, dem Gesetz der Schwerkraft folgend auf den Weg nach unten, bis er dann, von unseren Pelzchen aufgehalten, dort zum Stillstand kam. Unsere Blicke hatten alles wie magisch aufgesogen, jedes Detail erfasst und für immer gespeichert und ich werde es, er bestimmt auch, für immer und ewig im Kopf behalten als unsere erste reale sexuelle Handlung bis zum Orgasmus mit einem anderen Jungen als uns selber.

Wir umarmten uns, spontan und schweigend, dieser geile, alles bisher gewesene in den Schatten stellende Moment. Wir schmiegten uns aneinander, unser Samen vermischte sich zwischen unseren Bäuchen und wir hielten uns ganz fest umschlungen. Ich glaube, wir waren uns beide bewusst, dass das hier und jetzt ein ganz großer, wenn nicht der größte Augenblick war in unserem jungen Leben, ein Moment mit Folgen für unsere Zukunft.

Sooo nahe, körperlich und ebenso emotional, war ich vorher keinem Menschen in meinem Leben gekommen und er, denk ich, wohl auch nicht.

Eine innige Umarmung mit Mama und Chris war es etwas gänzlich anderes, die Gefühle betreffend, als das jetzt hier mit Roland, der jetzt begonnen hatte, mit seinen warmen Händen über meinen Rücken zu streichen, runter an die festen und runden Wölbungen meines Pos, die er nun sanft und gefühlvoll zu kneten begann. Ich tat es ihm nach und auch sein Po erhielt nun liebevolle Aufmerksamkeit und Streichel-Kneteinheiten und es gefiel uns sehr, was wir beide durch kleine, lustvolle Seufzer nicht voreinander verbergen wollten und konnten.

Der Zauber des Moments unseres gemeinsam erlebten Höhepunktes klang langsam ab und ich sagte zu ihm: „Das war wohl der gefühlvollste Moment in meinem Leben, Danke, das ich den mit dir teilen durfte. Ich wünsche mir für uns, das noch viele solcher Momente unser Leben und auch unsere junge Liebe versüßen, mein Schatz.“

Boah, seit wann rede ich denn so schnulzig, denke ich, selber überrascht über meine Wortwahl.

Er beugte sich ein wenig zu mir runter und ich streckte ihm meinen leicht geöffneten Mund entgegen und erst akuter Luftmangel unterbrach den nun folgenden galaktischen Kuss, dessen Intensität zwei Glückstränchen auf die Reise über meine vor Erregung geröteten Wangen schickte. Das blieb meinem jetzt ja wohl festen Schatz nicht verborgen und er leckte sie mit der Zunge fort, noch ehe sie mein Kinn erreichen konnten. Das hatte so viel Zärtlichkeit, dass gleich noch zwei nach folgten, die auch leckend verschwanden.

Heere von Schmetterlingen in meinem Inneren gaben mir das Gefühl, zu schweben und das definitiv weit höher, als es Wolke 7 war. „Lass uns fertig duschen, mein Schatz“, sagte er an mein Ohr und wir stiegen in die 90 mal 90 Zentimeter große Duschwanne, die mit einem Duschvorhang, mit Homer Simpson und Familie drauf, zum Raum hin abgetrennt war, um Überschwemmungen zu verhindern. Nach dem nun der erste, ziemlich kalte Strahl, von Rolands „Oaah“ begleitet, in wohlig warmes Wasser über gegangen war, begann zum ersten Mal das Ritual des gegenseitigen Einschäumens, das natürlich unter den gegebenen Umständen durchaus erotischen Charakter hatte.

Dazu hatte ich das Wasser wieder abgestellt und nun verteilten wir den weißen, nach Lavendel und Zitronen duftenden Schaum mit nahezu zärtlichen Bewegungen am ganzen Körper des anderen. Mir war kurz, als hätte ich die Haustüre gehört, aber auch als ich Roland durch Zeichen zu verstehen gab, ganz leise zu sein, war nichts wahr zu nehmen.

Offensichtlich hatte ich mich wohl getäuscht, wer sollte jetzt wohl kommen. Mama bestimmt nicht und mein Bruder und sein Schatz müssten in einer Bremerhavener Grundschule beim Bilder aufhängen sein. Weitere Schlüsselbesitzer gab es nicht, außer der Matze, der von Mama zu unserer aller Überraschung einen Haustürschlüssel bekommen hatte, was ihn vor Freude rot und auch stolz und sprachlos machte. Auch Chris bekam ein paar Tage später eine Schlüsselkarte nebst Einweisung in das Alarmsystem des Hauses von Matzes Wahleltern, was auch meinen Bruder mit Stolz und Freude erfüllte auf Grund des großen Vertrauens, das man ihm entgegen brachte. Außerdem unterstrichen Mama und Matzes Wahleltern damit den Stellenwert den die Beziehung zwischen den beiden für sie mittlerweile bekommen hat.

Als wir uns nun gegenseitig unseren Penis und die Anhängsel mit schaumigen Händen sanft und vorsichtig massierten, trat augenblicklich und auch nicht sonderlich überraschend eine erneute und sehr intensive, fast schon schmerzende Versteifung ein. Wir grinsten uns an und das nun wieder aufgedrehte Wasser wusch die weiße Pracht des Schaumes, aber auch die letzten weißen Reste unseres Höhepunktes weg und nun war alles sehr sauber.

Als Roland dann vor mir auf die Knie ging, hielt ich die Luft an. Er wird doch jetzt nicht…, dachte ich.

Die Bilder eines von mir vor einiger Zeit angesehenen Pornofilmchens mit zwei Jungen kamen mir in den Sinn. Dort war einer der beiden in die Knie gegangen, um den Penis des Anderen in…..genau das spürte ich gerade und ein Blick nach unten und das wahnsinnig erregende Gefühl an meiner freigelegten Eichel zeigten mir, das er mein steifes, fast bis zum Platzen mit Blut gefülltes Glied tief in seinen süßen und jetzt im Moment auch irre geilen Mund genommen hatte.

Oh, Oh, das war ja noch um vieles besser, als es seine Hände vorhin gewesen waren. Die Linke lag gerade auf meiner rechten Pobacke, knetete ein bisschen und hielt mich so, dass es für ihn ein Leichtes war, mich lutschen oder wie es allgemein heißt, mich blasen zu können. Die rechte Hand umfing die Peniswurzel am Haaransatz und hielt so die Vorhaut hinten und so die Eichel frei. Nie vorher war etwas so geil, wie das, was er gerade mit mir anstellte, mir blieb nur übrig, zu stöhnen und nicht zu vergessen zu atmen. Seine Schultern benutzte ich, um mich fest zu halten. Das war gerade……unvorstellbar schön und dieser Gefühlssturm, den ich gerade erlebe, ist gleich vorbei, wenn ich es jetzt nicht stoppe.

Ich gehe auch in die Knie, entziehe mich dadurch seinem Mund und auch der Hand. „Zu schnell…“stammle ich, „viel zu schnell, Schatz, es kommt mir ja fast schon wieder.“ „Ist doch egal“, nuschelt er an meinem Hals und sein Mund sucht meine Lippen. „Abtrocknen und aufs Bett.“, sag ich, immer noch schwer atmend. „Okay“, sagt er und nimmt das Handtuch, das ich ihm hinhalte. Wir putzen uns gegenseitig Rücken und Po ab, auch tief in der Ritze. Als das etwas raue Handtuch über den kleinen, sternförmigen Muskel zwischen den Backen reibt, fühlt es sich ganz gut an. Die Handtücher mitnehmend, gehen wir über den kühlen Flur in mein Zimmer, wo es deutlich wärmer ist.

Ich schlage die Decke zurück und sage: „Hopp, rein da, kuscheln und reden. Auf dem Kopfkissen liegt, deutlich sichtbar, eine Tube Gleitgel, ein Streifen Folie mit sechs Kondomen drin und ein Zettel, Din A 5 mit Text. Der Schrift nach ist der Zettel von Chris, das bedeutet, ich habe doch die Haustüre gehört. Gel und Kondome lege ich mit rotem Kopf in die Schublade neben meinem Bett, dahin wo schon die zwei Kondome von neulich gelandet sind.

Roland, auch rot geworden bei dem Anblick, steigt aufs Bett und legt sich hin, ich lege mich neben ihn und decke uns zu. Einen klebrigen Tropfen, der wohl von der Schwanzspitze auf den Oberschenkel getropft ist, nehme ich mit der Fingerspitze auf und bevor ich ihn an der Decke abputzen kann, nimmt Roland meinen Finger und leckt den Tropfen ab, mich dabei an grinsend. „Die klaren Tropfen schmecken leicht salzig, gar nicht schlecht, Sperma hingegen ist nicht sonderlich lecker“, sagt er. „Ja, das habe ich auch schon mal ab geleckt bei mir“, sag ich, „Bier schmeckt eindeutig besser.“ Er schiebt sich unter der Decke an mich ran und fragt: „Was ist mit dem Zettel, war jemand hier, als wir im Bad waren?“ Ich schaue darauf und lese vor: „Hallo, ihr zwei Verliebten. Lasst es langsam angehen. Falls es doch zu mehr kommt, nutzt die Sachen. Viel Spaß bei eurer Entdeckungsreise. Wir hoffen, dass sie so schön wird und so aufregend wie es unsere war. Gruß Chris und Matze.“ Böse kann ich ihm nicht sein, nach dem ich das vorgelesen habe.

„Ich nehme an, das mein Bruder Chris vorhin hier war und wohl auch was mitbekommen hat von dem, was wir im Bad getan haben.“, sage ich, „Leise waren wir ja nicht.“

Daraufhin wird er rot und fragt: „Was heißt das jetzt, verpetzt der uns bei deiner Mom?“ „Quatsch, das würde Chris nie tun und außerdem ist Mama nicht blöd“, sag ich, „die kann sich denken und deine Eltern bestimmt auch, das wir nach forschen, wie das ist mit den Aktivitäten auf sexuellem Gebiet, das ist doch logisch, denke ich. Chris hat Kondome und Gel hingelegt, denkt wohl schon, dass wir jetzt so einfach drauf los ficken. Willst du das, Roland?“

Jetzt glüht sein Gesicht: „Ja, irgendwann demnächst will ich das schon mit dir probieren und ich denke, du auch?“, sagt er leise. „Klar“, sag ich, „das will ich auch, aber nicht unbedingt heute, oder? Wir haben doch Zeit, Zeit, um uns zu entdecken und raus zu finden, was uns besonders gefällt oder auch, was wir nicht wollen.“

Ich lege mein Kopf auf seine Brust, kann sein Herz pochen hören, immer noch etwas schneller als normal. „Das mit dem Mund, das Blasen, das war irre gut und das können wir ja auch gegenseitig machen, wenn wir uns entsprechend hinlegen.“, sag ich zu ihm und reibe über seinen flachen Bauch.

„Auch das gegenseitige Wichsen ist toll und erst, wenn wir unsere Körper besser kennen, wissen, was wir mögen, dann können wir auch darüber nach denken, wie wir das machen mit dem Schwanz in den Po, also ficken, du weißt schon. Auch über die Möglichkeit, Spielzeug zu benutzen, können wir ja mal nachdenken, Chris und Matze haben da auch ein paar Teile und wo die sind, weiß ich auch. Da ist so ein Vibrator dabei, mit Batterien, geil, sag ich dir. Der sieht aus wie ein steifer Pimmel und den habe ich mal über der Unterhose an meinen Steifen, oben an die Spitze gehalten und angemacht. Boar, das ist echt geil, sag ich dir. Ich habe dann auch gleich voll in die Hose gespritzt.“

„Ich glaube, Ria hat auch so einen, Sumsemann, so sagt sie dazu.“, sagt Roland. Erstaunt frage ich: „Erzählt sie dir echt so was?“ „Sie hatte ihn mal auf dem Bett vergessen, als ich was von ihr wollte.“, sagt er, „Sie ist da cool in so was, hat gesagt, der ist besser als irgendein Schnösel aus meiner Klasse. Der Brummer hier geht immer, zickt nicht rum und man kommt garantiert immer mit ihm. Gepoppt wird bei mir erst so richtig, wenn ich verliebt bin, hat sie gesagt und damit war das Thema beendet. Ria ist eine tolle Schwester, das wirst du bestimmt bald merken.“

„Wirst du ihr von unserem Sex erzählen?“, frag ich und hebe den Kopf, um ihn anzuschauen. “Nur, wenn du einverstanden bist“, sagt er, „sie wird es akzeptieren, wenn du es nicht möchtest und auch nicht sauer sein. Sie ist echt voll OK und wir erzählen uns halt alles, auch wenn es da bisher nicht viel zu erzählen gab, was Sex betrifft.“

„Gut, dann sag bitte jetzt am Anfang nichts“, sag ich, „also ich meine damit, keine Details, das wir uns den Schwanz geblasen haben und so. Dass wir Sex hatten, wird sie sich eh denken können, nur was genau, das soll erst mal nur unter uns bleiben. Ist das so OK für dich?“ „Ja, natürlich ist das OK, schließlich ist es ja unser Sex, aber geblasen hab bisher nur ich.“, fügt er grinsend hinzu. „Das werden wir jetzt ändern.“, sag ich, schlage die Decke zurück und drehe mich so um, das sein gerade wieder erwachender Penis vor meinem Gesicht auf zu stehen beginnt.

„Ihn so wachsen zu sehen“, sag ich, „das hat etwas so geiles an sich, er zeigt dir damit, dass du es bist, der ihn wachsen lässt und das finde ich voll erotisch, absolut geil und jetzt komm schon her.“ Mit der rechten Hand greif ich diesen wunderschönen Schwanz, schäle die Eichel durch das zurückstreifen der samtweichen Haut und schiebe zum ersten Mal meine Lippen über seinen Schwanz. Gleichzeitig passiert mit meinem steifen Pimmel genau das Gleiche und wir saugen, lutschen und spielen dem anderen zusätzlich an den Glocken, die sich in dem weichen und warmen Sack verstecken. Das alles ist so geil, schön und tut so gut und auch, wenn wir beide das wohl zum ersten Mal so bei einem anderen als uns selber machen, kriegen wir das gut hin und nach 10 Minuten wissen wir beide dann auch, wie das Sperma des Anderen schmeckt und mit einer nicht erwarteten Selbstverständlichkeit haben wir es beide heruntergeschluckt. Es ist wirklich nicht der Burner, aber wenn man geil ist, geht’s halt.

Ein langer Kuss hinterher hat dann unseren ersten gemeinsamen Sex beendet und es hat uns gut gefallen und auch gut getan. Jetzt ziehen wir beide uns an, Roland wieder die geile Wäsche von Chris und dann kuscheln wir, auf dem Bett liegend und erzählen uns viele Dinge und Ereignisse aus unserem Leben, bis Ria kommt, um ihn ab zu holen.

Dabei hat Roland wohl deutlich mehr zu berichten als ich, der ja wie in einem Käfig gelebt hat, oft in akuter Lebensgefahr war, mit keinen rosigen Aussichten und das erst Jerome und seine Schwester Natascha mit ihre Kohle eine erforderliche OP-Serie möglich gemacht haben, die von Erfolg gekrönt, meine Lebenserwartung auf ein normales Maß korrigiert hat. Dafür waren aber dann die letzten Monate wohl ein Feuerwerk an positiven Ereignissen für mich, in dieser Zeit habe ich, auch vor der OP, wohl Dinge erlebt, die mir vorher immer verwehrt waren. Seine Erzählungen handeln viel von der Familie, von den Zeiten am Spaadener See, wo er wohl viel Freizeit und Ferien verbracht hat.

Als Ria, sie kam um 19 Uhr, es war schon dunkel, um 20 Uhr zurück fahren will, ich hatte sie herein gebeten in mein Zimmer, gehe ich natürlich mit Beiden bis zur Haustür und während Ria schon an und ins Auto gegangen ist, verabschiedeten wir uns küssend voneinander und freuten uns auf Morgen früh, wenn wir uns in der Schule wiedersehen würden.

Morgen, nach der Schule, fahre ich dann mit zu Roland und bleibe dort, mal sehen, vielleicht bis Sonntag, das wäre toll. Vielleicht fahren wir Samstag nach dem Training auch wieder zu uns her, mal sehen, was bei unseren Freunden angesagt ist.

Roland, Sonntag, 28.11.2010, 08:15 Uhr, mit Robin, beim ungewohnten Aufwachen, erwartungsvoll.

Es fällt mir nicht leicht, ruhig liegen zu bleiben, weil Robin bei mir gerade Sachen beginnt, die da fortfahren, wo sie gestern Abend nach diesem bisher so wunderbaren, von vielen schönen, vor allem aber sinnlichen Eindrücken und Erlebnissen mit meinem Schatz geprägten Wochenende.

Freitag, die Schule endete um 13:15 Uhr, fuhren wir mit Ria zunächst mal zu uns. Robin hatte in einer Tasche ein paar Sachen, unter anderem auch Sportzeug für das Training am Samstag, dabei, so dass wir nicht mehr zu Wegmanns nach Hause mussten.

Mit Ria hatte ich am Donnerstag schon vereinbart, die Arbeiten am Haus schon Freitag, am Nachmittag zu machen und dann Samstag Morgen mit Robin und mir in diese WG zum Training zu fahren, damit auch sie sich mal alles ansehen konnte.

Beim Abendbrot am Donnerstag sagte ich Papa, das wir schon morgen sauber machen wollten und mit einem Grinsen sagte der zu Mama: „Dieser Robin sorgt bereits innerhalb kürzester Zeit für Veränderungen beim Wochenendplan. Ich bin mal gespannt, wie unser verliebter Sohn sich unter dem hoffentlich guten Einfluss dieses recht netten Jungen noch weiter verändern wird.“

„Morgen nach der Schule kommt er mit her und bleibt auch über Nacht, vielleicht auch bis Sonntag, das wissen wir noch nicht.“, sagte ich zu Papa, „Ich habe Mama gefragt und sie hat es erlaubt.“ „Nun, mein Junge, wenn Mama es erlaubt hat, dann ist das OK“, sagte Papa darauf hin, „aber ich wünsche mir, das ihr euch beide, falls ihr zusammen in der Kiste landet, schützt, du weißt, was ich meine. Du weißt auch, das als deine Schwester 16 Jahre wurde, sie genau das auch zu hören bekommen hat. Handelt mit Verstand, das erwarte ich und auch, wenn weder du noch Robin schwanger werden können, gibt es einige, sehr bekannte gesundheitliche Risiken, die man nicht eingehen muss, verstanden?“

„Ja, Papa“, sagte ich mit rotem Kopf, aber auch ein wenig ärgerlich, „wir wissen darüber genau Bescheid, über alles, was es da geben soll und wenn es dann mal so weit kommt, wie wir eurer Meinung nach ja wohl schon sind und wir zu mehr in der Kiste landen sollten, dann werden wir alles bestimmt richtig machen, zufrieden?“

Ich bin dann hoch auf mein Zimmer, musste jetzt mit ihm Skypen, vermisste ihn schon richtig. Liebe und verliebt sein ist wohl doch nicht immer nur schön und einfach. Ich sehe ja ein, das sie, die Eltern, auch Robins Mutter und Chris, sich sorgen, aber hallo, Robin und ich sind quasi Jungfrauen, hatten nie Sex mit anderen Personen und wir sind uns sehr wohl bewusst, wie man sich schützt. Solange es keine Gewissheit gibt, ob der Partner gesund ist, wird halt aufgepasst. Gummi by Love.

Aber Robin hatte da schon voll den Plan, er will mit mir zu seinem Doktor Alex Brunner, der soll und wird uns testen, da ist er ganz sicher und zum Ficken, wenn es dann mal passiert, wird immer eine Lümmeltüte genommen, aus, Ende.

Wir skypten noch bis 22:15 Uhr am Donnerstag Abend, dann ging es ins Bett, ohne weitere Nackteinlagen, weil nach dem wir ja am Nachmittag alles in Natura gesehen, gefühlt, gestreichelt, gelutscht und geschmeckt und sehr genau erforscht hatten, wäre das ein Schritt zurück gewesen und wir warteten dann doch lieber bis morgen, zum Freitag, dann haben wir uns ja wieder life und in Natura gesehen, mein Schatz und ich

Wir freuten uns beide auf den Freitag bei uns, sehr sogar.

Auf dem Schulhof trafen wir uns dann freitagmorgens bei seinen Freunden, die jetzt wohl nach und nach auch meine werden, dachte ich. Alle sind OK, finde ich und mir gegenüber sind alle sehr aufgeschlossen. So viele Freunde, daran muss ich mich wohl auch erst gewöhnen. Mittags brachte uns Alex, den sie alle Lex nennen, der auch Remmers heißt zu uns an den Torfplatz, da Ria noch zu einer Freundin wollte. In Robins Clique hilft jeder jedem, auch Dirk hätte uns gefahren oder Alwin.

Sie sind echt toll, alle und ich freue mich auf mehr mit diesen Jungs und Mädels.

Der Freitagnachmittag war, nach einem kurzen Imbiss, von den Arbeiten ums Haus rum geprägt, Ria war um 13:30 Uhr da und Robin half uns, so dass bis zum Einbruch der Dunkelheit alles erledigt war.

Für das Abendessen hat Mama dann Pizza bestellt, ich nahm Hawaii, Robin ein Diabolo, er hat es wohl gern schärfer. Ria hatte Combinazione, meine Eltern wie immer Quattro Stagione, wir durften sogar ein Glas Rotwein trinken, Lambrusco, den gab es zur Pizza dazu und er war süß, fast so süß wie mein kleiner Schatz, der heute mit mir in meinem Bett übernachtet, das mit 1,40 m zwar nicht so groß war wie seines, aber er passte doch noch gut mit rein und wenn man verliebt ist, stört ja ein bisschen Nähe und Wärme nicht.

Später, Ria ist noch fortgefahren, haben wir wieder zusammen geduscht und es war wieder einfach nur gut und es lief ähnlich ab wie bereits gestern nach dem Sport bei ihm zu Hause. Wir haben zwar leise gestöhnt, aber es war trotzdem schweinegeil. In der Dusche habe ich dann an seinen Bauch und auch an den Schwanz gepinkelt. Ich musste halt plötzlich und wollte auch nicht raus aus der warmen Duschkabine. Er hat zuerst erstaunt auf meinen Pimmel geguckt, dann aber still gehalten, gekichert und dann einfach auch über meine Eier gepinkelt. Das hat richtig warm und gut gekitzelt an meinem Sack und war eigentlich vom Gefühl her recht geil.

„So, jetzt sind wir Quitt“, sagte er grinsend und fragte dann: „Macht dich das an, wenn du auf meinen Pimmel pullerst?“ „Ein wenig schon“, sage ich, „ich finde das schon geil, Du nicht?“ „Unter der Dusche ist das voll OK und es kitzelt auch gut, wenn du auf meinen Schwanz pullerst. Tu das aber nur unter der Dusche, im Bett würde mir das gar nicht gefallen.“ Bei der Vorstellung, ihn im Bett einfach so an zu pinkeln, musste ich lachen. „Was würde erst Mama dazu sagen, wenn wir immer in das Bett pissen würden beim Sex.“, sag ich lachend zu ihm, Nnee, das wird es wohl nur beim Duschen geben. Da ist das ja unproblematisch und es tut ja auch nicht weh.“ „Nee, war ganz nett vom Feeling her“, sagte Robin dann, „und wenn es dir gefällt, ist es voll OK und dann mag und mache ich das auch.“ Damit war das Pinkelthema gegessen.

Nach einem Film, Air Force One, wir haben den auf meinem Laptop im Bett angeschaut, habe ich um 23 Uhr den Rechner und dann das Licht ausgemacht und wir haben uns in den Schlaf geschmust und geküsst. Mit meinem Schatz zusammen in meinem Bett einzuschlafen, ein ganz neues Gefühl und der Bauch ist voller Schmetterlinge, ich bin ein Glückspilz, oder?

Der Samstag begann um neun, sein Handy weckte uns und nach einer kurzen Wäsche im Bad zogen wir unser Sportzeug an. Mit Ria fuhren wir nach dem Frühstück nach Bremen, zu der WG, wo heute Morgen für einiges Training mit Alwin war. Lex war da, Dirk, der Kevin und sein Wolfi, Noah und Sergej und halt Robin und ich mit Ria, die sich zunächst kurz vorstellte, um dann beim Aufwärmen mit zu machen. Chris und Matze kommen etwa 10 Minuten zu spät und gliedern sich gleich mit ein.

Für Ria und mich war alles neu, ich war ja auch erst einmal hier und da waren sehr viele da. Um 12 Uhr, das Training war wohl zu Ende, kam der Junge, der Ole heißt und das ist der, der den Verein leitet, hat Robin gesagt. Er verteilte an alle einen Vereinsausweis, das bedeutete, dass wir jetzt offiziell Mitglieder dieses Vereins „DoJo Flamingo Bremen“ waren, also auch Ria und ich. Ole erzählte kurz, dass es an der Baustelle begonnen hat und Mike wohl dorthin gefahren ist mit Jerome.

Robin und ich hatten schon heute am Samstagmorgen beim Frühstück beschlossen, nach dem Training zu ihm nach Hause zu fahren und dort bis zum Sonntag zu bleiben. Matze und Chris wollten auch da sein und vielleicht wollten wir ja was zusammen unternehmen.

Es war 12:30 Uhr, als wir mit Matze und Chris losfuhren, zuerst zu der Baustelle zum gucken und dann zu Wegmanns nach Hause. An der Baustelle trafen wir dann Mike und Jerome, von dem Robin mir erzählt hatte, dass er keine Füße mehr hat. Ich habe aber von diesem Handicap nichts bemerkt, er läuft ganz normal. Robin hat auch erzählt, dass er halt Sau teure Prothesen hat, mit denen er gut laufen kann.

Im Inneren der großen Halle hatte man begonnen, den teilweise gerissenen und kaputten Beton raus zu reißen. Ein Bagger mit einem Presslufthammer und ein Lader machten Lärm und durch das alte löcherige Eingangstor war sogar ein LKW in die Halle gefahren und wurde mit altem Beton beladen. Es war ein Riesenlärm und bald standen wir wieder draußen zusammen. Jerome fragte dann in die Runde, was wir denn morgen machen wollten über den Sonntag.

„Ab dem 22.11. ist in der Innenstadt schon alles weihnachtlich getrimmt. Morgen ist der 1. Adventssonntag und wenn ihr nichts Besseres vor habt, dann kommt um 13:30 Uhr am Nachmittag zu uns nach Hause, zu Mama. Wir fahren dann von dort aus in die Stadt und gehen uns alles anschauen. Um 16:30 Uhr fahren wir zurück und machen Sauna und gehen schwimmen.

Mama bestellt für um 19:30 Uhr Essen, thailändisch, alle Freunde“, er wirft einen Blick auf mich, lächelt mich an, „auch die Neuen sind eingeladen. SMS, wer kommt, bis Mittag auf dem üblichen Weg.“ Robin nickt, ich steh natürlich ein wenig auf dem Schlauch, aber meine 3 Begleiter werden mich schon aufklären, denk ich. Jetzt fahren wir erst mal zu Wegmanns.

Seine Mama hat gekocht, Eintopf, Weißkohl und Kartoffeln durcheinander mit in Stückchen geschnittener Mettwurst drin, echt lecker und wir essen alles auf. Matze und der Chris gehen hoch auf Chris Zimmer, wir gehen in Robins Zimmer und dort an den PC. Bevor er den Rechner hochfährt, erzählt er mir mehr über ihr Kommunikationssystem, in das ich jetzt über ihn mit eingebunden werde.

Danach zocken wir ein bisschen und um 15 Uhr kommt Chris und fragt, ob wir einmal mit um den Weiher im Bürgerpark gehen wollen. Das tun wir dann und in dem Restaurant am Bootshaus gibt uns Matze noch was zum Trinken aus. Nach einem Anruf bei seiner Mama sagt Robin, das er für uns alle heute ein Abendessen spendiert, Mama hätte gern Chinesisch, sagt er und wir 3 nicken zustimmend.

Das holen wir auf dem Rückweg und dann, bei Robin zu Hause, essen wir alle zusammen und die Küche duftet wie kleines Hongkong, lecker ist es. Nach dem Essen gehen wir beide wieder an seinen Rechner, Robin geht ins Internet und schaut nach, ob sein Freund Winston vielleicht online ist. Da das nicht der Fall ist, zocken wir noch und schauen später noch mal nach, ob Winston on ist.

Zwischen durch machen wir ab und zu eine Knutsch- und Knuddelpause, wie das unter frisch verliebten Teenis üblich ist.

Um 19:30 Uhr kommt Chris und fragt, ob wir ins Wohnzimmer kommen und mit allen zusammen was spielen wollen. Das tun wir dann, spielen Skipbo bis 22:15 Uhr und dann will Frau Wegmann ins Bett. Die 3 Erwachsenen haben eine Flasche Rotwein während des Spiels getrunken, Robin und ich alkoholfreies Weizenbier. Das „Ins Bett gehen“ seiner Mama nehmen wir zum Anlass, auch auf zu hören und in sein Zimmer zu gehen. Wir ziehen uns aus und legen uns ins Bett und es dauert nicht lang, da beginnen wir, uns gegenseitig zu befummeln und zwar so lange bis das Päckchen Tempo aus der Schublade gebraucht wird um Bauch und Hände trocken zu putzen. Dann, nach weiteren Gute Nacht Küssen schlafen wir glücklich und zufrieden in den Sonntag hinein.

Eine warme, von unten in das weite Hosenbein meines Shortys kriechende Hand, die gerade meine Morgenlatte gefunden hat, weckt mich, vom Gefühl her mitten in der Nacht. So geweckt zu werden, ist für einen 16 jährigen Teenager nicht alltäglich, dafür aber umso schöner und geiler. Mal sehen, was da jetzt noch folgt.

Chris, Sonntagmorgen, kurz vor 8 Uhr, mit Matze in seinem Bett, wach und die Morgenlatte an Matzes Po reibend.

Lange brauche ich da nicht zu reiben, bis er, aufgewacht, seine Schlafshorts nach unten schiebt und das Objekt meiner Begierde jetzt nackt zu mir rüber drückt. Schön, wenn man ohne Worte so verstanden wird. Mit einem an meiner Penisspitze schleimig gemachten Finger reibe ich jetzt über die schönste und geilste Rosette des Universums. Ja, für mich ist sie das, der ganze Matz ist für mich der Schönste und Beste und ich möchte nicht eine Sekunde missen, die wir bis jetzt zusammen waren. Er ist mein Held, mein Prinz, mein heißgeliebter Schatz und irgendwann, in nicht allzu ferner Zukunft, werde ich ihn bitten, mich zu heiraten. Seit ich ihn habe, gibt es keinen Mann mehr in meinem Leben, dem ich mehr als freundschaftliche Gedanken widme.

Am Freitag haben wir wieder Bilder aufgehängt, haben dabei darüber geredet, das Robin und Roland bei uns daheim sind, allein und das ich nicht wusste, ob und was sie miteinander vorhatten, die beiden Teenies. Wie schnell ging die Geilheit mit ihnen durch und was geschah dann. Hatte er die zwei Kondome noch, hatten sie Gel, wir konnten es beide nicht abschätzen.

Also beschlossen wir, beides zu besorgen und dann hin zu fahren und zu gucken, wie wir ihnen die Sachen nahe bringen konnten, ohne den Eindruck zu erwecken sie zu kontrollieren oder gar bespannen zu wollen.

Matze hielt dann 50 Meter vom Haus weg und ich lief mit den Liebesutensilien in der Hand und einem von mir geschriebenen Zettel zur Haustüre, die ich leise und vorsichtig öffnete. Ich schlüpfte hinein, lauschte und hörte dann aus dem Bad Geräusche, eindeutig Stöhnen und ich hoffte, dass sie nicht ohne ein Gummi schon beim Poppen waren. Robin ist eigentlich sehr vernünftig, aber wie sagt das Sprichwort: „Wenn der Schwanz steht, ist der Verstand im Arsch.“

Ich schlich in sein Zimmer in der Hoffnung, dass sie im Bad über Wichsen und Blasen nicht hinaus gekommen waren und legte Gummis, Gel und Zettel auf das Kopfkissen meines Bruders, bevor ich zurück nach draußen schlich und die Türe leise ins Schloss zog. Dann fuhren Matze und ich zurück an unsere Arbeit und auch Matze hielt Robin schon für reif genug, nicht ohne Kondom zu Poppen.

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