Wie liebt man einen Eisberg?

Keiner dieser Charaktere gehört mir. Ich habe sie mir allesamt nur ausgeborgt. Sephiroth, Zack, Genesis und Angeal usw. sind und bleiben das Eigentum von Square Enix.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen.

* * *

Man, man, man… Akten nichts als Akten… und immer dieselbe Aussicht, wenn er aus dem Fenster sah… auch wenn die Aussicht noch besser war, als der Blick auf diesen verdammten Schreibtisch.

Längst vergangen waren die Zeiten, an denen sich Sephiroth, mit seinen beiden Freunden, bei kleineren Kämpfen austoben und amüsieren konnte… Angeal – das gelungene Experiment des Shin-Ra Konzerns und Idol aller SOLDAT Anfänger… Genesis – das angeblich gescheiterte Experiment der Shin-Ra und Rivale seines besten Freundes, Sephiroth und …er – Sephiroth – selbst, der Perfektionist, der immer als Held gefeiert worden, jedoch auch nur ein Experiment der Shin-Ra Corporation, war.

Auch Genesis und Angeal erging es nicht so sehr viel anders, als Sephiroth, auch sie saßen an ihren Schreibtischen, allerdings saßen sie zusammen in einem Zimmer… nur Sephiroth saß eben allein in einem Zimmer oder Büro… wie auch immer… und langweilte sich fast zu Tode.

Zack, ebenfalls ein Rang 1 SOLDAT, hatte nun auch nicht mehr so viel zu tun, außer sich nun mit der Aufgabe zu beschäftigen, die einst Angeal getan hatte… nämlich dem Ausbilden von Rang 2 und Rang 3 Soldaten.

Nachdem Sephiroth ein wenig aus dem Fenster gesehen hatte, widmete er sich wieder den Akten. Er gähnte schon ein wenig, als es an seiner Tür klopfte und er ein deutliches, wenn auch genervtes,

„Ja, bitte.“ hören ließ.

Die Tür öffnete sich und Genesis trat ein.

„Hallo, mein lieber Sephiroth.“

„Hä… wie jetzt? „mein lieber Sephiroth“?

Hatte die Langweile etwa schon Genesis’ Hirn lahm gelegt?//

„Hallo Genesis.“

„Du scheinst dich ziemlich zu langweilen.“

„Nicht wirklich.“

„Du lügst.“

„Nein, ich lüge nicht.“

„Na ja, sei es drum… ich habe hier noch ein bisschen Arbeit für dich.“, sprach Genesis ein wenig gehässig, legte die Akten, die er in den Händen hielt, auf den Schreibtisch von Sephiroth und grinste in sich hinein.

Er setzte sich nun auch noch auf den Schreibtisch seines Freundes und sah ihn, mit einem ziemlich herausfordernden Grinsen, an.

(Was hast du vor, Genesis…?)

Sephiroth störte das allerdings wenig, denn er hatte ja eh zu tun.

„Du bist wunderschön, mein lieber Sephiroth, weißt du das?“

„Du spinnst doch, Genesis. Verzeih dich.“

„Weißt du, was ich dachte, als ich dich das erste Mal sah?“

„Nein, und es ist mir herzlich egal.“

„Ich dachte: Das, will ich haben.“

Als Sephiroth diese Worte aus dem Mund seines Freundes hörte, hob er langsam, seinen Blick und sah Genesis, mit zu kleinen Sehschlitzen verengten Augen, durchdringend an.

„Was soll das werden, Genesis?! Runter von meinem Schreibtisch… und verzieh dich in dein Büro!“

„Och, nicht doch… wer wird denn gleich so… böse werden…“, grinste Genesis und kam dem Gesicht seines Freundes gefährlich nahe.

Ich halte den Atem an, er wird doch wohl nicht.

So schnell, dass man meinen konnte etwas verpasst zu haben, war Sephiroth aufgesprungen und sah Genesis eiskalt an, der sich nun langsam von dem Schreibtisch herabgleiten ließ und sich seinem Freund zuwandte. Doch blieb er noch, wo er war, stehen.

„Was hast du denn, mein Schöner?“

„Verschwinde aus meinem Büro, bevor ich mich vergesse!“

„Ich denke, ich werde noch ein bisschen bleiben und mir nehmen, was ich will.“

Sephiroth sah Genesis durchdringend… ja beinahe böse… an, doch konnte er nicht wirklich was damit anfangen, was sein werter Freund begehrte und von ihm wollte.

Genesis ging nun auf seinen silberhaarigen Freund zu und benutzte nun sein Schwert als Medium, um Sephiroth zu bannen und ihn bewegungsunfähig zu machen. Er wusste, dass er sich beeilen musste, denn allzu lang würde der Bann Sephiroth nicht aufhalten können.

So ging er weiter auf seinen Freund zu, der sich nun nicht mehr bewegen konnte und seinen rothaarigen Freund nur eiskalt ansah.

Vor Sephiroth stehend hob Genesis seine Hand, legte diese in den Nacken des Silberhaarigen, zog ihn ein wenig zu sich heran, legte seine Lippen, sanft auf die von Sephiroth und küsste ihn, während er sein Knie zwischen die Beine von Sephiroth schob, so dass eine eventuelle Flucht zusätzlich ein wenig erschwert wurde… was aber eh nicht möglich war.

Genesis wusste nur zu gut, dass sein Freund grad überlegte, wie er der Situation entkommen und sich wahrscheinlich ärgerte, dass er sich nicht bewegen konnte.

Tatsächlich hatte Genesis Recht mit dem was er dachte, denn Sephiroth überlegte wirklich wie er dieser Situation entkommen und fliehen konnte. Und natürlich ärgerte er sich grad fast zu Tode, dass er sich nicht bewegen konnte… dass Genesis solche Macht über ihn hatte… doch würde dies nicht allzu lang so bleiben.

Als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, küsste er ihn nun auch noch auf den Mund… das würde er ihm heimzahlen… Sephiroth schwor, in Gedanken, Rache!

(mein armes, armes Sephi… ärgert dich das „böse“ Genesis… *fies grins*)

Endlich ließ Genesis von seinem Freund ab und befreite ihn auch von dem Bann, so dass sich der Silberhaarige wieder bewegen konnte. Sogleich schleuderte Sephiroth Genesis, mittels Magie, quer durch den Raum.

Genesis blieb, leicht grinsend, denn mit dieser Reaktion hatte er nun schon gerechnet, in einer Ecke des Büros liegen, während der Silberhaarige auf ihn zuging und im größeren Abstand vor ihm stehen blieb.

„Was sollte das denn werden?! Das wirst du noch bitter bereuen, Genesis!“

„Was das werden sollte? Nun, mein lieber Sephiroth, du tust als hätte ich dich geschlagen, dabei habe ich dich nur geküsst… ich habe mir halt genommen was ich wollte… und …eines ist gewiss… das war ganz sicher noch nicht alles. Ich kriege dich schon noch.“, mit diesen Worten stand Genesis auf, zupfte sich seine Kleidung etwas zurecht, grinste seinen Freund noch einmal frech an, dann verließ er, erhobenen Hauptes, das Büro seines Freundes.

Zumindest hatte er teilweise erreicht was er wollte und er würde nicht aufgeben, bis er ganz und gar erreicht hätte, was er wollte… Sephiroth zu erobern… um jeden Preis…

Sephiroth sah Genesis zornig nach und schüttelte verständnislos den Kopf. Er begriff nicht, was Genesis von ihm wollte. Er war eben ein… Eisberg, dem solche Gefühle, wie Genesis sie spürte, vollkommen fremd waren.

Schließlich setzte er sich wieder an den Schreibtisch, doch konnte er grad keinen klaren Gedanken fassen. Genesis’ Verhalten war für ihn schon sehr merkwürdig und er wurde daraus nicht schlau. Sein Blick richtete sich nun, mal an die Wand vor sich und mal auf seinen Schreibtisch.

NEIN, dachte sich Sephiroth. Raus…, raus aus meinen Gedanken! Ich bin nur überarbeitet. Eine Pause tut jetzt sicher gut. So stand Sephiroth auf, schnappte sich das Masamune und verließ das Büro. Er musste hier raus, so schnell es ging, denn Genesis’ Aktion war doch nicht so ganz spurlos an dem Silberhaarigen vorbei gegangen. Nicht, dass er Gefühle für den Rothaarigen hegte, zumindest würde er es normalerweise nie und nimmer zugeben, aber ihm gab es schon zu denken, warum Genesis ihn geküsst hatte.

Dann aber kam ihm der Gedanke, dass Genesis ihn wahrscheinlich nur hatte ärgern wollen… eben wie immer. Na ja, der würde schon wieder zur Vernunft kommen, eben auch wie immer.

Sephiroth verließ das Shin-Ra Gebäude und erhob sich draußen in die Luft. Endlich… Freiheit und niemand der ihm, im Moment sagte, tu dies nicht, mach das… und… kaum hatte er sich in die Lüfte erhoben, hatte er Genesis’ Aktion scheinbar schon wieder vergessen und eine Eiseskälte legte sich wieder auf seine Gefühle… war ja nichts Neues mehr.

(das ist SO typisch Sephiroth)

Irgendwo landete Sephiroth schließlich und sah sich hier ein wenig um. Dann sah er etwas, das doch schon lang vorbei sein sollte… jede Menge dieser Wutai – Krieger die sich untereinander bekämpften. Man, man, man… die lernten echt nichts dazu. Er ging auf die Krieger zu und hatte sie bald erreicht.

Elegant, gnadenlos und mit einer Eiseskälte zog er das Masamune hervor und tötete jeden Einzelnen von diesen Idioten. Wer nicht hören will… muss eben fühlen… so war es immer. Nun, diese Krieger würden nie wieder kämpfen… denn Gnade kannte Sephiroth nicht. Aber so war er nun mal und so würde er wohl immer bleiben…

Genesis war wieder in sein Büro, zu Angeal, zurückgekehrt, setzte sich in seinen Sessel und sah zuerst an die Wand vor sich… dann sah er Angeal an.

Angeal hatte Genesis nur kurz angesehen und arbeitete dann weiter.

„Ich kriege was ich will… ganz sicher… ich kriege ihn…“, sprach Genesis, schmollend, vor sich hin.

Angeal runzelte die Stirn und blickte auf.

„Wen oder was kriegst du?“

„…Sephiroth…“

„Hä?“, machte Angeal und machte ein entsprechendes Gesicht.

Genesis sah Angeal nun direkt und selbstsicher an.

„Sephiroth… ich kriege ihn.“

„Genesis!“

„Nichts da… Genesis… ich will ihn und ich kriege ihn!“

„Was, in aller Welt, meinst du damit?“

„Ich liebe Sephiroth und ich will ihn für mich haben.“

„Alles klar, Genesis. Das wird wohl die Auswirkung der vielen Büroarbeit sein.“, erwiderte Angeal und grinste.

Nun sprang Genesis von seinem Sessel auf und sah auf seinen Freund herab, während er mit der flachen Hand auf den Tisch schlug.

„Nein, das ist nicht die Büroarbeit… ich liebe Sephiroth… ich will ihn und ich kriege ihn, kapiert?!“

Angeal schwieg nun und nickte nur. Er machte sich langsam wirklich Sorgen um seinen Freund.

„Hast du es ihm gesagt?“

„Was soll ich ihm gesagt haben?“

„Na, dass du ihn liebst.“

„Nein… ich… habe ihm nur gesagt, dass ich ihn haben will.“

„Na, ganz toll, Genesis… wirklich super. Damit kann er ja auch was anfangen, was?“

„Mir egal, ich will ihn haben.“

„Willst du nur deinen Dickkopf durchsetzen, oder was?“

„Nein, verdammt… ich liebe ihn!“

„Dann musst du es ihm sagen. Nur… erwarte nicht, dass er deine Liebe erwidert. Du weißt, dass unser Freund ein „Eisberg“ ist und du weißt auch ganz genau, dass du ihn niemals zum Schmelzen bringen wirst.“

„Das werden wir ja noch sehen!“, mit diesen Worten, die sehr entschlossen klangen, schnappte sich Genesis seinen roten Mantel, zog diesen an, dann nahm er auch sein rotes Rapier und verließ dann das Büro.

Angeal sah ihm nur nach und schüttelte verständnislos den Kopf, dann wand er sich wieder seiner Arbeit zu. Er hoffte nur, dass Genesis nichts Unüberlegtes tun würde.

Genesis verließ, nach dem Büro, auch das Shin-Ra Gebäude, nachdem er vergeblich an die Bürotür seines Freundes Sephiroth geklopft hatte, ließ, draußen angekommen, seinen schwarzen Flügel erscheinen, erhob sich in die Luft und flog davon.

Er wollte Sephiroth suchen und… er würde ihn finden… ganz sicher… es war beinahe so, als könnte er ihn spüren… und so brauchte er nur noch dem zu folgen, was er spürte…

Sephiroth bemerkte von alledem nichts. Er beschäftigte sich anderweitig. Das Masamune hatte er weggesteckt und suchte sich nun, für ihn sehr untypisch, einen ruhigen Platz. Er wollte sich einfach mal eine Pause, von dem ganzen Bürokram und dem ganzen anderen Mist, gönnen, was für ihn ja auch ziemlich untypisch war.

Genesis war schon eine Weile geflogen, dann sah er ihn… Sephiroth!

Sogleich landete er vor seinem Freund und hielt ihn somit auf. Er sah Sephiroth an und grinste.

„Da bist du ja. Schön, dass ich dich endlich gefunden hab, mein lieber Sephiroth.“

Nein, das darf doch nicht wahr sein… Was sucht DER denn hier, dachte Sephiroth und sah Genesis eiskalt in die Augen.

„Ich kann nicht sagen, dass ich mich freue, dich zu jetzt zu sehen. Was willst du, Genesis?“

„Aber… ich bin hier und ich habe nicht vor wieder zu gehen. Und… was ich will… das sagte ich dir bereits..“

„Und …das wäre?!“, fragte Sephiroth genervt.

„…dich…“,

„Du spinnst doch, Genesis!“

„Nein, ich spinne nicht… ich will dich und ich werde mir jetzt und hier nehmen was ich will.“

Sephiroth schwieg zunächst und während er Genesis eiskalt ansah, zog er das Masamune hervor und bedrohte Genesis damit.

„Solltest du mich noch einmal anfassen werde ich dich töten!“

Doch auch Genesis war nicht ganz faul gewesen und hatte sein Schwert ebenfalls gezückt, womit er Sephiroth nun ebenfalls bedrohte.

„Ooch… nicht doch Sephiroth. Du wirst mich nicht töten.. ganz sicher…“, mit diesen Worten hatte er auch schon wieder sein Schwert als Medium eingesetzt und seinem Freund gebannt, so dass dieser sich wiederum nicht bewegen konnte und zudem wieder zu langsam gewesen war, um Genesis aufzuhalten.

Grinsend ging Genesis nun auf Sephiroth zu, denn er wusste, dass sich sein Freund gerade richtig ärgerte.

„Du hast verloren, mein lieber Sephiroth.“, mit diesen Worten packte er den Silberhaarigen, drückte ihn an eine Häuserwand, schob sein Knie wieder zwischen Sephiroths Beine und begann ihn zu küssen.

Zunächst nur sehr sanft und zärtlich, dann wurden seine Küsse fordernder und leidenschaftlicher, während er begann ihn langsam und genießend auszuziehen.

Oh, wie sich Sephiroth ärgerte… das würde Genesis nicht umsonst getan haben. Da er sich jedoch nicht wehren konnte, musste er sich vorläufig in sein Schicksal ergeben…

Natürlich „spielte“ Genesis weiter mit ihm und hatte, nach einer Weile, wenigstens schon mal den Oberkörper seines silberhaarigen Freundes entkleidet, nachdem er aufgehört hatte ihn zu küssen.

„Nimm deine Finger von mir, oder du wirst es bitter bereuen.“, fauchte Sephiroth Genesis an, der sich jedoch nicht beirren ließ und sich weiter an seinem Freund zu schaffen machte.

„Halt den Mund!“, befahl der Rothaarige gespielt.

Dann begann er auch schon über die Haut des Silberhaarigen zu streicheln und hauchzarte Küsse auf dessen weicher Haut zu verteilen…

Dann jedoch ließ Genesis von Sephiroth ab und sah ihn grinsend an:

„Das, mein lieber Sephiroth… werden wir später noch ein wenig „vertiefen“… und …glaub nur nicht, dass du mir entkommst.“, mit diesen Worten entließ Genesis seinen Freund wieder von dem Bann, ließ seinen schwarzen Flügel erscheinen und flog grinsend davon.

Da Sephiroth irgendwie verwirrt war, konnte er wiederum nicht schnell genug reagieren, um sich an Genesis zu rächen. Über Genesis’ Worte und was er getan hatte, dachte er natürlich nicht nach.

Genesis war eh schon längst auf und davon.

Sephiroth schüttelte zornig den Kopf, hob seinen Mantel vom Boden auf und zog sich diesen wieder an, während er Genesis nachsah.

Na, warte… das hast du nicht umsonst gemacht, dachte Sephiroth und schwor abermals Rache, erhob sich dann in die Lüfte und folgte Genesis per Luftlinie.

Er würde sich ihn vornehmen und dann könnte Genesis sein Testament machen, soviel war sicher und er würde diesmal ganz sicher vorsichtiger sein und sich nicht noch einmal, von seinem Freund, bannen lassen.

Selbstverständlich merkte Genesis, dass Sephiroth ihm folgte und genau damit hatte er gerechnet und er hatte es natürlich erwartet… ja, sogar geplant…

(böses…. ganz böses Genesis…*lol*)

Komm nur, mein lieber Sephiroth, dachte Genesis und grinste in sich hinein.

Er wusste einfach, dass sein silberhaariger Freund ihm folgen würde, denn der wollte doch ganz sicher Rache üben. Tja, er kannte ihn einfach viel zu gut. Dafür schien Sephiroth Genesis kein bisschen zu kennen… war ja klar, denn er hatte eh immer nur mit sich zu tun. Ihn hatte ja scheinbar nie interessiert wie es anderen ging.

Nun, jetzt würde er eine andere Erfahrung machen müssen….

Genesis hatte das Shin-Ra Gebäude erreicht, landete, ließ seinen schwarzen Flügel wieder verschwinden und betrat das Gebäude anschließend. Er ging geradewegs in sein Büro, denn er wusste, dass Sephiroth ihn genau hier aufsuchen würde.

Zum Glück war Angeal nicht da, der hatte sicher mal wieder was Wichtiges zu tun. Nun, das konnte Genesis nur recht sein. Ganz gemütlich setzte sich Genesis in seinen Sessel, legte die Beine auf den Tisch und wartete auf Sephiroth, der sicher jeden Moment hier auftauchen würde…

Natürlich folgte Sephiroth Genesis und er hatte natürlich null Ahnung, dass Genesis, das alles geplant hatte. Auch er erreichte, nur wenig später, das Shin-Ra Gebäude, landete und betrat es ebenfalls sogleich.

Sephiroth war sehr aufgebracht… richtig geladen und Genesis konnte von Glück reden, wenn ER ihn am Leben ließ.

Schnurstracks ging Sephiroth auf das Büro von Genesis zu, doch klopfte er nicht an… wie es sich gehört hätte und er es eigentlich gewohnt war. Nein, er öffnete einfach die Türe, betrat dann wutentbrannt das Büro und schlug die Tür anschließend wütend zu, die er dann auch noch verschloss.

Genesis grinste nur in sich hinein, als Sephiroth das Büro betrat und dachte bei sich:

Was für einen dummen Fehler du gerade begangen hast, mein lieber Sephiroth. Das läuft ja noch besser, als ich dachte.

Doch blieb er ruhig sitzen und wartete ab, allerdings war er für alle Fälle gewappnet.

Sephiroth ging nun auf den Rothaarigen zu und begann ihn mit dem Masamune zu bedrohen, indem er das Schwert an den Hals seines Freundes hielt und ihn zusätzlich eiskalt und bedrohlich ansah.

„Was soll das alles, Genesis?! Hast du den Verstand verloren?!“

(nein, aber ich verliere aber ganz sicher gleich meinen… *rofl*)

„Nein, ich habe meinen Verstand nicht verloren… mir geht es ausgezeichnet… aber du… mein lieber Sephiroth …wirst bald DEINEN Verstand verlieren.“, kam die spontane Antwort von Genesis, wobei er seinen Freund ziemlich frech und herausfordernd angrinste.

Genesis musste, in der Tat, seinen Verstand verloren haben, dass er ihm solche Antworten gab und ihn SO angrinste.

Sephiroth drückte sein Schwert noch etwas fester an den Hals seines Freundes… das heißt… er wollte es, doch schaffte er es nicht, denn Genesis war auch diesmal wieder schneller, als sein silberhaariger Freund. Er hatte sich blitzschnell aus seinem Sessel erhoben, so dass Sephiroth, durch diese Aktion, seinen Halt verlor und zu Boden ging, was Genesis natürlich sogleich ausnutzte und sich zunächst breitbeinig über ihn stellte, sich dann jedoch, leicht auf Sephiroths Beine setzte und ihn frech angrinste.

„Du hast nachgelassen, Sephiroth. Was ist los mit dir, hm?“

„Du mieser…“, weiter kam Sephiroth nicht, denn Genesis hatte sich schon über ihn gebeugt und küsste ihn leidenschaftlich.

Langsam ließ er seine Hände über den, wie er fand, wunderschönen Körper seines Freundes gleiten und erkundete ihn. Selbstverständlich hatte er seinen Freund mal wieder „lahmgelegt“, was diesen nun wiederum sehr ärgerte.

Genesis löste den Kuss und begann Sephiroth langsam auszuziehen. Dieser wunderschöne starke Körper erregte Genesis, so dass er nicht anders konnte, als den Körper seines Freundes zu berühren und zu streicheln. Er beugte sich zu ihm herab und küsste den Körper seines Freundes sanft, auch ließ er die Brustwarzen des Silberhaarigen nicht außer acht, die er leicht mit der Zunge liebkoste und daran saugte, während er die jeweils andere mit seinen Fingern ein wenig quälte.

Dies tat er immer wieder abwechselnd. Die andere Hand ließ er immer weiter an dem Körper des Silberhaarigen herab wandern, erreichte sein Ziel und ließ die Hand auf der äußerst empfindlichen Stelle, zwischen den Beinen seines Freundes, liegen.

Sephiroth biss sich nun fest auf die Unterlippe und unterdrückte somit ein Aufstöhnen. Dennoch verriet ihn sein Körper, denn seine Wangen färbten sich in ein leichtes Rot und seine Männlichkeit reagierte, sehr zu seinem Leidwesen, sofort auf Genesis’ Berührungen.

Genesis’ Grinsen wurde nun noch etwas breiter, als er bemerkte, dass sein werter Freund ja doch Gefühle hatte. Er beugte sich wieder zu ihm hinab und flüsterte ihm zu:

„Du scheinst ja mehr als erfreut mich zu sehen.“, mit diesen Worten öffnete er geschickt die Hose des Silberhaarigen und ließ seine Hand langsam hinein gleiten.

Sephiroth konnte nun nicht anders und stöhnte: „Nimm… deine… dreckigen Finger… mmmhm…“

„Ja… was wolltest du sagen… hm?“

Unbeabsichtigt schloss Sephiroth nun die Augen, bei dem was er zu spüren begann.

So, sein Freund schien es ja richtig zu genießen. Genesis grinste frech, als er sah, dass Sephiroth die Augen geschlossen hatte, dann zog er seinem Freund die Hose aus und flüsterte:

„Dann werde ich mich mal um das Wohlergehen des „kleinen Schwertmeisters“ kümmern“ und verwöhnte den „kleinen Schwertmeister“ ein wenig, mit seiner Hand, während er Sephiroth wieder leidenschaftlich küsste. Nach einer kleinen Weile küsste er sich an dem Körper seines Freundes herab, der sich nun auch kleinere Bisse gefallen lassen musste, die ihn leise aufstöhnen ließen.

Genesis hatte schon bald die, nicht gerade kleine, Männlichkeit des Silberhaarigen erreicht und küsste diese zunächst nur sanft, um dann seinen Freund anzusehen, wie dieser reagierte. Doch Sephiroth hatte noch immer die Augen geschlossen und stöhnte leise.

Grinsend sah Genesis nun, dass sich sein werter Freund schon längst hatte fallen lassen und sich seine Hände in den Teppichboden unter sich krallten und so nach Halt suchten. Dieser Anblick war für Genesis unbezahlbar und er speicherte dieses Bild in seinem Gedächtnis ab.

Nun widmete er sich wieder dem Wohlergehen des „kleinen Schwertmeisters“, küsste ihn und leckte sanft den Schaft immer wieder auf und ab, bis er ihn in seinen Mund aufnahm und zu saugen begann, auch imitierte Schluckbewegungen konnte er nicht unterlassen, denn er wollte seinen Freund schon ein wenig ärgern.

Da Sephiroth so etwas nicht kannte, war er natürlich sehr empfindlich und konnte sich kaum mehr zusammennehmen. Sein Stöhnen wurde immer lauter und lauter und sein Verstand machte nun dem Wahnsinn Platz.

(hat Genesis doch gesagt… hihi…)

Währenddessen hatte Genesis zwei Finger in den Mund seines Freundes gleiten lassen, an denen Sephiroth nun leidenschaftlich und, sehr erregt, stöhnend zu saugen begann. Genesis heizte das ziemlich an und erregte ihn stark. Doch entzog er Sephiroth seine Finger bald wieder, die dann den Weg in dessen untere Region suchten und die Beine seines Freundes spreizten.

Zuerst mit einem, dann mit zwei Fingern drang er in seinen Freund ein und bewegte diese nun in ihm.

Sephiroth stöhnte laut auf, als Genesis mit seinen Fingern in ihn eindrang. Er hob sein Becken seinem Wohltäter entgegen, der ihn jedoch wieder runter drückte und den Effekt somit ein wenig verstärkte, während er die Männlichkeit seines Freundes noch immer verwöhnte.

Nun hielt es Sephiroth nicht mehr lange aus und ergoss sich unter einem lautem, sehr erregtem Stöhnen im Mund seines Freundes, der alles schluckte, was ihm sein Freund gab. Schließlich ließ Genesis kurz von Sephiroth ab, zog sich nun auch seine Hosen aus und befreite somit seine, schon sehr erregte, Männlichkeit, spreizte die Beine des Silberhaarigen noch etwas mehr und kniete sich dazwischen. Abermals drang er erst mit einem dann mit zwei und schließlich auch mit seinem dritten Finger in seinen Freund ein, der wieder laut aufstöhnte und es ihn gleich wieder erregte.

Natürlich traf er dabei auch einen bestimmten Punkt in dem Schwertmeister, was Sephiroth beinahe Sterne sehen ließ und sich seine Gefühle um ein vielfaches verstärkten.

Nach einer, für ihn, quälend langen Zeit, drang Genesis schließlich in seinen Freund ein, nachdem er auf seine Männlichkeit etwas Gleitgel drauf getan hatte. (das Gel hatte er natürlich ganz zufällig dabei)

Doch ließ er ihm ein wenig Zeit sich an ihn zu gewöhnen… trotzdem er schon sehr erregt und auch ein wenig ungeduldig war.

Sephiroth stöhnte trotzdem, vor Schmerzen, laut auf, als er spürte, dass Genesis in ihn eingedrungen war. Tränen traten in seine Augen, die Genesis jedoch nicht sehen konnte, da Sephiroth seine Augen weiterhin geschlossen hielt. Sein Körper begann vor Erregung zu zittern und Schweißperlen bildeten sich auf seinem Körper.

Doch Genesis war nicht der Geduldigste, zudem seine eigene Erregung dringend befriedigt werden wollte, so begann Genesis nun sehr hart in den, unter sich liegenden Körper, zu stoßen. Ein sehr erregtes Stöhnen entrann seiner Kehle, bei der Enge, die er spürte. Das war besser, als alles, was er bislang gefühlt hatte.

Er war nur froh, dass Sephiroth sich nicht bewegen konnte, denn dann hätte er ihn sehr schnell von sich gestoßen… oder …vielleicht ja doch nicht… immerhin schien es ihm ja zu gefallen und er schien es doch sehr zu genießen.

…Nein…. er hätte gar nicht erst zugelassen, dass Genesis soweit gekommen wäre.

Sephiroth, zur Untätigkeit verdammt, begann, trotz seiner Erregung und allem was er spürte und fühlte, Genesis, bis ins tiefste seiner Seele, zu hassen.

Und Genesis wusste nur zu gut, wie sich Sephiroth gerade fühlte… kannte er ihn doch lange genug… aber er ließ sich nicht beirren. Allein das Gefühl, dem stolzen Schwertmeister… diesem „Eisberg“ endlich einmal überlegen zu sein, war so unglaublich, das es ihn noch zusätzlich erregte.

Stoß um Stoß brachte Genesis sich und auch Sephiroth, indem er dessen Männlichkeit in exakt dem selben Rhythmus massierte, wie er in ihn stieß, zum Höhepunkt.

Eigentlich wollte Genesis es nicht so schnell enden lassen, denn er wollte seinen Freund noch etwas quälen, doch nahm seine Erregung überhand und er ergoss sich, laut stöhnend, in dem schönen starken Körper unter sich.

Aber auch Sephiroth erreichte, laut und kehlig stöhnend, seinen nächsten Höhepunkt, wobei sich sein Körper leicht aufbäumte, denn Genesis’ Bann über seinen silberhaarigen Freund hatte sich aufgelöst, als dieser seinen Höhepunkt erreicht und sich anschließend aus ihm zurückgezogen hatte.

Als Sephiroth nun merkte, dass er sich wieder bewegen konnte, stieß er Genesis brutal von sich, so dass dieser in einer Ecke seines Büros landete und sich nur noch knapp abfangen konnte.

So schnell Sephiroth konnte, und das war nun nicht sehr schnell, denn er hatte Schmerzen in seiner unteren hinteren Region, die unschuldig vor sich hin pochten, stand Sephiroth auf. Er schnappte sich seine Sachen, ging schweigend in das angrenzende Badezimmer und schloss es ab, um zu duschen und sich zu pflegen, was einige Zeit in Anspruch nahm.

Das eiskalte Wasser, das sanft auf ihn herab rieselte, tat ihm gut und er entspannte sich langsam wieder.

Anschließend zog er sich wieder an, verließ das Bad und kehrte ins Büro zurück. Er sah, dass Genesis zwischenzeitlich aufgestanden war, doch kümmerte es ihn nicht. Mit stolzem und gleichzeitig kaltem Blick, (ja, seine Kontrolle und seine heiß geliebte Kälte waren wieder zurück) sah er Genesis an, schnappte sich sein Schwert, ging dann zur Tür, öffnete diese und sprach kalt lächelnd:

„Das nächste Mal… lieg ich oben.“, dann verließ er das Büro und schloss hinter sich die Tür.

Genesis grinste nur in sich hinein, dann ging auch er ins Bad, wo er ebenfalls duschte und sich pflegte. Gut, dass er es versucht hatte… nun, er hatte IHN zwar noch nicht ganz erobert, aber er war einen weiteren Schritt seinem Ziel näher gekommen.

Sephiroth war wieder in sein Büro gegangen und setzte sich in seinen Sessel… das heißt, er wollte es tun, doch merkte er sehr schnell, dass dies keine allzu gute Idee war, denn der Schmerz, in seiner unteren… hinteren Region, pochte noch immer vor sich hin. Also stand er wieder auf, ging zum Fenster, sah hinaus und versuchte an etwas anderes zu denken, als an den Schmerz und an das, was Genesis ihm gerade „angetan“ hatte.

Ob er ihn wirklich bestrafen würde… nun… er wusste es… jetzt… nicht mehr… so genau…

Hatte Genesis es etwa wirklich geschafft in Sephiroth Gefühle zu wecken, die ihn nun nicht mehr losließen… die das Eis schmelzen ließen und den Eisberg langsam in glühende Lava verwandelten?

Natürlich wollte Sephiroth das nicht wahr haben… niemals hätte er zugegeben, dass die Liebe sein Herz nun beinahe verbrannte…

Von alledem ahnte Genesis natürlich nichts. Er war, nachdem er geduscht und sich angekleidet hatte, wieder in sein Büro zurückgekehrt, setzte sich zufrieden in seinen Sessel und grinste. Ja, er hatte sein Ziel fast erreicht, doch… war es wieder nur ein Teilsieg. Er wollte Sephiroth ganz und gar für sich… er wollte mit ihm, für immer und ewig, zusammen sein.

Nur wenig später betrat auch Angeal das Büro wieder. Als er Genesis ins Gesicht sah, wusste er, dass sein Freund sein Ziel, sehr wahrscheinlich, erreicht hatte, doch sagte er erst mal nichts, sondern grinste und machte sich seine eigenen Gedanken. Er würde sich vielleicht später noch um Sephiroth kümmern müssen…

Doch war Angeal nun doch ziemlich neugierig und fragte seinen Freund nun doch:

„Sag mal, Genesis, warum grinst du so vor dich hin?

Genesis sah seinen Freund an und sein Grinsen wurde noch etwas breiter, dann antwortete er:

„Ganz einfach, ich habe bekommen was ich wollte.“

„Du hast Sephiroth also gesagt, was du für ihn empfindest.“

„Nein, ich habe mir genommen was ich wollte und ich glaube ihm hat es auch gefallen.“

„Du hast ihn… doch nicht etwa…“

„Nicht doch… er wollte es doch auch.“

Bei Genesis’ Worten sah Angeal ihn nur an, schüttelte den Kopf und schwieg nun. Dann stand er auf, verließ das Büro wieder und machte sich auf den Weg zum Büro von Sephiroth, das er nur wenig später erreichte. Er klopfte an die Tür und wartete…

Sephiroth, der noch immer nachdenklich zum Fenster hinaus sah, hörte das Klopfen und ließ ein deutliches „Herein!“ hören, ohne sich jedoch umzudrehen.

Dann öffnete sich auch schon die Tür und Angeal betrat das Büro. Er sah Sephiroth an, doch blieb er wo er war und näherte sich seinem Freund nicht, wusste er doch nicht, wie DER grad so drauf war.

„Hallo Angeal. Was gibt es denn?“, fragte Sephiroth tonlos, doch drehte er sich noch immer nicht um.

„Sephiroth? Ist alles okay mit dir?“

„Ja.“

„Sicher?“

„…du nervst…“

„Ich habe gehört, dass Genesis…“

„Lass mich in Ruhe…“

„Sephiroth… ich…“

„Lass mich allein… und… verschwinde…“

Oh, oh… das war aber gar nicht gut. So verhielt sich Sephiroth doch sonst nicht. Da stimmte etwas ganz und gar nicht. Doch ließ Angeal Sephiroth das nicht durchgehen. Er ging nun doch auf ihn zu, packte ihn von hinten an den Schultern, drehte ihn zu sich um und erntete dafür einen eiskalten Blick von seinem Freund… musste er doch wissen, dass IHN (eigentlich) niemand berühren durfte.

Doch Angeal ließ sich von den eisigen Blicken nicht beirren, sondern hielt seinen Freund weiterhin fest an den Schultern. Immerhin kannte er ihn ja lange genug.

„Jetzt pass mal auf, du kleiner Sturkopf, ich weiß, was Genesis dir „angetan“ hat… und ich bin hier um dir zu helfen. Ich mein, vielleicht willst du drüber reden.“

Eiskalt sah Sephiroth Angeal an und erwiderte:

„Ich weiß nicht was du meinst.“

Natürlich versuchte Sephiroth mal wieder alles zu verdrängen.

Kopfschüttelnd ließ Angeal seinen Freund wieder los und antwortete:

„Also, echt, ihr passt wirklich zusammen… ihr seid beide gleich stur.“

„Was willst du damit sagen?!“

„Was ich damit sagen will…. nichts… außer… dass Genesis dich liebt.“

„Du lügst!“

„Ich lüge nicht und das weißt du auch. Entschuldige bitte, dass ich es dir sage… vielleicht hätte Genesis es dir selbst sagen sollen.“

„Ach, lass mich doch in Ruhe!“

„Du liebst ihn auch, nicht?“

Sephiroth schwieg… was sollte er nun auch darauf antworten… sollte er zugeben… NEIN… ganz sicher nicht. Nun wand er sein Gesicht wieder dem Fenster zu, so als würde ihn nicht interessieren, was Angeal da von sich gab.

„Sephiroth, deinem Schweigen entnehme ich, dass du ihn auch liebst… oder… zumindest etwas mehr für ihn empfindest als… Freundschaft.“

Sephiroth schüttelte energisch den Kopf.

„Nein… was denkst du von mir?“

„Was ich von dir denke? Ich denke, dass das Eis zu schmelzen beginnt und du etwas spürst, das dir unbekannt ist und das dir deshalb Angst macht.“

„Wenn du meinst…“

„Genesis ist im Begriff dein Herz zu erobern. Denk an meine Worte, Sephiroth.“, mit diesen Worten verließ Angeal das Büro seines Freundes wieder und schloss hinter sich die Tür.

Sodann machte er sich wieder auf den Weg zurück in sein und Genesis’ Büro. Dort angekommen, öffnete er die Tür und betrat das Büro.

Natürlich sah Genesis Angeal an und grinste vor sich hin.

„Und was sagt er?“, fragte Genesis fast ein wenig gehässig, denn er konnte sich schon denken, dass Angeal gerade bei Sephiroth war.

„Nichts… was sollte er auch sagen… du kennst ihn ja.“

„Allerdings…“, erwiderte Genesis und konnte einen traurigen Unterton nicht unterdrücken.

„Du klingst traurig, Genesis. Was ist los?“

„Nichts… lass mich in Ruhe!!!“, mit diesen Worten die ziemlich traurig, aber auch verletzt klangen, stand er auf und verließ das Büro.

Vor dem Büro stehend, sah er sich unsicher um und wusste nun nicht wirklich wohin er nun gehen sollte. Sollte er es wagen noch einmal zu Sephiroth zu gehen und mit ihm zu reden? Würde sein Freund ihm überhaupt zuhören, oder würde er ihn aus dem Büro werfen?

Er musste es versuchen, sonst hätte er eh keine Ruhe.

Also machte er sich auf und ging geradewegs zum Büro seines Angebeteten. Dort angekommen, klopfte er höflich an und wartete ab.

Sephiroth, der noch immer aus dem Fenster sah und am Nachdenken war, fühlte sich nun in seinen Gedanken gestört. Doch ließ er wieder ein deutliches, aber sehr genervtes „Herein!“, hören.

Genesis öffnete die Tür und betrat sogleich das Büro seines Freundes, von dem er hoffte, dass er noch immer sein Freund war, und… dass es vielleicht irgendwann eine Beziehung geben würde.

Genesis ging ein wenig auf den Silberhaarigen zu, blieb jedoch, in einem etwas größeren Abstand, hinter ihm stehen.

Selbstverständlich hatte sich Sephiroth nicht umgedreht er wusste auch so, wer das Büro betreten hatte.

„Genesis, was willst DU nun schon wieder?!“

„Ich… ich… na ja, ich wollte mit dir reden… hach, nein, ich muss dir was sagen.“

„So?“

„Ja… ich, verzeih mir, dass ich dich störe, aber ..“

„Jetzt rede schon und stottere hier nicht herum.“

„Ja, was ich dir sagen wollte… ich… liebe dich, Sephiroth.“

Nach diesen Worten drehte sich Sephiroth nun doch um und sah Genesis, mit einer Mischung aus Überraschung und Entsetzen an.

„Du …du liebst mich? Nein, das…“

„Doch, das kann sehr wohl sein. Ich liebe dich schon, seit ich dich das erste Mal sah. Okay, ich gebe zu, dass ich dich anfangs nur besitzen wollte, aber… nun… nun ja, ich liebe dich wirklich. Bitte, du musst…“

„Ich muss gar nichts und jetzt verschwinde…“

„Bitte… Sephiroth…“

„Nein… hau ab… verschwinde und lass mich allein.“

„NEIN! Ich werde jetzt nicht verschwinden, das kannst du vergessen.“, mit diesen Worten ging Genesis noch etwas näher an seinen Freund heran und sah ihm tief, aber liebevoll in die Augen.

„Bitte, schick mich jetzt nicht weg.“, bat Genesis und umarmte seinen Angebeteten.

„Lass mich los, oder ich …“

„Was… ich?“

„Ich weiß, dass du mir nichts tun wirst. Denn das kannst du nicht.“

„Doch ich kann… denn ich hasse dich!“

„Nein, du hasst mich nicht.“, mit diesen Worten küsste Genesis Sephiroth, doch diesmal nicht leidenschaftlich…eher zärtlich und liebevoll.

Sogleich stieß Sephiroth seinen Freund wieder von sich.

„Was soll denn das werden?“

„Was das werden soll… nun, das sagte ich dir schon. Ich liebe dich und ich will dich für mich und für immer mit dir zusammen sein.“

„Ist das so?! Hast du auch nur eine Sekunde daran gedacht, ob ich das auch will?! Nein, das hast nicht, warum solltest du auch? Verlass mein Büro und zwar sofort! Hau ab… verschwinde!“

Das war deutlich! Genesis hob beschwichtigend die Hände, drehte sich um und verließ das Büro, ohne sich noch einmal umgedreht zu haben.

Nachdem Genesis das Büro verlassen und die Tür von außen geschlossen hatte, drehte sich Sephiroth wieder um und sah weiter nachdenklich zum Fenster hinaus. Warum auch immer, aber Genesis’ und Angeals Worte ließen Sephiroth nicht los. Ja, er dachte darüber nach und doch kam er immer wieder nur zu einem einzigen Ergebnis, dass „Liebe“ nichts weiter war, als eine dumme Gefühlsduselei, die er sich nicht leisten konnte, na ja… und irgendwie auch nicht wollte.

//Liebe… tze…//, dachte Sephiroth: //ich habe immer ohne Liebe gelebt und nie welche bekommen, warum sollte sich das jetzt ändern? Tze… und ausgerechnet Genesis, der sich mir immer als Rivale entgegen stellte… ausgerechnet er gesteht mir seine angebliche Liebe… dass ich nicht lache.//, mit diesen Gedanken lief er in seinem Büro herum, wie ein Tiger im Käfig, und konnte, trotz seiner Zweifel, diese Gedanken nicht los werden…

Zudem glaubte er Genesis’ Berührungen noch immer an seinem ganzen Körper zu spüren und zu fühlen und somit immer wieder stehen blieb, um seine Augen genießend zu schließen.

//Nein, das kann nicht sein… ich will das nicht. Genesis, das wirst du mir … nein… verdammt… nein…//

Diese Gedanken… sie überfielen Sephiroth, wie hungrige Wölfe. Er konnte sich nicht gegen diese Gedanken zur Wehr setzen und sie quälten ihn schrecklich. Nun war das Chaos in seinem Kopf perfekt…

Genesis war derweil in sein Büro, zu Angeal, zurückgekehrt und setzte sich in seinen Sessel. Kopfschüttelnd sah er abwechselnd zu Angeal und dann wieder an die Wand vor sich. Sein Gesicht war irgendwie starr und ausdruckslos. Er liebte Sephiroth doch, warum glaubte er ihm das nicht?

Sein Herz sehnte sich nach Sephiroth… es schrie beinahe nach ihm… und es irrte sich ganz gewiss nicht. Oder wollte sein Freund nur nicht wahrhaben, dass er ihn auch liebte? Nein, er würde nicht kampflos aufgeben und er würde Sephiroth so oder so „erobern“… egal wie lange es dauern würde.

So leicht würde er ihn nicht davon kommen lassen.

Sephiroth….

Natürlich sah Angeal, dass Genesis ein wenig betrübt war, doch was sollte oder konnte er denn tun? Am besten wäre wohl, wenn er vorerst schweigen würde, denn er wusste nun nicht, wie er Genesis trösten konnte oder ihm gut zureden sollte, was wahrscheinlich eh kaum sinnvoll war.

Und mit Sephiroth zu reden hatte ebenso viel Sinn, wie einer Kuh das Tanzen beizubringen, nämlich gar keinen… da konnte man schon eher gegen eine Wand reden und vielleicht ein Echo erwarten…

Sephiroth hatte nun mal seinen Stolz und seine Kälte und um ihn zu erobern, würde es von Genesis noch sehr viel Geduld erfordern. Wobei sich Angeal, bei dem was er grad dachte, gar nicht mehr so sicher war, denn als er mit ihm gesprochen hatte, hatte er das Gefühl gehabt, dass Sephiroths Eis langsam zu schmelzen begann. Sein Verhalten ließ jedenfalls keine anderen Schlüsse zu. Doch aus irgendeinem Grund schien er sich gegen alles zu sperren, was auch nur irgendwie nach Liebe aussah bzw. sich in irgendeiner Weise nach Liebe anfühlte.

Nun ja, es war ja eigentlich auch nicht weiter verwunderlich, bei dem was er durchgemacht hatte.

Konnte man den Beiden überhaupt helfen? Und wenn… wie… zudem sich Genesis ziemlich quälte, auch wenn er es nicht so direkt zeigte und Sephiroth… nun ja… er schien sich ebenso zu quälen, doch hatte er sich offenbar gut unter Kontrolle.

Sephiroth hatte sich derweil aus dem Staub gemacht. Er hatte sein Büro verlassen und schien beinahe auf der Flucht zu sein. Nein, er wollte sich dem nicht stellen, das sich Liebe nannte… niemals. Aber wohin konnte er nun verschwinden, ohne dass ihn jemand fand? Egal, hier konnte er jedenfalls nicht bleiben.

Natürlich hatte er die Rechnung ohne seine Freunde gemacht… Ein Fehler… und das von dem, ansonsten so nach Perfektion strebenden, Sephiroth… sehr merkwürdig…

Angeal dachte nach und Genesis schien auch ziemlich nachdenklich zu sein, doch schwiegen beide weiterhin.

Nur Genesis erhob sich irgendwann aus seinem Sessel, ging zur Bürotür, öffnete diese und wollte das Büro verlassen, als Angeal ihn ansprach:

„Wohin willst du, Genesis?“

„Ist doch egal…“

„Nein, es ist nicht egal.“

Genesis antwortete jedoch nicht mehr, sondern verließ das Büro und machte sich auf den Weg zum Büro seines Freundes. Er musste einfach noch einmal mit ihm reden und er nahm sich vor, dass er sich nun nicht mehr von ihm abblitzen lassen würde. Denn es tat ihm schon ziemlich weh, so sehr von IHM abgewiesen zu werden.

Er kam an dem Büro an und klopfte, wie es sich gehörte, an die Tür. Doch blieb alles still… nicht ein Ton kam aus dem Büro seines Freundes. Genesis kam die Sache sehr merkwürdig vor, dennoch versuchte er nun die Tür zu öffnen, was ihm nicht gelang, da diese abgeschlossen war und Sephiroth somit also nicht im Büro sein konnte, aber wohin, zum Teufel noch mal, konnte er nur gegangen sein?

Natürlich sorgte sich Genesis um seinen Freund, auch wenn er es nie so direkt zugeben würde.

//Sephiroth, wo bist du? Warum ergreifst du vor mir die Flucht? Und ich weiß, dass du vor mir fliehst, denn du kannst es weder glauben noch willst du es wahrhaben, dass du mich auch liebst, nicht wahr. Du hast Angst Gefühle zu zeigen und zuzulassen. Aber ich werde dich finden und dann werde ich mich nicht mehr von dir abweisen lassen. So weit weg kannst du gar nicht sein, dass ich dich nicht finde.//

Mit diesen und anderen Gedanken machte sich Genesis daran das Gebäude zu verlassen. Er musste Sephiroth suchen und er war sich sicher, dass er ihn finden würde.

Unterdessen hatte sich Sephiroth schon sehr weit von dem Gebäude entfernt und hoffte, dass noch niemand, insbesondere nicht Genesis, sein Verschwinden bemerkt hatte. Und er hoffte schnell und weit genug verschwinden zu können, bevor es jemand merkte.

Doch als Genesis das Gebäude nun ebenfalls verlassen hatte, konnte er seinen silberhaarigen Freund gerade noch sehen, denn er war ja in der Luft nun nicht gerade zu übersehen. Breit grinsend ließ er seinen Flügel erscheinen, erhob sich in die Luft und folgte Sephiroth. Nein, er würde ihn nicht entkommen lassen. Er würde schon dafür sorgen, dass sich Sephiroth seiner Angst stellte.

Eine ganze Weile war Sephiroth nun schon geflogen, als er, zu spät, bemerkte, dass er wiederum verfolgt wurde:

//Ausgerechnet Genesis… warum? Verdammt!//, dachte Sephiroth, doch wusste er natürlich, dass es nun keinen Sinn mehr machte weiter zu fliehen. Warum passierten ausgerechnet ihm, in letzter Zeit, so viele Fehler? Er verstand es nicht.

Schließlich landete er und nur wenig später landete auch Genesis… genau vor Sephiroth und grinste ihn frech an.

„Was willst du, Genesis. Lass mich doch…“

„Ich soll dich in Ruhe lassen… nein, das kannst du vergessen. Du wirst…“

„Ich werde gar nichts…“

„Oh doch, du wirst… mir zuhören, denn ich werde mich nicht noch einmal von dir abweisen lassen.“

Sephiroth schwieg nun und spielte den Beleidigten, den sonst eigentlich Genesis gern spielte, wenn er mal wieder gegen seinen silberhaarigen Freund verloren hatte.

Genesis grinste, als er sah, dass sein Freund nun den Beleidigten spielte.

„Weißt du, du siehst richtig niedlich aus, wenn du den Beleidigten spielst. Aber hör auf damit, das steht dir nicht, mein Schöner.“

„Hör DU lieber auf Unsinn zu reden.“

„Gut, wie du willst. Wie du weißt, liebe ich dich und ich will mit dir zusammen sein.“

„Ist das so?!“

„Ja.“

„Dass ich nicht lache. Du warst jahrelang, mein Rivale und mein Freund und nun höre ich solche Sachen von dir… Tze…“

„Ja, das stimmt wohl, aber ich habe dich dennoch immer sehr bewundert, weil ich so sein wollte, wie du… ich wollte genauso perfekt kämpfen können, wie du. Leider ist mir das nie wirklich gelungen. Sephiroth, bitte glaub mir, ich… liebe dich wirklich.“, gestand Genesis seinem Freund.

„Und wenn du es mir noch ein paar mal sagst, ich will das nicht.“

„Was muss ich tun, damit du mir glaubst? Soll ich vor dir auf die Knie fallen… gut… ich tu es..“, mit diesen Worten ließ sich Genesis tatsächlich vor Sephiroth auf die Knie fallen, etwas das ihm sehr, sehr schwer fiel und ihn nur noch mehr erniedrigte, aber für IHN tat er es.

Nun sah Sephiroth auf seinen Freund herab und nun war er derjenige der grinste. Er zog Masamune hervor, hielt es Genesis an die Kehle, doch verletzte er ihn dabei nicht, und hob so dessen Gesicht ein wenig an, um ihm besser in die Augen sehen und dessen „Unterwürfigkeit“ genießen zu können.

Und Genesis sah ihm in die Augen… in diese wunderschönen grün-blauen Augen, in dessen Weiten er sich beinahe verlor…

„Und nun sag es mir noch einmal, dass du mich… liebst!“, forderte Sephiroth Genesis auf.

„Ich liebe dich und ich weiß, man hat…“, kam Genesis der Aufforderung nach, doch konnte er seinen Satz nicht beenden.

Sephiroth bückte sich, doch ließ er sein Schwert nicht sinken, nein er änderte lediglich die Richtung der Klinge, die nun mit der Schneide direkt am Hals seines rothaarigen Freundes saß:

„Halt den Mund, Genesis!“, befahl Sephiroth, gespielt.

Genesis schwieg und bewegte sich kein bisschen, sondern wartete ab.

Gefährlich nahe kam Sephiroth Genesis’ Gesicht, so dass er schon dessen Atem spüren konnte und Genesis genauso. Schließlich küsste er ihn, zunächst nur sehr sanft und ließ noch immer nicht sein Schwert sinken. Nach einer Weile wurde sein Kuss nun doch sehr leidenschaftlich, denn er konnte diesen weichen Lippen seines Freundes kaum mehr widerstehen und ließ nun auch sein Schwert sinken, so dass es scheppernd zu Boden fiel.

Er kniete sich nun zu seinem Freund hinab und nahm ihn in die Arme. Das war worauf Genesis gewartet hatte. Er legte seine Arme nun ebenfalls um Sephiroth und erwiderte dessen Küsse nur allzu gern, zudem fühlten sich die Berührungen, die Sephiroth Genesis nun angedeihen ließ, einfach nur einmalig an… so rein und unschuldig. Selbstverständlich konnte nun auch Genesis nicht widerstehen, berührte und streichelte Sephiroth zärtlich.

Da hier eh niemand zu sehen war, konnten beide nicht widerstehen und begannen übereinander herzufallen.

Sephiroth, der seine Gefühle grad recht wenig unter Kontrolle hatte, begann Genesis leidenschaftlich zu küssen, was dieser nur allzu gern erwiderte und begann seinen, nun endlich, Geliebten auszuziehen. Aber Sephiroth war auch nicht faul und zog den Rothaarigen ebenfalls aus, während er ihn zärtlich streichelte.

Doch war Genesis wieder ein ganz klein wenig schneller, als sein werter Freund und legte diesen nun rücklings auf die Wiese, um sich dann an dessen Körper herab zu küssen. Natürlich stöhnte Sephiroth leise auf, als er merkte, was sein Liebling mit ihm tat.

Doch war Sephiroth nun auch nicht ganz unbeholfen und drehte sich mit dem Rothaarigen, so dass dieser nun unter ihm lag. Da Sephiroth nun auch nicht dumm war, hatte er, von seinem „ersten Mal“ ziemlich schnell gelernt und begann sich nun an Genesis’ Körper herab zu küssen, was er sehr langsam und genussvoll tat.

Genesis schloss nun die Augen und genoss was er spürte und es fühlte sich gut an, was sein Geliebter mit ihm tat. Bald hatte er den Hosenbund seines Liebsten erreicht, stoppte aber noch und küsste sich an dem schönen Körper des Rothaarigen wieder hinauf, um ihn dann wieder leidenschaftlich zu küssen, während er die Hose seines Liebsten geschickt öffnete und diese ziemlich schnell entfernt hatte. Noch immer seinen Liebsten küssend, legte er eine Hand auf dessen Männlichkeit und ließ diese dort ruhen, was seinen Liebling nun ein Stöhnen entlockte.

Nun wanderte er wieder an dem Körper des Rothaarigen herab und hatte dessen Männlichkeit schon bald erreicht, das er dann zu küssen begann und seine Zunge auf dessen Spitze tanzen ließ.

Genesis vergrub seine Hände in den weichen Haaren seines Liebsten, als er die Lippen von Sephiroth auf seiner Männlichkeit spürte. Grinsend nahm Sephiroth Genesis’ Reaktion wahr, umhüllte den kleinen Genesis mit seinen Lippen und begann erst leicht, dann heftiger zu saugen.

Genesis hob sein Becken seinem Liebsten entgegen… er wollte mehr… viel mehr und Sephiroth erfüllte ihm seinen Wunsch, jedoch nicht mehr lang…

Schon während er seinen Liebsten verwöhnte, hatte er zwischendurch eine Finger befeuchtet und diese in den Eingang des Rothaarigen eingeführt, um ihn zu weiten und vorzubereiten, was Genesis laut aufstöhnen ließ und er seine Hände nun, nach Halt suchend, in dem Rasen vergrub, so dass schon die Fingerknochen weiß hervor traten. Ein wenig verwöhnte Sephiroth Genesis noch, als sein Liebster jedoch kurz vor seinem Höhepunkt stand, ließ Sephiroth von ihm ab, zog sich nun ebenfalls aus und befeuchtete sein schon sehr erregte Männlichkeit. Er spreizte die Beine seines Liebsten noch etwas mehr, kniete sich zwischen die Beine seines Liebsten und drang dann vorsichtig in seinen Liebsten ein, der nun sehr laut aufstöhnte und sich kaum noch halten konnte.

Diese Enge entlockte nun auch Sephiroth ein sehr erregtes Stöhnen, doch wartete er, bis sich Genesis an ihn gewöhnt hatte. Genesis brauchte jedoch nicht lange und bewegte sich schon bald seinem Liebling entgegen, der dann sogleich erst sacht, dann heftig in ihn zu stoßen begann.

Die Luft war nun erfüllt von dem Stöhnen, das beide so ungehemmt von sich gaben, während sie sich liebten…

Sephiroth bewegte sich nun sehr heftig in Genesis und massierte dessen Männlichkeit in exakt demselben Rhythmus, wie er in ihn stieß.

Schließlich ergossen sich beide gleichzeitig, mit einem lauten erregten … kehligen Stöhnen…

„aaaahhhhhh…. S-Seeeeephiiiiiiiiroth…!!!!!!!!“

„G-Geeeeeeeneeeeeesis…!!!!“

Sephiroth zog sich dann wieder aus seinem Liebsten zurück und legte sich neben ihn, nachdem er ihn sanft geküsst hatte, während Genesis sich an ihn schmiegte und ihn zärtlich streichelte.

„Ich liebe dich so sehr, Sephiroth.“

„Ich dich auch… Genesis.“…..

Unterdessen machte sich nun Angeal ziemliche Sorgen um seine Freunde, da sie nun schon seit Stunden verschwunden waren.

So verließ er ebenfalls sein Büro und wollte sich auf die Suche nach seinen Freunden machen.

Er wollte eben das Gebäude verlassen, als ihm Zack über den Weg lief und ihn freudestrahlend ansprach:

„Hallo Angeal! Lange nicht gesehen, wie gehts dir?“

„Hallo Zack! Du, ich hab grad gar keine Zeit und muss los.“

„Hast du wieder eine Mission?“

„Nein.“

„Wieso hast du dann keine Zeit. Das kapiere ich grad nicht.“

„Musst du auch nicht.“

„Hey, nun rede doch mal mit mir, ich reiß dir schon nicht den Kopf ab.“

„Lass mich in Ruhe, Zack.“

„Hey, was hast du denn?!“

„Verdammt… lass mich doch einfach in Ruhe!“

„Nein, ich lasse dich jetzt nicht in Ruhe! Was ist los, Angeal?! Verdammt, wir kennen uns schon so lange und immer konnten wir, über alles, miteinander…“

„Zack… verschwinde einfach!“

„Nein!“

„Dann eben nicht…“, damit ließ Angeal Zack stehen und verließ das Gebäude.

Zack sah ihm enttäuscht nach, doch folgte er ihm, denn er war jemand der nicht so schnell aufgab… hatte er es doch bei seinem Lehrmeister, der niemand anderes, als Angeal war, gelernt.

Natürlich merkte Angeal sehr schnell, dass Zack ihm folgte und drehte sich deshalb um, ging auf Zack zu, packte ihn etwas unsanft an den Schultern und fragte ihn, leicht wütend:

„Warum folgst du mir, Zack? Was genau willst du damit erreichen?!“

„Was ich erreichen will? Ich gebe nicht auf, das ist alles… so wie ich es bei dir gelernt habe!“

„Dann lernst du jetzt eben was neues… verzieh dich und hör auf mir nachzulaufen… kapiert!?“, mit diesen Worten ließ Angeal Zack stehen, obgleich es eigentlich nicht seine Art war.

Zack sah Angeal traurig nach, doch wollte er ihn nun nicht weiter nerven und ging in eine andere Richtung davon. Er würde sich später noch einmal mit Angeal befassen und dann würde er ihn nicht mehr so einfach entkommen lassen…

Nachdem Sephiroth, sehr zu Genesis’ Freude, dessen Liebesgeständnis, mehr oder weniger erwidert hatte und sich die beiden natürlich nicht zusammennehmen konnten und sich unbedingt verführen mussten, waren sie nun, sozusagen, ein Paar.

Worüber Sephiroth jedoch nie mit jemandem gesprochen hatte, war die Tatsache, dass er Genesis schon sehr lange mochte… liebte und…. begehrte… jedoch hatte er es immer für sich behalten, denn zum einen wusste er nicht, wie Angeal oder auch andere darauf reagieren würden… insbesondere fürchtete er die Reaktion von Genesis.

Da er keine Möglichkeit sah seine Gefühle auszuleben geschweige mit jemandem drüber zu reden, hatte er eine eiskalte Mauer um seine Gefühle entstehen lassen, so dass niemand diese Mauer auch nur ansatzweise durchbrechen konnte. Mit der Zeit und bei dem was er durchgemacht hatte, war aus dieser verhältnismäßig kleinen Mauer ein riesiger Eisberg geworden, der nunmehr kaum noch zu überwinden war.

Als Genesis sich ihm jedoch offenbarte, konnte es zunächst nicht glauben, denn Genesis hatte sich ihm immer als Freund, aber auch als Rivale gegenüber gestellt. Doch nun, da Genesis ihm andauernd gefolgt war und sogar vor ihm gekniet hatte, war er sich ganz sicher, dass sein Freund es ernst meinte. Dennoch konnte er seine übergroße Angst, verletzt zu werden, nicht so ganz überwinden…

Doch nun lagen sich die Beiden noch eine halbe Ewigkeit in den Armen und schwiegen, denn jedes weitere Wort wäre, in diesem so kostbaren Moment, einfach nur zu viel gewesen.

Angeal hatte derweil das Gebäude verlassen, ließ seinen weißen Flügel, am Rücken, erscheinen und flog, auf der Suche nach seinen Freunden, davon. Er machte sich große Sorgen, ob es seinen Freunden auch wirklich gut ging. Vielleicht, so dachte er, bekämpften sie sich gerade mal wieder.

Was wirklich abging konnte er ja nicht wissen.

Nach langer Suche endlich fand er die Beiden engumschlungen auf einer wunderschönen Wiese liegen und grinste nur still in sich hinein… die Beiden waren doch wirklich zu süß. Er wagte es jetzt nicht zu landen, denn er wollte die Beiden nicht stören. So flog er zurück zum Hauptgebäude, landete und begab sich in sein Zimmer, wo er sich auf sein Bett setzte und nachdachte, während er an die Wand vor sich starrte.

Immer weiter versank Angeal in Gedanken… es war, als wäre er vollkommen gefangen in seinen Gedanken… warum auch immer…

Zack, noch immer ziemlich enttäuscht von seinem Freund und einstigen Mentor, hatte sich in eine Bar begeben und betrank sich nun schon seit einiger Zeit sinnlos, während er den Barkeeper und einen Fremden, mit seinen „Sorgen“ zu textete.

„W-weissu… er isch mein Freund… und er war mal mein Mentor… und …nu läscht er misch einfach sch-schtehen… verschtehst du?“

„Wer ist es denn und wer bist du?“

„Isch bin…Zack… und Angeal… weissu… er war…“

„Ja, ich weiß, er war dein Freund und dein Mentor.“

„Genau… aber er isch immer noch mein Freund… weissu…“

„Ja, ich weiß und ich denke, du hast jetzt genug, mein Freund. Komm, ich bring dich jetzt nach Hause, okay.“

„Nein… isch… will nisch… lass misch…“

Der Barkeeper nickte dem Fremden zu und dieser hob, entgegen des Protests von Zack, diesen hoch, lud ihn sich über die Schulter und verließ die Bar. Wohin er gehen musste wusste er, denn Shin-Ra war ja weithin bekannt und nachdem Zack Angeal erwähnt hatte, wusste nun auch der Fremde wohin er Zack bringen musste.

Ungehindert konnte er das Gebäude betreten und erkundigte sich wo denn das Zimmer seiner „Last“, die er noch immer auf den Schultern trug, wäre. Schnell bekam er die Information und machte sich auf den Weg zum besagten Zimmer…

Nachdem Angeal nun endlich mal zu ende gedacht hatte, verließ er sein Zimmer und wollte noch einmal in sein Büro gehen, um noch etwas zu holen, als ihm ein Fremder entgegen kam, der Jemanden, den er zudem sehr gut kannte, auf den Schultern trug. Er ging auf den Fremden zu und fragte diesen, unnötigerweise, nachdem er ihn begrüßt hatte:

„Ist das Zack, den du da auf deiner Schulter mit dir herumträgst?“

„Ja. Er hat sich in einer Bar sinnlos betrunken und faselte so verschiedene Sachen, von einem Freund und seinem Mentor.“

„Ja, das ist Zack. Sein einstiger Mentor bin… ich.“

„Ah ja, verstehe. Dann bist du also Angeal.“

„Genau.“

„Könntest du dich dann bitte weiter um ihn kümmern? Ich glaube es geht ihm gar nicht gut und das liegt sicher nicht nur daran, dass er zu viel Alkohol getrunken hat.“

„Ist okay, ich kümmere mich um ihn.“, mit diesen Worten nahm er Zack dem Fremden ab und trug ihn auf seinen Armen, nachdem er sich bei dem Fremden bedankt und sich von diesem verabschiedet hatte, in sein Zimmer. Dort legte er ihn auf sein Bett, zog ihm die Schuhe aus und deckte ihn, mit einer leichten Decke, zu.

Zack war zwischenzeitlich eingeschlafen und fantasierte nun, während er sich in dem Bett hin und her wälzte und immer wieder Angeals Namen vor sich hin murmelte.

Natürlich ließ Angeal Zack nicht im Stich und kümmerte sich um seinen Freund, dem es tatsächlich sehr schlecht ging und es schien wirklich nicht nur an der nicht unerheblichen Menge Alkohol zu liegen, die Zack zu sich genommen hatte.

Nur was mit Zack noch los sein könnte, darauf kam Angeal nicht…

(typisch Mann)

Genesis und Sephiroth waren nun endlich auch mal wieder zurückgekehrt und konnten sich irgendwie kaum voneinander lösen, dennoch lösten sie sich für kurze Zeit voneinander und gingen zunächst, jeder für sich, in sein Zimmer.

Genesis duschte und zog sich anschließend um. Dann ging er zum Zimmer von Angeal, nachdem er ihn, im Büro, nicht angetroffen hatte, klopfte an, öffnete die Tür und betrat das Zimmer. Natürlich staunte er nicht schlecht, als er Zack in dem Bett seines Freundes liegen sah.

„Was ist denn hier los?“

„Siehst du doch.“

„Was soll ich sehen?“

„Nichts… schon gut.“

„Hey, nun sag schon, warum liegt der „Welpe“ in deinem Bett?“

„Weil er sich sinnlos betrunken hat und wahrscheinlich noch ganz andere Probleme zu haben scheint.“

Genesis schwieg kurz, als er hörte was der „Welpe“ da vor sich hin murmelte. Dann grinste er Angeal an:

„Hörst du es denn nicht?“

„Klar, höre ich was er da vor sich hin sagt… ich bin ja nicht taub.“

„Hm… für mich hört sich das ganz so an, als würdest du ihm sehr fehlen.“

„Hör auf so einen Unsinn zu erzählen, Genesis.“

„Sieh ihn dir doch an… er …verzehrt sich ja beinahe nach dir. Und ich bin mir ganz sicher, dass er sich nur betrunken hat, weil er…“

„…es wäre besser für deine Gesundheit, wenn du den Satz nicht zu ende führst.“

„…so… ich werde es dennoch riskieren… er hat sich betrunken, weil er L…“

„Genesis…!!“

„Liebeskummer hat… er sehnt sich nach dir… Angeal…“

Angeal schwieg und schüttelte nur den Kopf.

„Du kannst den Kopf schütteln so lang du willst, doch es wird nichts an der Tatsache ändern, dass der Kleine, da in deinem Bett, bis über beide Ohren in dich verliebt ist.“

„Halt deinen Mund, Genesis!“

„Du kannst mir, allen anderen und auch dem Rest der Welt was vormachen und meinetwegen dir sonst was einreden und allen das Reden verbieten, aber deinem Herzen und auch dem Kleinen da, kannst du nichts vormachen. Er ist bis über beide Ohren in dich verliebt. Und dir ist er auch nicht ganz egal, sonst würdest du dich nicht so liebevoll um ihn kümmern und du hast ihn ausgebildet.

Niemandem sonst hast du dich so gewidmet, wie ihm. Das konnte ich oft genug beobachten.

Lass dir das mal durch den Kopf gehen, Angeal. Und rede mit dem Kleinen. Alles andere bringt nichts, glaub mir.“

Angeal hatte Genesis zugehört und sah ihn an, während sich Genesis wieder in Richtung Tür bewegte und das Zimmer dann verließ, währenddessen Angeal Genesis zunächst nachsah und dann seinen Blick auf Zack richtete, der sich langsam zu beruhigen schien. Ein leichtes Lächeln zierte seine Lippen, als er Zack beobachtete.

//Niedlich bist du ja wirklich.//, dachte er bei sich. //Aber was würdest du tun, wenn ich dich ließe? Ich glaube, das Risiko ist mir zu hoch… um es eingehen zu können und dich… an mich heran zu lassen. Nein, Zack… so leid es mir tut, das kann ich nicht.//

Kaum hatte Angeal diese Gedanken zu ende gedacht, drehte sich Zack um und kuschelte sich, unabsichtlich, an Angeal heran, der bei ihm auf dem Bett saß, und wurde nun sehr viel ruhiger und er begann sogar im Schlaf zu lächeln…

Natürlich hatte auch Sephiroth geduscht und sich anschließend ausgiebig gepflegt… eben wie immer. Auch er hatte sich dann umgezogen und sein Zimmer verlassen, da er noch etwas mit Angeal besprechen wollte. Sephiroth hatte das Zimmer seines Freundes erreicht, klopfte an, öffnete die Tür und betrat das Zimmer sogleich, so wie er es gewohnt war. Wie erstaunt war er aber, als auch er Zack in dem Bett seines Freundes liegen und schlafen sah. Zudem hatte sich Zack an Angeal gekuschelt. Natürlich musste nun auch Sephiroth grinsen, als er das sah. Doch sprach er:

„Angeal, ich wollte eigentlich etwas mit dir besprechen, aber ich seh schon, du… bist anderweitig beschäftigt. Warum schläft Zack in deinem Bett?“

„Er hat sich wohl sinnlos betrunken… warum auch immer.“

„Na, so sinnlos scheint mir das gar nicht zu sein, so wie er sich an dich schmiegt. Also, wenn du meine Meinung…“

„Nein, ich will deine Meinung, aber, nicht hören und nun raus aus meinem Zimmer und kümmere dich um deinen Kram!“

„Au, du scheinst ja ganz schön gereizt zu sein. So kenne ich dich gar nicht, Angeal, wo du doch immer die Ruhe selbst bist und immer alles bestens im Griff hast. Ich werde dir meine Meinung dennoch sagen…“

„Sephiroth!!“

„Nein! Du verbietest mir nicht zu reden, vergiss es! Der Kleine scheint dich sehr zu lieben… oder ist zumindest ziemlich verliebt in dich… ich mein, vielleicht mag er dich ja auch nur sehr. Und du scheinst auch einen ziemlichen Narren an ihm gefressen zu haben, so wie du ihn ansiehst… meinst du das habe ich nicht längst mitbekommen. Na ja, mir solls egal sein, aber rede mit ihm und kümmere dich um ihn, denn ich habe noch so einige Aufgaben für ihn. Und ich will nicht, dass er dabei Fehler macht, das kann ich mir nicht leisten.“

Damit drehte sich Sephiroth um, verließ das Zimmer wieder und schloss leise hinter sich die Tür.

Auf dem Weg in sein Büro traf er auf Genesis… natürlich entflammte beider Leidenschaft sofort wieder, so dass sie sich in Genesis’ Zimmer begaben und dort sogleich übereinander herfielen, da sie ihre Triebe, in Gegenwart des jeweils anderen, nicht mehr wirklich kontrollieren konnten…

Irgendwann erwachte Zack und sah sich zunächst ziemlich schlaftrunken um. Er war so vollkommen verplant, dass er erst mal gar nicht mitbekam, dass er sich nicht in seinem, sondern in Angeals Zimmer befand, und dass noch dazu Angeal bei ihm saß!

Erst als er sich zu räkeln begann, merkte er, dass er irgendwie nicht allein hier war. Sogleich war er hellwach und stocknüchtern.

Mit hochrotem Gesicht sah er Angeal an und konnte sich zunächst nicht wirklich mitteilen, obwohl er sich nun eigentlich entschuldigen wollte.

„Na du, alles klar bei dir?“

Zack sah Angeal an und kratzte sich verlegen am Hinterkopf.

„Ich… ähm… ja danke, es geht schon.“

„Gut, wir müssen nämlich reden.“

„Ähm… ja, worüber denn?“

„Darüber, warum du dich so sinnlos betrunken hast. Was sollte das, Zack?!“

„Ich… es tut mir leid. Ich wollte… nein, ich weiß auch nicht… hach… ja …verdammt… ich weil… ich…“

„Weil was? Was ist los mit dir, Zack?! So kenne ich dich gar nicht.“

Nun platzte Zack der Kragen:

„Ich kenne dich auch anders, du hast dich auch sehr verändert und du hast mich einfach so stehen lassen. Das hat schon ziemlich weh getan, weißt du das?! Und.. was mit mir los ist… willst du wissen, ja…“

„Ja.“

„Ich werde es dir sagen… ich… ich habe mich in dich verliebt!“, antwortete Zack und sah nun auf das Bett, denn jetzt konnte er Angeal erst mal nicht mehr ansehen… sonst hätte sich wahrscheinlich der Boden unter ihm aufgetan und ihn verschlungen.

Angeal sah Zack zunächst nur an, dann erhob er sich von dem Bett und entfernte sich ein Stück. Hatten Sephiroth und Genesis also doch recht gehabt, mit dem was sie sagten. Aber was sollte er jetzt tun… er konnte sich doch unmöglich darauf einlassen und … was würde vor allem Zack tun, wenn er ihn an sich heran ließe?

Zack sah nun doch auf, als er merkte, dass Angeal aufgestanden war und sich ein Stück entfernt hatte.

„Angeal… ich…“ Zack stand auf und ging langsam auf den Schwarzhaarigen zu. „…ich wollte dir nicht weh tun, bitte verzeih mir. Aber… ich… habe mich wirklich in dich verliebt.“

Dann hatte er Angeal erreicht, der Zack nur starr ansah und nicht glauben konnte, was er ihm gesagt hatte.

Er wich Zack aus und zog sich nach hinten zurück, doch hatte er schon bald die Wand hinter sich erreicht und konnte nun nicht mehr ausweichen. Schon hatte Zack seinen Freund erreicht und stand nun genau vor ihm.

„Bitte, lauf nicht vor mir weg…. hab keine Angst… ich… werde dir nicht weh tun.“ und grinste sein Gegenüber an, während er langsam seine rechte Hand hob und Angeal sanft über die Wange zu streicheln begann.

Angeal hatte es jedoch kurzzeitig die Sprache verschlagen. Nie und nimmer hätte er erwartet, dass Zack sich in ihn verlieben würde. Doch er schloss die Augen und genoss was Zack tat, aber er musste nun hart schlucken.

Da Zack keinen Widerstand spürte, ging er noch einen Schritt weiter und kam, dem Gesicht seines Freundes gefährlich nahe, bis er schließlich seine Lippen sanft auf die von Angeal legte und ihn zärtlich, aber kurz küsste.

Natürlich öffnete Angeal sogleich die Augen und sah Zack an. Seine Gedanken überschlugen sich beinahe und er konnte sich nur mit viel Mühe zusammennehmen.

//Nein, ich muss ihn stoppen… wer weiß, was er sonst macht, wenn… ich ihn lasse… nein… ich darf ihn nicht an mich heran lassen.//, dachte Angeal nur und drehte dann seinen Kopf zur Seite:

„Bitte, geh jetzt…. ich… ich hab… noch zu tun.“

„So, du hast also zu tun, ja. Warum glaube ich dir das jetzt nicht?“

„Das ist mir egal, ob du es glaubst oder nicht… geh und lass mich allein.“

„Nein. Willst du wissen was ich glaube. Ich glaube, dass du Angst hast und schüchtern bist… musst du doch nicht… nachdem ich dir gesagt habe, dass… ich mich in dich verliebt habe. Angeal, ich liebe…“

„Verschwinde und …lass mich in Ruhe… bitte…“, erwiderte Angeal, wobei er diese Worte nur noch flüsterte und sein Widerstand nur noch sehr halbherzig war.

„Ich liebe dich trotzdem, Angeal, egal was du dir vielleicht gerade einzureden versuchst. Und ich denke, dass du jetzt nichts zu tun hast und es nur als Vorwand benutzt, um allein zu sein. Stimmt doch, oder?“

Wieder schwieg Angeal, doch konnte er Zack nun nicht ansehen, denn er wusste ja, dass der Kleine recht hatte, mit dem was er sagte.

„Es stimmt also. Angeal, ich kenne dich zu lang und weiß, dass du Angst hast. Aber glaubst du wirklich, dass ich dir weh tun werde?“

Irgendwie musste sich Angeal nun doch Luft machen… oder wollte er nur ablenken…?

„Ich habe keine Angst, das solltest selbst DU wissen. Du willst also wirklich wissen, was ich denke…?!“

„Ja.“

„Ich denke, was würdest du tun, wenn ich dich ließe… wenn ich dich an mich heran ließe. Und… ich denke, dass ich das nicht riskieren will.“

„Hmm… gut, du willst es also nicht riskieren, das verstehe ich. Aber warum lässt du es mich nicht einfach versuchen und …entscheidest dann, ob du es weiter riskieren willst oder nicht. Angeal, komm schon, lass mich an dich heran… bitte. Ich liebe dich und ich werde dir nicht weh tun.“, mit diesen Worten, nahm Zack das Gesicht seines Freundes in seine Hände und küsste Angeal nun sehr viel länger, leidenschaftlicher und fordernd.

Zack entfernte seine Hände von dem Gesicht des schwarzhaarigen Kämpfers und erkundete nun den Körper seines Freundes.

Das fühlte sich nun doch viel zu gut an, als dass Angeal es ignorieren konnte und erwiderte den Kuss von Zack, während auch er ihn, noch etwas unsicher, streichelte und berührte.

Zack drehte Angeal nun so, dass er mit dem Rücken zum Bett stand und schob ihn dann in Richtung des Bettes. Vorsichtig ließ er Angeal auf das Bett gleiten und setzte sich dann auf seine Beine… so wurde eine eventuelle Flucht zumindest erschwert. Denn Zack hatte nun nicht vor Angeal davon laufen zu lassen.

Er küsste ihn weiter und begann seine Hände unter die Kleidung seines Angebeteten gleiten zu lassen und streichelte dort dessen warme weiche Haut.

Angeal biss sich nun auf die Unterlippe, um nicht leise aufstöhnen zu müssen, dennoch schloss er die Augen und genoss was er fühlte.

Zack, der weiterhin keinen Widerstand spürte, entkleidete nun den Oberkörper seines ehemaligen Mentors und küsste sich, angefangen am Hals, den Körper seines Liebsten herab. Auch hinterließ er kleine Bisse, die aber nicht weh taten.

Sehr zu seinem Leidwesen reagierte Angeals Körper sehr stark auf das was „sein“ Kleiner da tat, so dass er nun doch leise aufstöhnte, was Zack ein ziemlich breites Grinsen entlockte und er sich dachte:

//Wenn dich das schon so erregt, dann bin ich gespannt, was du gleich von meiner Zunge halten wirst.//

Noch einmal wanderte er den Körper seines Geliebten wieder hoch, küsste Angeal auf den Mund und strich sacht aber fordernd, mit seiner Zunge über dessen weiche Lippen.

Und so als könnte er nicht anders, öffnete Angeal seinen Mund, so dass Zacks Zunge, in dessen Mundhöhle eindringen und diese erforschen konnte. Währenddessen schickte er seine Hände langsam auf Wanderschaft. Er musste sehr behutsam vorgehen, denn er wollte seinen „Geliebten“ ja nicht verschrecken, dennoch hatte er schon bald die Mitte des Körpers erreicht, legte eine seiner Hände auf die äußerst empfindliche Stelle zwischen den Beinen seines „Liebsten“ und ließ diese dort liegen.

Sofort begann Angeal aufzustöhnen, als er merkte, was Zack mit ihm tat.

Zack grinste, als er Angeals Reaktion sah und hörte. Langsam knöpfte er Angeals Hose auf und ließ erst mal nur seine Hand hinein gleiten, um diese dann einfach nur auf dessen Männlichkeit ruhen zu lassen, während das Stöhnen seines unter ihm liegenden Freundes, schon ein wenig lauter wurde.

Geschickt zog er seinem Freund nun die Hose und auch die Shorts aus und tat erst mal gar nichts weiter, außer ihn nur kurz zu betrachten. Schließlich küsste und leckte er sich an dem Körper des Älteren herab und ließ auch die Brustwarzen nicht aus, die er zärtlich liebkoste, was Angeal ein Seufzen entlockte und er sich schon jetzt, unter Zacks Behandlung, zu winden begann.

Wieder musste Zack grinsen:

//Schon jetzt so empfindlich …armer Angeal… wenn du wüsstest, dass ich mit dir noch lang nicht fertig bin…//

Den Bauchnabel erreicht versenkte der Zack seine Zunge darin und wanderte anschließend küssend und leckend den Körper weiter herab, doch ließ er die Männlichkeit seines Liebsten erst mal außer Acht und leckte zunächst nur die Innenseiten der Schenkel seines „Geliebten“ hinauf.

Derweil hatte sich Angeal nur noch sehr wenig unter Kontrolle und seine Hände krallten sich jetzt in das Laken unter sich.

Zack hatte die Männlichkeit seines Liebsten erreicht und küsste diese erst mal nur, dann ließ er seine Zunge, langsam und genüsslich an der Männlichkeit seines Lieblings entlanggleiten, was diesem dann ein sehr lautes Stöhnen entlockte und er sich kaum mehr beherrschen konnte.

Nur kurz ließ er von Angeal ab, um sich selbst ebenfalls zu entkleiden, was er auch tat. Sich seinem Liebsten wieder zuwendend umschlossen seine Lippen nun um die Männlichkeit seines Freundes und begann erst sanft, dann immer gieriger werdend, zu saugen.

Seinen Rücken durchdrückend und sich windend, gruben sich Angeals Hände hilflos, nach Halt suchend, in das Bettlaken unter sich, so dass seine Fingerknochen schon weiß hervortraten und sein Stöhnen nun immer lauter wurde.

Zack beobachtete Angeal dabei und konnte sich ein leichtes Grinsen nicht wirklich verkneifen.

Schließlich ließ er kurz von ihm ab, wofür er ein enttäuschtes Seufzen erntete und sah Angeal grinsend an, dann küsste er ihn, unter Einsatz seiner Zunge leidenschaftlich, löste den Kuss jedoch schon bald wieder, um dann erst einen dann zwei seiner Finger im Mund seines Liebsten verschwinden zu lassen.

Sogleich begann Angeal an Zacks Fingern, wie ein Drogenabhängiger auf Entzug, zu saugen, was diesen dann auch schon ziemlich erregte und er dachte:

//Sieh an, der große starke Angeal… nun SO hilflos und SO erregt…//

Schließlich entzog Zack Angeal seine Finger wieder, um dann wieder zu dessen Mitte zu wandern.

Er spreizte die Beine seines Lieblings und drang dann, erst mit einem, dann mit zwei Fingern, langsam in ihn ein, um ihn zu weiten und auf das vorzubereiten, was er gleich tun würde.

Während er ihn weitete, umschloss er Angeals Männlichkeit wieder mit seinen warmen weichen Lippen und entlockte ihm somit ein sehr lautes und erregtes Stöhnen.

Angeals Verstand hatte sich schon lange von ihm verabschiedet und dem Wahnsinn Platz gemacht, lange würde er wohl nicht mehr durchhalten, denn er kannte so was genaugenommen ja nicht.

Und so kam es dann auch, dass er sich nur wenig später, mit einem äußerst erregten Stöhnen hart in Zacks Mund ergoss, während sich sein Körper, wie eine Feder, anspannte und sich aufbäumte.

Genüsslich schluckte Zack alles was ihm der Größere „gab“ runter und leckte sich verführerisch über die Lippen, als er Angeal ansah, wie er so erregt vor ihm lag.

Doch auch Zacks Erregung forderte nun befriedigt zu werden, so dass er nicht darauf warten konnte, bis Angeal wieder zu Atem gekommen war. Er kniete sich zwischen die Beine des Schwarzhaarigen, hob dessen Becken ein wenig an und drang dann vorsichtig in ihn ein, was Zack nun auch laut aufstöhnen ließ.

Erst vor Schmerz, dann wieder vor Erregung stöhnte nun auch Angeal erneut auf und hob sein Becken Zack nun schon freiwillig entgegen.

Das war worauf Zack gewartet hatte, nun drang er noch etwas tiefer in Angeal ein und begann sich zunächst sehr langsam in ihm zu bewegen.

Doch Angeal verkrampfte sich ein wenig, denn es tat ihm schon ein wenig weh, trotz der Erregung, die er spürte.

Natürlich bemerkte Zack das, er beugte sich zu Angeal herab und flüsterte ihm zu:

„Hab keine Angst, entspann dich, dann tut es nicht weh… versprochen.“.

Zack küsste ihn leidenschaftlich, lenkte Angeal so ab und bewegte sich vorsichtig weiter in ihm.

Noch immer quälten Angeals Hände das Laken unter sich, denn was er spürte war einfach nur unglaublich gut und doch ein wenig schmerzhaft.

Aber Zack hielt es nun, nach dieser, für ihn quälend langen Zeit, nicht mehr aus und er begann nun doch etwas härter in Angeals zu stoßen, was diesem dann zwar die Tränen in die Augen trieb, er jedoch die Augen geschlossen hielt.

Zack konnte derweil ein sehr lautes Stöhnen nicht unterdrücken und so trieb er sich und auch Angeal noch einmal zum Höhepunkt, den er nach einer Weile erreichte… nachdem er sich aus Angeal entfernt hatte, um dann wieder hart in ihn zu stoßen und sich dann in dem starken Körper unter sich, mit einem lauten Stöhnen, zu erleichtern…

Ein wenig blieb Zack noch in Angeal, beugte sich zu ihm herab und küsste ihn liebevoll. Schließlich entfernte er sich aus Angeal und legte sich neben ihn, während er ihn zärtlich streichelte.

Angeal musste nun erst mal realisieren was gerade passiert war, und dass Zack ihm sehr, sehr nahe gekommen war.

„Ich liebe dich, Angeal.“

„I-ich dich …auch… Zack.“, gab Angeal nun zu und konnte Zack doch nicht ansehen. Er wusste nicht warum, aber er konnte es einfach nicht. Es war ihm irgendwie peinlich, dass er sich hatte so sehr gehen lassen. Und doch fühlte er sich irgendwie gut…

Zack legte sich nun auf den Bauch, stützte seinen Kopf auf seine Hände auf, während seine Ellenbogen auf dem Bett ruhten und sah zu Angeal, den er angrinste:

„Was ist los, Angeal?“

Noch immer an die Decke starrend und nachdenkend, erwiderte Angeal:

„Nichts… alles okay.“

„Hey, du hast doch was… na, komm schon, was ist los, hm? Hab ich dir weh getan?“, fragte Zack nun und pickste verspielt Angeal in die Seite, der sogleich aufzuckte und Zack nun doch ansah.

„Nein, du… du hast mir nicht weh getan… es ist nur… weil…“

„…weil?“

„Na ja, also… weil… ich mich so sehr hab gehen lassen… das…. also das … ist mir …peinlich.“

„Das muss dir doch nicht peinlich sein. Denn bei dem was ich mit dir angestellt hab… konntest du gar nicht anders… es müsste dir eher peinlich sein, wenn es anders gewesen wäre und du gar nichts empfunden hättest. Und es ist auch kein Grund …gleich rot zu werden, mein Liebling.“

Zack grinste Angeal noch immer an, dann schmiegte er sich wieder an ihn, legte seinen Kopf auf Angeals Brustkorb und hörte sein Herz heftig schlagen. Er küsste ihn noch einmal auf den Bauch, dann schlief Zack, mit dem Kopf auf Angeals Brustkorb ein, doch hielt er ihn dabei ein wenig fest.

Angeal nahm eine Decke und deckte sich und seinen Kleinen zu, dann streichelte er ihn zärtlich, während er nachdenklich an die Decke sah.

//Warum berührst du nur so mein Herz… Zack? Ja, ich liebe dich… das tat ich schon, als ich dich das erste Mal sah. Ach, Zack… soll ich mich wirklich auf eine Liebe mit dir einlassen? Na ja, du hast mich eh schon lange erobert, nur wusstest du es nicht und ich wollte es mir nicht eingestehen. Armer Zack, du hast sicher lange mit dir kämpfen müssen… es tut mir so leid, dass ich dir so weh getan habe… das wollte ich nicht. Ab jetzt werde ich dir nicht mehr weh tun… mein armer kleiner Liebling.//, mit diesen und anderen Gedanken schlief Angeal schließlich auch ein und nichts störte beide in dieser Nacht…

* * *

Epilog

Sephiroth und Genesis blieben wirklich auf Ewig zusammen, sie liebten sich einfach nur, nun… auch wenn Sephiroth seine Angst davor verletzt zu werden nie ganz ablegen konnte.

Wenn sie mal wieder Missionen zu erfüllen hatten, so erfüllten sie diese immer zusammen, niemals wieder gingen sie getrennte Wege. Sie kämpften immer zusammen, in einem Team… und …

Nichts und Niemand konnte sie je wieder voneinander trennen….

Angeal und Zack erging es nicht so sehr viel anders, auch sie liebten sich sehr und blieben ebenfalls auf immer zusammen, auch sie konnte Nichts und Niemand mehr trennen…

Und alle Vier zusammen, blieben Freunde auf Ewig…

ENDE

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