Adventskalender – Suddenly royal II – 24.Türchen

Was ich zu sehen bekam, als ich hinaustrat, war kaum zu fassen. Während Gregory auf dem Boden lag und Jayden hinter ihm kniete, stand vor ihnen Tante Sophia, die gerade versuchte Olivia, Henrys Frau, davon abzuhalten, meine Cousins mit irgendetwas zu schlagen.

Woher kam plötzlich Tante Sophia und wieso war Olivia da, ich dachte, sie saß in der Klapse.

„Olivia!“, schrie Onkel Henry neben mir, der wohl als erstes seine Fassung wieder gefunden hatte.

Mittlerweile standen wir alle vor dem Haus. Onkel Henry rannte los, besser gesagt, er schlitterte mehr oder weniger auf die zwei Frauen zu und versuchte seiner Frau das Ding abzunehmen, das von Tante Sophia immer noch krampfhaft festgehalten wurde.

„Olivia, hör auf, hast du nicht schon genug angerichtet?“, schrie Onkel Henry seine Frau an und nahm ihr das Ding ab.

„Was habe ich angerichtet?“, schrie Olivia zurück, „…daran ist doch nur dieser keine Dreckschwuchtel schuld…“, und zeigte auf Gregory am Boden.

Ich erstarrte, sie redete über mich.

„Ich habe alles verloren und er wird nicht ungeschoren davon kommen!“

„Ein Teufel wirst du! Das ist mein Sohn Gregory, nicht Jack“, schrie nun Tante Sophia.

„Was redest du da für einen Scheiß, das da am Boden ist doch Jack!“

Olivia bewegte sich nun auf Tante Sophia zu, aber ihr Mann hielt sie zurück.

„Sophia hat Recht, das ist Gregory…  Jack steht da oben bei den anderen!“

„Gregory… Sohn…? Was redet ihr?“

Ihre Stimme klang plötzlich noch schriller, aber heißer. Mum war zu mir gekommen und hatte mich in den Arm genommen. In dem Augenblick schaute Olivia nun zu uns, den anderen, die sie wohl jetzt erst bemerkt hatte.

Mit komischen Augen schauten sie nun zwischen mir und Gregory hin und her.

„Ruft endlich jemand die Polizei?“, rief Onkel Henry, seine Frau immer noch fest umklammert.

*-*-*

„Lasst mich rauuuuus!“, hörte ich Olivias schrille Stimme aus dem Esszimmer.

Wir anderen standen im Flur.

„Musstest du sie wirklich an den Stuhl binden?“, fragte Tante Abigail, Onkel Henry.

„Abigail, du hast es selbst gesehen, zu was diese Frau im Stande ist, glaub mir, Henry hat richtig gehandelt!“, meinte Mum.

Während sie bei mir stand und Onkel Henry seine Kids und Sabrina im Arm hatte, stand Gregory starr hinter Grandpa, der etwas weiß um die Nase war, und Abigail. Nur Tante Sophia, stand immer noch alleine, direkt neben der Haustür.

„Warum bist du eigentlich hier, was hast du hier verloren?“, fuhr plötzlich Onkel Henry seine ältere Schwester an.

Wie wir zuckte Tante Sophia zusammen, bevor sie ihn wütend ansah.

„Das ist immer noch …“

Sie brach ab und schaute zu Boden. Tief atmete sie durch und schaute dann zur Decke.

„Du willst wissen…“, sie wurde nun kurz von der schreienden Olivia unterbrochen, „… warum ich hier bin…?“

Nun schaute sie wieder zu uns. Onkel Henry nickte. Ein Lächeln zeichnete sich kurz auf ihren Lippen ab und wieder atmete sie tief durch.

„Ich weiß…, ich habe viele Fehler in meinem Leben gemacht…, aber ich bitte hier niemand um Verzeihung, oder dass er mir vergibt!“

Mum hob die Augenbraun, sagte aber nichts.

„Tse…, da kannst du auch lange drauf warten“, kam es von Tante Abigail, die nun auch recht sauer aussah.

Tante Sophia hob ihre Hände und zuckte mit den Schultern.

„Damit habe ich auch nicht gerechnet, aber als ich mitbekam, dass Gregory hier ist, war ich es plötzlich leid, die Lebefrau zu spielen…“

„Spielen?“, kam es von Tante Abigail, „du warst nie etwas anderes!“

Tante Sophia winkte kichernd ab. Das Kichern hörte sich nicht echt an.

„Abigail, du weißt nichts von meinem Leben, oder? Ja es stimmt, ich habe dir damals Logan ausgespannt, weil ich diesen Mann interessant fand… und die Chance sah, hier endlich heraus zu kommen.“

„Und warum hast du ihn dann verlassen, deinen Sohn im Stich gelassen?“

„Abigail… bitte“, kam es von Grandpa, denn meine Tante war richtig laut geworden.

„Ich habe Angst bekommen…“, antwortete Tante Sophia leise.

„Angst du? Das ich nicht lache! Du hattest doch nie vor etwas Angst!“

Tante Abigail verschränkte ihr Arme vor sich und drehte sich weg.

„Ja Angst… Panik, wie immer du es sehen willst. Als Mutter dieses Haus verließ und ich als Älteste auf euch aufpassen sollte, während Vater seinen Geschäften nachging, war ich es so leid, weil keiner von euch auf mich hörte, besonders Isaac nicht!“

Mum zuckte leicht zusammen, als sie Vaters Name hörte, sagte aber noch immer nichts. Auch die anderen schwiegen.

„Ich bekam Angst, euch könnte deswegen etwas geschehen und Vater würde mir die Schuld geben.“

„Und was hat das mit mir zu tun?“

Diese Worte kamen nun von Gregory. Bewundernd schaute ich ihn an, denn ich hätte in dieser Situation keinen Ton heraus bekommen. Tante Sophia schaute ebenso kurz zu ihm, dann wieder Richtung Boden.

„Weil ich Angst bekam, wieder zu versagen, wie schon bei meinen drei Geschwistern…, ich dachte… ihr seid ohne mich besser dran…, und bin dann einfach weggelaufen…, wie bei allem in meinem Leben…“

Ich konnte Gregorys Gesichtszüge nicht deuten. Aber wie sollte man in so einem Augenblick auch reagieren? Mit Tante Sophias Antwort hatte selbst ich nicht gerechnet.

„Warum hast du nie etwas gesagt?“, fragte plötzlich Mum.

„Wer hätte mir zugehört?“

„… und warum hast du dann die Nummer mit Isaac abgezogen?“

Lange schaute uns Tante Sophia an, bevor sie etwas sagte.

„Isaac? …, ich bin nicht stolz drauf, was ich da getan habe, aber ich war einfach nur neidisch…, neidisch auf meinen ach so perfekten Bruder, neidisch auf seine perfekte Ehefrau… auf dieses herrliche Ehe Idyll!“

*-*-*

Die Polizei, war trotz des katastrophalen Wetters gekommen und Olivia mitgenommen. Niemand konnte sich erklären, wie sie es fertig gebracht hatte, sich aus der Heilanstalt heraus zu stehlen.

Durch das Wetter, waren viele der Funkmasten gestört und so konnte niemand Onkel Henry auf seinem Handy erreichen und warnen.

Ich war mit Gregory auf mein Zimmer gegangen, während die Erwachsenen unten in der Bibliothek wohl immer noch diskutierten.

„Soll es das wirklich gewesen sein?“, fragte Gregory, der neben mir auf dem Bett lag und wie ich gegen die Decke starrte.

„Jahrelang habe ich mir Gedanken gemacht, warum sie uns verlassen hat, lag es an mir… hatte Vater was falsch gemacht…? Und dann kommt sie, und tut das mit Angst vor der Verantwortung ab! Ich verstehe das nicht!“

„Muss man so etwas verstehen?“, fragte ich und schaute zu ihm hinüber.

Einzelne Tränen lösten sich und rannen über seine Wange. Ich beugte mich zu ihm und zog ihn in meinen Arm.

„He komm, mach dich jetzt nicht verrückt deswegen, dass bringt nichts!“

Mit glasigen Augen schaute Gregory mich an.

„Du bist bis jetzt ohne sie zu Recht gekommen und wirst das auch in Zukunft tun. In London hast du uns und hier deine Großeltern…, einfach versuchen nach vorne zu schauen, damit bin ich auch immer gut gefahren.“

Gregory sah mich lange an.

„Bist du schon immer so eine Frohnatur?“

Ich musste lachen.

„Frohnatur? Ich? Sicher nicht! Da hast du ein falsches Bild von mir. Mag sein, dass ich so auf andere wirke, aber ich habe genauso meine Probleme wie andere.“

Plötzlich fing Gregory an zu grinsen.

„Was?“, fragte ich verwundert.

„Ob dein Taylor jetzt nicht eifersüchtig würde, wenn er uns zwei so sehen könnte.“

Ich musste nun ebenso grinsen.

„Das glaube ich nicht. Taylor weiß, dass ich nie etwas mit jemand anderem anfangen würde, solange ich mit ihm zusammen bin. Zudem… du bist mein Cousin!“

Nun fing Gregory richtig laut an zu lachen.

„Du hast wohl noch nie was davon gehört, dass es auch Cousins mit einander treiben, selbst Brüder.“

„Ja…, Schwanzgröße vergleichen, sich gegenseitig einen runter holen, natürlich habe ich davon gehört“, antwortete ich genervt, „aber aus dem Alter sind wir wohl heraus, denke ich…, oder hast du es so nötig?“

Ich grinste ihn frech an, dann fiel mir etwas ein.

„Bist du etwa auch schwul?“

Mit großen Augen schaute mich mein Cousin an.

„Ich?“, er zeigte auf sich, „wie kommst du da drauf?“

„Du hast davon angefangen… ala Cousins mit einander treiben…“

Er rutschte von meiner Schulter herunter und starrte wieder zur Decke.

„Um ehrlich zu sein, ich habe mir da noch nie groß Gedanken darüber gemacht. Ich hatte noch nie eine Freundin, geschweige denn einen Freund.“

„Dann solltest du beides ausprobieren, damit du weißt, was dir besser gefällt!“

„Mit dir?“

Wieder lachte er und ich streckte ihm die Zunge heraus. An der Tür klopfte es und Mum schaute herein.

„Es scheint euch gut zu gehen“, meinte sie und kam in mein Zimmer, dicht gefolgt von Tante Abigail.

Ich schaute zur Tür, ob da noch jemand kam, aber Tante Abigail schloss die Tür hinter sich.

„Was schaust du?“, fragte Mum, die mein Blick bemerkt hatte.

„Ob da noch jemand kommt…“

„Wer soll da kommen?“

Ich zuckte mit den Schultern.

„Ach…, ich weiß auch nicht.“

Während Mum sich neben mich auf den Rand setzte, trat Tante Abigail ans Bettende.

„Ähm… ich wollte mich noch bei euch entschuldigen, dass ich vorhin laut geworden bin“, meinte sie und schaute nervös zwischen uns hin und her.

Ich setzte mich richtig auf, Gregory tat es mir gleich.

„Also ich für meinen Teil, bin weder sauer auf dich, noch hat es mich gestört…, jeder wäre in dieser Lage wohl ein wenig ausgeflippt.“

Gregory nickte neben mir, als wolle er bestätigen, was ich gerade gesagt hatte.

„Danke!“

Ich schaute sie und Mum an.

„Was ist mit…“, ich sprach nicht weiter.

„Keine Sorge, sie wird euch nicht behelligen. Sie wollte zwar wieder weg, wir haben sie aber nicht gelassen“, meinte Mum.

Tante Abigail nickte.

„Wieso?“, kam es bissig von Gregory.

„Gregory, auch wenn sie dir das angetan hat und du nicht gut auf sie zu sprechen bist…, bei dem Wetter jagt man niemand vor die Tür!“, sagte Tante Abigail.

Ich schaute wieder zu Mum.

„Sie wird morgen spätestens nach dem Frühstück, wenn geräumt wurde uns verlassen…, versprochen!“

Ich lächelte sie an.

„Wir gehen wieder und ihr macht nicht mehr so lange, morgen wird ein langer Tag!“, meinte Tante Abigail und Mum erhob sich.

„Keine Sorge, wir werden schon nicht durchmachen“, grinste ich die beiden an und wenigen Sekunden später waren wir wieder alleine.

„Wer geht als erstes ins Bad?“, fragte ich.

„Ähm… ich dachte wir duschen zusammen.“

Wieder dieses freche Grinsen.

„Träum weiter im Legoland“, sagte ich grinsend und streckte ihm erneut die Zunge heraus.

„Okay, dann geh ich halt mal duschen“, meinte er und rutschte vom Bett.

„Hast du alles?“

„Ich denke schon“, antwortete Gregory und zog sich seinen Pulli über den Kopf. Als er sein Hemd anfing aufzuknöpfen, schaute er wieder zu mir.

„Ich hoffe dich stört es nicht, wenn ich nur in Shorts schlafe?“

„Du kannst sogar nackt neben mir schlafen, das ist mir egal.“

„Auch wenn ich dich wieder als Kissen nutze?“, fragte er grinsend und zog sein Hemd aus.

*-*-*

Als ich am Morgen aufwachte, lag Gregory dick eingerollt auf seiner Seite und nur ein Haarbüschel schaute oben heraus. Grinsend richtete ich mich auf und streckte mich. Im Zimmer war es wärmer als sonst, so fröstelte es mich nicht, wie sonst.

So stand ich auf und lief wie immer erst zum Fenster. Es hatte aufgehört zu schneien und der Himmel war herrlich blau. In der aufgehenden Sonne glitzerte der Schnee.

„Was gibt es da zu sehen?“, brummte es hinter mir im Bett.

Ich drehte mich um und sah Gregory, wie er gerade seinen Kopf unter der Decke hervorschob.

„Einen tollen blauen Himmel und viel Glitzerschnee!“

„Oh Gott, auf was für einer Romatikschiene fährst du denn?“

„Auf  der „Ich-bin-verliebt-Schiene!““, grinste ich ihn an.

„Oh man, das ist ja nicht zu ertragen!“, meckerte Gregory und zog sich wieder die Decke über den Kopf.

Als wir später dann, durchs Bad waren, dieses Mal gemeinsam, aber ohne duschen, mit Kurzbesuch von Jayden und Sabrina, die es sich natürlich nicht verbeisen konnte, dass Gregory die bessere Figur von uns hatte, waren wir auf den Weg nach unten.

Natürlich merkte ich, dass Gregory nervös herum schaute und nur zögerlich die Treppe hinunter lief. Ich blieb stehen und wartete, bis er auf gleicher Höhe war. Dann legte ich meinen Arm um ihn.

„Wir gehen da jetzt rein und frühstücken ganz normal, okay?“

Er nickte. Vor der letzten Stufe stoppte er plötzlich.

„Und wenn sie noch da ist und mich in ein Gespräch verwickelt?“

Ich atmete tief durch. Hatte er Angst vor seiner Mutter?

„Dann antwortest du brav. Stell dir einfach vor, eine fremde Person fragt dich und antworte dann darauf.“

„Sie ist eine fremde Person!“

*-*-*

Gregory hatte Glück, als wir den Speiseraum betreten hatten, war seine Mutter schon weg. Irgendwie tat es mir aber leid, dass die beiden keine Worte gewechselt hatten. Der Rest des Morgens war dann eher ruhig.

Jeder beschäftigte sich mit irgendetwas und man traf sich erst wieder zum Lunch. Mum hatte Gregory versprochen, mit ihm noch einmal am Mittag ins Krankenhaus zu fahren. Ich hatte keine Lust dazu, so blieb ich auf dem Gut und ging noch einmal sparzieren.

Es war zwar herrliches Wetter und gut kalt, aber mir blieb nichts anderes übrig, die geräumten Wege zu laufen, denn der Schnee war einfach zu hoch.

Als ich zur Teezeit wieder zurück kehrte, waren Mum und Gregory schon wieder zurück. Seinem Großvater schien es so weit gut zu gehen, auch wenn er die Hälfte Zeit des Besuches nur geschlafen hatte.

Nach dem Tee zog ich mich ins Zimmer zurück und krallte mir mein Handy. Ich schrieb Taylor, wie sehr ich ihn vermissen würde und ohne ihn alles so langweilig hier wäre, aber so sehr ich auch wartete, ich bekam keine Antwort zurück.

Die Langeweile verflog spätestens, als vier Herrschaften mein Zimmer stürmten und sich auf meinem Bett nieder ließen.

„Boah, wieder ein Jahr rum…, das ging so schnell!“, meinte Sabrina.

„Auch nicht schneller als sonst“, meinte ich.

„Dafür ist viel passiert“, kam es von Jayden, „… ich kann das alles noch gar nicht richtig glauben. Als wir in den Ferien im Herbst hier her fuhren, war ich richtig sauer auf Mutter. Wieder ein paar langweilige Tage bei Grandpa, dachte ich noch.“

„Langweilig waren sie sicher nicht“, sagte Molly.

„Stimmt“, grinste ich.

Wir hörten unten den Türgong.

„Nanu, wer kann das sein?“, fragte Molly und automatisch schaute ich zu Gregory.

„Sicher nicht!“, meinte er, als er meinen Blick bemerkte, „sonst verbringe ich Silvester hier oben im Zimmer!“

„Ich glaube nicht, dass sie wieder zurück gekommen ist! Kommt, lasst uns schauen wer da unten an der Tür steht.“

So standen wir auf und liefen zur Tür, um wenig später, oben an der Treppe wieder abrupt stehen zu bleiben. Da standen Chloe mit Julien und Taylor. Als mein Freund mich erblickte, fing er an zu strahlen.

„Ich dachte, ihr habt so viel zu tun“, rief ich die Treppe hinunter.

Nun schauten alle nach oben, auch Tante Abigail und Mum, die wohl die drei begrüßt hatten. Wir fünf setzten uns in Bewegung und standen wenig später ebenso unten. Auch Grandpa hatte sich eingefunden.

„Iwo, da hat Taylor sicher übertrieben. Wir sind vorbei gekommen und unseren Neujahrsgruß vorbei zu bringen“, meinte Cloe und hielt Grandpa eine Schachtel entgegen.

Er griff danach und begann sie umständlich zu öffnen. Eine Hackfleischtorte kam zum Vorschein und schnell hatte sich ihr Duft im Flur breit gemacht.

„Das ist aber nett von euch“, meinte Grandpa, „und ihr könnt wirklich nicht bleiben?“

„Leider nein“, antwortete Julien und nahm Chloe in seinen Arm.

„Aber dafür lassen wir diesen jungen Herren hier, der uns sicher noch Silvester mit seiner Tollpatschigkeit ruiniert hätte“, fügte Chloe an.

„Das stimmt doch gar nicht!“, wehrte sich Taylor.

Alle fingen an zu lachen. Erst jetzt sah ich, dass er eine Tasche geschultert hatte.

„Und wie war das mit der Suppenterrine?“, kam es von Julien.

„Die? …die ist mir ausversehen aus der Hand gerutscht…“, kam es verschüchtert von Taylor.

„Genauso wie das leere Backblech dass zu Boden fiel… die umgeworfene Gießkanne…“

„Hör auf… ist ja gut“, unterbrach Taylor seine Schwester, die sich nun wieder an die anderen richtete.

„Ich wünsche euch heute Abend eine schöne Feier und einen guten Rutsch ins neue Jahr“, meinte sie und plötzlich umarmte jeder jeden. Zu guter Letzt hatte ich Taylor im Arm.

„Du bleibst wirklich hier?“, fragte ich noch einmal ungläubig.

Er nickte strahlend und ich drückte ihn eng an meinen Körper. Das wird wohl der schönste Jahreswechsel, den ich je erlebt habe.

*-*Ende*-*

 

So das war es wieder, euer Adventskalender. Ich hoffe, ich konnte euch die letzten Wochen etwas versüßen und wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wer möchte kann wie letztes Jahr an den Feiertagen die Adventsgeschichte noch einmal in einem Rutsch lesen, Viel Spaß!

Euer Pit

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8 Kommentare

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    • Gerdsc on 24. Dezember 2019 at 00:42
    • Antworten

    Danke für diese 24 spannenden „Kurz“geschichten, die eine herrlich runde Erzählung ergeben. Du hast uns wieder vortrefflich mit Spannung, Humor, Romantik durch die Adventszeit begleitet.

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    1. Hallo Pit,

      vielen lieben Dank für diese herrliche Geschichte.
      Schade, dass der Adventskalender nur 24 Türchen hat.

      Vielleicht überlegst du dir ja mal einen Jahreskalender daraus zu machen.
      Diese Story verlangt einfach eine Fortsetzung. Ich bin sicher, dass ich nicht der einzige bin, der das so sieht.

      Ich wünsche dir und deinen Lieben ein geruhsames, erholsames und fröhliches Weihnachtsfest.

      Liebe Grüße aus München
      Lothar

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      1. Lieber Lothar,
        danke für dein Lob, aber erst schreibe ich meine anderen Geschichten fertig. Ein wunderschönes Weihnachtsfest wünsche ich dir,
        liebe Grüße Pit

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  1. Lieber Pit.
    Hab lieben Dank für die tolle Advendsgeschichte. Ich habe sie sehr genossen.
    Auch wenn meine Schreibkariere nur von kurzer Dauer war und leider vorbei ist, so schaue ich doch sehr gern hier rein und versüße mir so den Alltag ein wenig.
    Ich wünsche dir und auch allen anderen hier besinnlich Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
    Liebe Grüße aus Berlin,
    dat Sephi

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    1. Hallo Sephi,
      das wünsche ich dir auch von ganzem Herzen
      dein Pit 😉

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    • Calippo on 24. Dezember 2019 at 10:08
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    Vielen lieben Dank für die diesjährige Adventsgeschichte, es war wieder sehr schön etwas von Dir zu lesen 🙂
    Ich wünsche Dir ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2020.

    Lg Calippo

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  2. Guten Morgen Pit,

    vielen lieben Dank für diesen tollen, sehr gelungenen Adventskalender. Hat mir beim Lesen wirklich viel Spaß bereitet.
    Ich wünsche dir ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest.

    Liebe Grüße aus Hahnstätten

    Andi

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  3. Hallo Pit,
    ich danke dir für die tolle Fortsetzung und hoffe das wir nicht bis zum nächsten Adventkalender warten müssen bis du uns mehr vom Englischen Adel von Taylor und Jack erzählst.
    Ansonsten wünsche ich dir einen schönen heiligen Abend, tolle Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch.

    Liebe Grüße der Wulf

    P.S. Hast du was von Niffnase gehört, ich habe mich gewundert, da er seit April nix mehr veröffentlicht hat. Hoffe es ist alles okay.

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