Traumschiff – Teil 123

So, es geht weiter, danke an alle, die ein Kommi geschickt haben und an meine Beta-Leserin Jaenelle!
My Twink…..Sixpack…..Umstände….Einsicht…..die Ehre…..Eltern….die Halle….Opa
Jens, Freitag, 14.01.2011, 10:00 Uhr, vorm Büroeingang der Spedition.
Nach dem ich heute Morgen um zwanzig Minuten vor 10 Uhr auf dem Hof angekommen bin, habe ich den leeren Auflieger auf seinen Standplatz gestellt und von der Zugmaschine ab gekuppelt.

Dann habe ich zuerst mal eine SMS geschrieben an Giovanni: „Hallo, mein Süßer Tankwart. Ich bin zurück von meiner vorerst letzten großen Tour, werde ab Montag im Büro arbeiten und würde dich liebend gern heute noch sehen.

Hast du Zeit für mich und wann soll ich dich wo abholen?“ Gerade mal sieben Minuten später kam schon die Antwort: „Hallo, Jens, schön, das du wieder im Land bist. Ich hole dich um 17:15 Uhr an eurer Firma ab. Sei bitte so angezogen, dass wir in Kassel ein bisschen durch die City rund um den Königsplatz bummeln können, bevor wir dann was essen gehen könnten. Danach wäre Kino eine Option, wenn du magst, Harry Potter, der Neuste läuft im Cinestar. Ich würde mich sehr freuen, wenn du einverstanden bist.“
Mit fast allem wäre ich einverstanden, wenn ich ihn nur sehe heute. Also schrieb ich sofort zurück: „OK Giovanni, ich freu mich drauf, bis später dann“, und dann schrieb ich noch: „Ich mag dich sehr.“ Als dann zurück kam: „Ich mag dich auch sehr“, hüpfte mein Herz vor Freude und beschwingt stieg ich aus und ging ins Büro zu meinem Vater.
Nach kurzer, aber herzlicher Begrüßung gab ich ihm den Stapel mit den Papieren der Tour, machte die Wagenpapiere und die Schlüssel in den Stahlschrank und sagte dann: „Tanken, sauber machen und ausräumen werde ich das Auto morgen, jetzt fahre ich heim, schlafe ein paar Stunden und um 17:10 Uhr werde ich hier abgeholt. Ich habe ein Date mit Giovanni, das ist der junge Mann, den ich letzte Woche kennen gelernt habe. Der gefällt mir gut und vielleicht kommen wir ja zusammen.“
„Oh“, sagte Papa, „da bin ich aber mal gespannt und es ist ja doch schon fast kurios, das an dem Tag, an dem deine Mutter die Fliege macht, mein Sohn jemanden kennen lernt, der ihm sehr zu gefallen scheint. Ich freu mich für dich.“
„Danke Papa“, sagte ich, „ich geh dann mal ein bisschen schlafen.“ Zu Fuß gehe ich jetzt zu unserem Haus, dusche kurz und lege dann die Kleider, wo ich heute Abend anziehen will, raus und gucke, ob alles in Ordnung ist. Da ich eine schicke, gefütterte Hose habe, kann ich auf eine lange unten drunter verzichten. Ein Unterzieh-Shirt mit langen Armen werde ich aber schon anziehen, denn mehr wie Null Grad wird es heute Abend wohl nicht sein, schätze ich.
Meine Unterwäsche werde ich mal so bald wie möglich nach und nach gegen was Neues austauschen, gegen was Modernes, das auch sexy rüber kommt. Beim Stadtbummel heute mit Giovanni kann ich ja schon mal bei Galeria Kaufhof schauen, was es da so gibt in der großen Stadt. Mit den Gedanken bei Ihm schlafe ich ein, habe den Wecker auf 15:00 Uhr gestellt.
Lis, Freitag, 14.01.2011, 20:00Uhr, zu Hause im Wohnzimmer mit Carl August.
Wir liegen auf der großen Couch, mein Mann in einer Ecke und ich halb auf ihm. Seine Hände liegen auf meiner, so sag ich jetzt immer, Trommel und die 2 in mir sind munter und treten nach den Händen. Noch 2 Monate, dann ist es soweit, dann kommen sie, hoffentlich gesund zur Welt.
Alle Untersuchungen waren gut bisher, es wird schon nichts schief gehen, hoffen wir alle.
Heute Abend sind wir allein, Natascha ist mit Paolo essen und danach ins Kino, sie bleiben dann in der Wohnung der Zwillinge, die ja jetzt des Öfteren verwaist ist. Paolo ist oft bei uns und Enrico ist fast immer bei Irene zu Hause.
Irene ist sehr froh mit ihrem Schwiegersohn in Spe, das ist Enrico wohl, so wie das Paolo und Sergej für uns sind. Jeromes Unfall jährt sich bald und damit eine der schlimmsten Erfahrungen, die ich als Mutter gemacht habe. Das Schlimmste war die Endgültigkeit der Verstümmelung und die Gewissheit, nicht wirklich helfen zu können, da es ja so gut wie keine Hoffnung gab, bis Carl August die Sache mit den Prothesen entdeckte. Schnell war ein Arzt hier in der Klinik ausfindig gemacht, der erste Erfahrungen mit diesen Prothesen hatte, Dr. Schmelzer. Der war dann auch bereit, sich um Prothesen und vor allem um Jerome zu kümmern, ihn an zu leiten und zu begleiten zurück zu einer teilweisen Mobilität, zu einem fast normalen Leben.
Das war eine gute Wahl und mit der zweiten Generation der tollen Dinger läuft unser Sohn normal und es fällt nicht auf, dass er keine Füße mehr hat.
Meine beiden großen Kinder sind verliebt und wohl sehr glücklich zurzeit, mit der Aussicht, dass es so bleiben könnte in der Zukunft. Offensichtlich schlagen sie da ihren Eltern nach, die ja auch dem ersten Partner ihres noch jungen Lebens treu geblieben sind und nach wie vor glücklich mit ihm zusammen leben und wohnen. Jetzt kommen, nach langer Zeit, noch einmal zwei neue Remmers Kinder auf die Welt, freudig erwartet von der ganzen Familie und von vielen Freunden.
Das Gästezimmer unten bei uns ist leer, die Möbel oben auf dem Boden und am Montag kommt der Maler. Mikes Vater war persönlich zum Aufmaß hier und er wird ein oder zwei gute Leute zum Streichen und Tapezieren schicken. Die Möbel macht Rolfs Opa, den wir beim Aufmaß besser kennen gelernt haben, Kirschbaum massiv wird alles und die Entwürfe für Wickelkommode und der zwei Bettchen haben uns direkt gefallen und das ist jetzt in Arbeit. Gardinen und Vorhänge werden von Heinz seiner Frau genäht, die ist da topfit und Wolfi muss ein paar schöne bunte Bilder mit Tierbabys machen. Auch das ist in Auftrag gegeben und alles läuft. zwei Erstausstattungen sind bestellt, müssten auch bald kommen und werden nach Eintreffen auch gleich nochmal gewaschen, bevor sie später eingeräumt werden. Auch diverse Pflegeprodukte, nach streng ökologischen Gesichtspunkten ausgesucht, sind bereits bestellt. Eigentlich ist alles bereit für die Zwerge.
Philipp, Samstag, 15.01.2011, kurz vor Mittag, mit Maxi im Zimmer.
Drei Tage sind vergangen, seit Oma und Tante Irene zum ersten Mal hier waren und mit mir über meine Zukunftspläne geredet haben. Anschließend waren sie wohl bei Mama und Gernot und am Donnerstag, bevor sie wieder nach Bremen sind, waren beide noch mal hier.

Sie haben, vor allem Oma, mit Mama Klartext geredet und die hat wohl eingewilligt, das ich, wenn ich hier entlassen werde, zu Tante Irene nach Bremen darf und die wollen mich auch aufnehmen bei sich im Haus.
Mama und Gernot übertragen Onkel Ulf und Tante Irene das Sorgerecht über mich und auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht, so dass ich dann dort wohnen und zur Schule gehen kann. Das freut mich natürlich ungemein und ich blicke voll Hoffnung in die Zukunft. Der Professor hat gestern bei der Visite gemeint, es läuft alles gut bei uns und das Schlimmste wäre überstanden.
Das macht uns Mut und freut uns, sind wir doch dem Gevatter Tod mit knapper Not von der Schüppe gesprungen, ich noch wesentlich knapper, als Maxi, der gleich mit den 1. Symptomen von seiner Mutter zum Arzt gebracht wurde und nicht noch etliche Tage gesund gebetet werden sollte, wie es mir geschah. Darüber will ich jetzt nicht mehr nach denken.
Maxi war heute Morgen wieder sehr lange im Bad, hat wieder abgesperrt, was mich vermuten lässt, das er sich selber noch mal am Penis gespielt, also gewichst hat, wie Lucas immer sagt. Als er raus kam, hat er sehr zufrieden ausgesehen und er war gut gelaunt.
Vielleicht sollte ich es doch einfach mal versuchen, wie sich das anfühlt. Lucas und Maxi sind jedenfalls begeistert und tun es wohl täglich, vielleicht sogar mehrmals. In meinem Hinterkopf ist immer noch etwas Angst, weil es ja angeblich Sünde ist, Sex ist immer Sünde, hat Opa ständig gesagt. Ich denke, ich muss es mal probieren, will wissen, was so gut daran ist, das man es immer wieder tun will.
Ich muss mich einfach nur trauen und Maxi fragen, ob er mir zeigt, wie man es macht. Ich habe ja echt überhaupt keine Ahnung was man tun muss, damit es klappt. Gegen Abend, wenn wir duschen, frage ich ihn und dann schauen wir mal, was er sagt.
Gernot will morgen kommen und Mamas Erklärung über meinen zukünftigen Aufenthalt mit bringen. Darauf steht auch eine Erklärung von mir, dass das auf meinen freien Willen hin geschieht, mich niemand gezwungen hat und das Sorgerecht geht auf Ulf und Irene über. Rüdiger, ich habe ihn heute Morgen schon gefragt, macht mir zwei Kopien davon und eine schicke ich vorab nach Bremen. Irene hat mir die Adresse dagelassen und über Google Earth habe ich das Haus und die Wohnlage schon angeschaut. Ich denke, es wird mir dort gefallen.
Maxi und ich haben begonnen, die Arbeitsblätter, die Lucas immer bringt, durch zu arbeiten. Lucas bringt jetzt immer zwei gleiche, je eine für mich und Maxi. Wenn wir fertig sind, vergleichen wir, ob wir alles richtig haben. Die fertigen Blätter nimmt Lucas mit und der Lehrer schaut drüber und korrigiert, wenn nötig. Dann kommen sie, manchmal mit Anmerkungen vom Lehrer, wieder zurück und wir heften das ab. Bevor wir die Blätter bekommen, werden sie keimfrei gemacht, wie alles, was zu uns rein kommt.
Jetzt ist es noch alles ziemlich steril, allerdings werden in absehbarer Zeit mit dem Essen auch gezielt gute Keime in unser Leben zurück kehren, um das Immunsystem wieder auf zu bauen. Rohkost, wie Salat und ähnliches bekommen wir dann auch irgendwie wieder zum Essen. Hoffentlich klappt das alles gut, Rüdiger hat gesagt, dass manche dann Durchfall kriegen und andere Beschwerden. Das wird nochmal eine unruhige Zeit werden, denk ich. Auch die Impfungen müssen nach und nach wieder neu gemacht werden, was auch noch mal Komplikationen geben kann. Der gesamte aufgebaute Impfschutz ist bei der Chemo mit vernichtet worden.
Heute Abend sollen wir Pizza bekommen, das ist mal was ganz anderes und es hebt auch die Stimmung. Das erste Mal wieder Pizza seit drei Monaten und Malzbier gibt es auch, hat Rüdiger gesagt. So langsam wird alles besser und das Beste war wohl, das Maxi hier her kam. Jetzt ist es nie mehr langweilig, wie finden immer Gesprächsstoff, spielen was zusammen oder sitzen auf einem Bett und surfen im Internet. Er ist auf Facebook und zusammen haben wir mich auch dort angemeldet. Mein Cousin Noah ist auch dort und viele seiner Freunde bestimmt auch. Bisher habe ich aber nur Noah, Lucas und Maxi geaddet. Für den Anfang reicht mir das erst mal und mehr geht ja später immer. Wenn Mama das wüsste, dass ich auf Facebook bin, dann würde sie mir den Laptop ab nehmen, das ist sicher.
Lucas und die anderen beiden habe ich gebeten, nichts davon zu erzählen, damit es nicht durch Zufall doch bei Mama rauskommt, das wäre schlecht. Mama selber nutzt das Internet kaum, „Ein Sündenpfuhl, Sodom und Gomora ist das“, sagt sie immer und Facebook oder YouTube sind total schlecht und deshalb für uns verboten.
Ulf Schroer, Samstag, 15. 01.2011, 14:00 Uhr, zu Hause.
Ich warte auf meinen Freund Ewald Knauer, der mir versprochen hat, zwischen 14 und 15:00 Uhr bei uns vorbei zu kommen. Ich möchte oben das Gästezimmer etwas verändern, das Gästebad im Zimmer integrieren, damit der Junge, wenn er kommt, sein eigenes Zimmer mit Duschbad und WC bekommt, so wie es Noah auch hat.
Ein kleiner Umbau nur aber ich finde, das muss sein. Irene und Noah sind damit sehr einverstanden, Oma sagt, wir sollen Philipp nicht zu sehr verwöhnen. Ich sehe das nicht als verwöhnen an, wenn er das vorhandene Gästebad von seinem Zimmer aus betreten kann. Das ist einfach besser, wenn er dauerhaft hier wohnt.
Wir freuen uns auf Noahs Blutsbruder und wir wollen ihm eine gute Familie sein. Da Noah ja nun das letzte Schuljahr in Bremerhaven verbringt, überlegen wir, auf welches Gymnasium wir Philipp schicken werden. Es bietet sich wohl nicht an, den Jungen auch dort hin zu schicken, da er ja noch nicht mobil ist und das würde nach Noahs Abitur eine heillose Fahrerei werden täglich. Mal sehen, was uns da einfällt.
Jetzt kommt Ewald und wir begrüßen uns. Den Bauplan vom Haus habe ich schon oben ins Zimmer gelegt und wir gehen zunächst mal nach oben. Ich schildere meine Vorstellungen und Ewald notiert einiges. Er vermisst das Zimmer und das Bad und fragt mich, ob er den Bauplan zum Kopieren mit nehmen kann. Mit einer Kamera macht er Bilder im Bad und im Zimmer und wir besprechen kurz, wie es ablaufen soll.
Bis zum 1. März wären wir gern fertig, dann dürfte der Junge auch kommen, sage ich und Ewald sagt das dann auch zu. „Das ist ja nun kein Riesenprojekt, das schaffen wir schon bis dorthin“, meint er, „der Stiefel schickt zwei Leute, die machen das und als Maler kannst du doch den Vater von dem Mike fragen.“
Das werde ich tun, Noah kann den Mike mal anschreiben oder anrufen, damit sein Vater mal hier vorbei schaut. Neue, modernere Möbel werden wir auch brauchen und weil mir die Möbel in der WG so gut gefallen, werde ich Rolfs Opa herbitten, sobald Ewald einen genauen Plan gefertigt hat. Kostenmäßig denkt Ewald, dass es zusammen mit den Möbeln etwa 10.000 Euro kosten kann, das deckt sich mit der Summe, die auch ich so gerechnet habe. Das haut hin, soviel habe ich noch gespart fürs Haus, das schon über zwei Jahre bezahlt ist.
Wenn alles fertig ist, hat der Junge ein Zimmer mit achtzehn Quadratmetern Platz, das Bad hat über neun Quadratmeter, ich denke, das ist mehr, als er zu Hause hat und ich hoffe, es gefällt ihm und er fühlt sich dann auch wohl bei uns.
Später, beim Abendbrot, werde ich den anderen erklären, was Ewald und ich besprochen haben. Rico und Noah sind noch in der WG. Dort trainieren alle, die am Montag gegen Abend ihre ersten Karate Prüfung ablegen und besprechen noch mal den einzelnen Übungsablauf. Unsere beiden Jungs sind jedenfalls dabei am Montag und alle werden wohl auch zum gucken fahren. Ich denke, Carl August und ich werden auch hinfahren und uns das ganze anschauen, schließlich sind wir ja auch im Verein und wenn die Halle mal fertig ist, wollen wir mit Kai, Martin und Olli ein Seniorenteam machen und auch trainieren und wenn der Alwin das Studio dort macht, dann gehen wir auch dort hin.
Entgegen der ursprünglichen Planung sind Irene und ihre Mutter ja dann mit Noahs Auto bei Philipp gewesen. Da das Wetter ganz ordentlich war und sie auch über Nacht dort bleiben wollten, haben sie auf Martin als Fahrer verzichtet und sie hatten ja auch Erfolg mit ihrer Mission, der Junge wird zu uns kommen und alles wird vorbereitet sein, das er sich wohl fühlt bei uns.
Jens, Samstag, 15.01.2011, 14:30 Uhr an der Tankstelle mit dem Magnum.
Gerade bin ich hier angekommen und stelle mich an die LKW-Säule zum Tanken. Giovanni, drinnen hinter der Kasse, schaut strahlend aus dem Fenster und winkt zu mir rüber. Ich winke zurück, freue mich, ihn gleich zu sehen und freue mich auch, dass ich gerade der einzige bin, der hier tankt, also auch der Einzige, der mit ihm gleich drinnen alleine ist.

Gestern sind wir uns ein gutes Stück näher gekommen und als er mich nach unserem Stadtbummel mit Shoppen, Essen und dann noch Kino, letzte Reihe, mit Popcorn und dann auch knutschen, nach Hause gebracht hat, haben wir noch zehn Minuten im Auto geknutscht. Jetzt sind wir wohl zusammen, denk ich.
Mit zu mir kommen wollte er nicht, in erster Linie aber, weil er heute hier Dienst hat von 8:00 bis 18:00 Uhr, wie jeden Samstag und wohl auch, weil wir es langsam beginnen möchten, schließlich sind wir beide in Beziehungen unerfahren und wollen nicht, dass wir uns gegenseitig überfordern.
Der Abend gestern war schön, zuerst sind wir durch die Straßen gebummelt, ich habe Unterwäsche gekauft und er hat auch drei neue Höschen gekauft. Den gleichen Geschmack bei Unterwäsche haben wir wohl, er kauft seine allerdings schon über drei Jahre selber im Gegensatz zu mir. Bei mir war es eine Premiere, weil das sonst, wie bei Papa, immer die Mama gemacht hat. Dann waren wir Essen und ich habe ihn gefragt, ob wir nicht einfach in einen Dönerladen gehen könnten. Das haben wir gemacht und es war gut, viel und lecker und wir waren gut satt.
Im Kino waren wir dann in „Harry Potter“, der neuste und den hatten wir beide noch nicht gesehen. Erst berührten sich unsere Hände und dann kamen wir uns immer näher und vom Schluss des Films haben wir dann nicht mehr so viel gesehen, weil küssen mit Giovanni viel interessanter und schöner war.
Erst als das Licht anging, ließen wir von einander ab und gingen hinaus. In einer kleinen Kneipe tranken wir noch dritten Bier, er Alkohol freies, dann brachte er mich heim, es war kurz vor 23:00 Uhr und mit zu mir wollte er halt nicht wegen der Arbeit heute. Ich sagte dann, dass ich heute zum Tanken kommen würde und dann könnten wir ja was planen für den Abend.
Sonntag muss er dann erst für die Uni arbeiten, aber am Nachmittag hat er Zeit für uns. Das ist OK für mich und wir haben ja den Samstag heute noch, den ganzen Abend.
Als ich rein gehe, kommt er hinter der Kasse raus und wir gebe uns ein Kuss. Ich drücke ihm dann die Tankkarte in die Hand und sage: „Moment, ich will noch einen Sixpack Krombacher mit nehmen, wo steht denn das Bier?“ „Da hinter der zweiten Regalreihe, ganz unten, da steht Krombacher“, sagt er und erledigt das mit der Tankrechnung.
Ich geh derweil hinter das Regal und bücke mich runter und suche das Krombacher. Ich hole eine Sixpack raus, als die Türglocke geht. Eine dumpfe Stimme sagt: „Das ist ein Überfall, Flossen hoch, Kleiner.“ Ich erschrecke nicht wenig und mein Puls geht hoch. Vorsichtig spähe ich um die Ecke des Regals. Da steht ein maskierter Mann und er hat eine Waffe, die jetzt auf den Kassenschrank zeigt. drei Meter, denk ich, drei Meter und dann hole ich lautlos aus und werfe den Sixpack mit aller Kraft auf den Vermummten.
Der hat offensichtlich doch was gehört oder die Bewegung wahrgenommen, denn er dreht den Kopf zu mir und so klatscht die Krombacher Granate voll mitten rein in das vermummte Gesicht.
Lautlos fällt er um, reißt den Ständer mit Scheibenwischern um, hat die Waffe fallen lassen. Mit drei Schritten bin ich bei ihm, trete die Waffe weg von ihm und beuge mich runter „Ruf Polizei und Notarzt und guck draußen, ob da einer im Auto sitzt“, sag ich zu Giovanni und der drückt wohl zunächst mal die Alarmanlage.
Rotes Blinklicht und ein greller Sirenenton zeigen draußen, das hier was nicht stimmt, ein Auto fährt mit durchdrehenden Reifen fort, wohl der Komplize des Räubers, der jetzt anfängt, zu stöhnen. Ich nehme seine Füße, ziehe ihn aus den Scheibenwischern raus und drehe in auf den Bauch. Sein Gesicht sieht nicht gut aus unter der Sturmhaube, die sich schnell rot färbt, der Sixpack hat einiges verbogen. Bevor er ganz zu sich kommt, drehe ich ihm den rechten Arm auf den Rücken, dann kann ich ihn am Boden halten.
Giovanni, immer noch etwas blass, telefoniert jetzt wohl mit seinem Vater. Nach gerade mal 10 Minuten fahren draußen nach einander zwei Polizeiautos auf den Hof und die Beamten kommen herein. Sie sind schnell ins Bild gesetzt und ein Paar Handschellen machen den ab und zu stöhnenden Gangster endgültig ganz kampfunfähig.
Jetzt kommt auch der Notarzt und mein Freund, das ist er ja jetzt wohl, ist fertig mit telefonieren. Einer der Beamten hat die Waffe in eine Plastiktüte gesteckt. Der Arzt hat derweil die Vermummung ganz entfernt und der zweite Polizist sagt: „So ein Sixpack haut voll rein, da haben die Chirurgen auch noch was davon.“ Ein Blick zum Täter zeigt, dass er bestimmt so schnell keine Tankstelle mehr überfällt und Steak vorläufig nicht auf den Speiseplan kommt. Brei wird es geben und Suppe, aber das ist er selber schuld.
Der Notarzt und seine Leute nehmen den Räuber nach umfangreicher Erstversorgung mit, nach dem die Polizei seine Taschen durchsucht hat. Die Polizei will dann später in die Klinik fahren.
Jetzt kommt ein VW Passat und Giovanni sagt: „Das ist mein Vater.“ Der Mann, der jetzt rein kommt, ist mir gleich sympathisch und er nimmt seinen Sohn erst mal in den Arm, bevor er sich von ihm den Vorgang schildern lässt.
Die Polizei hat meine Personalien aufgenommen und ich schildere, wie ich das Ganze erlebt habe. „Ein guter Wurf“, sagt einer der Beamten, die nun auch Giovanni befragen. Sein Vater kommt zu mir, bedankt sich für mein Handeln und ich sage, dass ich nicht einfach zuschauen konnte, als der Gangster Giovanni mit der Waffe bedroht hat. „Er hatte die Waffe etwas tiefer, auf den Thekenaufsatz gerichtet, da habe ich geworfen. Hätte er direkt auf Giovanni gezielt, hätte ich nicht so einfach geworfen, für den Fall, dass der Kerl vor Schreck oder warum auch immer, abgedrückt hätte. Ich hätte seinen Sohn nicht gefährden wollen.“
„Nun, es ist ja alles gut gegangen“, sagt einer der Beamten, „sie werden morgen oder übermorgen aufs Revier kommen müssen, beide, und dort noch mal aussagen und alles unterschreiben.“ Zum Vater sagt er dann: „Gestohlen wurde ja nichts, ist irgend was beschädigt?“ Giovannis Vater richtet den Scheibenwischerständer auf und sammelt dann die Verpackungen mit den Wischern ein. Direkt kaputt ist nichts und sogar der Sixpack ist tatsächlich heil geblieben.
Die Wischerpäckchen haben wohl den Fall gebremst. Den Sixpack nimmt die Polizei mit, fragt auch nach der Videoaufzeichnung über das abgefahrene Auto als Beweisstück. Giovannis Vater sagt: „Wenn der Sixpack nicht mehr gebraucht wird, dann könnt ihr den auf der Wache gern trinken. Sie bekommen natürlich einen anderen“, sagt er und schaut mich dabei an, „auf Kosten des Hauses, versteht sich.“
Die Polizei fährt jetzt los, nach dem sie noch ein paar Fotos gemacht haben. Sie wollen jetzt in die Klinik, schauen was der Typ abbekommen hat und ob er in der Klinik bleiben muss oder in Untersuchungshaft genommen werden kann.
Giovanni nimmt jetzt meine Hand und sagt zu seinem Vater: „Papa, das hier ist Jens, Jens Stuckenbrock und wir haben uns voriges Wochenende hier kennen gelernt und ich glaube, wir mögen uns.“ Er ist ein bisschen rot geworden dabei.
Sein Vater schaut mich an, sagt: „Das sind ja Neuigkeiten, Mama wird staunen und das der junge Mann sich hier gleich so in Szene setzt, ist ganz toll. Es freut mich, sie kennen zu lernen.“ Er reicht mir noch mal die Hand und sagt dann: „Ich möchte sie für Morgen Mittag zu uns zum Essen einladen, dann lernen sie auch Giovannis Mutter kennen. Wenn sie ja jetzt mit unserem Sohn befreundet oder sogar zusammen sind, werden wir uns ja bestimmt öfter sehen. Morgen schaffen hier zwei Angestellte. Wir haben frei.“
„Ich komme gern, danke für die Einladung“, sag ich und Giovanni strahlt und sagt: „Danke, Papa, schön, das du den Jens spontan eingeladen hast.“ Er beginnt, die Scheibenwischerpäckchen wieder Sorten gerecht an den Ständer zu hängen. „Hast du meine Rechnung schon fertig gemacht?“, frage ich ihn. Er grinst, sagt: „Mach ich gleich, da ist mir vorhin was dazwischen gekommen.“
Nach dem alle Wischer wieder am Ständer hängen, macht er die Buchung mit der Karte und gibt mir Karte und Beleg zurück. Eigentlich könnte ich jetzt fahren, bleibe aber noch bei Giovanni, dessen Vater jetzt nach Hause fährt. Beim Rausgehen sagt er: „Um 12:30 Uhr essen wir zu Mittag, bis Morgen dann, Herr Stuckenbrock.“ „Jens bitte“, ruf ich ihm nach und dann ist er raus. Giovanni kommt zu mir, umarmt mich und sagt: „ Jetzt bist du mein Held, Jens. Ich mag dich sehr.“ „Ich mag dich auch sehr, habe mich wohl in dich verliebt“, sag ich und beuge mich runter und dann küssen wir uns lange und unsere Zungen spielen miteinander und ich verliere gerade mein Herz an ihn. 20 Minuten später, es sind jetzt einige Autos an der Tankstelle und auch die Waschanlage läuft, verabschiede ich mich, für 19:30 Uhr sind wir verabredet.
Er kommt zu mir und dann wollen wir ein bisschen in die Stadt und wenn wir in Hann-Münden nichts finden, werden wir nach Kassel fahren. In Hann-Münden ist so gut wie nix für Schwule, in Kassel wohl, aber ich weiß ja nicht, ob er in ein schwules Lokal oder mit in eine Sauna gehen will, mal sehen. Ich war auch noch nie in so einer Sauna. Wir können ja auch noch mal ins Kino, mal sehen, zu was er Lust hat, Hauptsache, wir sind zusammen.
Meinem Vater und meiner Schwester werde ich mein Nachmittagserlebnis spätestens beim Abendbrot erzählen und wenn mein Giovanni kommt, werde ich ihn auch vorstellen, wenn er das möchte. Es hat sich gut entwickelt seit dem Kauf der Pornoheftchen für unterwegs und ich denke, das wir da echt eine tolle Beziehung draus machen können. Ich fahre jedenfalls voll auf ihn ab und dass er mich auch mag, merke ich schon deutlich.
Das war jetzt ein Zufall, dass wir uns getroffen haben am letzten Samstag, vorher habe ich ihn noch nie an der Tankstelle gesehen, obwohl ich öfter dort an Samstagen den ein oder anderen unserer Brummis getankt habe. Ich werde mich noch etwas hinlegen und danach duschen oder baden, mal sehen. Papa scheint nicht im Haus zu sein und meine Schwester wohl auch nicht. So, der Wecker ist eingestellt, auf 17:30 Uhr, jetzt wird erst mal gepennt. Mit den Gedanken bei Giovanni und dem gemeinsamen Abend heute schlafe ich ein.
Noah, Sonntag, 16.01.2011 10:30 Uhr, mit Enrico beim Schnee schüppen vorm Haus.

Locker fünfundzwanzig Zentimeter Schnee ist heute Nacht vom Himmel gefallen, Rico hat frei und so schaufeln wir beide, warm angezogen, die weiße Pracht vom Bürgersteig und vom Zugang zur Haustüre nach rechts und links in den Vorgarten. Es ist etwa Null Grad und es taut leicht, der Schnee ist nass und darum schwer und wir geraten ins Schwitzen. Der Schnee auf der Straße hier bei uns wird immer erst sehr spät geräumt, zuerst kommen die Hauptdurchgangsstraßen dran. Es kann also schon Nachmittag werden, bis sich ein Räumkommando hier her verirrt.
Wir haben auf allen Autos Winterreifen und der Frontantrieb schafft das auch normaler Weise, so dass es keine großen Probleme geben dürfte. Heute bräuchten wir ja nirgend wohin und nach dem Mittagessen werden Rico und ich mal mit Philipp Kontakt auf nehmen, er hat sich bei Facebook angemeldet und will, das wir ihn adden. Das werden wir tun und uns mal ein bisschen näher beschnuppern. Ich will schon, bevor er her kommt, so viel wie möglich über ihn wissen, auch darüber, wie er sich die Gestaltung seines Zimmers in etwa vorstellt. Mike und Dirk wollen gegen 14:00 Uhr vorbei kommen, wir wollten PS4 spielen bei mir oben. Mama backt Kuchen für uns und wir wollen einen Zockernachmittag machen.
Rico hat ab Morgen noch mal eine Woche die 11:00 Uhr Schicht, da sehen wir uns nur morgens kurz und abends ab 21:30 Uhr etwa, wenn er endlich nach Hause kommt. Morgen kommt er aber schon um 16:00 Uhr in die Karatehalle zur DAN Prüfung, Herr Meinle bleibt für Ihn in der Küche bis Abends. Robin, Roland, Chris und mein Schatz und ich aber ebenso Ole, Sergej, Dirk und Mike, sowie Kevin und Wolfi sollen morgen ihren erster DAN bekommen, wenn alles klappt. Um 16:00 Uhr geht es los und wir hoffen, dass es alle schaffen werden. Robin und Kevin sollen dann später morgen noch für den zweiten DAN geprüft werden, beide sind technisch die Besten nach Alwin, Matze und Lars, die ja schon erheblich weiter sind.
Gegenüber bei uns wohnt ein älteres Ehepaar, so um die fünfundsiebzig, denk ich und da beide keinen Schnee mehr schüppen können, machen Enrico und ich das in der nächsten halben Stunde gerade mit. Das habe ich im letzten Winter schon gemacht und ich habe es auch für dieses Jahr versprochen. Das Verhältnis hier in der Nachbarschaft ist recht gut und sie haben ja bestimmt auch mit bekommen, das Enrico mein Freund ist, das wir ein Paar sind und es scheint ihnen nichts aus zu machen.
Es ist 12:00 Uhr durch, als wir mit allem fertig sind. Wir räumen die Schaufeln weg und gehen durch den Keller von hinten ins Haus, ziehen Stiefel und Handschuhe und Mützen aus und hängen das in den Heizungsraum zum Trocknen, bevor wir mit Schlappen hoch ins Bad gehen und dort die Hände waschen. Mama hat das Essen bald fertig und so wird jetzt erst mal gespeist und Oma kommt auch zum Essen, trotz Schnee. Sie wohnt etwa 800 Meter von uns entfernt in einer Erdgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus.
Morgen, am Nachmittag, sehen wir uns ja fast alle bei der Dan Prüfung in Brake in der Halle. Um 15:30 Uhr spätestens sollen wir dort sein, hat Alwin gesagt. Es ist der erste offizielle Auftritt der „Flamingos“ und wir wollen einen guten Eindruck hinterlassen. Passende Bekleidung haben mittlerweile auch alle, so dass wir nicht negativ auffallen werden. Es werden auch alle Erwachsenen kommen, die Zeit haben, das haben die meisten versprochen.
Vielleicht kann Alwin ja für später auch einen Wettkampf mit einem anderen Verein ausmachen, damit wir mal gegen unbekannte Gegner antreten können. Einige von uns sind schon ganz gut und wenn die Halle fertig ist, werden wir ein Turnier planen und dazu mehrere Vereine einladen.
In der Schule läuft es jetzt langsam aufs Abi zu und wenn etwas nicht so gut läuft, dann helfen die Lehrer bei Tante Lis, das hat sie uns so angeboten und das wird auch genutzt bei Bedarf.
Um 13:00 Uhr gehen wir online und als erstes adde ich mal den Philipp, der aber erst nach einem Anruf auf sein Handy online geht. Er hat etwas geschlafen nach dem Essen, sagt er und dann ist er on. Er möchte mit uns skypen, also nicht jetzt Facebook, sondern Skype.
Jetzt sehen wir uns und ich sage: „Hi, du siehst ja viel besser aus, als du bei Opas Beerdigung aus gesehen hast. Bist du soweit OK?“

„Ja, uns geht es jeden Tag besser und so langsam wird alles wieder normal mit uns beiden hier“, sagt er.

Jetzt kommt hinter ihm ein zweite Junge ins Bild, der Maxi, nehme ich an und grüßt Rico und mich.

„Hey, ich bin Max“, sagt er und grinst freundlich.

Ein Hübscher ist das, aber das ist der Philipp ja auch, zwei süße Twinks, ein wenig blass und schmal, das ist wohl der Krankheit geschuldet.
„Wann denkst du denn, das du dort raus und zu uns kommen wirst?“, frag ich den Philipp, nach dem wir uns dem Max etwas näher vorgestellt haben.

„Wir wollen dir im jetzigen Gästezimmer ein neues Zimmer einrichten und du sollst dir Gedanken machen, wie das denn in etwa aussehen soll“, sag ich zu ihm.

„Echt jetzt, ein ganz neues Zimmer“ sagt er, „man, das ist ja irre, ich freu mich.“
Ich erzähle den Beiden von uns hier und Rico macht alles zum Zocken bereit. Bald werden Dirk und Mike kommen zum PS4 spielen, auch das erzähle ich den Jungs dort in der Klinik, die auch über sich erzählen.
Als Dirk und Mike kommen, sage ich Philipp, das ich mich gegen Abend dann mal auf Facebook melde und wir ja dann noch skypen können. Das Zimmer werde ich ihm dann auch zeigen später, dann gehe ich off und wende mich unserem Besuch zu.

Bald sind wir voll am zocken und erst Mama ruft uns um 16:30 Uhr runter zum Kuchen essen und Kaffee trinken. Danach gehen Dirk und Mike zu Mike nach Hause und von dort aus fährt er morgen früh, wenn er Dirk zur Schule gebracht hat, auf die Baustelle und dann in die WG, um zu lernen.

Mike ist erstaunlich diszipliniert, wenn es um sein Studium geht. Alle Klausuren bisher sind wohl besser als gut und er zieht das echt voll durch. Ich weiß nicht, ob ich das auch so könnte.
Nach dem späten Kuchen fällt für uns beide das Abendbrot aus und um 19:00 Uhr sind wir mit Philipp auf Facebook.

Per Skype zeige ich ihm sein zukünftiges Zimmer und auch das Bad, mit dem Hinweis, dass dieses Bad, wenn er kommt, vom Zimmer aus betreten wird und dann sein eigenes Bad ist. Natürlich findet er das toll und er wäre froh, wenn es schon so weit wäre. Wir freuen uns auch auf ihn, haben wir gesagt.
Nach 20:00 Uhr haben wir dann nach einem Bett gesucht im Internet, wir wollen beide ein neues.
Um 22:00 sind wir dann ins alte Bett, nach dem wir beschlossen haben, ein neues, breiteres Bett zu kaufen für uns zwei, Platz ist genug im Zimmer und 1,40 Meter ist einfach zu wenig. Zweimal bin ich bei erotischen Übungen schon raus gefallen, das muss ja nicht sein.
Bei einem Versandhaus haben wir eins gefunden und es denn auch bestellt. Zum nächsten Freitag soll es schon da sein. Mit Mama und Papa hatten wir das schon besprochen und ihr OK bekommen. Zahlen tun wir jeder die Hälfte, Rico und ich. Wenn Paolo mal bei Tante Lis einzieht, kann Rico ganz zu mir ziehen, wenn er will, dann wäre die Wohnung überflüssig. Vielleicht wollen aber beide das vorerst nicht und es ist ja auch gut, ein Ausweichquartier zu haben, egal, wofür.
Philipp, Sonntag, 16.01.2011, 23:45 Uhr auf dem Bett, sehr nachdenklich.
Ein interessanter Sonntag geht zu Ende, ein Tag, der ruhig anfing, der uns beiden Besuch brachte und der, mich per Skype, sogar in mein zukünftiges zu Hause schauen ließ. Am besten war aber dann das Duschen nach dem Abendbrot, mit Maxi, der eine Wissenslücke geschlossen hat bei mir und mit mir, wir haben nämlich gewichst, zum zweiten Mal.

Dazu kam es, nachdem Noah, mein Cousin und sein Freund offline gegangen sind. Wir hatten, auf meinem Bett sitzend, mit den Bremern geskypt, waren aber dann auch auf Facebook.
Nach dem sie dann nicht mehr online waren, gab es Abendbrot, danach saßen wir beide mit dem Laptop auf seinem Bett und dann hat Maxi gesagt: „Ich zeige dir jetzt mal was.“ Er hat dann eine Pornoseite aufgerufen.
Da waren dann Männlein und Weiblein, nackt und erregt, mit Sex beschäftigt, das meiste davon war aber nicht unbedingt geeignet, bei mir und wohl auch bei ihm nicht, großartig eine Erregung oder eine Latte hervor zu rufen. „Das ist nichts tolles, macht mich nicht wirklich an und dich ja wohl auch nicht“, sagte er und fühlte dabei an meinem Penis, ob der steif ist. „Na“, sagte ich, „lass das“, und ich schob seine Hand da weg.
Über die Tastatur rief er jetzt eine andere Seite auf. Hier waren es jetzt nackte Jungs, die sich intensiv miteinander beschäftigten und bei uns beiden tat sich jetzt auch was in den Hosen, die Aktien stiegen rasant. Ich erschrak nicht schlecht und wurde rot im Gesicht.
„Was hat das jetzt zu bedeuten?“, fragte ich Maxi leise.

„Bei mir ahne ich das schon länger“, sagte er zu mir, „ich glaube, ich bin schwul.“

„Und ich?“, fragte ich.

„Du vielleicht auch“, sagte er und grinste, „cool, ich hatte es schon länger vermutet, weil mich Bräute lange nicht so anmachen wie hübsche Jungs.“
Wenn das Mama wüsste, dachte ich jetzt, oh Gott, nicht auszudenken. Jetzt wird sie froh sein, wenn ich nach Bremen verschwinde, es kein Gerede und keine Schande gibt. Was mache ich denn jetzt nach dieser Erkenntnis?

„Was werden deine Eltern sagen?“, fragte ich ihn, „kriegst du Ärger und Stress deswegen?“ „Ich weiß nicht genau, glaub aber nicht“, sagte er, „sie sind froh, dass ich noch lebe, das bisschen schwul werden sie bestimmt gut akzeptieren. Sie sind nicht fromm und eigentlich weltoffen, haben keine Vorurteile. Allerdings weiß ich nicht, wie sie bei ihrem eigenen Kind darauf reagieren werden.“
„Wenn meine Mutter es mitbekommt, geht die Post ab“, sagte ich, „schwul, das geht gar nicht und sie freut sich, wenn ich nach Bremen verschwinde. Ein schwuler Sohn, ein Alptraum für sie, schlimmer als Leukämie oder so was.“

Ich überlegte dann gerade, ob mir das schon vorher einmal aufgefallen ist, dass ich eher Jungs mag. Ich konnte mich aber nicht daran erinnern, ob da mal was war und auch die Tatsache, dass Noah und sein Enrico schwul sind, hat mich eher kalt gelassen als angetörnt. Das muss erst ganz neu sein in mir, dass ich vielleicht auch schwul bin. Das ist alles sehr verwirrend für mich.
Er hat dann ein weiteres Filmchen abgespielt und es wirkte weiter und zwar ganz schön heftig. Als das rum war, sagte er: „Komm mit, ins Bad, ich zeig dir noch mal, wie man wichst, jetzt bist du richtig geil und traust dich auch, oder?“
Nicken und raus aus dem Bett, das war eins und dann schloss sich die Badtüre hinter uns. Textile Hüllen fallen und dann schauten wir uns an. Zwei etwa gleich große, steife Schwänze standen da in dünnen Pelzchen und er trat näher an mich heran, stellte sich neben mich. Er sagte: „Schau her.“ Er nahm nun sein Ding wie beim letzten Mal in die leicht geschlossene Faust und fuhr an der Latte rauf und runter, die Haut immer über der Spitze vor und zurück schiebend.
„Mach“, sagte er und ich tat es ihm nach.
Es dauerte nicht lang, bis es anfing, wieder gut zu tun und vorne wurde mein Penis nass und glitschig, Maxis Ding auch. Dann passierte es plötzlich wieder mit diesem irren Gefühl, wie ich es vom ersten Mal schon kannte. Es schoss voll vorne raus, weißlich und in einigen Spritzern, bis an die Fliesen und es war unheimlich gut, fast noch besser, als beim ersten Mal. Mein ganzer Unterleib kochte, bebte und zuckte und jetzt ging es Maxi gerade genau so……einfach irre.

Er stöhnte dabei, ob ich gestöhnt habe, weiß ich gar nicht. Es hat mich einfach überrollt in einer großen Welle aus bisher kaum bekannten Gefühlen. Ich hatte zum zweiten Mal gewichst, einen Orgasmus herbei geführt und jetzt, als es vorbei war, kommt, na ja, was wohl, richtig, noch mal das schlechte Gewissen. Sünde, das war Sünde, sagt mir mein Gewissen gerade. Sex ist Sünde… schmutzig und falsch, pfui aber eben auch Sau geil.
„Das ist nichts Schlimmes“, sagt Maxi jetzt, der mir ansieht, was los ist mit mir, „das machen alle Jungs in unserem Alter. Du musst dir nichts vorwerfen, es tut gut und ist sogar gesund, hat der bei Jungsfragen gesagt, auf YouTube.“
Wir beseitigen die Spuren an den Fliesen und am Boden, putzen die Schwänze ab und gehen dann duschen, zusammen und danach, abgetrocknet, zurück ins Zimmer.
„Geh mal auf YouTube“, sagt er, „Jungsfragen heißt das.“

Ich gebe das ein und warte auf die Rückmeldung. Ben, so heißt der junge und sympathische Moderator in den Clips, der redet Klartext und beantwortet viele Fragen, egal was, sehr ausführlich und um 23:45 Uhr, als wir das Licht aus machen, weiß ich theoretisch alles, was man über das Onanieren, so heißt Wichsen auch, wissen sollte.

Einen runter holen sagt man auch, hat der Ben gesagt. Ein schlechtes Gewissen habe ich jetzt nicht mehr, nur ein winziges bisschen und für morgen früh haben wir eine Neuauflage im Bad beschlossen, Maxi und ich.
Mit einem halb steifen Glied schlafe ich ein, freu mich auf das, was kommt in der Frühe. Bin ich jetzt wirklich auch schwul wie Noah? Ein Gedanke kommt mir…..sollten die Stammzellen von ihm sein…?

Kann man von der Spende auch schwul werden oder hat das keinen Einfluss? Unser Doktor müsste das wissen, Morgen frag ich den… und Noah frage ich, ob er es war, der gespendet hat für mich.

Das schlechte Gewissen ist nicht mehr so dominant, es war einfach zu gut und nach den für mich aufklärenden „Jungsfragen“ ist das Bewusstsein, etwas Unrechtes getan zu haben, fast ganz und gar verschwunden.

Sexualität ist nun in meinem neuen Leben richtig angekommen und nun bin ich auch deutlich neugieriger auf das alles geworden, Dank Maxis Nachhilfe. Mal sehen, was alles noch auf mich zu kommt.
Roland, Montag, 17.01.2011, 9:30 Uhr, in der Klasse, Pause.
Da es draußen stark schneit, sind wir während der Pause jetzt im Klassenraum bei den anderen in der Klasse von Dirk und Alwin. Thema zur Pause ist der heutige Nachmittag mit der Dan Prüfung, die in der Halle in Brake stattfindet, ab 16:45 Uhr etwa. Um 15:30 Uhr sollen wir alle dort sein, hat Alwin gesagt.

Hoffentlich schneit es nicht so stark weiter bis dorthin, das könnte Probleme geben mit dem Hinfahren. Alwin, Gerry und Matze haben ja Allradantrieb am Auto, da dürfte es kein Problem sein. Der Kombi von Jerome hat das glaub ich auch und Lex kann ja auch den großen SUV nehmen zum rüber fahren nach Bracke.
Papa und Mama wollen auch hinkommen, mit Ria, versteht sich, die wohl dann an dem nächsten Prüfungstermin, der an steht, auch der erste Dan machen soll. Robin und ich werden das locker schaffen, meint Matze und der hat ja schon Ahnung von dem Sport.

Uns beiden gibt es schon Sicherheit und ein gutes Gefühl, wenn man sich auf diese Weise vor eventuellen Attacken wehren kann. Auch die Eltern sind ruhiger, wenn sie wissen, dass wir nicht wehrlose Opfer sein werden, wenn uns jemand angreift, warum auch immer.
Der Verein war eine tolle Idee und wenn erst mal die Halle fertig ist, wird alles noch besser werden. Manchmal im Training laufen wir die 800 Meter bis zur Halle, um zu schauen, wie es voran geht.
Wenn es fertig ist, alles, wird der Verein anwachsen, Bewerbungen gibt es schon etliche, auch Bekannte, hat Ole erzählt. So langsam kenne ich nun alle, die hier zu den Freunden dazu gehören.
Kevin und Wolfi kennen wir neben Matze und Chris am besten, Robin mag die Beiden sehr und mit Kevin singt er ja auch gern und zwei bis drei Mal im Monat üben sie auch, oft spontan, wenn wir in der WG zum Training oder zum Besuch sind.
Und dann natürlich Jerome, der ist Robin wie ein großer Bruder auch und mit ihm Sergej. Jerome mag Robin wohl sehr gern und zeigt das meinem Schatz auch immer und Sergej ist da auch so zu Robin.

Das Zusammen kommen mit Remmers hat vieles verändert im Leben der Familie Wegmann und das Verhältnis zur Familie Remmers, auch und besonders der Mütter ist schon was Besonderes für alle Beteiligten geworden.
Meine Familie mag meinen Schatz auch bereits sehr und selbst Papa, der immer etwas länger braucht, jemanden in sein Leben zu lassen, sieht in Robin einen Jungen, der in unserer Familie jetzt einfach mal mit dazu gehört.

Von diesem Status ist Rias Freund noch einiges entfernt, obwohl der ja auch ein lieber Typ ist. Robin und ich mögen ihn, obwohl er der Tatsache, dass wir schwul sind, anfangs eher etwas ratlos gegenüber gestanden ist.
Er wusste nicht so recht, ob er vielleicht nicht auch von uns als Opfer der Begierden betrachtet wird. Mittlerweile ist er aber nett und immer freundlich und hat wohl auch keine Berührungsängste mehr.
Nach dem Ria dann gestern Abend noch zwei Kondome von uns, das heißt eigentlich von Robins normalen, geborgt hat, dürfte er sich nicht mehr sorgen, dass wir ihn verführen wollen oder so was.
Ich denke, das der Sex mit meiner Schwester so schnell noch nicht eingeplant war, Ria ist da etwas zurück haltend und das es auch darum an Gummis gefehlt hat. Man hilft ja gern und in der Zukunft wird er schon selber dafür sorgen, dass der Verkehr uneingeschränkt stattfinden kann.

Timo, so heißt er, ist wohl der erste richtig feste Freund von meiner Schwester und was man so mit kriegt davon, lässt den Schluss zu, das es schon auf eine feste Beziehung raus läuft, wie es mit uns beiden ja auch ist.
Robin liebe ich und er mich wohl auch und für andere Jungs ist da kein Platz mehr, sag ich jetzt mal. Eigentlich sind alle Paare sehr verliebt mit einander und es geht auch nichts durcheinander irgendwo, alle sind treu und fest verliebt und es ist ein toller Haufen.

Dabei sein zu dürfen, gefällt mir sehr gut und es ist ja auch immer noch Zeit und Raum nur für uns zwei. Ich habe Mama gefragt, ob wir Kevin und Wolfi mal zu uns einladen können und sie hat gesagt, das ihr jeder unserer Freunde willkommen ist, allerdings will sie dann auch schon vorher wissen, wann denn wer kommt, einfach, um auch vorbereitet zu sein auf Besuch.

Das werde ich dann selbstverständlich auch tun und dann will ich ja auch, dass Körners sich nicht vor den Jungs und Mädels blamieren, wenn die zu Besuch kommen. Chris und Matze kennen sie ja jetzt schon gut und auch Robins Mutter ist ja doch auch gut bekannt mittlerweile. Die Mama von Robin ist wohl auch verliebt, in den Kapitän Sundermann und der in Sie. Ich habe das Mama erzählt und die hat sich für Robins Mutter gefreut.

„Bei dem, was Frau Wegmann alles schon mitmachen musste in ihrem bisherigen Leben hat sie ein bisschen Glück durchaus verdient“, hat Mama gesagt.
„Der frühe, plötzliche Tod des Gatten, Schwanger und ein Kleinkind, das Neugeborene sehr krank, oft mehr tot, als lebendig. Der Kampf mit der großen Krankenkasse, dann das Comming Out des Älteren…, Sie hat es schon arg dicke mit bekommen“, sagt Mama, „und wenn das jetzt klappt mit dem Kapitän, das wäre ihr doch von Herzen zu gönnen. Da die Jungs, vor allem Robin, den Herrn Sundermann sehr mögen, würde ja alles bestens passen.“
Die Pausenglocke bimmelt und wir Jüngere gehen zurück in unsere Klasse. Mittlerweile wissen wohl alle, das Robin und ich zusammen und schwul sind und bis auf die ein oder andere komische oder auch lustige Bemerkung ist das wohl von allen akzeptiert worden.

Ob es noch schwule oder lesbische Schüler oder Schülerinnen außer uns hier in der Klasse gibt, wissen wir nicht. Wir sind ja auch nicht mehr auf der Suche, in so fern machen wir uns wenig Gedanken darum, ob wir die einzigen sind oder nicht.
Wir bekommen gerade gesagt, dass wir jetzt eine Hausaufgabenüberprüfung in Englisch machen werden. Früher hieß das einfach Test und ist wohl auch jetzt, unter anderem Namen, nichts anderes.
In Englisch ist Robin Spitze und ich hab das auch ganz gut drauf. Seit wir zusammen Hausaufgaben machen und lernen, geht alles noch besser und gute Noten belohnen wir uns gegenseitig mit Küsschen und mehr und das sind keine von Ferrero und gehen auch immer öfter nicht nur auf den Mund. Deswegen lernen wir fast immer bei ihm, da ist ja die Mama am Nachmittag fast immer auf der Arbeit.
Heute gehen wir nach der Schule zu uns, Mama möchte, dass wir den Schnee wegräumen am Haus. Das werden wir machen. Zur Belohnung gibt es dann Essen vom Thailänder oder auch Döner, wie wir wollen, hat sie gesagt.

Wenn wir die große Fläche geräumt haben, sind wir bestimmt verschwitzt und dann gehen wir runter, in den Keller. Der ist schön ausgebaut und dort haben wir eine Sauna, da werden wir uns erholen und auch ein bisschen an uns rumspielen, wenn wir allein dort sind.

Ich habe Mama gebeten, den Ofen in der Sauna ein zu schalten. Wir freuen uns drauf und das Räumen sehen wir sportlich als Training an. Von Papa gibt es dann bestimmt noch einen Zehner für jeden und obwohl wir ja immer Geld haben, freut das doch.
Gestern hat Robin mit Winston den zweiten Teil ihres Spiels fertig bekommen und das wird jetzt von Winstons Vater an den Vertragspartner weiter geleitet. Das wird den Beiden zusätzlich einiges an Dollar in die Kassen spülen und mein Schatz ist schon ein reiches Kerlchen mittlerweile. Das steigt ihm aber nicht in den Kopf und er hängt das auch nicht an die große Glocke. Über Ostern will Winston ja dann mit seinen Eltern nach Europa kommen, die Eltern wollen Paris, Rom und München und Berlin kennen lernen. In der Zeit, wir haben ja dann auch Ferien, will Winston uns besuchen kommen.
Wenn jetzt Anfang März Ferien sind, eine Woche über Fastnacht, was ja bei uns im Norden kaum gefeiert wird, fährt unsere Klasse in den Wintersport nach Oberösterreich. Das kostet rund 800,- Euro und es sind Kinder in der Klasse, deren Eltern das nicht bezahlen können.
Robin war beim Direx und hat gesagt, dass er diesen Mitschülern die Fahrt sponsert und jedem auch noch 100 Euro Taschengeld geben will. Einzige Bedingungen sind, dass er ungenannt bleibt, keiner wissen soll, dass er das bezahlt hat und dass wir beide im selben Zimmer untergebracht werden. Es sind alles Doppelzimmer, wir sind also dann allein zu zweit.
Der Direx hat dann in der Klasse gesagt, dass Kinder, die aus Kostengründen nicht teilnehmen können, von einem Spender unterstützt werden. Jetzt fahren wohl alle mit und zweiten Studenten auf Lehramt fahren als zusätzliche Begleiter mit.
Die Fahrt beginnt am 05. März und am 12. März kommen wir zurück. Das Ziel ist der Vinschgau, am Reschenpass, im Dreiländereck Tirol, Engadin und Italien. Das Hotel hat drei Sterne und wir fahren mit unserer Parallelklasse dort hin.

Das Angebot Robins gilt auch für Leute aus der Parallelklasse und der Direx wollte wissen, wie Robin das denn bezahlen will.
„Ich habe ihm vom PC-Spiel erzählt“, hat Robin gesagt, „und dann habe ich ihm einen Auszug des Geschäftskontos gezeigt mit sieben Stellen vor dem Komma und er hat echt zum Schießen aus der Wäsche geguckt.“
Dann hat Robin gelacht, mein Sonnenschein und ich habe ihn geküsst, etwas, das wir auf dem Schulhof normal nicht tun. Es hat aber keiner gemeckert und es gab auch keine Kotzgeräusche oder ähnliches. Er hat ein goldenes Herz, mein Süßer und das liebe ich so an ihm. Er ist für mich halt der Beste, Schönste und vor allem der Liebste, mein ein und alles und wir sind echt froh miteinander.
Alwin, Montag, 17.01.2011, 22:30 Uhr mit Gerry zu Hause.
Ein alles in allem erfolgreicher Tag geht jetzt mit einer gemeinsamen Dusche zu Ende. Da ich meinen Schatz heute an seinem freien Tag etwas vernachlässigt habe auf Grund der Prüfungen zum ersten Dan, werde ich ihn wohl unter der Dusche noch ein bisschen lieb haben, sprich etwas poppen müssen. Er ist schon fast zwei Stunden schmusig und darum werde ich nach dem heutigen Tag auch gleich gerne kümmern.

Es ist trotz winterlichem Schneetreiben alles gut gelaufen, alle waren rechtzeitig vor Ort und es lief echt gut mit den einzelnen Prüfungen. Obwohl man Karate heute mehr sportlich sieht und macht, so wie wir es tun, gibt es auch in der Theorie und der Geisteshaltung Regeln und Vorschriften, die mit einfließen und zu beachten sind.

Respekt vor anderen steht da mit weit vorne und das ist ja eigentlich auch das, was wir als schwule Jungs erwarten und auch selber vor leben wollen, Respekt gegenüber dem Gegner, Respekt gegenüber anderen und Andersdenkenden.

Alle Prüflinge haben nun den ersten Dan, eigentlich Kyu geschafft, sind somit auch in der Lage, sich selbst gegen andere zu verteidigen, wenn es darauf ankommt. Damit ist ein erstes Ziel für dies Jungs und Mädels erreicht.
Zur nächsten Prüfung zum neunten Kyu, so heißen die Grade bei den Schülern, bei den Meistern heißen sie Dan, werde ich dann alle anderen anmelden, die wohl dann, bis Anfang März, auch soweit sein dürften.

Jetzt haben die Prüflinge von heute einem weißen Gürtel, beim achten Kyu gibt es nach Bestehen einen gelben Gürtel. Später dann, ab dem dritten bis zum ersten Kyu, das ist der höchste Schülergrad, ist der Gürtel braun. Matze hat den ersten. Kyu und kann bald die ersten Meisterprüfung für Dan eins ablegen.
Dan eins bis fünf, aber auch die nachfolgenden bis zehn, tragen einen schwarzen Gürtel und sie werden „Meister“ genannt. Das Regelwerk ist nicht so einfach und um Meister zu werden, ist viel Fleiß und hohe Konzentration erforderlich.

Auch Theorie und die Verinnerlichung der Grundgedanken und Regeln der ursprünglich nicht als Sport gedachten Kampfkunst wird von einem angehenden Meister erwartet und verlangt. Viel Zeit, Fleiß und körperliche Fitness sind zwingende Voraussetzung.
Zu einer effizienten Selbstverteidigung ist aber ein Kyu-Schüler durchaus in der Lage und viele werden die Meisterstufen nicht erreichen. Bei uns war ja der Verteidigungsgedanke vorrangig, nicht das Streben nach Wettkampferfolgen.

Zusammen in einem Verein sinnvoll Sport zu treiben, sich fit zu halten und gemeinsam was zu tun, was allen Spaß macht, das ist es gewesen, was die Gründung in Gang gesetzt hat. Zusammen mit der Erkenntnis und der Erfahrung, als Schwuler in anderen Vereinen Probleme zu verursachen, wenn es um Körperkontakte geht, hat uns im Karatesport zusammen geführt und so einen Verein geschaffen, in dem nun auch ausdrücklich schwule Jungs und Lesbische Mädels willkommen sind.
Das alles steht auch auf unserer Web Seite, das haben Ole und Robin toll hinbekommen und wer die Seite gelesen hat, weiß, dass er auch oder gerade dann willkommen ist, wenn er schwul oder lesbisch ist.
Anfragen gibt es schon einige und mit dem Hinweis auf den Hallenbau und die zurzeit noch beengten Verhältnisse werden alle ein bisschen vertröstet. Mike gibt an Ole einen wöchentlichen Kurzbericht über den Stand der Bauarbeiten, den Ole dann als einer der beiden Admins auf der Seite der „Flamingos“ veröffentlicht, um aufzuzeigen, das es gut voran geht mit der Baustelle. Bis zum März soll es ja dann auch fertig sein.
In diesen tollen Kreis sind Gerry und ich und auch Lars durch den mit Noahs Hilfe erfolgten Schulwechsel einfach mal so rein gerutscht und es ist genial, viele tolle Freunde, viel gemeinsame Stunden bei Training, Party und oft auch nur einfach zum abhängen. Sauna, Schwimmen und jetzt auch Karate, viele neue, junge und ältere Kunden für meinen tollen Figaro, nicht zu vergessen, die neuen Patienten für Papas Praxis. Es passt einfach alles und das kommt gut bei Gerry, Lars und mir.
Es läuft gut, finden wir und jetzt zieht er mich ins Bad, mein Hase, er möchte jetzt gerne mein Möhrchen… oder auch zwei. Da bin ich doch nie abgeneigt und Möhren sollen ja auch sehr gesund sein.
Boris, Montag, 17.01.2011 um 19:00 Uhr in einer Radebeuler Sporthalle, beim Training.
Bei dem hohen Schnee draußen trainieren wir hier in der Halle. Anke und noch ein paar andere Leute sitzen oben auf einer Art Tribüne und schauen zu. Gestern habe ich bereits meine Fahrprüfung gemacht, „Führerschein mit siebzehn“ und es ist alles gut gelaufen.

Jetzt fahre ich mit Opa im Kombi und der Opa, der sitzt auch oben bei Anke. Er ist mit gefahren, damit ich das Auto fahren kann und das finde ich echt gut von Opa, dass er das tut.
Wenn der Schnee in dieser Höhe liegen bleibt, werden alle Spiele in der nächsten Woche aus fallen, die Plätze sind so nicht bespielbar.

Über Weihnachten und den Jahreswechsel waren wir abwechselnd bei uns in Dresden, bei Opa und Oma und auch bei Anke, wo ich jetzt als selbstverständlicher Gast und fester Freund der Tochter voll akzeptiert und auch sehr willkommen bin.

In der Neujahrsnacht habe ich zum ersten Mal bei Anke im Bett geschlafen und am Abend drauf auch und das war für ihre Eltern voll OK. Die Entscheidung, bei Opa zu lernen und nach Radebeul zu ziehen, war gut und hat für viele positive Veränderungen in meinem Leben gesorgt und meine Großeltern sind froh, dass ich nun bei Ihnen wohne.

Oma sagte neulich: „Auch wenn Opa und ich noch relativ fit sind, ist es gut, einen jungen, starken Mann im Haus zu haben, der wenn es sein muss, auch mal mit anpacken kann.“

Das leuchtet mir schon ein, dass sie beruhigter ist, weil ich jetzt bei ihnen wohne.

„Das Kochen lohnt sich jetzt auch wieder“, hat sie lachend hinzu gefügt. Anke können sie sehr gut leiden und das ist ja dann auch wichtig für uns, dass es da keine Probleme gibt.
In Opas Firma läuft es auch gut, man akzeptiert mich und mit den meisten komme ich gut klar. Alle sind hier aus Radebeul oder der näheren Umgebung, einige gehen jeden Sonntag zum Fußball und das ist natürlich auch gut für mich. Wenn ich gut spiele und wir gewinnen, sind einige ganz happy und das Montagsgespräch in den Pausen und bei der Arbeit dreht sich dann fast nur um den Fußball.
Marianne ist mit meinem ehemaligen Zimmer in Dresden auch sehr froh und alle haben meinen Umzug nach Radebeul gut verdaut, auch Vanessa mittlerweile und zweimal die Woche fahren wir auch hin zu Besuch nach Dresden.
Ab nächsten Montag habe ich in Dresden Berufsschule, Blockunterricht, drei Wochen. Ich überlege, ob ich, weil ja Winter ist, dort in der Woche übernachte oder ob ich pendeln soll. Mit dem Roller, das ist schlecht, zu kalt und zu gefährlich. Opa hat gesagt, wenn ich will, fährt er mich hin und dann in die Firma morgens und er will mich auch am späten Nachmittag dort abholen. Das ist doch eine, für mich gute und praktische Lösung und wenn Opa es denn so möchte, nehme ich das auch so an. Hin und dann abends zurück, kann ich ja dann auch fahren mit dem Kombi, das gibt mir dann auch Fahrpraxis im Winter.
Lex, Mittwoch, 19.01.2011, 22:00 Uhr mit Ralf im Zimmer.
Gerade sind wir von unten hoch gekommen. Mit Paolo, Natascha, Onkel Carl August, Kai und Martin waren wir Schwimmen und Sauna machen. Tante Lis war in der Zeit bei der Oma und bei Frieda, die zurzeit wohl überlegen, dem nass kalten Wetter zu entfliehen und für drei Wochen in ein Haus nach Lagos in Portugal zu fliegen. Dass der Onkel dort ein großes Haus hat, wusste ich bisher nicht und die Oma will Frau Jensen und den Kai mitnehmen und auch Lis soll mit fahren.

Tante Lis will wohl nicht mehr fliegen im schwangeren Zustand und will auch nicht dorthin jetzt.
Kai soll dann dort mit einem Leihwagen die zwei Damen fahren, das war früher wohl schon öfter so und auch Martin war öfter dort, wenn die Familie dort unten war.
Natascha und Onkel Carl August würden es jetzt auch nicht gern sehen, wenn Tante Lis im hochschwangeren Zustand nach Portugal reisen würde, aber ich glaube nicht, dass sie das überhaupt vor hat.
Für mich ist sie die Vernunft in Person, im positiven Sinn, versteht sich und es gibt keine Frau in meinem Leben, wo so cool ist, wie sie. Ich verehre sie, sie hat mich fühlen lassen, was Familie ist, sie ist mir um vieles näher, als es meine Mutter je war und sie hat mir durch ihr Verhalten viel neuen Lebensmut gegeben.
Zu Ostern darf ich den Jürgen, Uwes letzten Freund, hier her einladen für ein paar Tage, wobei ich nicht genau weiß, ob der auch kommen will.
Ralf hat morgen Mittagsschicht, so dass wir uns jetzt noch ein bisschen miteinander beschäftigen werden. Sauber sind wir nach Sauna und Schwimmbad, so dass ich nur kurz ins Bad zum Spülen muss, denn ich will heute von ihm aufgespießt werden, will ihn spüren, den süßen Schmerz beim ersten Eindringen und die wachsende Lust durch seine Stöße. Mittlerweile haben wir alle Hemmungen voreinander verloren, wir kennen jede noch so kleine erogene Stelle beim Anderen und wir schenken uns Lust ohne Ende. Wir haben uns lieb und sind sehr froh mit einander und das sieht man uns auch an.
An mein ehemaliges zu Hause und diese kranke Familie verschwende ich keinen Gedanken mehr, lebe im „HIER und JETZT“ und fühle mich gut. Ralf macht mein Leben gerade perfekt.
Carl August, Donnerstag, 20.01.2011 um 11:00 im Büro in Bremen.
Meine Sekretärin ruft an und sagt, dass ein Herr Rohleder da ist und mich sprechen möchte. Herbert, mein Kripo Freund, da bin ich mal gespannt und ich bitte sie, ihn rein zu schicken und uns dann bitte auch Kaffee zu bringen.

Es klopft und auf mein „Herein“ kommt mein Freund und ich gehe ihm zur Begrüßung entgegen.
Wir setzen uns und als der Kaffee vor uns steht, schaue ich ihn erwartungsvoll an.
„Es gibt Neuigkeiten im Fall Uwe Behrens“, sagt er und macht sich Zucker in den Kaffee. Dann erzählt er: „Der Vater des Mörders ist tatsächlich mehr in die Sache verstrickt, als es zunächst den Anschein hatte. Der Sohn hat wohl den Vater benutzt, um den Wagen nach Belgien zu schaffen und einen gefälschten Kaufvertrag zu besorgen. Das hat der Händler bei seiner Vernehmung gesagt. Ob der Vater von dem Mord wusste, kann nicht endgültig geklärt werden, da er sich nicht selber belasten muss. Es ist aber möglich, dass er Bescheid wusste. Fest steht aber, dass er den Wagen nach Belgien gefahren hat und auch das mit dem gefälschten Vertrag geregelt hat mit dem Händler, der schon länger Polizei bekannt und auch schon vorbestraft ist.“
„Was hat das denn für Konsequenzen für den Herr Graf?“, will ich von Herbert wissen.
„Ein Ermittlungsverfahren läuft“, sagt Herbert.

„Sollte sich nachweisen lassen und das sieht momentan so aus, dann gibt es eine Anklage wegen Vertuschen einer Straftat und vorsätzlicher Behinderung der Polizeiarbeit und da es ja um die Vertuschung eines Mordes geht, wird das für ein sattes Verfahren und eine Verurteilung reichen. Ob die Bundeswehr da mitspielt oder in raus schmeißt, hängt wohl auch entscheidend vom Strafmaß ab. Ob der Junge in einem solchen Verfahren als Zeuge geladen wird, weiß ich nicht. Man sollte aber mit dem Jungen reden, vielleicht reicht sein bloßes Erscheinen beim Prozess als Zeuge aus, den Alten so in Rage zu bringen, das er sich, was das Wissen um den Mord angeht, zu Äußerungen hinreißen lässt, die einem Eingeständnis gleich kommen. Da er cholerisch veranlagt ist, wäre das möglich, aber der Junge muss da natürlich auch wollen.“
„Ich kann mir schon vorstellen, dass der Junge damit macht, wenn die Möglichkeit besteht, den Alten zu überführen“, sag ich, „ich werde heute Abend mit ihm reden und wir telefonieren morgen.“
Da es jetzt gleich Mittag ist, lade ich Herbert ein, mit Ulf, Olli und mir zusammen runter zum Essen zu gehen, was der auch gern annimmt. Zu einem Essen im Freundeskreis ehemaliger Abiturienten sagt von uns keiner nein.
So, Leute, das war es mit 123, es hat etwas länger gedauert und war gesundheitlichen Problemen und neuen Medikamenten geschuldet.

Bis bald, euer Niff.

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Traumschiff - Teil 123, 9.3 out of 10 based on 26 ratings

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5 Kommentare

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  1. Hallo Hermann,
    ich kann es immer wieder nur betonen, ich finde es so toll, dass du immer weiterschreibst, mit neuen Ideen und Überraschungen, deine Geschichte spannend hältst. Es ist schade, dass micht mehr Autoren hier sich melden und veröffentlichen, es gibt wohl viel Wichtigeres, als Träume versuchen zu leben.
    Liebe Grüße Pit

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      • Andi on 20. Dezember 2017 at 01:43
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      Ich schließe mich Pit an, es ist immer wieder toll, etwas von dir zu lesen. Und ja, es ist schade, dass nicht mehr Autoren etwas veröffentlichen. Aber das scheint ein allgemeiner Trend zu sein,wenn man sich die Situation bei Nickstories anschaut.
      Ich persönlich glaube, dass der offenere, tolerantere Umgang mit Homosexualität eine Mitursache ist, weshalb hier nur noch wenig veröffentlicht wird.
      Aber ich hoffe, dass hier sich doch noch der ein oder andere Autor ein Herz fasst und eine Story veröffentlicht.

      Eine schöne Restadventszeit wünsche ich euch allen.

      VlG Andi

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    • Gerd on 15. Dezember 2017 at 23:36
    • Antworten

    Eine tolle Fortsetzung der alten Handlungsstränge, die wunderbar ineinander fließen und schon wieder Lust und Vorfreude auf die nächste(n) Folge(n) machen. Ich wünsche Dir eine gute Gesundheit, eine Besserung Deiner bisherigen Beschwerden und weiterhin viel Phantasie für Deine Geschichten.
    Gerd

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  2. Hallo zusammen,

    Nickstories geht es wohl sehr ähnlich, wie man deren Startseite entnehmen kann.
    Ich zitiere, was dort unter “ZUKUNFT” steht in Auszügen:

    “Im August 2018 wird nickstories seinen 20. Geburtstag feiern. Da es bekanntlich immer am Besten ist zu gehen, wenn es am schönsten ist, teilten Dirk, Benjamin und Karsten mit, dass sie im kommenden Jahr nicht mehr als Vorstände zur Verfügung stehen werden. Sollten sich keine Nachfolger finden, wird mit Stichtag 9. August die Seite “eingefroren” – die Stories bleiben erhalten und weiterhin lesbar, jedoch kommen keine neuen mehr dazu. Der Verein soll, soweit möglich, umstrukturiert werden und mit dem verbleibenden Geld den Serverbetrieb gewährleisten. Bei gleichbleibenden Kosten wäre dies ein Zeitraum von mindestens 10 Jahren….
    Im vergangenen Jahr wurden lediglich 11 neue Stories eingeschickt, und noch weniger fortgesetzt. Konkrete Ideen, wie man “den Laden wieder in schwung bringen kann” bitte an….”

    Ich finde das extrem schade! Ich lese hier immer ALLES mit und freue mich immer wieder über neue “Bücher” und Fortsetzungen der selben. Ich hoffe sehr, daß es hier so weiter geht, über mehr Veröffentlichungen würde natürlich auch ich mich freuen, aber da ich selbst nicht schreiben kann, habe ich leicht Reden.

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    • Smiley on 22. Dezember 2017 at 22:24
    • Antworten

    Ich möchte mich auch ganz herzlich für die Fortsetzung bedanken. Es ist für mich immer etwas Besonderes, wenn eine Story weitergeht. Das lesen von den Storys oder auch bei Nickstories ist für mich seit ca. 18 Jahren ein wichtiger Bestandteil meines Lebens und ich bin froh das es die Seiten gibt. Ich finde es schade, dass in der heutigen Zeit so wenig geschrieben wird. Versucht habe ich es auch mal, aber das Story-Schreiben gehört nicht zu meinen Stärken und daher bleibe ich lieber beim Lesen. Ich bin aber jedem sehr dankbar, der seine Kraft dafür nutzt tolle Geschichten zu schreiben.

    Liebe Grüße
    Klaus

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