Adventskalender – Spieglein, Spieglein an der Wand – Teil 19

Ein herrliches Gefühl, in den Armen eines Mannes zu erwachen, der dieselben Gefühle hegte, wie ich selbst. Aber bevor ich mich in dieses für mich neue Abenteuer richtig stürzen würde, musste noch etwas anderes geregelt werden.

Die Vergangenheit musste endlich ruhen, auch wenn es all meine Kraft kosten würde. Ich zuckte zusammen, als sich mein Wecker bemerkbar macht und mein bis dahin friedlich schlafendes Kopfkissen sich anfing zu bewegen.

„Guten Morgen“, hauchte ich.

„Morgen“, brummte dieses göttliche Wesen, das immer noch seine Augen geschlossen hatte.

„Ich könnte ewig so liegen bleiben.“

„Das glaub ich dir gerne, aber könntest du jetzt meinen Arm freigeben, er fühlt sich taub an.“

Ich hob etwas meinen Körper und sofort verschwand dieser fühlbare Schutz, den ich die Nacht über genießen durfte. Erst jetzt schlug David seine Augen auf und schaute mich mit seinen magischen Augen an.

„Hast du gut geschlafen?“, fragte er.

„Das will ich wohl meinen“, lächelte ich ihn an, „und du?“

„An diese zusätzliche Heizung im Bett, muss ich mich erst noch gewöhnen, aber es war angenehm warm.“

„Die zusätzliche Heizung geht jetzt ins Bad, wenn wir beide pünktlich ins Büro kommen wollen.“

„Darf ich dich begleiten?“

„Natürlich, dachte du fragst nie!“

Zwanzig Minuten später waren wir bereits auf dem Weg nach unten. Als ich gerade die letzte Stufe genommen hatte und Richtung Wohnbereich gehen wollte, klingelte es an der Tür. David sah mich fragend an, aber ich konnte nur mit der Schulter zucken.

Wer wollte so früh schon etwas von mir. So öffnete ich dir Tür und es stockte mir der Atem. Mein Vater höchst persönlich stand vor der Tür. Alt sah er aus, die Haare grauer, seine Haltung gedrungener.

„Was verschafft mir die Ehre?“, fragte ich, ohne ihn zu begrüßen.

„Kannst du mir sagen, was der Scheiß soll?“, fuhr er mich ohne Vorwarnung an und hielt mir ein verknittertes Schriftstück vor die Nase.

Richterliche Verfügung konnte ich lesen, mehr nicht. So schnell? Wen hatten die Morris im Bekanntenkreis, um so etwas bewerkstelligen zu können? Ein kurzer Blick zu David, der mich aber fragend anschaute.

Sein Glück war es noch ein paar Stufen höher auf der Treppe zu stehen, so konnte er von meinem Vater nicht gesehen werden.

„Das hat er sich wohl selber zuzuschreiben!“, sagte ich nur und war bereits im Begriff die Türe wieder zu schließen.

„Treib es nicht zu weit, Bürschchen!“

„Was, oder mit wem ich es treibe, ist immer noch meine Angelegenheit!“

Hatte ich das gerade wirklich gesagt?

„… und was Thomas betrifft…, er soll endlich aufhören, mir nachzustellen, oder sich in mein Leben einzumischen!“

„Das würde mein Sohn nie tun!“

„Dein Sohn? Das ich nicht lache…“

„Finn, wer ist da an der Tür?“, hörte ich Angus rufen.

Wenige Sekunden später stand er auch schon neben mir.

„Wer ist das?“, wollte Angus wissen.

„DAS?“, ich zeigte auf meinen Vater, „das ist mein Erzeuger…“

„Noch mehr Abschaum?“, schrie mein Vater plötzlich.

Bevor ich überhaupt reagieren konnte, drängte sich Angus, so klein wie er war, an mir vorbei und stellte sich direkt vor meinen Vater.

„Ich bin kein Abschaum! Ich bin Angus Cockburn…, na klingelte es bei dem Namen?“

Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich meinen alten Herrn sprachlos erlebt hatte.

„Anna Cockburn…, meine Mutter!“

Mein Vater wurde bleich im Gesicht und ließ die Hand mit der Verfügung sinken.

„… diese… diese kleine Hure…“

Er wurde ausfallend und Angus reagierte darauf sofort. Das heißt, er hätte sich auf unseren Herrn Vater gestürzt, wenn ich Angus nicht zurück gehalten hätte.

„Wer wird denn gleich ausfallend werden? Ich will nicht wissen, wie viele von deinen Sprösslingen noch herum laufen, aber ich weiß eins, ich will dich hier nie wieder sehen!“, fuhr ich ihn an.“

„Du… du…“

„Was?“, fiel ich ihm ins Wort, „geh zurück zu deinem…, wie hast du ihn genannt? Sohn?“

Ich lachte kurz auf.

„Denke daran, hier stehen deine richtigen Söhne… und Thomas…“

Nein, so tief wollte nicht mal ich jetzt sinken.

„Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt…, wir sehen uns vor Gericht wieder!“, keifte der Alte wütend.

Jetzt schob uns David zur Seite und unser alter Herr wich etwas zurück.

„Mit welcher Handhabe?“, fragte David, „wie gesagt, es ist besser, wenn sie das tun, was Mr. Lennox ihn gerade geraten hat, sonst sehen wir uns vor Gericht wieder!“

„Was soll dieser…, dieser?“, mein Vater zeigte auf mich, „… gegen mich in der Hand haben…?“

„Da fällt mir so einiges ein und das alles unter Zeugen!“

Der alte Mann schaute fassungslos zwischen uns hin und her, zischte kurz und wendete sich ab. Dabei ließ er das Schriftstück fallen. Er stieg in das Auto, dass ich jetzt erst wahrnahm und es brauste davon.

„Das war der Wagen deines Bruders“, sagte David.

„Egal, aber ich denke, die einstweilige Verfügung wird nicht reichen…“

Ich drehte mich zu David.

„Sag mal, mit wem verkehren deine Eltern, dass dieser Beschluss schon zu Stande gekommen ist? Wir waren doch erst gestern Mittag bei ihnen.“

„Es sind nicht meine Eltern!“, meinte David leicht trotzig.

„Aber so gut wie!“, erwiderte ich lächelnd und schob David ins Haus.

Angus lief noch zwei Schritte Richtung Gartentor und hob das Schriftstück auf.

„Thomas darf sich bis hundert Meter, dir nicht nähern?“, fragte er erstaunt.

„Ja… und komm jetzt herein, mir wird kalt!“

„Dann hat er sich jetzt schon strafbar gemacht“, sagte David.

„Wieso?“, fragte Angus und betrat ebenso das Haus.

„Weil er eben im Wagen saß und die Straße höchstens sieben Meter vom Haus entfernt ist!“

*-*-*

Der Tag ging weiter, so wie er begonnen hatte. Eine Aufregung nach der anderen.

„Kann ich ihnen helfen?“, hörte ich Annas Stimme.

Ich drehte mich und sah einen Fahrradboten an der Tür stehen.

„Ich suche einen Mr. Lennox.“

Während Anna sich zu mir drehte, hob ich bereits die Hand. Der Bote kam an unser Tisch und hielt mir ein Gerät unter die Nase.

„Hier bitte unterschreiben!“, meinte er.

Ich tat wie geheißen und er zog eine große Rolle aus seinem Rucksack.

„Ich wünsche noch einen schönen Tag“, meinte der Bote und verließ unser Büro wieder.

„Lass das lieber zu, vielleicht ist es von Thomas“, flüsterte David.

Ich drehte das Ding, bis ich den Absender fand.

„Architektenbüro…“, lass ich vor.

David nickte mir zu.

„Jetzt kommt er nicht mal selber hier her“, meinte Blair und ich wusste wen sie damit meinte.

Ich öffnete die Rolle. Den Inhalt zog ich vorsichtig heraus, dabei viel etwas herunter. Blair und auch David waren beide aufgestanden und kamen auf meine Seite. Er bückte sich und reichte mir einen Umschlag.

Während David das aufgerollte Papier auf meinem Schreibtisch entfaltete, riss ich den Briefumschlag auf und fand eine Notiz darin.

Hallo Finn, dies ist der vorläufige Entwurf eurer neuen Abteilung. Hoffe es gefällt! Falls es Änderungswünsche gibt, einfach an unser Büro schicken.

Gruß Phillip

PS: Hoffe Blair gefällt ihre Teeecke.“

Ich reichte Blair die Notiz und half David den Entwurf zu entrollen. Natürlich zog das die Aufmerksamkeit der anderen auf uns. Eine kleine Traube bildete sich hinter uns.

„Ist das unser neues Büro?“, fragte Bert hinter mir.

„Ja!“, sagte ich und schaute mir den Entwurf genauer an.

Die Tische standen anders, etwas weiter auseinander gezogen. Da wo früher die zwei Büros von Hornsby und Greenwich waren, war die Wand zu unserem Büro entfernt worden. Die eine Seite zeigte einen großen Konferenztisch, die andere Seite war wohl als neue Teeküche gedacht, hier waren Sessel und Couch eingezeichnet.

„Das ist ja cool!“, kam es Blair.

„Gefällt es euch?“, fragte ich und drehte meinen Kopf zu den anderen.

Allgemeines Nicken zeigte Zustimmung. Ich ließ meine Seite der Papierrolle los und die Zeichnung, wickelte sich wie von selbst wieder auf. Die Runde der Kollegen hinter mir verschwand.

„Ich finde die Konferenzecke gut“, meinte ich zu David und lächelte ich an.

„Stimmt, da können wir besser über anstehende Projekte reden.“

„Warum hat Lennox den Grundriss zugeschickt bekommen?“, hörte ich Bert sagen.

Mir stellten sich die Nackenhaare. Blair schaute über ihren Monitorrand, während David sich erneut erhob und zu mir kam.

„Finn und ich kennen den Architekten persönlich und haben ihn gebeten, wenn möglich, uns eine Kopie zukommen zu lassen. Wir wollen schließlich auch wissen, wie wir in Zukunft arbeiten und nicht alles alleine die Chefetage entscheiden lassen! Und der Entwurf hat euch doch gefallen?“

Ein allgemeines Nicken ging durch die Runde. Bert war aber mit Davids Erklärung nicht zufrieden, dass sah ich seinem Blick an. Der wanderte gerade zu Anne. Die beiden schauten sich an, sagten aber nichts.

„Finn, hier sind Angebote, wegen der Küchen. Schaust du dir die bitte an“, kam es von Blair.

Ich drehte mich wieder zu meinem Monitor. Blair strahlte mich an, bevor sie ihrerseits hinter ihrem Bildschirm verschwand. Das Gerede hinter mir war verschwunden, jeder widmete sich wieder seiner Arbeit.

*-*-*

„Ich denke mit Bert und Anne werden wir noch unsere Mühe haben.“

„Wieso?“, fragte David, der gerade abbremste musste, weil die Ampel auf Rot umsprang.

„Weiß nicht…, ist so ein Bauchgefühl. Die beiden haben mit mir angefangen, sie könnten sich benachteilt fühlen.“

„Meinst du? Also ich habe sämtliche Personalakten unserer Abteilung durchgesehen. Beide können sie dir das Wasser nicht reichen!“

„Danke, lieb von dir gemeint, aber Bedenken habe ich trotzdem. Anne redet mir zu viel und Bert agiert gerne versteckt im Hintergrund.“

„Du scheinst sie ja gut zu kennen.“

„Ich arbeite schon fünf Jahre mit ihnen zusammen, da bekommt man einiges mit. Warum hast du dich eigentlich in unsere Abteilung versetzten lassen? Hättest du in der Finanzierungsabteilung nicht mehr Aufstiegsmöglichkeiten gehabt?“

Die Ampel wurde grün und David gab langsam Gas, trotzdem schlingerte der Wagen etwas.

„Um ehrlich zu sein, kann ich dir das nicht genau sagen. Wie du hörte ich damals auf mein Bauchgefühl, dass sagte mir Projekte sind interessanter als Finanzierung…“

Ich schaute ihn an, während er sich auf die Straße konzentrierte.

„… und du wirst es glauben, oder nicht, ich mache mir nicht so viel aus Geld.“

Kichernd schaute ich nun auch auf die Straße. Sollte ich die Antwort so akzeptieren? Er war durch die Familie Morris einen gewissen Lebensstil gewohnt. Ob er den im privaten ebenso genoss, oder ein paar Stufen herunter fuhr, wusste ich noch nicht.

Bisher gab es keinerlei Anzeichen, dass er in diese Richtung irgendwie abgehoben war. Das würde die Zeit bringen, wenn ich ihn besser kennen lernen würde.

„Über was denkst du nach?“, fragte David.

„… die Zukunft…!“

„Schmiedest du Pläne?“

„Nicht direkt Pläne…“, antwortete ich, als wir in die Straße bogen, wo mein Haus stand.

„Macht doch irgendwie jeder, oder?“

„Dazu ist viel zu viel passiert, dass ich bisher Zeit gehabt hätte, mich damit auseinander zu setzten. Das einzige, worüber ich mir klar bin, alles langsam angehen zu lassen. Dann werde ich schon sehen, was die Zukunft für mich bereit hält.“

„Schließt das mich mit ein?“, fragte David und schenkte mir ein kurzes Lächeln.

Die Parkplätze vor dem Haus waren dieses Mal leer und David steuerte den Wagen in die Einfahrt.

„Natürlich! Was für eine Zukunft sollte ich ohne dich haben?“

„Ich weiß nicht!“, lächelt David und der Motor stoppte seinen Dienst.

*-*-*

David lag in meinen Armen und beide schauten wir mit Angus Fernseh.

„Ich wusste gar nicht, dass du so gerne Fußball schaust“, meinte David leise.

„Tu ich auch nicht, ich schau es bloß, weil Angus das gerne schaut.“

„Dachte wegen der gutaussehenden Spieler. Ist das eigentlich Plicht?“

„Was?“

„Gut auszusehen, um Spieler zu werden“, grinste mich David an.

„Denke, da spielt das spielerische können, immer noch eine größere Rolle. Aber um deine Frage zu antworten, die Herren sind mir alles zu sehr Muskel beladen. Ich mag es lieber schlicht und normal.“

Davids Kopf drehte sich zu mir hoch.

„Ich bin dir zu muskelbeladen?“

Davids Körper war perfekt, auch wenn seine Muskeln deutlich ausgebildet waren. Ich grinste ihn breit an.

„Der Gentleman schweigt und genießt!“

Mein warmes Kuschelkissen entriss sich meiner Arme und setzte sich auf.

„Dann darf ich keinen Sport mehr treiben?“

„Hab ich das gesagt?“, fragte ich verwundert, denn sein Gesichtsausdruck war völlig ernst.

Plötzlich sah ich seine Zahnreihen, zwischen den grinsenden Lippen.

„Dann bin ich ja beruhigt!“, meinte David und kuschelte sich wieder an mich.

Doch diese Harmonie blieb uns nicht lange, denn ein Klirren ließ und beide hochfahren. Wie in Zeitlupe flog etwas Brennendes durchs Fenster.

„Scheiße!“, war alles, was ich von Angus vernehmen konnte.

Er war wie wir aufgesprungen und in unsere Richtung geflohen. Der brennende Gegenstand, wahrscheinlich eine Flasche, zersprang auf dem Boden und das Feuer machte sich vor dem Fernseh breit.

„Angus, ruf die Polizei!“, schrie ich, während ich David von den Flammen in seiner Nähe wegzog.

Zu dritt versuchten wir an dieser brennenden Fläche vorbei zu kommen, als auch schon ein weiteres Geschoss durchs Küchenfenster geflogen kam. Den Flur endlich erreicht, drehte ich mich um und sah meine Küche in Flammen aufgehen.

„Finn komm, wir können hier nicht bleiben“, schrie mich David an und zog mich zur Tür.

Angus hatte bereits die Haustür aufgezogen, kam aber beim Versuch das Haus zu verlassen, wieder regelrecht hereingeflogen. Während sich mein kleiner Bruder das Kinn rieb, sah ich den Grund, was da gerade passiert war. Vor der Tür stand niemand anderes als Thomas.

„Spinnst du?“, schrie ich.

„Brennen sollst du!“, hörte ich Thomas geifernde Stimme.

Er  hatte eine weitere Flasche in der Hand und war dabei, auch sie anzuzünden. Während ich noch überlegte, was man tun könnte, rannte David mit einem Urschrei plötzlich los und stürzte sich auf Thomas.

Natürlich fiel die brennende Flasche dabei auf den Steinboden und zerschellte. Eine weitere Flammentraube öffnete sich, direkt neben Thomas und David, die im Schnee kämpften. Ohne weiter zu überlegen, rannte auch ich los, um David zu helfen.

Ich spürte die Hitze des Feuers in meinem Gesicht, obwohl der Temperaturunterschied zwischen drinnen und hier draußen extreme war. Irgendwie bekam ich Thomas Arm zu greifen und zog daran.

Mit Hilfe von Angus, überwältigten wir dann meinen Bruder, der die ganze Zeit geschrieen hatte und so auch die Nachbarschaft angelocke. Sirenen waren zu hören und wenig später war das Chaos vor meinem Haus perfekt.

*-*-*

Tränen rannen mir über die Wangen. In eine Decke gehüllt, standen David und ich mit Angus am Gatter und schauten aufs Haus. Da wo vorher die Fenster waren, prangten uns jetzt schwarze Löcher an, aus denen Rauch quoll.

„Alles hin…“, sagte Angus weinerlich.

„He, das bauen wir alles wieder so auf, wie es war!“, meinte David.

Ich schüttelte nur den Kopf. Ich weinte nicht wegen dem Haus, denn ich hatte etwas viel wertvolleres verloren. Granny.

„Finn… Angus… ist euch etwas passiert?“, hörte ich die Stimme von Blair.

David zog mich herum und ich konnte sie zusammen mit Connor auf uns zu rennen sehen.

„Ich… ich habe sie angerufen…“, sagte Angus traurig.

„Alles in Ordnung mit euch?“, fragte sie, als sie uns erreichte.

„So ein Arschloch“, war alles, was von Connor zu hören war, als er aufs Haus starrte.

Ich nahm Blairs Hand auf meiner Wange gar nicht richtig war.

„Er ist schon die ganze Zeit so“, meinte David, in dessen Armen ich lehnte.

„OH Gott, sieht das schlimm aus!“

„Das war Nian, Connor hatte auch sie wohl mitgebracht.“

„Was machen wir denn jetzt nur“, jammerte Angus und Connor nahm ihn in den Arm.

„Keine Sorge Kleiner, das schaffen wir schon. Hat man das Schwein schon wenigstens gefasst?“

„Sie haben ihn abgeführt. David und Finn haben ihn ganz mutig niedergestreckt“, erklärte Angus.

„“Himmel, ist euch Jungs etwas passiert?“

Das war Pauls Stimme. Alle drehten wir uns um und sahen, wie er mit Glenda auf uns zu gerutscht kam. David ließ mich los und wurde von Glenda umarmt. Danach nahm sie meine Hände und schaute mich mitleidig an.

„Wer war das?“, wollte Paul wissen.

„Thomas… Finns Bruder. Er wurde bereits verhaftet und abgeführt“, antwortete David.

„Wie krank muss sein…“ begann Paul wütend zusagen, aber Glenda schaute ihn nur an und er brach ab.

„Kinder, ihr kommt erst mal mit zu uns…, Paul könntest du das mit der Polizei regeln?“, meinte sie dann.

„Ja, natürlich…“, antwortete ihr Gatte und wendete sich von uns ab.

„Angus nehmen wir mit zu uns“, sagte Connor, der ihn immer noch im Arm hatte.

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