Aug 18

Traumschiff – Teil 114

Mein Dank gilt meiner Beta und allen Reviewschreibern -innen, es geht weiter.

Heiße Wäsche… Adventsausflug… Prozesstag 3… Urlaub ?… Umbau… Geschenke… Love is…

Chris, Sonntagmorgen, mit Matze im Bett, kurz nach 7:30 Uhr.

Mit der Schmierung durch meinen Vorsaft, der immer sehr reichlich fließt, wenn ich geil bin, gleitet mein rechter Mittelfinger sanft und ohne großen Widerstand in Matzes kleines Schwanzparadies, wie ich seinen Po oft nenne. Durch das Triatlontraining gestählte Muskeln, rund, fest und sehr, sehr schön, umschließen die kleine, braune Knospe, in der mein Finger mit sanften Drehbewegungen für gute Geschmeidigkeit und angenehme Lustgefühle sorgt, wie mir sein verhaltenes Stöhnen sagt.

Auch der Po hat sich, so wie sein Besitzer, sehr gut weiterentwickelt. Aus der Klemmschwester ist ein ganz toller Liebhaber geworden, der gern Sex hat, offener geworden ist für alle Bettaktivitäten, der auch drüber reden, ja, auch fordern und genießen kann, der alles mit mir mag, was nicht weh tut oder mit Quälerei zu tun hat, der mittlerweile unsere Fickaktionen nicht mehr missen will und auch öfter jetzt mal den Anfang macht.

Liebe machen und genau das tun wir, wenn wir Poppen, ist zu einem fast täglich praktizierten Höhepunkt unserer Tage geworden, darin unterscheiden wir uns nicht viel von unseren anderen schwulen Freunden. Dass Robin nun auch in einen Jungen verliebt ist, hat uns und Mama auch, schon ein bisschen gewundert, aber da es nun mal so ist, wird es auch voll akzeptiert.

Dieser Roland ist ein sehr hübsches Schätzchen und er ist, was wir bis jetzt so gesehen haben, auch sehr umgänglich und lieb. Vor allem aber ist er vernarrt in Robin, das zeigen seine Blicke und sein Verhalten.

Jetzt streichele ich vorsichtig und zart mit dem langen Finger am Klingelknopf zu meinem erklärten Paradies. Seine Prostata ist sehr empfindlich und man darf am Anfang nicht zu feste reiben, das empfindet er als unangenehm. Wird sie aber zart und langsam stimuliert, werden die Gefühle für ihn immer besser, so dass er dann auch irgendwann mit den Fingern nicht mehr genug hat, alles will und dann auch gleich.

Bis dahin dauert es etwa 10 Minuten, Zeit in der ich auch mit der anderen Hand bei ihm an Sack und Schwanz spiele und so seine Erregung ständig steigere, bis er es fast nicht mehr aushält. In der kurzen Pause, in der ich das Gummi aufrolle und Gel an Schwanz und Po mache, kommt er vom Rand der Klippe, auf der er eben schon gestanden hat, wieder zurück und es ist mit dem in ihn Rein schieben meines Schwanzes nicht gleich alles zu Ende.

Wenn man eine bestimmte Zeit zusammen ist, weiß man fast alles über seinen Schatz, weiß auch, wie er im Bett tickt, was ihn besonders antörnt und wie man das Kommen so lange es vertretbar ist, hinaus zögert. Wir verstehen uns da mittlerweile fast blind, wissen was der Partner möchte, was er mag und was ihm besonders gut tut und auch, was nicht. Matze ist schon ein kleines Sensibelchen, aber da ich das schnell begriffen habe und es auch beachte, ist Poppen mit ihm unübertrefflich schön und er hat mit meinen Vorlieben und Wünschen auch keinerlei Probleme mehr.

Der 2. und 3. Finger haben inzwischen auch ihren Weg ins Paradies gefunden und sein Verhalten zeigt mir, dass es jetzt an der Zeit ist, dass sie mit dem Schwanz ihren Platz tauschen. Das Gummi und das Gel kommen zum Einsatz und so vorbereitet, gleitet mein Dicker hinein ins Vergnügen. Seine dabei gemachten Laute drücken geile Zufriedenheit und Lustgefühl aus und spornen mich an, ihn jetzt gut zu ficken. Die Decke haben wir längst fort gestrampelt, ficken total nackt auf dem Bett und wir sind in einem geilen Rausch versunken und erst ein galaktischer Abgang, fast zeitgleich, holt uns mit einem Knall in die Realität des Sonntagmorgens zurück. So müsste der Tag immer beginnen, das wäre geil.

 

 

Robin, Sonntagmorgen, kurz vor dem Aufstehen um 10 Uhr mit Roland in seinem großen Bett.

 

 

Eben habe ich meinen Sonnenschein wach geküsst, ich habe nämlich echt Hunger jetzt und zwar auf Frühstück. Mama ist bestimmt schon auf und hat den Tisch gedeckt und Brötchen aufgebacken. Seine Augen fingen regelrecht an zu strahlen, als er mein Gesicht so dicht über seinem entdeckte und er nuschelte noch im Halbschlaf: „Moin moin, mein Schatz.“, und dann küsste er zurück. An diese Küsse kann ich mich gewöhnen, die gehen mir gut ab und deshalb gibt es dann auch gleich noch ein paar davon obendrauf.

Mit dem all morgendlichen Problem einer Prachlatte, auch unter uns Schülern MoPralla genannt, können wir im Shorty wohl nicht runter zu Mama gehen.

Wir schauen uns an, grinsen, denken wohl beide an das Gleiche und unsere Hände wandern unter die Decke, dort hin wo der Hafer sticht und dort gibt es dann erste Hilfe bei plötzlichen Gliedversteifungen und beide massieren wir den anderen um die Wette. Es hat zwar keiner von uns gesagt: „Los, wer zuerst spritzt“, aber genau darauf läuft es jetzt hinaus und etwa zwei Augenblicke vor mir spritzt er eine volle Ladung auf seinen Bauch, ein Teil geht auch über meine Hand. Sein Stöhnen ist gerade beim abklingen, als es aus meiner Speerspitze auf die Bauchdecke patscht. Wie gut, das es Tempo gibt. Wir ziehen schnell die Unterhosen von gestern unter dem Shorty an, nicht das da noch ein feuchter Fleck auftaucht beim Frühstück. Jetzt schnell noch zum pinkeln ins Bad und zum Hände waschen, dann gehen wir zu Mama in die Küche und stellen staunend fest, dass wir heute Morgen die letzten sind. Matze und Chris sitzen bereits mit Mama am Tisch, grinsen uns zufrieden an, was meine Fantasie anheizt und essen Marmeladenbrötchen.

„Kaffee oder Kakao?“, frage ich Roland, nach dem wir gegrüßt und ich Mama geküsst habe. „Kakao, wenn es recht ist.“, sagt er und ich mache uns zwei Tassen voll. Mama macht morgens immer Kakao, weil Kaffee ich ja nie trinken durfte und auch jetzt ist mir der Kakao immer noch lieber. Dass es kein Nutella oder ähnliches gibt, scheint Roland nicht zu stören. Ich hatte ihm gestern beim Frühstück bei ihm zu Hause schon erzählt, das wir und auch warum wir das nicht kaufen, auch heute noch nicht, obwohl ich es jetzt essen dürfte.

Chris spricht den Weihnachtsmarktbesuch in der Stadt an, heute am frühen Nachmittag und er fragt Mama, ob sie nicht Lust hat, auch mit dorthin zu gehen. „Gehen Lis und Carl August auch mit?“, fragt sie. „Das weiß ich jetzt nicht, kann aber Jerome kurz fragen, Moment.“, sagt Chris und ruft Jerome an.

Ich denke, hoffentlich pennen der und Sergej nicht noch. Offensichtlich nicht, denn es wird abgenommen und Chris fragt nach. Als er das Gespräch beendet hat, sagt er: „Jerome fragt nach und ruft dann zurück.“

Wir Zwei, Roland und ich, holen uns jetzt jeder ein drittes Brötchen, Liebe macht hungrig, denke ich innerlich kichernd. So eine „große“ Frühstücksrunde ist ja echt eine Ausnahme bei uns, aber mir gefällt das gut, vor allem in dieser Zusammensetzung.

Schade, das Roland heute Abend wieder zu sich nach Hause muss, aber der Tag heute mit ihm, unser geplanter Ausflug in die weihnachtlich geschmückte Innenstadt, dazu mit vielen unserer Freunde, das wird bestimmt schön und Morgen, ab 7:45 Uhr sitzt er ja dann wieder neben mir und nach der Schule, mal sehen, bei ihm oder bei uns hier, das entscheiden wir morgen. Mein Leben wird nun plötzlich sehr stark durch diese Beziehung, das ist es jetzt ja wohl geworden, bestimmt. Wichtig sind auf einmal andere Dinge als es zuvor war.

Das ist wohl immer so, wenn sich zwei Menschen ineinander verlieben, das sich ihr Leben und ihr Verhalten ändert. Der Partner bestimmt nun die Gedanken, gemeinsame Zeiten werden zur Priorität, zusammen sein will man, auch wenn das, wie in unserem Fall selten über vierundzwanzig Stunden realisierbar ist, da wir ja, vom Gesetz her noch minderjährig, beide bei den Eltern, ich halt nur bei der Mutter wohne.

Das ist aber bei einigen meiner Freunde ähnlich und es tut ihrer Liebe und Beziehung keinen Abbruch und ich denke, das es das bei uns auch nicht tut. Da Mama und auch Rolands Eltern unser Zusammensein billigen und erlauben, sind die Bedingungen für eine langfristige Verbindung ja gegeben und es liegt an uns, das für uns Beste daraus zu machen.

Ob es dann wirklich von langer Dauer oder vielleicht sogar für immer sein wird, das muss die Zukunft zeigen. Meinen jetzigen Gefühlen nach ist er schon der Richtige für mich, aber wir sind auch noch jung und entwickeln uns noch weiter. Ich will da jetzt auch gar nicht herum spekulieren, das bringt nichts. Ich will das jetzt leben mit ihm und er mit mir und wenn wir in 60 Jahren immer noch zusammen sind, sind wir 76, faltig und fragen uns, wo die Jahre geblieben sind. Und wenn es nicht so lange hält…….ach komm, denk nicht so.

Nach dem Frühstück, Chris und ich räumen den Tisch ab, geh ich mit Roland hier unten ins Bad zum Duschen.

Chris und Matze gehen hoch, werden wohl auch oben ins Bad gehen zusammen, Mama hat sich, wie immer morgens, schon gleich nach dem Aufstehen fertig gemacht.

Wir waschen und liebevoll und leise, ohne laut zu stöhnen, mein ich, weil Mama in der Küche ist und vielleicht was mitbekommen könnte. Das wäre mir, aber Roland wohl noch mehr, peinlich und deshalb machen wir leise. Verhalten, also leise zu stöhnen, wenn die Sahne aus dir raus spritzt, ist gar nicht so einfach, das erfordert höchste Selbstbeherrschung oder ein zusammen geknülltes Handtuch vor dem Gesicht, so als Schalldämpfer.

Wieder pinkeln wir uns gegenseitig die weißen Batzen aus der Schambehaarung und es gefällt mir, seinen Strahl an Bauch und Pimmel zu spüren, es kitzelt so cool. Im Anschluss wird alles sauber gewaschen und dann war es das erst mal für heute Morgen.

Weiterführende Erotik ist nicht drin, dafür sind zu viele Leute im Haus und nach dieser sinnlichen Duschaktion sind wir ja eigentlich zunächst mal befriedigt. Wenn ich bedenke, dass ich heute vor einer Woche noch allein im Bett onaniert habe, dann ist es doch echt eine Steigerung meiner erotischen Erlebnisse um mehrere 100 Prozent. Wichsen und blasen mit Roland und nicht mehr wichsen mit Robin allein zu Hause, das hat sich doch gut entwickelt in gerade mal sieben Tagen.

Wenn diese Entwicklung so rasant weiter geht, dann ist wohl auch bald unser Po fällig, kicher. Wir werden etwas bremsen müssen, das mit dem Ficken, das ist mal, denk ich, nicht so ohne. Das muss schon gut vorbereitet sein. Ob ich mal vorher mit Chris reden soll? Schließlich ist er mein schwuler, großer Bruder und mit Sicherheit poppen die beiden fleißig miteinander, ein paar Tipps unter Brüdern müssten doch drin sein? Jerome könnte ich bestimmt auch fragen, mal sehen.

Jetzt gehen wir erst mal ins Zimmer und ziehen uns an. Danach fahre ich den Rechner hoch, wir wollen ein bisschen zocken.

Als es kurz darauf klopft, kommt nach dem „Herein“ rufen Mama und sagt: „Die Remmers, auch die Oma und die Tante gehen mit über den Weihnachtsmarkt. Um 13:30 Uhr ist Treffen bei Lis. Um 12:30 Uhr gibt es Mittagessen. Zieht euch warm an, es sieht tatsächlich nach Schnee aus.“ Dann lässt sie uns wieder allein, geht wohl jetzt was Kochen. Roland hat aber nix langes dabei für unten drunter, also geh ich hoch, Chris nach was Langem für drunter zu fragen. Der hat, genau wie Matze und ich aber auch, Longpants, in den Staaten gekauft. Warm und doch hübsch gemustert sind die und geil.

Ich klopfe und es dauert kurz, bis das „Herein“ kommt und ich das Zimmer betrete. Beide liegen auf dem Bett, bekleidet mit eben diesen tollen Longpants und etwas Rouge liegt auf ihren Wangen. „Robin, was gibt es denn?“, will Chris wissen und ich erkläre das Unterwäscheproblem.

„Meine schwarz weiße Netzgarnitur fehlt mir, die hat doch bestimmt auch dein Schätzchen, oder?“, fragt er gleich.

„Ja“, sag ich, „am Donnersteg nach dem Sport haben wir geduscht und die verschwitzte konnte er ja wohl schlecht wieder anziehen. Die ist bei seiner Mutter in der Wäsche, auch, um der mal zu zeigen, dass die Zeit der weißen Doppelripp und karierten Webboxer jetzt zu Ende geht.“

Beide lachen und dann gibt mir Chris eine weinrote Garnitur mit Langarmshirt für Roland.

„Was ich noch sagen wollte, Chris oder beide“, sag ich, „Danke für eure Fürsorge und auch für Gel und Gummis.

Wir haben das aber nicht als Aufforderung zum Poppen verstanden und kein Gummi verbraucht. Ich hoffe, dass ihr darüber nicht enttäuscht seid. Wir wollen, bevor wir uns dann auch so lieb haben, erst noch ein sachliches Gespräch unter Brüdern über das Spülen und sonstige Vorbereitungen zum Anal-Verkehr führen. Ich hoffe, ihr kneift nicht, sonst muss ich Jerome und Sergej bemühen.“

„Das machen wir doch gern, Robin.“, sagt Chris und schaut mich ganz lieb an, „Du sagst uns wann und dann machen wir das. Es scheint ja richtig was Ernstes zu sein, was sich da zwischen Euch entwickelt hat und wir, Matze und ich, freuen uns so für euch, besonders für dich und wir werden immer ein Ohr, aber auch Zeit für Euch haben. Wenn du oder besser noch ihr zusammen glücklich seid, ist das für uns einfach nur toll. Nächstes Wochenende fahren Matze und ich nach Hamburg, die Wohnung anschauen, die jetzt wohl fertig renoviert und eingerichtet ist. Wenn ihr zwei wollt, dann kommt doch mit, ein Wochenende in Hamburg, das ist doch mal was Anderes, finde ich. Roland soll früh genug fragen zu Hause. Samstagmorgen nach dem Frühstück um neun etwa, wollen wir los. Dann können wir, wenn noch was fehlt in der Wohnung, am Nachmittag noch was besorgen.“

„OK“, sag ich, „ich sag im sofort Bescheid. Vielleicht kann er ja dann anrufen zu Hause, wenn er will.“

Mit der Unterwäsche gehe ich wieder runter, sage noch, das die Remmersfamilie auch mitgeht später und das wir um 12:30 Uhr was essen. Roland staunt nicht schlecht, dass lange Unterwäsche soo Sexy sein kann. „Wir müssen mal shoppen gehen in Sachen Wäsche“, sagt er grinsend, „Mama hat vielleicht erstaunt geguckt, als sie die schwarz weiße Verführung bei meiner Wäsche gesehen hat.“

 

„Die ist aber nicht dir, oder? Und Robin passt die da wohl auch nicht“, fragt sie, „wer hat denn da noch so was…, ja. scharfes für drunter?“ „Chris, Robins Bruder“, sag ich, grinsend über das Scharfe, „der hat auch einen Freund, ist also auch schwul.“ „Zwei schwule Jungs, fast hätte ich gesagt, die arme Frau.“ Sie machte kurz Pause, fuhr dann fort: „Ich kann mir aber denken, das ihr das jetzt, nach dem Robin gesund ist, ziemlich egal ist und mit Dir hat sie ja auch einen tollen Freund für ihren Sohn bekommen. Was sagt eigentlich Robins Vater dazu, das zwei Söhne schwul sind?“ Ich freute mich über das Kompliment für und über mich.

„Robins Vater ist zwei Monate, bevor Robin geboren wurde an einer Gehirnblutung gestorben, auf der Arbeit, ganz plötzlich und ohne Vorzeichen. Chris war gerade fünf Jahre alt“, erklärte ich ihr, „sie hatten Glück im Unglück, das sein Papa gut vorgesorgt hatte und mit einer Lebensversicherung das  nach der Geburt von Chris gebaute Haus bezahlt war und nicht versteigert wurde.“

„Da hat die Frau ja schon einiges mit gemacht, so früh schon Witwe und zwei Kinder, eines davon sterbenskrank“, sagte Mama, „da wird ihr das Schwul sein ihrer Söhne echt wie Peanuts vor kommen.“

 

Ich unterbreche ihn jetzt, sage, ihm die Wäsche hin haltend: „Zieh doch mal an bitte.“ das tut er, nachdem er seine Webboxer ausgezogen hat und es kleidet ihn gut. Dass er sich dabei umdreht, mir seinen herrlichen Po hinstreckt, finde ich süß.

„Das ist eine ebenfalls sehr geile Ansicht“, sag ich und lege meine Hände auf die geilen halbkugelförmigen Backen, die glatt, Haar- und Pickellos und schön warm sind. Dieses Feeling ist etwas, das mich immer antörnen wird. So ein süßes, geiles Schnuckelchen,wie mein erstes und einziges Herzblatt ist, das ist schon ein irres Glück und das Schicksal macht zur Zeit einiges wieder gut von dem, was es früher an mir, an uns Wegmanns, aber so richtig verbockt hat.

Nun hat er das Teil hoch gezogen, den Po verhüllt und er dreht sich zu mir zurück, das Shirt dabei anmutig über den hübschen Kopf anziehend. Als er fertig ist, schiebe ich ihn vor den Spiegel, der über fast die gesamte Größe der dahinter liegenden Schiebetüre meines Kleiderschrankes geht und in dem er nun sein Outfit für unten drunter betrachtet.

„Geil, einfach toll“, sagt er, „so was möchte ich auch haben. Wo ist die nochmal her?“ „Die ist von Andrew Christian, in NewYork gekauft, aber hier gibt es auch tolle Teile oder diese kannst du auch übers Internet bestellen. Voraussetzung ist, dass du eine Kreditkarte hast. Chris ist bei dem Anbieter angemeldet. Du kannst aber auch mit Chris bestellen, die Größe ist ja auch OK und dann kannst du ihm die Kohle ja einfach überweisen oder geben. Als ein schon längerer Kunde dort kriegt er auch öfter Gutscheine übers Internet, das macht es billiger, denn die Wäsche ist deutlich teurer als Webboxer und Doppelripp im Fünferpack von Aldi und Co.

Wenn du willst, können wir ja mal hochgehen. Ich frag nur gerade, ob es ihnen passt jetzt, vorhin waren sie nämlich beim Knutschen auf dem Bett und da kann es schnell mehr werden.“

Eine SMS geht hoch und ein OK kommt zurück, also gehen wir in dieser schnuckeligen, coolen Unterwäsche hoch, auch wenn die unten rum schon etwas tiefer blicken lässt. Mir, der ich ja alle aus der Sauna und dem Schwimmbad total blank kenne, macht das nichts und den beiden oben, die ja das gleiche Outfit kleidet, wird es auch nichts machen, wenn Roland Größe und Umriss ihrer auf jeden Fall heißen Teile erkennen kann. Ähnlich sind sich ja alle unten in den Hosen, die Jungs, obwohl Matze keine Vorhaut mehr hat.

Auf das herein betreten wir das Zimmer meines Bruders, der immer noch mit Matze auf dem Bett sitzt, jetzt aber mit dem Laptop. Die Startseite von Chris Lieblingsunterwäscheanbieter ist offen und Chris sagt: „Roland, komm du neben mich, Robin setz dich zu Matze, dann schauen wir mal, was Roland gefällt.“ Matze steht vom Bett auf und holt nun auch seinen Laptop und meint: „Wir schauen mit, Robin, sonst weißt du ja nachher gar nicht, mit welchen Wäscheträumen dich dein Schatz anmachen will.“ Der Schatz wird auf diesen Satz hin etwas rot und grinst. „Ich will jetzt erst mal schauen, was es da gibt, Kohle habe ich genug und gebe dir das Geld spätestens Morgen in bar, wenn dir das recht ist.“

„Stopp, Einspruch“, kommt es von mir, denn, „ ich habe eine Idee. Auf Grund meiner positiven Einkommenslage möchte ich die Unterwäsche heute sponsern, bitte, und für euch zwei Großen gibt es auch drei Garnituren von mir, einverstanden, bitte, bitte!“ Ich schaue von einem zum anderen und als von jedem ein genicktes OK kommt, freue ich mich sehr.

„Wenn du eine für Roland bestellst, dann für mich bitte die gleiche in meiner Größe, bitte, Chris“, sag ich, „natürlich nur, wenn Roland nichts dagegen hat.“ „Warum sollte ich denn was dagegen hat, mein Schatz, drunter gut drauf im Partnerlook, ist doch geil, finde ich. Magst du auch diese Jocks?“ Boah, man, ihn mir in einem scharfen Jock-Strap vor zu stellen, das treibt mein Blut nach unten, Hilfe, ich werde doch nicht jetzt und hier eine Latte kriegen. Kopfkino aus, sofort oder aber den Gollum auf die Leinwand.

Es klappt, Wachstumsphase abgebrochen, Chris grinst, hat es wohl alles mitbekommen.

„Ja, sieht geil aus, gibt aber im Winter wohl leider einen kalten Arsch.“, sag ich. „Nur einen oder zwei, für gewisse Stunden, im warmen Bett oder im Sommer“, sagt Roland, „aber wenn ich den in die Wäsche mache, oh oh, das geht dann ja wohl doch nicht.“

„Ich frage Kevin, ob der ihn in der WG mit waschen kann“, sag ich, „das macht der bestimmt für uns.“ „Ganz schön raffiniert, unser Kleiner“, sagt Matze grinsend, „wenn das geht, könnten wir, bis wir nach Hamburg ziehen, auch zwei bestellen. Meiner Tante will ich die auch nicht in die Wäsche machen, die gibt öfter die Wäsche ab in eine kleine Wäscherei, das wäre mir und ihr wohl dann doch peinlich.“

Wir lachen und nun beginnt die Suche nach geilen Hemdchen und Höschen und dann haben wir erst mal genug gekauft, einschließlich dreier echt geiler Jocks für jeden von uns.

Chris muss ich fast 1.500 Euro überweisen, gut, dass sein Konto gedeckt ist, wohl auch durch das Aufhängen der Bilder. Da so ein Höschen bei diesem Anbieter oft 35 Euro kostet, die für den Winter oft noch mehr, kommt da schnell was zusammen bei vier schwulen Jungs. Wenn ich aber an den Spaß denke, den wir damit haben werden und weiß, dass mein Konto weiterwächst, das Spiel kommt jetzt bald auf den Europäischen Markt, dann ist doch diese Kohle gut und Freude bringend angelegt.

„So“, sagt Chris, „es gibt gleich Essen, zieht eine Jogginghose drüber, Roland kriegt eine von mir. Dann gehen wir essen und dann müssen wir uns zügig fertig machen. Matze fährt, er trinkt eh keinen Glühwein und für Euch zwei gibt es höchstens zwei Gläser.“ Chris und Matze verhalten sich Roland gegenüber so, als würde er schon ewig lange und nicht erst ein paar Tage zu mir, zu uns gehören, das finde ich toll und ich liebe die beiden tollen Brüder einfach dafür. Matze war ein Glücksgriff für Chris, für mich auch, finde ich. Chris hat diesen lieben Kerl auch verdient, nach allem was er für mich getan hat und auch, weil er auf so viel verzichtet hat. Roland umarmt mich, küsst mich und sagt: „ Danke für die tollen Sachen und Danke, das du mein Schatz bist. Ich liebe dich.“ „Wow“, sagt Matze und dann umarmen wir uns alle und mir wird klar, das Roland jetzt in unserer Familie angekommen ist als mein fester Partner, als mein Hase, Schatz, Sonnenschein, Herzkönig……….Wir lieben uns jetzt so richtig und darum sage ich ihm nach einem zärtlichen, nassen und „mit ganz viel Zunge“ Kuss: „Ich dich auch, Roland und es wird täglich mehr.“

Nach dem Essen, wir fuhren mit Mamas Auto, in Matzes Auto war es mit fünf Leuten nicht so gut, rief Roland seine Mutter an und fragte diese wegen der Fahrt nach Hamburg. Sie sagte, dass Chris und Matze den Roland heute Abend nach Hause bringen und dann mit hoch in die Wohnung kommen sollten. Sie möchte schon wissen, mit wem ihr Sohn eine solche Fahrt unternehmen wollte. Roland schaute zu Chris, der alles über den Lautsprecher, den Roland gleich zu Anfang aktivierte, mit gehört hatte. Als Chris nun zustimmend nickte, sagte Roland, dass er die Beiden mit hoch bringen würde.

Jerome, Sonntag, 28.11.2010, 17:15Uhr, mit den Jungs und Mädels auf dem Weg runter ins Schwimmbad in ihrem Haus.

Wir sind zurück vom Weihnachtsmarkt und alle die, die Lust und Zeit haben, sind noch mit her zu Mama gefahren, die auch für 19:30 Uhr noch Essen bestellen will, auf allgemein mehrheitlichen Wunsch heute italienisch.

Der Bummel mit so vielen Leuten durch die weihnachtlich geschmückte Innenstadt mit vielen Verkaufsständen, Glühwein und Essensständen, mit vielen angenehmen Düften und vielen, meist friedlich gestimmten Menschen, das war einfach echt klasse. Wir waren 58 Leute, die da in einer lang gezogenen Gruppe unterwegs waren, Süßigkeiten knabberten, Glühwein tranken und sich lebhaft unterhielten.

Noch bei uns zu Hause hatte Robin Mama, Papa, Oma und der Tante Frieda stolz seinen Roland vorgestellt. Alle gratulierten den Beiden und wünschten ihnen alles Gute. Auch den Anderen, die den Roland noch nicht kannten, wurde er von Robin als sein fester Freund vorgestellt. Mama nahm ihn, Sergej und ich standen dicht dabei, fest in den Arm, drückte ihn vorsichtig an ihren Bauch und sagte ihm, für Sergej und mich hörbar, ins Ohr: „Da hast du dir ja einen ganz hübschen Schatz geangelt, Robin.“ „Ich glaube, er hat mich geangelt.“, hat er zur Mama gesagt und dann haben beide gelacht. Mama sagte dann leise zu ihm, was wir im Familienkreis schon seit Freitag wussten: „Geheimnis, weiß nur die engste Familie, nicht verraten. Ich weiß jetzt, dass in meinem Bauch 2 Jungs heran wachsen. Wir sind zwar nicht fromm, aber der Oma zu Liebe werden wir sie taufen lassen. Möchtest du bei einem von Ihnen Pate werden? Ich habe an dich und Kevin gedacht und an Sergej und Lex. Je zwei Paten pro Kind. Magst du?“

„Jaa,… gerne möchte ich das. Es ist eine große Ehre für mich, ich freue mich wie Bolle.“ sagte der Kleine begeistert und gar nicht leise. „Pscht“, machte Mama und legte ihm einen Finger auf den Mund. Das sah ganz lieb und niedlich aus und erinnerte mich an meine Kindheit. Dieses „Pscht“, das hatte sie mit uns auch immer gemacht, wenn wir still sein sollten, Natascha und ich. Mama hat einfach einen Narren an Robin gefressen, er ist ihr von allen wohl am liebsten, aber da ist niemand eifersüchtig, alle mögen ihn gern. Den Roland, der sein Herz wohl fest erobert hat, den mögen wir auch schon.

Er ist ein ruhiger, sehr netter Junge und zusammen sind sie ein tolles Paar, die Beiden.

Der Kreis ist eigentlich ständig gewachsen und zum ersten Mal werden zwei unserer Freunde den Kreis verlassen, nach Hamburg gehen zum Studium. Einen Platz haben beide bekommen, zum ersten April, da beginnt das Sommersemester für die Beiden. Eine Wohnung hat Matzes Wahlvater vor ein paar Monaten in Hamburg gekauft. Matze hat heute Nachmittag erzählt, dass die Wohnung drei Zimmer, Küche und Bad hat, voll renoviert ist und zum größten Teil auch schon möbliert ist. Am kommenden Samstag wollen sie dorthin fahren und Robin und Roland wollen sie mit nehmen. Sonntag, gegen Abend, kommen sie dann zurück.

Beide haben bisher nur Bilder von der Wohnung und der Einrichtung gesehen, die sehen sehr gut aus, sagt Matze. Miete müssen sie nicht bezahlen, nur die laufenden Kosten. Chris hat Bafög beantragt, Matze wird von zu Hause aus unterstützt und da Hamburg nicht so weit weg ist, werden wir die Beiden auch öfter sehen, hier bei uns oder auch bestimmt mal in Hamburg.

So, jetzt beginnt der Badespaß und auch Sauna und Whirlpool sind einsatzbereit. Robin hat Roland in meinem Beisein gleich eröffnet, das wir so gut wie immer textilfrei baden hier bei uns. Er ist ein bisschen rot geworden, der Junge und hat dann aber leise zu Robin gesagt: „OK, aber schau mir dann bitte nicht immer auf den Pimmel, dann werde ich nämlich steif und das wäre mir sehr peinlich vor allen Leuten hier.“

Robin verspricht, nicht zu schauen und ich sage: „Wenn das wirklich zu passieren droht, wickelst du alles ins große Handtuch ein. Du wärst wohl auch nicht der erste, der eine Latte bekommt bei so viel hübschen jungen Leuten.“ Damit ist das Thema erledigt. Alle Jungs werfen wie immer bei Neuen einen kurzen Blick zwischen die großen Zehen von Roland, dann ist der Neugier genüge getan. Roland ist für sein Alter gut gebaut und deshalb scheint er nach einem neugierigen Rundumblick auf die Konkurrenz auch zufrieden zu sein. Bei Jungs ändert sich dieses ab taxieren der Geschlechtsteile der anderen Jungs wohl erst mit 75 oder noch später. Ich muss immer wieder grinsen, wenn ich das Ganze beobachte.

Da wir wieder viele Leute sind, bilden wir zwei Gruppen für die Sauna und so vertreiben wir uns die Zeit bis ca. 19:15 Uhr, dann ziehen sich alle an. Oben gibt es gleich Futter und Martin wird mit Kai schon auf dem Rückweg sein mit all den feinen Sachen.

Um 19:30 Uhr sitzen wir dann oben am großen Tisch oder auch im Wohnzimmer, gerade da, wo Platz ist und essen, Pizza, Pasta und Co und es ist wie immer sehr fein. Ab 21 Uhr beginnen die ersten mit dem Aufbruch. Matze und Chris wollen Frau Wegmann nach Hause bringen, dort dann Rolands Sachen holen und dann mit Robin gemeinsam zu Rolands Eltern fahren. Rolands Mutter möchte Chris und Matze kennen lernen, bevor sie erlaubt, dass ihr Sohn mit den Beiden und Robin Samstag und Sonntag nach Hamburg fahren darf.

Kevin und Wolfi wollen am Freitag nach der Uni nach Dresden, Kevins ehemaliges Heim besuchen. Kevin will das Heim etwas zu kommen lassen und da ja jetzt diese vorweihnachtliche Adventszeit ist, passt das ja auch gut.

Die Reihen lichten sich jetzt schneller, Morgen, am Montag, müssen viele früh aufstehen und die wollen deshalb auch bei Zeiten nach Hause. Sergej und ich fahren um 22 Uhr, als Letzte, wer jetzt noch da ist, bleibt im Haus und um 22:30 Uhr fahren wir auf den Hof der WG. Jeder, der hier wohnt und ein Auto hat, der hat eine kleine Fernbedienung für das stabile Rolltor, das den Hof zur Straße abschließt. Hinter uns schließt sich dieses Teil auf Knopfdruck, falls noch einer nach uns kommt, muss er es wieder auf drücken, in der Nacht ist es immer zu. Fast jeder, der heute mit war, hat ein paar Kleinigkeiten für Weihnachten eingekauft und da auch die meisten Geschäfte offen waren, war es nicht nur vom Angebot an den Buden und Ständen abhängig.

Es war für alle, glaube ich ein schöner Sonntag und auch für die unter uns, die nicht so auf das weihnachtliche Drum herum stehen, war es ein schönes Erlebnis, ähnlich unserer Shoppingtour in Lübeck, als wir nach Martins Geburtstag alle dort zum shoppen waren, nur das dieses Mal keine feinen Anzüge mit auf der Einkaufsliste gestanden haben.

Mama, die ja nun schon ein paar Kilo mehr zu tragen hat, war guter Dinge, hat viel gelacht und auch einiges eingekauft, Papa durfte dann die Tüten tragen. Ihr Zustand hat wohl auch ein wenig den Turbo eingeschaltet, was ihrer ja so wie so schon liebevollen Beziehung neue Impulse verleiht. Papa ist voll der liebevolle Gentleman und beide wirken richtig glücklich. Das freut natürlich mein Schwesterchen und mich ganz besonders, das es den Eltern so gut bekommt, noch mal nach so vielen Jahren Nachwuchs zu bekommen.

Auch wir freuen uns und sind gespannt auf die zei neuen und nun ja wohl auch männlichen Erdenbürger, wie wir es seit Freitag wissen. Bis jetzt läuft alles nach Plan und die ärztliche Betreuung, die ist verständlicher Weise optimal, da wird an alles gedacht, da lässt Papa Zufällen keinen Spielraum. Martin und auch Kai wachen mit Argusaugen über Mama, wenn sie mit ihr unterwegs sind, halten Unangenehmes von ihr fern und nehmen ihr jede, noch so kleinste Anstrengung ab, tragen Taschen und halten Schirme, gerade so, als ob es ihre Babys wären, die da mit der Mutter unterwegs sind.

Auch im Haus, Frau Gut und oft auch Frau Jensen, achten sehr darauf, das Mama nichts tut, was ihrer Meinung nach zu schwer wäre oder zu gefährlich. Eine Krankengymnastin kommt dreimal wöchentlich ins Haus und macht Schwangerschaftsgymnastik mit Mama. Es ist also alles sehr gut organisiert. Das Gästezimmer im unteren Schlafbereich bei Mama wird für die ersten zwei oder drei Jahre zum Kinderzimmer umgerüstet, die Planung steht und es wird alles rechtzeitig fertig werden.

Später dann werden die zwei Jungs wohl in meinen Wohnbereich einziehen und wenn ich dann mal im Haus übernachten will mit Sergej, bleibt das noch freie Gästezimmer bei mir oben und das ist für mich auch voll OK.

Sergej und ich werden uns nach dem Studium ein eigenes, tolles Nest bauen, eins, bei dem alle unsere Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt werden und da wird es dann auch einige schöne Gästezimmer geben für unseren vielen tollen Freunde, das steht fest. Ob das in Bremen oder in Bremerhaven sein wird, das werden wir entscheiden, wenn es soweit ist, aber Bremerhaven wird wohl favorisiert werden, weil da die meisten Freunde und auch die Familie wohnt.

Paul, Montag, 29.11.2010, 15:30 Uhr, auf dem Flur vor dem Gerichtssaal mit Ulli und dem Anwalt.

So, das Urteil ist gefallen, heute, am dritten Verhandlungstag, nachdem der zweiten Verhandlungstag nur 30 Minuten gedauert hatte. Es begann alles normal, am letzten Mittwoch, bis dann ein vom Gericht bestellter Gutachter in den Zeugenstand gerufen wurde.

Der Anwalt vom Alten stellte einen Antrag, den Gutachter wegen Befangenheit ab zu lehnen. Zur Begründung führte er an, sein Mandant und er wüssten, dass der Gutachter selber homosexuell sei und deswegen dem Alten gegenüber voreingenommen.

Dazu muss man wissen, dass der Gutachter dem Alten eine psychische Störung bescheinigte und eine Einweisung in die Psychiatrie für ratsam hielt. Das Gutachten war Teil der Akte und deshalb auch in der Akte unseres Anwaltes und uns damit bekannt.

Über den Antrag auf Befangenheit entschied das Gericht nach Beratung negativ, lehnte den Antrag also ab. Daraufhin stellte der Anwalt des Alten einen Antrag auf Befangenheit der Kammer, also der Richter und Schöffen und über diesen Antrag musste nun eine andere Kammer entscheiden. Das erfolgte bereits am Tag danach und diese Kammer lehnte den Befangenheitsantrag als unbegründet ab.

Der Termin für die Fortführung erfolgte auch sehr kurzfristig und war für heute angesetzt worden.

Das Gutachten wurde nun vom Gutachter verlesen und erklärt und seine Empfehlung auf einen Platz in der Klapse begründete der dann auch umfassend, allerdings für mich und Ulli nicht sonderlich gut verständlich.

Einige Zeugen wurden noch gehört, nicht alle, auch der bescheuerte Werthmüller leider nicht, bevor der Richter die Beweisaufnahme schloss. Die Plädoyers des Staatsanwaltes und unseres Anwaltes, so wie des Verteidigers des Alten wurden nun vor getragen.

Der Staatsanwalt hielt den Alten für voll schuldfähig, also nicht psychisch gestört, beantragte wegen versuchten Totschlags in zwei Fällen, in Tateinheit mit Freiheitsberaubung, alles aus niedrigen Beweggründen eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren und acht Monaten, so wie einer Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von für Ulli 28.000 und für mich 24.000 Euro. Die Untersuchungshaft sollte dem Alten angerechnet werden.

Unser Anwalt stimmte den genannten Summen nach Rücksprache mit uns zu, wir wollten, dass es zu Ende ist.

Der Anwalt des Alten verlas dann eine Stellungnahme des Alten, das der eine sehr große Abneigung gegen Schwule auf Grund eines hier nicht näher geschildertes Erlebnisses in der Jugend habe und deshalb ausgerastet wäre bei mir, als er vom dem Lehrer über mein Geständnis beim Direx erfahren hat. Ein schwuler Sohn sei für ihn nicht akzeptabel, auch jetzt, im Nachhinein nicht. Er würde wahrscheinlich wieder so handeln und dass der zweiten Sohn hinter seinem Rücken mit dem schwulen Sohn Kontakt aufgenommen und dem geholfen hätte, betrachtet er als Verrat an seiner Familie und an seiner Erziehung. Das hätte er entsprechend bestrafen müssen, das dürfte wohl jedem klar sein.

Er wird niemals eine Schwuchtel in seiner Familie dulden und unsolidarische Kinder haben auch keinen Platz dort. Er bittet um eine milde Strafe.

Der Verteidiger machte nach dem Verlesen des Textes keinen zufriedenen Eindruck, wohl weil auch jedes Fünkchen an Reue oder Bedauern fehlte und somit wohl auch kein das Urteil mildernder Faktor zu berücksichtigen ist.

Das Gericht zog sich zur Beratung zurück mit dem Hinweis, dass es um 14 Uhr weitergehen würde. Ulli, der Anwalt und ich, wir gingen dann in ein nahes Restaurant, wo wir, wie auch noch einige der Zeugen, zu Mittag aßen. Der Anwalt sagte, dass das Gericht jetzt darüber berät, wie die Vorwürfe nach dem Gesetz zu bestrafen sind oder ob er, der Alte in psychiatrische Obhut genommen wird. Für uns wäre es besser, wenn er ins Gefängnis müsste, sagte der Anwalt, wenn er aber doch in psychiatrische Obhut käme, würden Zweifel an der Schuldfähigkeit laut und der Schadensersatz könnte dann von seinem Anwalt zumindest angefochten werden. Im Falle einer Schuldunfähigkeit wäre es möglich, das Ulli und ich leer ausgehen könnten. Diese Auskunft war dann doch sehr Appetit dämpfend für uns.

Um kurz vor 14 Uhr waren wir dann und die meisten der anderen Leute wieder im Gerichtssaal und fast auf die Minute genau kehrte die große Strafkammer wieder zurück. Nach dem Ruhe eingekehrt war, begann der vorsitzende Richter mit der Urteilsverkündung. Es begann mit dem berühmten Satz: „Im Namen des Volkes verkünde ich folgendes Urteil.

Der angeklagte Friedrich Gruber wird zu sechs einhalb Jahren Freiheitsstrafe und zur Zahlung von Schmerzensgeld in der von der Staatsanwaltschaft geforderten Höhe verurteilt.“ Jetzt machte er eine kurze Pause, setzte sich und sagte dann: „Bitte nehmen sie Platz.“ Als nach dem Setzen wieder Ruhe eingekehrt war, fuhr er fort: „Zur Begründung. Der Angeklagte hat…“.und dann folgte die bereits in der Anklageschrift verlesene Aufzählung der Tatvorwürfe, dieses Mal unter Angabe der Paragraphen der Gesetze, gegen die er verstoßen hatte.

Verschärfend kam hinzu, dass er keinerlei Reue zeigte und auch nichts zu seinen Beweggründen für diese schweren Verfehlungen ausgesagt hatte. Dass er bei seinen Attacken unseren eventuellen Tod billigend in Kauf genommen habe, obwohl wir seine Söhne waren, kam noch dazu und der Richter stellte die besondere Schwere der Schuld fest. Das hat zur Folge, dass es keine, die Strafe erleichternden Maßnahmen und auch keine vorzeitige Entlassung auf Bewährung für ihn geben wird. Des Weiteren wurde er zu einer Therapie innerhalb des Strafvollzuges verpflichtet. Es folgte die übliche Belehrung über eine Möglichkeit des Einspruchs, dazu äußerte er und auch sein Verteidiger sich zunächst nicht. Frist dazu waren zwei Wochen. Als der Richter ihm das letzte Wort einräumte kam als das erste und einzige in dieser Verhandlung von ihm gesagte ein: „Fick dich.“

Auf Nachfrage des Richters wiederholte er das aber doch nicht.

Der Richter schloss darauf hin die Verhandlung und wir bekamen jeder eine Bescheinigung für die Gerichtskasse, wo wir dann Unkosten, die uns durch unser Erscheinen bei Gericht entstanden waren, geltend machen konnten. Alle Zeugen bekamen so was und entsprechend lang war die Schlange vor der Kasse im zweiten Stock. Um 16:45 Uhr holte mich Rolf mit seiner Mama am Gericht ab. Sie würde mich auch um 21:30 Uhr schnell zurück in die WG bringen. Ich hatte heute kein Auto mitgenommen, weil der Anwalt mich und auch Ulli heute Morgen abgeholt hatte. Froh, dass alles ausgestanden ist, erzähle ich Rolf und seiner Mama vom Ausgang des Prozesses. Das werde ich später beim gemeinsamen Abendbrot den Großeltern von Rolf auch noch erzählen müssen. Sie haben regen Anteil an allem genommen und ich bin auch bei ihnen längst zu einem Familienmitglied auf gestiegen, ich mag sie beide auch sehr.

Bei ihm oben, nach einer Dusche nach dem Abendbrot, nutzen wir die verbleibende Zeit zum kuscheln und wir haben auch schönen Sex miteinander. Rolf ist ein richtiges Schmusetierchen und mit Mund und Zunge ein großer Künstler, wenn es darum geht mir geile Töne und heißen Samen zu entlocken. Beim Ficken ist er gern der Bottom, nicht immer aber meistens und es gefällt ihm wenn er hart genagelt wird. Handwerker eben auch beim Poppen.

Danach ist mein Kopf endlich frei und ich bin endgültig in meinem neuen Leben mit meinem lieben Schatz angekommen, eine Last ist von mir abgefallen. Meinen und auch Ullis Peiniger im Knast zu wissen, tut gut und auch, wenn damit unsere Familie quasi nicht mehr existiert, habe ich doch unterm Strich all das gewonnen, was sich fast jeder Mensch erträumt. Liebe, Geborgenheit und hier bei Rolf und auch bei Oma Remmers Familie und Wärme, da freut man sich mit mir, dass es mit gut geht.

Ich werde dem Ole immer dankbar sein, der mein neues Leben auf diesen, für mich so tollen Weg gebracht hat, obwohl ich mich ihm gegenüber vorher lange wie ein Arschloch verhalten habe. Ich muss unbedingt den Viktor mal besuchen, den gibt es ja auch noch und er geht in Bremerhaven auf eine Fachhochschule, hat er geschrieben. Wir haben noch Kontakt, aber gesehen haben wir uns schon länger nicht mehr. Morgen früh ruf ich ihn an, will mich mal mit ihm treffen, das nehme ich mir fest vor.

In der WG sitzen noch Kevin und Wolfi mit Ole und Frank beim Fernsehen, als Rolfs Mama mich hin gebracht hat. Wir reden noch ein wenig über den Prozess, das meiste hat Ole aber schon erzählt.

Um 22:30 Uhr gehen wir alle dann schlafen, Jerome und Sergej sind wohl schon früher ins Bett gegangen.

Morgen darf ich dann wieder den Yeti mit holen, dann fahr ich nach der Uni zu Rolf und warte dort auf ihn, bis er kommt. In seinem Zimmer arbeite ich dann meistens was fürs Studium. Ich komme da gut mit und habe auch zwei Freunde im Hörsaal jetzt, mit denen ich ab und an mal was zusammen lerne, meist bei einem von Ihnen, dem Rüdiger, der hat eine kleine Studentenwohnung in der Nähe der Uni. Sein Onkel hat einen Maschinenbau Betrieb, stellt Verpackungsmaschinen her und da der keine Kinder hat, will er, dass sein Neffe das mal alles übernimmt.

Der Onkel finanziert auch die Wohnung für Rüdiger, die mit zwei Zimmern, Küche und Bad in Uninähe bestimmt nicht billig ist. Beide, Rüdiger und auch Georg, so heißt der andere Mitstudent, wissen, dass Rolf mein Freund und das wir schwul sind, es stört sie aber nicht und das ist toll.

Jetzt, als ich vor meinem Bett stehe, jetzt realisiere ich, dass es endlich vorbei ist mit all der Scheiße, die ich erlebt habe.

Diese Wechselbäder der Gefühle, die Gewalt gegen mich, dann gegen Ulli. Der Sonnenstrahl, der mein total neues Leben bei Remmers erhellte, mein Schatz, dann die Angst und Sorgen nach dem Unfall, Hoffnung und nun endlich auch ein Schlussstrich unter die Geschichte mit dem Alten, das alles zieht an mir vorbei. Was bleibt ist Rolf, unsere Liebe, mein Studium, meine Freunde und die 24.000 Euro werden auch gern genommen. Alles ist gut jetzt, sehr gut und als ich unter der Decke liege, kommen ein paar Tränchen der Erleichterung und auch der Freude und dann die Erkenntnis, dass es für die Zukunft verdammt gut aussieht in Paule Grubers Leben, endlich. Mit solchen Gedanken schläft man gut ein.

Matze, Dienstag, 30.11.2010, abends mit Chris in seinem Zimmer in der Villa seiner Wahleltern.

Gleich werden wir beide in die bereits gefüllte, große Wanne steigen, in leicht blaues, nach feinem Lavendel duftendes Badewasser und ich glaube nicht, dass es nur bei Reinigungsaktivitäten bleiben wird. Dazu sind die Beulen in unserer beider heißen Höschen doch schon zu groß, als das diese von allein wieder verschwinden würden.

Am Sonntagabend sind wir mit Robin und Roland zu diesem nach Hause gefahren, an den Torfplatz, wo er mit seinen Eltern und seiner Schwester Ria in einem großen Gebäudekomplex wohnt. Mit dem Aufzug ging es nach oben und dann klingelte der Junge an einer massiven, schweren Wohnungseingangstüre, die im oberen Drittel in der Mitte einen Spion hatte, durch den man von innen sehen kann, wer vor der Türe steht. Kurz drauf schwang die Türe auf und wir wurden von einer recht hübschen, jungen Frau begrüßt, die schon einmal den Roland bei Wegmanns abgeholt hatte. Das musste die Schwester Ria sein, die ja auch unserem Verein beigetreten ist, aber bisher noch nicht mit im Training war, jedenfalls nicht, wenn wir auch da waren.

Wir folgten Roland, der vor ging in ein großes, modern eingerichtetes Wohnzimmer, wo beide Eltern saßen und in die Glotze schauten, Tatort, war das glaube ich. Ein Druck auf die Fernbedienung beendete den Fall abrupt, beide standen auf und wir stellten uns gegenseitig vor.

Nach der Aufforderung zum Sitzen folgte die Frage, ob wir etwas trinken möchten und nach Aufzählen der Möglichkeiten durch Ria entschieden wir uns alle 3, also auch Robin, für Apfelschorle, die Roland dann holte, wohl aus dem Kühlschrank während Ria uns mit Gläsern versorgte.

Rolands Eltern hatten Wein vor sich stehen, roten, aus Frankreich, wie ich an der dort stehenden Flasche erkennen konnte.“Dürfen wir „Du“ zu euch sagen?“, fragte seine Mutter uns. Synchron nickten Chris und ich und dann fragte die Frau, warum wir nach Hamburg wollten und auch, was dort denn ablaufen sollte an dem kommenden Wochenende.

Ich erzählte von unserem Studienplatz und das es dort schon eine schöne Wohnung gibt im Stadtteil Harvestehude, nicht so weit von der Uni weg in der Werderstraße. Diese Wohnung, die mein Onkel, bei dem ich lebe, gekauft hat, werden wir am Wochenende ansehen und wenn etwas fehlt, auch noch was ergänzen und auch die Umgebung, den Weg zur Uni und das alles wollen wir uns aus der Nähe anschauen. Die Überlegung, die 2 Jungs mit zu nehmen, sei uns, nach dem sie jetzt wohl zusammen sind, ganz spontan gekommen und es wäre für beide bestimmt ein schöner Ausflug, wenn sie dabei sein dürften.

Abends, so sagte ich, könnten wir in das Musical „König der Löwen „gehen oder sonst was unternehmen. Ein Besuch auf der Reeperbahn hätten wir aber nicht geplant, dazu wäre immer noch Zeit, wenn wir mal dort wohnen würden. Wir wurden dann noch ein bisschen über den familiären Hintergrund befragt und die Tatsache, dass meine Eltern mich therapieren lassen wollten, als sie von meinem Schwul sein erfuhren und das ich dann zu meinem Onkel geflüchtet war und da auch seit dem wohne, sorgte für ein wenig Empörung gegenüber meinen Erzeugern.

Letztendlich erlaubten sie, das Roland mit Robin zusammen mit nach Hamburg fahren durfte und nach ein paar schnellen Küssen an der Wohnungstüre zwischen den beiden fuhren wir zu Wegmanns zurück. Morgen früh würde ich mit Chris dann meiner Tante helfen, einen Schrank in einem der Gästezimmer ab zu bauen und auf dem Dachboden einzulagern. Ein neuer ist bestellt, der soll morgen am Nachmittag geliefert werden.

Robin hat sich natürlich sehr gefreut, dass Rolands Eltern seiner Mitfahrt zugestimmt hatten und auf die besondere Verantwortung für die 2 Jungs hingewiesen hatten. Ich denke, dass die 2 aus den Betten heraus noch eine Zeit geschrieben oder telefoniert haben. Chris und ich haben an diesem Abend außer Schlafen nichts im Sinn und so liegen wir auch bald in der Falle.

Ole, Donnerstag, 02.12.2010 Morgens 9:30 Uhr, bei dem Anwalt Klaus Becker in der Firma.

Heute habe ich einen vorlesungsfreien Tag, den ich, nach Rücksprache mit Oliver Salm nutze, um die beiden Verfahren, meines gegen Frau Seidel und das von Paul und Ulli noch einmal auf zu arbeiten und die Anwendung der einzelnen Paragraphen zu überprüfen und zu begründen. Wir sollen für die Uni einen uns bekannten Fall beleuchten und die einzelnen Vorgänge und auch die Entscheidungen raus arbeiten und vom Gesetzestext her begründen. Da das die 1. Ausarbeitung ist in dieser Form, habe ich mir hier Hilfe gesucht und bekomme die natürlich auch. Wir wählen dann Pauls Fall aus, weil der strafrechtlich mehr her gibt, als es mein Unfall tut, obwohl beides ja unter dem Oberbegriff „schwere Körperverletzung“ gesehen werden kann.

Wir kommen gut voran und nach einem zusammen in der Kantine eingenommenen Mittagessen zusammen mit Carl August, Ulf Schroer und Olli Salm habe ich unsere Ergebnisse zu Paul und Ullis Fallanalyse in das Notebook eingetippt und das dann dreimal ausgedruckt. Eine Ausfertigung habe ich dann Olli Salm gegeben zum durchlesen und als er fertig war, sagte er, dass wir eine saubere Arbeit geleistet hätten und das mein Professor das wohl auch so sehen wird. Zufrieden und nach dem ich mich bei Klaus Becker für die Unterstützung bedankt habe, bin ich um 14:30 Uhr zur WG gefahren. Alle Studenten sind schon da, sitzen zusammen bei einem Kaffee, auch Paul, der nach her, wenn Rolf Schluss hat im Betrieb, mit dem Yeti dort hin fährt. Auf Franks Frage, was ich denn in der vorlesungsfreien Zeit gemacht habe, lese ich allen die Fallbeschreibung und Analyse vor.

Ein kleiner Applaus zeigt mir, dass es auch für Leute ohne juristische Kenntnisse verständlich war und Paul war echt erstaunt, was es da alles zu beachten und zu berücksichtigen gab. So wurde zum Beispiel deutlich, dass sein Vater sich 12 bis hin zu 18 Monate Gefängnis hätte ersparen können, wenn er kooperativ gewesen wäre. Ich bin gespannt auf die Meinung unseres Professors, wenn er die Arbeit gelesen hat. Das Kaffeekränzchen löst sich jetzt auf und Frank fragt mich, ob wir zu seinen Eltern nach Nordenham fahren könnten, um seinen Eltern beim Zusammenbau einiger Regale zu helfen.

Natürlich machen wir das und nach kurzem Umziehen düsen wir los. Bei ihm zu Hause ist der normale Alltag wieder eingekehrt, der Brand ist vergessen und nur selten wird noch über diese Beinahe Katastrophe geredet. Seine Mutter geht noch immer einmal die Woche in Therapie, Frank und ich haben das ja vor kurzem endgültig beendet. Sollte er wirklich mal Eifersucht verspüren, so ist das für andere, selbst für mich, nicht spürbar und wir sind wieder richtig froh mit- und vor allem auch auf einander. Miteinander gut und ausgiebig zu poppen, ist nach wie vor eine unserer liebsten Freizeitgestaltungen und daran wird sich hoffentlich auch so schnell nichts ändern.

Kevin, Freitag, 03.12.2010, 20:30 Uhr, mit Wolfi, Boris und Anke im Radison Blue Park Hotel in Radebeul bei einem kleinen Abendessen.

Gestern haben wir schon unsere Sachen gepackt, diese heute Morgen ins Auto gepackt und Wolfi, er hat die letzte Vorlesung geschwänzt, hat mich zum Schichtende am Hilton abgeholt und wir sind von dort aus los, auf die Autobahn Richtung Dresden so gegen 14:30 Uhr. Jerome hat uns die Adresse des Hotels in Radebeul gegeben, wohl wissend dass ich mit 2 Übernachtungen im Hilton schon ein Problem hätte. Am Mittwoch hatten wir abends die Web Seite des Hotels besucht und ein sehr gutes Doppelzimmer von Freitagabend bis Sonntag gebucht. Boris haben wir informiert, wann wir in etwa kommen und ihn und seine Freundin ins Hotel eingeladen.

Die Fahrt verlief ziemlich reibungslos und ich bin auch ein Stück Autobahn gefahren. Eine Pause von 20 Minuten mit Kaffee auf einer Raststätte, ansonsten kein Stau und auch kein übermäßiges Verkehrsaufkommen.

Um 19:10 Uhr waren wir am Hotel, haben eingecheckt und uns um 19:45 Uhr mit Boris und Anke im Restaurant hier getroffen. Boris hatten wir vor unserer Ankunft hier im Hotel per SMS informiert, dass wir jetzt in Radebeul angekommen sind.

Es ist schön, ihn wieder zu sehen und eine sehr hübsche und auch sehr nette Freundin hat er da. Wir erzählen den Beiden von unserer Erbschaft und auch von dem Grund unseres Kommens. Das sorgt natürlich für Erstaunen und dass wir jetzt richtig reich sind, findet vor allem Boris geil. Der Anke wiederum gefällt mein Vorhaben, dem Heim etwas zu kommen zu lassen, sehr und das sagt sie auch.

Da Anke um 22 Uhr zu Hause sein soll, verlassen sie uns eine halbe Stunde vorher und wir werden nach der langen Fahrt auch unser tolles Zimmer aufsuchen. Bis jetzt waren wir bei Auswärtsaufenthalten, wenn ich so an Bad Schwartau denke, immer sexuell sehr aktiv, angeregt durch die ungewohnte Umgebung und ein griff im Fahrstuhl, wir sind allein, zwischen Wolfis große Zehen zeigt mir, das wir zwar ins Bett, aber doch noch nicht gleich schlafen gehen. Werkzeug, sprich Kondome und Gel habe ich in weiser Voraussicht ausreichend eingepackt, daran soll es nicht scheitern. Beim Anblick der großen, geilen Badewanne werden wir uns zuerst dort, in warmen Wasser, einigen neckischen Spielen hingeben und erst das Finale Furioso auf dem großen Bett austragen, es sieht nach einem oder zwei Ausritten aus, die Sattelhörner sind jedenfalls schon bereit für alles.

Gespült wird in der Dusche, mit dem Schlauch, der Duschkopf ist abgedreht, ich nehme mir vor, einen Spülaufsatz zu kaufen im Internet und den bei zukünftigen Reisen dann im gleichen Kulturbeutel auf zu bewahren, in dem ausreichend Kondome und auch das Gel sind. Der Schlauch mit dem Gewinde vorn ist halt nicht die Ideallösung zum Einführen in den Hintern.

Als die Pussys sauber sind, geht es zunächst in die Wanne, ich als der Größere lege mich nach hinten, Wolfi ziehe ich zu mir ran, das sein Po an meinen Schwanz stößt. Wir lehnen uns nach hinten an und beginnen, den anderen an allen erreichbaren Stellen zu streicheln und auch leicht zu kneten. Das ist sehr schön und wir lassen uns viel Zeit dabei.

Sein Schwanz, seit vorgestern total enthaart, auch die Pussy, das habe ich sehr sorgfältig gemacht, teilst mit Enthaarungscreme, teils mit dem Rasierer und einige ganz hartnäckige Haare mit der Pinzette, ist voll ausgefahren und so nackt und glatt wirkt er größer. Sanft gleiten meine Hände um ihn, spielen an den warmen Glocken, die in dem durch das warme Wasser deutlich größeren und sehr geschmeidigen Sack kugeln. Seine Laute sagen mir, dass ich gerade nichts verkehrt mache.

Auch seine Hände spielen nun zart mit meinen Teilen, geben mir, was ich ihm gebe, Liebe.

Liebe und Zärtlichkeit, sind eindeutig Hauptteile unserer Beziehung. Priorität hat eindeutig das Geben, man will seinem Schatz Gutes tun, ihn froh machen, mit Liebe und auch Geduld zum Spritzen zu bringen, ihm schönste Gefühle machen, sich ihm schenken in der Gewissheit, das alles an Gefühlen und Empfindungen durch ihn zurück kommt, vollkommene Hingabe, pure und wahre Liebe. Das sind die Dinge, die unsere Liebe so einzig und fantastisch machen.

Das lange Vorspiel in der Wanne hat uns bis in die Haarspitzen geil gemacht und so trocknen wir uns ab, bevor die Haut beginnt, schrumpelig zu werden. Das Handtuch halten wir beim Weg ins Bett vor unsere steifen Schwänze, um ein Tropfen des reichlich fließenden klaren Vorsekrets auf den Boden zu vermeiden. Die Handtücher werden wir wohl auch besser jetzt unterlegen, es verspricht, sehr spritzig zu werden heute Abend. Die Handys haben wir schon vor dem Gang ins Bad ausgeschaltet, jetzt ist keine Sprechstunde, Ficken ist angesagt.

Es beginnt mit einer meiner Lieblingsstellungen 69, gegenseitiges Blasen und Wolfi sagt: „Wer den anderen zuerst zum Kommen lutscht, der darf sich später was wünschen.“ Los geht’s, es wird gesaugt, gedrückt, gelutscht und gestöhnt. Wolfi ist ein Bläser von Gottes Gnaden, der bringt sogar einen Lolli zum kommen und so verliere ich um gut eine Schwanzesslänge, denn als ich stöhnend und zuckend seine Mandeln bade, kann er es auch nicht mehr halten und füllt ebenfalls stöhnend meinen Rachen mit seiner Sahne. Oh Gott, warum ist das immer so gut.

Nach einer Verschnaufpause äußert er erwartungsgemäß den Wunsch, von hinten hart gefickt zu werden. Na, das mache ich doch gern. Von hinten kriegt er die ganze Länge, steife 19 Zentimeter sind es und mehr wird es wohl auch nicht mehr, aber das ist doch schon, auch von der Dicke her ein recht schönes Schwänzchen, finde ich und er, er mag ihn auch sehr gern, am liebste da, wo ich ihn nach dem Überrollen des Gummis und unter zur Hilfenahme von reichlich Gel, jetzt hin schiebe. Ich dehne seine Pussy, die sich eng und heiß um mich legt und dann erfülle ich seinen Wunsch, der mir schnell den Schweiß auf die Stirn treibt. Hart stoße ich meinen in das Kissen stöhnenden Schatz, der immer etwas dagegen stößt, so dass es laut klatscht, wenn wir uns treffen. Ich steigere noch mal kurz das Tempo, er reibt seinen Schwanz und dann zieht er sich um mich zusammen und ejakuliert galaktisch auf das Handtuch. Seine von lautem Stöhnen begleitete Spasmen melken auch mir den Saft aus den Eiern und wir lassen uns einfach nur stöhnend zur Seite umkippen…..irre.

Erst 5 Minuten später ziehe ich mich aus ihm raus, mit der Hand den Gummi haltend, weil mein Schwanz nur noch ein Teil dessen ist, das ich vorhin geil in ihn rein gedrückt habe. Sein Po wird morgen ziepen nach dieser Nummer, aber er wollte das ja so. Jetzt sind wir platt, beide und ich räume die Handtücher weg, nach dem ich uns sauber gewischt habe. Auch den Gummi schaff ich in den Badmülleimer, in Toilettenpapier eingewickelt. Dann krieche ich zu ihm aufs Bett, küsse ihn und sag „Schlaf schön, Hase“, und ziehe die Decke über uns. Licht aus, Ruhe ist, 9 Uhr ist wecken.

Chris, Freitag, 03.12. 2010, abends, 17:30 Uhr in der Wohnung in Hamburg, Werderstraße 7

Um 13 Uhr haben wir Roland und Robin von der Schule abgeholt, ihre Taschen waren bei uns zu Hause. Wir fuhren mit Mamas Wagen, Matzes Duster blieb dafür bei Mama. Als Reisewagen war der Audi einfach die bessere Lösung, was Tempo und Fahrkomfort, aber auch Sicherheit angeht.

Zu Hause haben wir noch mit Mama gegessen, haben unsere Sachen eingeladen und sind so um 14:10 Uhr los gefahren. 2 Stunden bei normalem Verkehr, 3 vielleicht an einem Freitagnachmittag. Matze hatte seine Navi mitgenommen und die Zieladresse eingegeben. Die Schlüssel der Wohnung hatte er auch und auch die Kontaktadresse des Maklers, der sich um alles gekümmert hatte.

Darüber hinaus hatte er und auch ich einiges von unserem Gesparten abgeholt und Matzes Onkel hatte ihm auch noch 500 Euro zugesteckt. Außerdem hatten wir ja Robin dabei, der jetzt eine dieser Wahnsinns Kreditkarten hatte, so eine, wo das Limit 5 oder 6-stellig ist. Wenn wir wirklich noch was kaufen wollten für die Wohnung, würde das keine Probleme machen. Unterwegs hörten wir Muke und redeten, ich fuhr zunächst mal, die 2 Jungen saßen hinten und ich weiß nicht, ob hundert oder mehr Küsse auf dem Weg nach Hamburg ausgetauscht wurden zwischen den beiden.

Für Morgen Abend hatten wir 4 nebeneinander liegende tolle Plätze in „Der König der Löwen“ gebucht, online und Robin hat bezahlt. Auch das Unterwäschegeld hat er schon auf mein Konto überwiesen. Ich bin gespannt, wann das Paket mit der Wäsche kommt. Einer Modenschau mit den Jocks bei uns zu Hause wollten die Jungs erst zustimmen, wenn sie die Teile gesehen haben. Na ja, das ist vielleicht zum jetzigen Zeitpunkt auch zu viel verlangt von Roland, aber wenn sie mal öfter in Sauna und Schwimmbad nackt untereinander mit all den anderen waren, werden sie auch freier werden und auch zeige freudiger, als sie es jetzt sind. Es ist alles neu für Roland, Robin ist da schon mehr gewohnt, hat halt was nackt sein angeht, weniger Hemmungen aber sie kriegen das hin.

 

Das Haus, in dem die Wohnung ist, ist ein in hervorragender Weise renovierter Altbau, wie alle Häuser hier. Es ist wohl schon eine etwas bessere Wohngegend mit viel Grün, alten, wunderschönen Bäumen, es ist richtig toll hier und es gefällt uns sehr. Die Wohnung selber ist ein Traum, der Schnitt und auch die Einrichtung einfach toll und vor lauter Begeisterung umarmen wir 2 uns.

Durch die massive Eingangstüre mit Spion kommt man in einen Flur, der etwa 5 Meter lang ist und von dem 5 Türen, raum hoch mit Lichtausschnitt und Oberlicht abgehen. Dadurch herrscht im Flur ausreichend Licht, da der Flur ja keinen Fenster nach draußen hat.

Links hinterm Eingang war ein Bad mit Toilette, gegenüber eine Tür in ein Arbeits- oder auch Gästezimmer, links, rechts neben dem Bad sind die Küche und daran anschließend das Wohnzimmer. Von diesem kommt man dann in das rechts hinten liegende Schlafzimmer. 81 tolle und helle Quadratmeter, ein Luxus für 2 Studenten, ausgestattet mit guten Möbeln von Ikea in hellen Naturholz oder Grautönen, mit Komplettküche, einem weißen Bad mit ebenerdiger toller Dusche und einer schwulen Armatur, sprich mit Spülschlauch. Eine Badewanne fehlte, aber das ist uns egal.

Der Onkel von Matze hat echt an alles gedacht. Telefon und Internetanschluss war in allen 3 Zimmern, im Arbeitszimmer stand unter anderem eine große Schlafcouch, ein Doppelschreibtisch mit je einem guten Rechner, ein paar Regale und ein kleiner Tisch, so wie 2 Drehstühle. Hier werden wir unseren 2 Jungs nach her das Bett bauen. Ob wir noch Bettwäsche besorgen müssen, wissen wir, wenn wir in den Bettkasten unter der Couch gucken. Ich klappe die Couch auf.

Toll, es ist alles da, was man braucht, das ist einfach nur gut.

Auch in unserem Schlafzimmer ist alles ausreichend vorhanden und Küche und Schränke sind voll ausgerüstet. Einzig der Kühlschrank ist noch leer und steht offen. Den schließen wir und schalten ihn ein. Wir haben Sachen für ein Frühstück dabei, in einer Kühltasche, auch Milch und Kakaopulver für die Jungs und Instantkaffee für morgen früh. Das hat uns Mama eingepackt.

Eine Bestandsaufnahme zeigt uns, dass es in der Küche an nichts fehlt und auch Geschirr und Besteck ist reichlich vorhanden.

Im Wohnzimmer im Schrank stehen neben diversen Gläsern auch eine Flasche von seines Onkels gutem Cognac und auch je 3 Flaschen Roter, weißer und Rose Wein und ein paar Flaschen Pellegrino, ein Tafelwasser aus Italien, das es auch bei ihnen zu Hause immer gibt. Sie haben an alles gedacht und was nicht da ist, finden wir in der Tasche, die uns seine Tante heute Morgen mitgegeben hat. Da ist eine Salami, Toastbrot und Müsli, 6 Dosen Holsten und andere Sachen, Matze kommt aus dem Staunen nicht raus, als wir auspacken und alles einräumen.

„Du hast echt so tolle Eltern“, sage ich zu ihm und drücke ihn feste.

Die Jungen haben ihr Bett gebaut und meine Ankündigung, das sie vor dem Schlafen gehen eine Dose Bier trinken dürfen, freut sie und beide wachsen förmlich um 3 Zentimeter. Die Tatsache, mit uns ein Bier trinken zu dürfen, macht sie stolz und gefühlte 2 Jahre mindestens älter.

Matze meint grinsend: „Psychologie wäre für dich auch eine Alternative, oder?“

So, wieder ein Kapitel, ich hoffe, es gefiel

 

bis bald

 

Niff

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 10.0/10 (21 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: +15 (from 17 votes)
Traumschiff - Teil 114, 10.0 out of 10 based on 21 ratings

This Post Has Been Viewed 144 Times

2 Kommentare

  1. ich denke, das es jetzt doch sehr zügig weiterging und hoffe natürlich, das es euch auch immer noch gefällt

    lg Niff

    VA:F [1.9.22_1171]
    Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
    VA:F [1.9.22_1171]
    Rating: 0 (from 0 votes)
  2. Huhu Hermann,

    Hat mir sehr gefallen der Teil, hat Spaß gemacht und ich freu mich, dass es weitergeht. Das ist wirklich toll.

    Viele liebe Grüße

    Andi

    VA:F [1.9.22_1171]
    Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
    VA:F [1.9.22_1171]
    Rating: 0 (from 0 votes)

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.