Adventskalender – Suddenly royal II – 1. Türchen

Gedankenverloren stand ich an den Baum gelehnt. Es war zwar recht kühl und es fror mich auch leicht, aber es war mir wie immer schlicht weg egal. Jeder Tag schien hier gleich zu sein. Nur das heute etwas Schnee lag.

Ebenso Sabrina, sie trippelte unaufhörlich neben mir von einem Fuß auf den anderen. Im Hof tobten die Unterstufen und spielten Fangen. Dass dies nicht langsam langweilig wurde? Mein Blick wanderte über die Herren der Schöpfung, die sich ihren Weg durch den Hof und den Wiesen bahnten.

Einer dieser Herren, steuerte geradewegs auf uns zu. Es war Jayden, der noch kurz in der Cafeteria war. Vorsichtig balancierte er drei Becher, bei uns angekommen, verteilte er diese. Einer mit Zucker…, einer ohne“, meinte er und reichte mir einen Tee.

„Danke Jayden“, meinte ich und inhalierte den Duft meines Tees.

„Was steht heute Mittag an, Jayden?“, fragte Sabrina.

„Weiß noch nicht. Vater ist nicht zu Hause, also sturmfreie Bude“, antwortete er und ging neben mir in die Hocke, „aber da stehen jetzt so viele Kartons herum, das ist eher langweilig.

„Wann zieht ihr um?“, wollte ich wissen.

„In einer Woche. Das Haus soll verkauft werden und Papa und ich ziehen in eine normale Wohnung.“

„Also macht deine Mutter Ernst mit der Scheidung?“

„Soll sie doch. Sie will nichts mehr mit mir zu tun haben, aber das beruht auf Gegenseitigkeit.“

„Sie ist deine Mutter!“, kam es von Sabrina.

„Wenn sie so eine Mutter wäre, wie Jacks Mama, wäre das etwas anderes, Sabrina, aber du kennst meine Mutter nicht, sie ist ein Drache! Nicht mal ich kenne sie mehr, sie hat sich so verändert.“

Mir tat Jayden leid, aber diese Frau als Drache zu bezeichnen, war schon Beleidigung genug, für jeden Drachen dieser Welt. Ich musste leicht grinsen, dachte aber auch daran, dass hier nur das liebe Geld schuld war. Wie sagt man so schön, Geld verdirbt den Charakter.

„Und du Jack?“

„Was?“

„Was hast du heute noch vor?“

„Ich habe ein Date“, sagte ich grinsend.

„Kommt Taylor in die Stadt?“, fragte Sabrina.

„Nein!“

„Du gehst fremd?“, kam es erstaunt von Jayden.

„Nein!“

„Wenn seine Majestät fertig ist, uns auf den Arm zu nehmen, sag Bescheid“, sagte Sabrina und drehte sich leicht schmollend weg.

Ich konnte nicht anders und musste lachen. Auch Jayden grinste.

„Ich besuche heut Mittag meinen Großvater, der liegt doch im Krankenhaus.“

„Da will mein Vater mit mir morgen Abend hin“, meinte Jayden.

Sabrina seufzte.

„Was ist?“

„Ich will auch ein Date“, meckerte sie.

„Dann solltest du dich um schauen, hier rennen doch genug Jungs herum“, meinte ich.

„Die keinerlei Interessen an mir haben.“

„Verstehe ich nicht, du siehst doch gut aus und hast auch etwas im Köpfchen, davon gibt es nicht viele.“

Dies hatte Jayden vom Stapel gelassen und wurde feuerrot im Gesicht, als ihm bewusst wurde, dass er Sabrina gerade ein Kompliment gemacht hatte. Mit gesenktem Blick schlürfte er an seinem Tee.

„Solange ich mit meinen Baronen herum hänge, traut sie eh niemand an mich heran.“

„Was hier im Hof aber niemand weiß!“, meinte ich, „und einen dieser Barone könntest du dir angeln!“

Mit weit aufgerissen Augen starrte mich Jayden an. Er boxte mir mit der Faust gegen die Wade.

„Au.“

Seit dem kleinen Vorfall meines Outings vor der Familie, machte es mir immer wieder Spaß, ihn aufzuziehen. Seine Reaktionen waren einfach herrlich.

„Jayden? Der hat mir zu viele Verehrerinnen!“, fragte Sabrina.

„Du sprichst von meinem Cousin, der außer dir und mir, hier niemanden kennt.“

„Wie würdest du dann diesen Pulk nennen, da drüben an der alten Eiche, die uns ständig beobachten?“

Erstaunt schaute ich die gesagte Richtung und sah da wirklich fünf, sechs Mädchen stehen, die ständig zu uns herüber schauten und kicherten. Grinsend schaute ich zu Jayden, der sich nun eher hinter mir versteckte, als sich gut sichtbar zu positionieren.

„He, das wäre doch die Chance für dich“, sagte ich zu meinem Cousin, drehte mich zu ihm.

„Bloß nicht, die sind nicht anders, als die Tussis von meiner alten Schule. Die haben mich heute Morgen aus Papas Bentley steigen sehen, seither verfolgen sie mich in jeder Pause.“

„Da kann man Abhilfe schaffen!“, sagte Sabrina, lief zu Jayden und gab ihm gut sichtbar einen Kuss auf die Wange.

Die Reaktion folgte prompt. Nicht bei den Mädchen, gut bei denen knallten reihenweise die Kinnladen herunter. Nein ich meinte Jayden, denn der kippte nach hinten, saß plötzlich auf seinem Hosenboden und schaute Sabrina irritiert an.

„Siehst du, sie ziehen ab“, meinte Sabrina und gesellte sich wieder an ihren alten Platz.

Ich konnte nicht anders und fing laut an zu lachen. Jayden dagegen saß immer noch auf dem kalten Boden, hatte die Hand auf seine Wange gelegt, die Sabrina zuvor küsste.

„He, steh auf, deine Uniform wird sonst nass und dreckig!“, meinte ich und hielt ihm meine Hand entgegen.

Nur widerwillig ließ er sich hochziehen bevor er irgendwie überhaupt reagieren konnte, beendete der Schulgong die große Pause. Ohne große Lust betraten wir das alte Gemäuer und entsorgten unsere leeren Teebecher.

Wie es Onkel Henry so schnell geschafft hatte, Jayden hier in der Schule unterzubringen, war mir bis heute ein Rätsel. Auch dass er nun mit Sabrina und mir in die gleiche Klasse ging, war ein Mirakel für mich.

Gerade, als wir die Treppe zu unserem Klassenraum hinaufsteigen wollten, wurden wir gerufen.

„Die Herren Newbury bitte ins Rektorat!“, hörte ich die Stimme der Sekretärin unseres Rektors.

Ich stoppte abrupt, was zur Folge hatte, dass Jayden, der die Angewohnheit hatte, immer dicht hinter mir zu laufen, in mich hinein rannte. Ich atmete tief durch, verdrehte die Augen und wendete den Kopf.

Dort stand Miss Downhill, gekleidet wie immer. Enger Knielanger und dunkler Rock und eine Rüschchenbluse, zugeknöpft bis zum Hals. Der Dutt auf ihrem Kopf sollte ihr wohl eine gewisse Strenge verleihen.

Aber so richtig ernst nahm sie niemand an der Schule, sie befolgte ja nur die Anweisungen ihres Chefs. Sie verneigte sich leicht und wies mit ihrer Hand Richtung Rektorat.

„Habt ihr was ausgefressen?“, wollte Sabrina wissen, die auf der zweiten Stufe stehen geblieben war.

„Nicht dass ich wüsste“, meinte ich, komm Cousin, mal sehen, was der alte Herr von uns möchte.“

So ließen wir Sabrina an der Treppe zurück und folgten Miss Downhill.

*-*-*

Etwa fünf Minuten später betraten wir das Büro, des alten Herren, der wie immer hinter seinem großen, alten Schreibtisch kauerte und geschäftig tat. Groß prangte uns ein Tischschild entgegen: Direktor Emanuel Roberts.

„Mister Roberts, die Barone of Newbury…“, meinte Miss Downhill.

Er schaute auf und legte ein gekünsteltes Lächeln auf. Barone of Newbury, was sollte das denn jetzt?

„Danke Miss Downhill…“, meinte er nur, wartete bis sie sein Büro verlassen und hinter sich die Tür geschlossen hatte.

„Setzten sie sich doch bitte, die Herren“, meinte Mr. Roberts und wies auf die zwei Ledersitze vor seinem Schreibtisch.

Jayden sah mich verschüchtert an, aber ich lächelte ihn an. So setzen wir uns.

„Es freut mich, dass es sie einrichten konnten so schnell den Weg zu mir zu finden.“

Auch er setzte sich wieder. Warum sprach er plötzlich so geschwollen, dass hatte er bisher auch nie getan.

„Ich hatte bisher noch nicht die Gelegenheit sie persönlich zu begrüßen, Baron Jayden von Newbury.“

Jayden wusste wohl nicht, was er darauf antworten sollte, denn er nickte nur leicht.

„Warum ich sie her gebeten habe…, es stellt sich die Frage, wie sie in Zukunft von der Lehrerschaft angeredet werden möchten?“

Ach daher wehte der Wind, dass hatte mir gerade noch gefehlt. Ich räusperte mich.

„Mister Roberts, ich denke, meine Mutter hat mich damals nicht ohne Grund als Jack Newbury angemeldet und das würde ich auch gerne beibehalten.“

„Aber ihre gesellschaftliche Stellung…“

„Mir ist meine gesellschaftliche Stellung bewusst“, was eigentlich gelogen war, wusste ich doch erst seit Wochen, das ich ein Baron war, „aber ich wünsche keine Bevorzugung, wegen meines Titels, oder Herkunft und ich denke ich spreche auch für meinen Cousin Jayden!“

Jayden schien wohl ein Stein vom Herzen zu fallen, denn er begann aufgeregt zu nicken. Diese Antwort hatte unser Gegenüber wohl nicht erwartet. Etwas nervös schien er etwas in seinen Papieren zu suchen.

„Dann… dann“, fing er an zu stottern, „erübrigt sich wohl die Frage, ob sie eins der freiwilligen Ämter, der Kurse übernehmen möchten.“

„Ämter?“, fragte ich verwundert, davon hatte ich noch nichts gehört.

„Ja, dem Adel im Haus, steht das Recht zu, die führenden Leiterpositionen der jeweiligen Kurse der Oberstufe zu übernehmen.“

Das war mir völlig neu.

„Wie… schon gesagt, wünsche ich keine Sonderbehandlung…, ich bin einfach nur Jack… Jack Newbury.“

Ich musste mir ein Grinsen verbeisen, weil ich an Taylor denken musste, als ich ihm das gleiche sagte, Jack nicht mehr oder weniger… Langsam erhob ich mich.

„Wenn sie nichts weiter auf dem Herzen haben, Mr. Roberts, ich würde gerne in meine Klasse zurück kehren, wir schreiben morgen eine wichtige Arbeit und möchte nichts verpassen.“

„Ihr Lerneifer freut mich, Mr. Newbury, dann möchte ich sie nicht länger aufhalten.“

Er erhob sich ebenso und machte einen leichten Diener. Vor dem Rektorat blieb ich dann erst mal stehen und atmete tief durch.

„Boah Jack, ich hätte mich nie getraut, so mit meinem Rektor zu reden!“

„Du wirst lachen, es war das erste Mal.“

„Echt? Das glaube ich nicht!“

„Das kannst du ruhig glauben… Aber ehrlich, dieses Barongetue, geht mir langsam auf den Sack! Komm gehen wir zurück, sonst verpassen wir wirklich noch etwas“, meinte ich lächelnd.

*-*-*

Hätte ich vielleicht Blumen besorgen sollen? Aber was sollte Großvater mit Blumen. Ich trampelte etwas vor dem Eingang des Krankenhauses herum, um auch die letzten Schneereste, die an meinen Schuhen klebten, abzubekommen,

Es war der erste Schnee in diesem Jahr und auch noch recht viel. Nach der großen Pause hatte es wieder angefangen zu schneien und hatte bis jetzt nicht aufgehört. Jayden war seit dem Vorfall im Pausenhof noch ruhiger als sonst, beteiligte sich nicht mal am Unterricht.

Ich betrat die Lobby des Krankenhauses und warme Luft strömte mir entgegen. Mühsam entwickelte ich meinen Schal und ließ ihn lose an meinen Schultern herunter hängen.

Noch während ich den Reisverschluss meiner Jacke herunterzog, schaute ich auf die Hinweisschilder. Zweiter Stock. Nach längerem Suchen fand ich das Treppenhaus und setzte mich in Bewegung.

Abigail hatte gesagt, dass die Operation gut verlaufen war und auch Großvater sich den Umständen gut fühlte. Trotz Sport, erreichte ich, etwas außer Puste, den zweiten Stock. Noch einmal schaute meine Wenigkeit kurz auf den Zettel, den mir Mum gegeben hatte und verglich die Zimmernummern.

Schnell war die Richtung zum Zimmer gefunden und wenig später stand ich vor Großvaters Zimmer. Ich atmete tief durch und klopfte. Ein leises Herein war von drinnen zu hören. So schob ich langsam die Tür auf.

„Jack!“, rief mir mein Großvater lächelnd entgegen.

„Hallo Grandpa!“, meinte ich und schob die Tür wieder zu.

„Ich hätte nicht so schnell mit deinem Besuch gerechnet, aber es ist gut, dass du kommst.“

„Abigail hat uns deine Zimmernummer zu kommen lassen und heute habe ich nicht so viele Hausaufgaben, so dachte ich, ich geh dich gleich besuchen.“

Ich zog meine Jacke aus, denn mittlerweile war mir gut warm. Da ich direkt von der Schule hier her gekommen war, kam die Schuluniform zum Vorschein.

„Das ist lieb von dir mein Junge, wie geht es dir? Die Unform steht dir gut!“

„Mir geht es gut, na ja vielleicht etwas viel Arbeiten in der Schule, aber das ist ja normal vor Weihnachten?“

„Ich habe gehört, Jayden hat auf deine Schule gewechselt?“

„Ja, stimmt!“, lachte ich, „er ist sogar in meiner Klasse.“

„Wirklich? Vertragt ihr euch auch gut?“

„Sicherlich! Jayden hat sie sehr geändert, seit seine Mutter das Haus verlassen hat.“

„Das tut mir leid…“

„Muss es nicht Großvater, jeder hat das Recht sich frei zu entscheiden, was er tut und sie hat sich gegen die Familie entschieden. Was Jayden mir so am Rande erzählt hat, ich denke es ist besser so. Er kommt dich übrigends morgen Abend mit Onkel Henry besuchen.“

„Und was ist mit Jaydens Schwester?“

„Molly? Jayden meinte, sie ist wie ihre Mutter…, er hat sie noch nie vorher so mit ihrem Vater reden hören. Mehr kann ich dir auch nicht sagen, denn ich hatte mit Molly nicht viel Kontakt, als wir bei dir waren. So gesehen ist sie für mich weiterhin eine Unbekannte.“

Grandpa seufzte. Ich setzte mich einfach zu ihm, an den Rand des Betts und nahm seine Hand.

„Versuch dir keine Gedanken darüber zu machen, Grandpa, wer weiß, vielleicht bereut sie es später, dass sie sich so entschieden hat. Man weiß nie, was kommt.“

„Es hätte mich gefreut, sie ganze Familie vereint zu wissen, aber das war wohl Wunschdenken.“

Darauf wusste ich nichts zu sagen und drückte seine Hand nur etwas fester.

„Kommt deine… Mutter auch?“

„Das weiß ich nicht. Sie ist ja alleine in ihrem Laden, da kann sie nicht so einfach weg.“

„Warst du denn die letzten Jahre, dann immer alleine zu Hause, wenn deine Mutter arbeiten war?“

Man hörte das schlechte Gewissen in dieser Frage.

„Ja, war am Anfang etwas ungewohnt, aber die Hausaufgaben, das viele Lernen, da vergeht die Zeit schnell… und welcher Teenager möchte schon ständig seine Eltern um sich haben?“, meinte ich scherzhaft grinsend.

Etwas gequält, lächelte auch Grandpa. Da hatte anscheinend jemand wirklich Aufmunterung nötig.

„Ich freu mich auf Weihnachten. Hast du schon etwas geplant? Wo stellt ihr eigentlich den Tannenbaum hin?“

Grandpa antwortete nicht sofort, er schien sich zu sammeln.

„Die letzten Jahre haben Abigail und ich nur im Kleinen gefeiert. Einen Tannenbaum haben wir keinen aufgestellt, aber deine Tante war stets bemüht, dass das Haus weihnachtlich aussah.“

„Aber Weihnachten ohne Tannenbaum…, wo sollen wir denn die Geschenke darunter legen?“

„Du willst mir etwas schenken? Was denn?“

Bisher hatte ich mir noch gar keine Gedanken darüber gemacht, dass ich meinem Großvater überhaupt etwas schenken wollte, aber das konnte ich ja schlecht sagen. Da war mein Mund mal wieder schneller als mein Gehirn.

„Wenn ich dir sage, was ich dir schenke, ist es ja kein Geschenk mehr“, versuchte ich mich zu retten.

Er lächelte wieder, dieses Mal echt.

„Und was wünscht du dir vom Weihnachtsmann?“

Meine Mutter und ich hatten all die Jahre uns nur Kleinigkeiten geschenkt. Klar hatte man in meinen Alter wünsche, oder sollte ich eher Träume sagen? Eigentlich war ich immer mit dem zufrieden, was ich hatte.

Ich kannte es bisher auch nicht anders, weil mit dem Geld was der Schuhladen meiner Mutter abwarf, wir gerade so über die Runden kamen. Für große Anschaffungen war da kein Platz.

„Eigentlich nur, dass du schnell wieder gesund wirst!“

Etwas ungläubig schaute mich Grandpa an.

„Jetzt schau nicht so, Grandpa. Ich wünsche mir wirklich nur, dass du schnell wieder auf den Beinen bist. Ich brauch sonst nichts anderes.“

Bescheidenheit sei eine Tugend sagte man, aber ob es bei mir sich um Bescheidenheit handelte, oder es lediglich der Grund war, dass ich irgendwann es aufgegeben hatte, tolle Dinge haben zu wollen, war eine ganz andere Sache. Lange schaute mich Großvater an. 

„Meine Junge, mir wird immer mehr bewusst, was ich durch meine Engstirnigkeit verloren habe. All die Jahre, dachte ich, dass ich immer das Richtige mache.“

„Grandpa, das ist Vergangenheit. Wenn ich eins von meiner Mutter gelernt habe, dann ist es, nicht in der vergangenen Zeit hängen zu bleiben. Es bringt nichts und tut am Schluss doch nur weh.“

Ein Lächeln machte sich auf seinen Lippen breit.

„Es macht immer wieder Spaß mit dir zu reden, mein Junge. Ich werde mit Abigail reden, dass sie den größten und schönsten Baum heraus sucht, den es gibt.“

Ich musste lachen.

„Habt ihr denn auch so viel Schmuck dafür?“

Sein Lächeln verschwand wieder.

„Habe ich etwas Falsches gesagt?“, wollte ich verwundert wissen.

Er schüttelte leicht den Kopf.

„Wie du gesagt hast, es bringt nichts in der Vergangenheit zu leben!“

*-*-*

 

 

 

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1 Kommentar

  1. Hallo Pit,

    wunderschön geschrieben, ich freue mich auf mehr.
    Ich wünsche dir einen schönen 1. Advent.

    Liebe Grüße aus München
    Lothar

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