Juli 2006 archive

Margie 27 – Klartext

Felix und ich blieben nicht lang am Felle, wir waren beide müde und am anderen Tag musste oder besser durfte ich ja eine Stunde eher aufstehen. Aber wir verabredeten uns gleich wieder, für den kommenden Abend.

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Margie 26 – Vorhang auf, Bühne frei

Vorhang auf, Bühne frei Dario [bluepicture@directbox.com] Werner kam zum Wagen zurück und stieg ein. »Mensch, wenn wir uns mal so einen Pinguin leisten können, haben wir’s geschafft, was Ralf?« Ich lächelte gequält. Nun, irgendwo hatte er ja recht, nur, wir würden diesen Status nie erreichen. Dabei fiel mir wieder ein, wie ich an Angelos Seite …

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5328 – Teil 2

Es war schon dunkel und so beeilte ich mich während ich durch die jetzt leeren Gassen auf die Baracke zuging. Kurz davor lag zur linken ein Waldstück, nicht besonders groß aber sehr wild und dicht bewachsen. Ich konnte einen schmalen Pfad erkennen und aus eben diesem kam mir jetzt ein leises „Pssssst, David“ entgegen. Ich …

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Margie 25 – An der Kreuzung rechts

Sonntagmittag kam der ersehnte Anruf. Felix wirkte gelöst, gesprächig würde ich fast sagen. Kein Wort über den Fellbach. »Wollen wir zum Härtel?«, fragte er. Ich sagte zu, mich in einer halben Stunde mit ihm in dieser Kneipe zu treffen.

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Margie 24 – Wenn die Moral bröselt

Irgendwie stieg mir die Hitze in den Kopf. Es war nicht nur die Sommerglut, die in dieser noch dazu windgeschützten Ecke ihren Beitrag leistete. Auch, ja, aber eben nicht nur. „Du bist Notgeil, gib es doch zu.“ Blödsinn. Natürlich ist man in unserem Alter unter besonderen Umständen extrem rollig, wer kennt das nicht. Aber deswegen..

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A little more time – Teil 2

Ich sah Stefan zweifelnd an. „Was?“, fragte ich entsetzt. „Ich bin mir sicher, mit ihm schon geschäftlich zu tun gehabt zuhaben“, meinte Stefan und reichte mir das Bild zurück. Der Wasserkocher schaltete sich ab und wie in Trance lief ich zurück

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Margie 23 – Nebelgeister am Fellbach

Die folgenden Tage waren alles andere als toll. Ich ärgerte mich über das schöne Wetter, es passte nicht zu meinen Gefühlen. Felix rief zweimal an und ich vertröstete ihn auf später. Mir war nicht nach Gesellschaft, zumal ich ihm garantiert die Ohren vollgejammert hätte.

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Margie 22 – Die Konsequenz

»Angelo, ich hab.. das vielleicht nicht gut überlegt, vor allem, ich hab dich nicht mal gefragt.« »In der Tat«, sagte er mit einem gefährlichen Unterton. Ich war noch nicht raus aus der Geschichte. »Ich.. kann mich nur für meine Gefühle entschuldigen. Sieh mal, ich hab dich so lieb und..« Er winkte ab.

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Es war einmal – Teil 2

Hier ist nun der zweite Teil von „Es war einmal“ Wie auch im ersten Teil, bitte ich die, die etwas zart besaitet sind, hier nicht weiter zu lesen. Alles was hier geschrieben steht, ist wieder Real geschehen, nichts verschönert oder weggelassen. Die Namen der Personen wurden natürlich geändert, um Niemandem zu schaden oder zu belasten. …

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Margie 21 – Datum, Stempel, Unterschrift

Angelo hielt in der anderen Hand den Umschlag und starrte irgendwie zu Dorfler hin, als wäre der aus dem Weltall herabgestiegen. Mein Schnuckel schien sehr genau zu wissen, was da gerade lief, während ich nur langsam einige Vermutungen für mich anstellte.

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Margie 20 – Man in Black

Allerdings gab es an dem Abend darauf keine Antwort mehr, mit einem Blick auf die Uhr stand ich auf. Zum einen wollten die beiden Eheleute sicherlich ihren Feierabend haben und ich spürte Müdigkeit aufkommen. Der Tag hatte mir doch einiges abverlangt und dieser Schnaps machte mich zudem hungrig.

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Margie 19 – Die Planschmiede

Ja, und dann begann ich zu erzählen. Von den ersten gehörten Stücken im Radio, über die CD’s, den Konzertbesuchen und unserer ersten Begegnung. Drei Dinge ließ ich in weiser Voraussicht erst einmal weg:

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Margie 18 – Ansätze

Angelos Eltern sahen mich zwar an, aber offensichtlich erwarteten sie nicht den großen Knaller. Aber das war er, einen größeren konnte ich mir in den Sekunden gar nicht vorstellen. Angelo hatte den Kopf gesenkt und spielte mit seinen Fingern.

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Es war einmal – Teil 1

Im November 1967 erblickte ich in Leipzig das Licht der Welt und bis zu meinem sechsten Lebensjahr verlief mein Leben wie das jedes Jungen, der in einer Großfamilie heran wächst, ganz normal. Doch dann sollte sich einiges ändern, ich kam zur Schule. Ich bekam neue Freunde und wir unternahmen auch sehr viel gemeinsam in der …

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Margie 17 – Parkgeflüster

»Ich komme morgen früh, dann reden wir, okay?« »Ja.. machen wir.. bis Morgen.. « »Ich hab dich lieb«, fügte ich an und wartete auf seine Antwort. »Ich dich auch.«

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Margie 16 – Durch den Wind

»Zimmer 204, im zweiten Stock«, gab der Mann endlich Preis. Ich nickte und ging los, zu den Fahrstühlen und dann nach oben. Die Orientierung war nicht schwierig, alles schön ausgeschildert. Erst als ich vor dem Zimmer stand wurde mir mein eigentlicher Zustand dann so richtig bewusst. Dahinter lag er, endlich. Ich klopfte zaghaft.

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Margie 15 – Nachtigall, ich hör..

Den nächsten Morgen ging es mir dann schon wesentlich besser, nur, eine gewisse Unruhe machte sich dann in mir breit. Meine Eltern hatten noch mal zurückgerufen, sie würden den Urlaub abbrechen und zurückkommen.

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Viva Teneriffa – Teil 1

Endlich der letzte Schultag vor den großen Ferien. Ich hatte mir für die nächsten sechs Wochen viel vorgenommen, vor allen viel faulenzen. Doch meistens kommt es anders und zweitens als du denkst! Als ich nach der Schule nach Hause, stand meine Mutter in der Küche und kochte bereits. „Hast du Hunger?“, fragte sie.

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Playoffs – Teil 1

Im ersten Spielabschnitt gab es nur einen einzigen Torschützen und das war Vipersverteidiger Marc S., der mit einem Schlagschuss Richard P. überwinden konnte. Weitere Höhepunkte blieben im ersten Drittel dann eher Mangelware.

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Margie 14 – Verbindungen

»Also, der Kopf ist okay. Eine Gehirnerschütterung, sonst hast du großes Glück gehabt.« Ja, das dachte ich schon als ich den Schrotthaufen gesehen hatte. Das röntgen war schnell gegangen, man machte da an der Uniklinik nicht viel Aufhebens.

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Margie 13 – Chaos im Kopf

Es hörte auf, irgendwann. So einigermaßen kam ich erst zu mir, als ich auf einem Klappstuhl neben dem Sanitätswagen einen Eisbeutel an meiner Stirn fühlte. Und den hielt ich sogar selbst. Was passiert war, musste ich dann nicht fragen, die Schrecksekunden hatte ich noch sehr genau im Kopf, der scheinbar in einer Schraubzwinge steckte. Ein …

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A little more time – Teil 1

Ich saß wie immer am PC. Gerade hatte ich mich von meinem Stefan im Chat verabschiedet. Wir hatten uns im großen Chat vor knapp zwei Wochen durch Zufall näher kennen gelernt, irgendein Thema war angeschnitten worden. * * * Die Antworten, die „Heartbreaker“, so sein Nick, los ließ, fielen mir gleich auf, ich fing an …

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Margie 12 – Dunkle Schatten

Ich beobachtete ihn eine Weile, war mir eben nicht ganz sicher wie er mit der Sache umging. Aber er kam mir nicht viel anders vor als sonst. Trotzdem, mir war schon vorher klar, dass wir darüber reden mussten.

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5328 – Teil 1

Es war ein kalter Wintertag. Etwa der 29. Dezember 1944. Genau sagen kann ich das nicht, da ich das Zeitgefühl verloren hatte, doch das war auch nicht wichtig dort wo ich jetzt war. Vor etwa einem halben Jahr kam ich her. Ich war leichtsinnig geworden und hatte meinen besten Freund Karl geküsst und ihm gesagt, …

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Margie 11 – Verdachtsmomente

»Und deine Eltern sind jetzt wieder da?«, fragte ich, während wir uns über die Brötchen und den Kaffee hermachten. »Ja.« »Klingt aber nicht sonderlich erfreut.«

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